Östliche Vorstadt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Bremen-Östliche Vorstadt)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Stadtteil von Bremen
Östliche Vorstadt
Häfen (Bremen) Blockland Blumenthal (Bremen) Borgfeld Burglesum Findorff (Bremen) Gröpelingen Häfen (Bremen) Häfen (Bremen) Hemelingen Horn-Lehe Huchting (Bremen) Mitte (Bremen) Neustadt (Bremen) Oberneuland Obervieland Östliche Vorstadt Osterholz (Bremen) Schwachhausen Seehausen (Bremen) Strom (Bremen) Vahr Vegesack Walle (Bremen) Woltmershausen Weser Bremerhaven NiedersachsenStadt Bremen, Stadtteil Östliche Vorstadt hervorgehoben
Über dieses Bild
Basisdaten  Rang 
Fläche: 3,337 km² 22/23
Einwohner: 29.740 10/23
Bevölkerungsdichte: 8.912 Einwohner je km² 1/23
Ausländeranteil: 10,9 % 14/23
Arbeitslosenquote: 11,7 % 13/23
(Stand der Angaben: 30. Juni 2005)
Koordinaten: 53° 4′ N, 8° 50′ O53.0694444444448.8325Koordinaten: 53° 4′ 10″ N, 8° 49′ 57″ O
Ortsteile: Steintor
Fesenfeld
Peterswerder
Hulsberg
Postleitzahlen: 28203, 28205
Stadtbezirk: Ost
Ortsamt: Mitte / Östliche Vorstadt
Website: Ortsamt Mitte/Östliche Vorstadt

Östliche Vorstadt ist ein Stadtteil von Bremen und gehört zum Bremer Stadtbezirk Ost.

Geografie und Ortsteile[Bearbeiten]

Die Östliche Vorstadt liegt östlich direkt neben dem Zentrum von Bremen am rechten Ufer der Weser.

Benachbarte Stadtteile sind im Norden Schwachhausen, im Osten Hastedt und Hemelingen, im Süden jenseits der Weser die Neustadt und im Westen Mitte.

Steintor[Bearbeiten]

Vor dem Steintor, 1900
Merian 1641: Brema, am rechten Rand mit der Nr. 25 das Steintor

Fläche: 0,50 km², 7509 Einwohner[1]

Das Steintor wird – zusammen mit dem Ortsteil Ostertor, der zum Stadtteil Mitte gehört – umgangssprachlich als Das Viertel bezeichnet. Der zentrale Straßenzug Ostertorsteinweg/Vor dem Steintor zeichnet sich durch viele kleine Läden und Kneipen aus.

Das Steintor, bestehend aus einer Zugbrücke über den Dobben neben einem Wachturm (dem Steinthorn oder Steinturm) und einem einfachen Tor auf der Ost- also Feldseite ist im Merian-Stich von 1641 eingetragen. Dobben war ein Graben mit einem kleinen Wall auf der Westseite und bildete so zusammen mit dem anschließenden Kuhgraben eine von der Weser bis zur Wümme reichende Landwehr. Mit der Weser war er durch ein Siel am Übergang vom Punkendeich zum Eisenradsdeich verbunden, daher der Straßenname Sielwall. In manchen Quellen wird Steintor als Verballhornung von Steinthorn erklärt. Da aber an den übrigen Straßenübergängen über die Bremer Landwehren ebenfalls gemauerte Türme standen, und die Landstraße in Richtung Verden als erste auf Bremer Gebiet Steinpflaster erhielt, so dass sie schon 1359 als Steenstrate[2] erwähnt wurde (Die Warturmer Heerstraße erhielt erst 1523 Steinpflaster,[2] der Buntentorsteinweg 1563/64[3]), liegt nahe, dass das Steintor einfach nach dem Straßenpflaster benannt war.

Eine Erinnerung an den Dobben als Graben bietet das Ortsamt Östliche Vorstadt, Am Dobben 91. Der Bauunuternehmer Lüder Rutenberg, der die Erschließung der Östlichen Vorstadt initiierte, hatte es eilig mit dem Bau seiner eigenen Villa. Im frisch zugeschütteten Graben hatte sich der Boden noch nicht richtig gesetzt. So hat das ganze Haus heute „Schlagseite“.

Die Straße Fehrfeld ist ein Rest des alten Weges vom Steintor nach Schwachhausen.

Fesenfeld[Bearbeiten]

Fläche: 0,44 km², 6904 Einwohner[1]

Der Centaurenbrunnen Ecke Schwachhauser Heerstraße / Bismarckstraße um 1900

Am Rande des Ortsteils Fesenfeld liegt die große Straßenkreuzung Bismarckstraße / Schwachhauser Heerstraße / Dobbenweg / Außer der Schleifmühle. An dieser Kreuzung stand an der Stelle des jetzigen Haushaltswarengeschäftes Rahmann das Haus des Bremer Bürgermeisters Otto Gildemeister. Um den Bau einer öffentlichen Bedürfnisanstalt zu verhindern, wurde hier auf seine Kosten der Centaurenbrunnen errichtet, der aus verkehrstechnischen Gründen 1958 in die Neustadtswallanlagen in die Nähe des Leibnizplatzes verlegt wurde. Auf den Brunnen bezieht sich die gegenüberliegende Centauren Apotheke, erbaut 1928 im Stil des norddeutschen Backstein-Expressionismus nach Entwurf des Architekten Carl Heinrich Behrens-Nicolai.

Peterswerder[Bearbeiten]

Fläche: 1,58 km², 9962 Einwohner[1]

Dieser Ortsteil besteht zur Hälfte aus der Pauliner Marsch, in der sich in einem Weserbogen jenseits des Osterdeichs rund um das Weserstadion Sportplätze, Kleingärten und Grünanlagen befinden. Der andere Teil besteht aus Wohnhäusern rund um die Hamburger Straße. Die Nebenstraßen sind, ähnlich wie im Steintor, enge Einbahnstraßen, häufig auch mit Kopfsteinpflaster.

„Peterswerder“ war ursprünglich der Name zweier kleiner Inseln (Werder bedeutet ‚Flussinsel‘) etwa an der Stelle des heutigen Weserstadions, gelegen vor dem rechten Weserufer, wo dieses westlich der Pauliner Marsch an den Eisenradsdeich stieß. Vor dessen östlicher Fortsetzung, dem Kleinen Deich oder Langendeich, der parallel der gepflasterten Landstraße, heute Am schwarzen Meer verlief, gab es noch um 1800 ein kleines Fließgewässer mit zwei Tümpeln. Das legt nahe, dass es einmal ein Altwasser der Weser war, aber zu der Zeit der ersten exakten Kartierungen war ein Schwarzes Meer (vgl. Straßenname Am Schwarzen Meer; „Meer“ hier in der niederdeutschen und ostfriesischen Bedeutung „Binnensee“) nicht mehr vorhanden. Nach dem schweren Hochwasser von 1881, bei dem zum bisher letzten Mal Weserwasser zur Wümme durchbrach, wurde flussaufwärts der Bremer Altstadt ein neuer stärkerer und geraderer Deich gebaut, der Osterdeich. Das so gewonnene Bauland wurde von der neu angelegten Hamburger Straße aus mit einem überwiegend rechtwinklig angelegten Straßennetz erschlossen.

Außerdem ist hier Werder Bremen zuhause. Gespielt wurde früher auf dem "Stadtwerder", der auf der gegenüberliegenden Weserseite liegt. Dem verdankt der Verein seinen Namen. Später zog man um auf den "Peterswerder".

Der Straßenname Bei den drei Pfählen bezieht sich auf die alte Landesgrenze zwischen dem reichsstädtischen Pagenthorn und den zum hannöverschen Herzogtum Bremen gehörenden Gemarkungen Hastedts und der Pauliner Marsch.

Hulsberg[Bearbeiten]

Fläche: 0,79 km², 5308 Einwohner[1]

Der Name des Ortsteils und der ihn gegen Peterswerder abgrenzenden Straße bezieht sich auf einen Teil der Bremer Düne, auf der auch die Steenstrate (Steinweg, Poststraße nach Verden) verlief.

Hier befindet sich das Klinikum Bremen-Mitte (ehemals: Zentralkrankenhaus St.-Jürgen-Straße, umgangssprachlich: St.-Jürgen-Krankenhaus), welches einen großen Anteil am Ortsteil ausmacht. In den kommenden Jahren werden große Teile des Klinikums abgerissen und in Wohngebiet umgewandelt. Die Bebauung der freiwerdenden Fläche erfolgt unter umfassender Bürgerbeteiligung als neues "Hulsberg-Quartier".

Politik, Verwaltung[Bearbeiten]

Beiratswahl 2011
Wahlbeteiligung: 66,0 %
 %
50
40
30
20
10
0
45,3 %
26,0 %
11,3 %
10,4 %
3,5 %
2,2 %
1,4 %

Beirat[Bearbeiten]

Der Beirat Östliche Vorstadt tagt regelmäßig und in der Regel öffentlich im Ortsamt oder in anderen Einrichtungen wie z. B. in Schulen. Der Beirat setzt sich aus den auf Stadtteilebene direkt gewählten Vertretern zusammen. Die Beiratswahlen finden zeitgleich mit den Wahlen zur Bremischen Bürgerschaft alle vier Jahre statt. Der Beirat diskutiert über alle Belange des Stadtteils, die von öffentlichem Interesse sind, und fasst hierzu Beschlüsse, die an die Verwaltung, die Landesregierung und die Stadtbürgerschaft weitergeleitet werden. Für seine Arbeit bildet er Fachausschüsse.

Beiratssprecher ist Peter Rüdel (Bündnis 90/Die Grünen). Sein Stellvertreter ist Daniel de Olano (SPD).

Ortsamt[Bearbeiten]

Das Ortsamt Mitte/Östliche Vorstadt ist seit 1946 eine örtliche Verwaltungsbehörde. Es unterstützt den Beirat bei seiner politischen Arbeit. Es soll bei allen örtlichen Aufgaben, die von öffentlichem Interesse sind, mitwirken. Es wird von einem vom Beirat vorgeschlagenen und vom Senat bestätigten Ortsamtsleiter geführt.
Ortsamtsleiter ist Robert Bücking.

Geschichte[Bearbeiten]

Mittelalter bis 1800[Bearbeiten]

Bremen 1641, am rechten Bildrand mit der Nr. 25 Steintor und Steinturm

Zur Sicherung Bremens wurde einen halben Kilometer östlich der Stadtmauer eine vorgelagerte Verteidigungslinie angelegt, die sich von der Weser bis zur Wümme erstreckte. Den südlichen Teil dieser Landwehr aus einem niedrigen Wall und einem Graben bildete der Dobben. Den Übergang über den Dobben für die Landstraße nach Verden bildete das Steintor mit dem Steinturm von 1309. Der nächste Übergang über die Landwehr bestand beim Pagenthorn (Pferdeturm) am Nordende der Rembertistraße. Nach ihm wurde im 18. und frühen 19. Jahrhundert das ganze Gebiet zwischen der Umwallung der Altstadt und der Grenze nach Schwachhausen und Hastedt, die erst 1803 zum Landgebiet der Freien Stadt Bremen kamen, als Pagenthorn bezeichnet.

In diesem Gebiet lagen im Mittelalter bis ins 18. Jh. hauptsächlich landwirtschaftlichen Flächen und verstreute kleine Siedlungen. In der Nähe des Ostertores gab es Bleichen. Südlich davon hatte bis ins 17. Jahrhundert auf einem Hügel das Paulskloster gestanden. Die Pagentorner Bauernschaft bewirtschafte ihre Felder innerhalb und außerhalb des bewehrten Dobbens. Zwischen Wall und Landwehr sowie außerhalb entlang der Landstraße nach Hastedt und Verden entstand im 18. Jahrhundert langsam eine Vorstadt. Die Bewohner konnten das Vorstadtsrecht erwerben, ein Bürgerrecht, das nicht voll dem Umfang der Bürgerrechte in der Altstadt entsprach. Erst ab 1820 gab es in Bremen ein einheitliches Bürgerrecht.

Der Steinturm gab der Straße Außerm Steintor den Namen die 1855 in Steintorssteinstraße und ab 1870 in Vor dem Steintor umbenannt wurde.

1800 bis 1900[Bearbeiten]

Ein Deichbruch im Jahr 1827 verursachte eine Überschwemmung der gesamten östlichen Vorstadt. Es siedelten sich Kleingewerbe und nur sehr wenig Industrie in der Östlichen Vorstadt an. Die Aufhebung der Torsperre und die rechtliche Gleichstellung der Vorstädter mit den Stadtbürgern in der Mitte des 19. Jahrhunderts machte den Umzug in die Vorstädte attraktiver.

Schmalere Bremer Häuser

Der Bau des Osterdeichs ab 1881 ermöglichte eine zunehmende Besiedlung der ehemaligen Überflutungsgebiete. Viele Reihenhäuser in den Baustilen des Klassizismus, des Historismus und des Jugendstils für eine oder zwei Familien entstanden. Sie wurden als so genannte Bremer Häuser bekannt. Da in Bremen der Bau von großen Mietshäusern und Hinterhofsiedlungen verboten war, entwickelte sich hier und in anderen Stadtteilen Bremens im Gegensatz zu vielen anderen Vorstädten in Deutschland diese erfolgreiche Art der Bebauung. Bis 1875 wurden in der östlichen Vorstadt zirka 10.000 Gebäude gebaut; zumeist entstanden ganze Straßenzüge wie die Bessel-, Feld-, Herder-, Kepler- und Mathildenstraße sowie die Straße Fesenfeld bis in die 1920er Jahre.

Der Beginn der Errichtung des Krankenhauses St.-Jürgen-Straße von 1849 bis 1851 war eine einschneidende und wichtige Entwicklung im Stadtteil. Die Klinik ist heute der größte Arbeitgeber im Stadtteil.

1862 hatte die Östliche Vorstadt (mit Ostertor) 14.724 Einwohner. Zum Stadtteil gehörte und gehört die überwachte Prostitution in der Helenenstraße. Die Straße (1927–1934 Frankenstraße) wurde 1873 gebaut und führte zum Grundstück der Helene Engelken.

Ab 1900[Bearbeiten]

ABTS Kampfbahn: 1928
Nordseite des Weserstadions mit Museum
Blick vom Osterdeich auf Cafe Sand und Fähre

1905 hatte die Östliche Vorstadt (mit Ostertor) 44.836 Einwohner.
Auch die Anlage eines Sportplatzes mit einer Holztribüne von 1909 auf dem Peterswerder sollte die Stadtteilentwicklung sehr maßgeblich beeinflussen. Von 1925 bis 1926 folgte der Bau des Weserstadions noch als ABTS Kampfbahn. Das Weserstadion wurde von den Nazis ab 1932 für Großkundgebungen genutzt. Der SV Werder Bremen war ab 1930 der Hauptpächter des Stadions. Die heutigen riesigen Zuschauerströme durch den Stadtteil werden nicht nur wohlwollend gesehen.
1928 erfolgte die Eröffnung des Ottilie-Hoffmann-Hauses der Abstinenzbewegung am Osterdeich. Heute beherbergt das Gebäude das Café Ambiente.

Im Zweiten Weltkrieg gehörte die Östliche Vorstadt zu den nur sehr gering durch Bombenangriffe zerstörten Stadtteilen.

1951 wurde aus Teilen der Östlichen Vorstadt – aus dem Steintor, dem Fesenfeld, dem Peterswerder und dem Hulsberg – der neue Stadtteil Östliche Vorstadt gebildet. Das Ostertorviertel wurde Ortsteil des Stadtteils Mitte.
1960 hatte dieser Stadtteil 44.568 Einwohner.
Ungeachtet der Verwaltungsabgrenzungen wurde ab 1970 Ostertor- und Steintorviertel zunehmend zu einer bevorzugten Wohngegend für Menschen mit einem alternativen Lebensstil. Das Viertel – wie es genannt wird – entwickelte sich zu einem der Unterhaltungs- und Kulturzentren der Stadt. Die Mischung aus Wohnen, Arbeiten und Kultur sowie die Ansiedlung neuer Formen des Kleingewerbes und Handels prägten das Viertel. Allerdings vermehrten sich auch die Probleme mit Drogenhandel und Straßenprostitution.

Die Eröffnung des Bürgerhauses Weserterrassen erfolgte 1975. 1984 übernahm der Verein Hal Över den Betrieb der Weserfähre zwischen Sielwall und Café Sand. Nach 1990 erfolgte mehrfach der Um- und Ausbau der Tribünen des Weserstadions; ein Mantelbau wurde 2003 angefügt.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Orts-/Stadtteil 1812 1885 1905 1975 1995 2007
Steintor 8.274 7.649 7.497
Fesenfeld 7.428 6.983 6.975
Peterswerder 11.634 9.980 9.937
Hulsberg 5.811 5.296 5.276
Stadtteil 33.146 29.908 29.685

Ab 1975 durchschnittliche Jahresbevölkerung als Angaben vom Statistischen Landesamt Bremen

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Das Krankenhaus St.-Jürgen-Straße 1 von 1847–1851 nach Plänen von Alexander Schröder im Bereich des Klinikum Bremen-Mitte war Vorbild für andere Krankenanstalten.
  • Viele Wohnhäuser und Wohnhausgruppen Am Dobben, im Fesenfeld, Fehrfeld, in der Achimer Straße, Besselstraße, Feldstraße, Henriettenstraße, Herderstraße, Mathildenstraße und Friedrich-Karl-Straße sind Beispiele des typischen Bremer Hauses.

Denkmäler[Bearbeiten]

Parks, Grünzonen[Bearbeiten]

  • Die Weserpromenade von der Altstadt bis zum Weserstadion
  • Die Pauliner Marsch mit der Gaststätte Jürgenshof, den Sportplätzen, dem Kleingartengebiet Im Suhrfelde, dem Eislaufstadium am Jacobsberg und der Weserpromenade bis zum Weserwehr

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Allgemein[Bearbeiten]

  • Das Ortsamt Mitte/Östliche Vorstadt befindet sich im Ortsteil Steintor, Am Dobben 91 (Villa Rutenberg).
  • Das Bürgerhaus Weserterrassen am Osterdeich im Steintor ist ein Bremer Bürgerhaus.
  • Das Sozialzentrum Mitte/Östliche Vorstadt befindet sich in Mitte, Bahnhofsplatz 29.

Schulen[Bearbeiten]

  • Die Schule an der Lessingstraße 30 ist eine Grundschule als Ganztagsschule. Sie befindet sich in einem Gebäude aus der Gründerzeit.
  • Die Schule an der Schmidtstraße 9 ist eine Grundschule. Das früher sogenannte Klünkengymnasium wurde 1854 errichtet.
  • Die Schule an der Stader Straße ist eine Grundschule. Sie wurde 1921 als Versuchsschule gegründet.
  • Das Oberschule an der Schaumburger Straße 49 ist ein Zentrum der Sekundarstufe I mit rund 530 Schüler.
  • Die Gesamtschule Bremen-Mitte (GSM) an der Hemelinger Straße 11 mit einem zweiten Standort an Brokstraße ist eine Ganztagsschule der Sekundarstufe I.
  • Das Gymnasium an der Hamburger Straße 12 ist ein durchgängiges naturwissenschaftlich orientiertes Gymnasium mit rund 900 Schülern.
  • Das Integrative Bildungszentrum (IBZ) ist eine Krankenpflegeschule im Klinikum Bremen-Mitte, St.-Jürgen-Straße 1.
  • Die Lehranstalt für Technische Assistenten in der Medizin, St.-Jürgen-Straße 1.
  • Die Staatliche Schule für Logopädinnen, St.-Jürgen-Straße.

Soziales[Bearbeiten]

  • Zahlreiche Kindergärten und Kindergruppen
  • Das KidZ 3 - Projekt, Am Hulsberg 136 (Hauptschulabschluss, Hilfestellung, Handwerk)
  • Das Fan-Projekt Bremen, Franz-Böhmert-Straße 5 (Werder Bremen)
  • Die Altenheime Senioren-Residenz Osterdeich, ASB Altenwohn- und Pflegeheim, Haus Osterdeich und Haus Herderstraße, Bremer Heimstiftung - Stadtteilhaus Haus im Viertel, Altenwohnheim Schierker Str. und Seniorenbegegnungsstätte BGH Weserterrassen
  • Das Dienstleistungszentrum Mathildenstraße
  • Der Krankenhaussozialdienst im Klinikum Bremen-Mitte
  • Sowie Arbeitslosenberatung, Gesundheitsberatung, Gesprächskreise, Selbsthilfegruppen etc.
Friedenskirche

Kirchen[Bearbeiten]

  • Die evangelische Friedenskirche, Humboldtstraße 175 - 177
  • Die evangelische Kirchengemeinde Alt Hastedt, Bennigsenstraße 7

Sport[Bearbeiten]

Hauptartikel: Sport in Bremen
  • Der Bremer Schwimm-Club (BSC)
  • Die Bremer Kanu-Wanderer
  • Die Bremer Turnvereinigung von 1877 (BTV1877)
  • Der Bremer Turnverein Friesen
  • Die Bremen Dockers Baseball und Softball
  • Die FC Union 60 Bremen
  • Der Judo- und Karateclub Asahi
  • Die Kanusport-Freunde Bremen
  • Die Fußballabteilung vom Post-Sportverein Bremen
  • Die Radrenngemeinschaft Bremen (RRG)
  • Die Segelkameradschaft „Das Wappen von Bremen“
  • Der SV Werder Bremen
  • Der Tennisclub Rot-Gelb
  • Der Tennisverein Rot-Weiß
  • Der Admiral-Brommy-Boulfreunde

Wirtschaft und Verkehr[Bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Die als „Das Viertel“ in Bremen umgangssprachlich bezeichneten Ortsteile Ostertor im Stadtteil Mitte und Steintor sind Wohnviertel mit einer starken Durchmischung von Geschäften, Dienstleistungs- und kleinen Handwerksbetrieben sowie Gaststätten und einigen kulturellen Einrichtungen. Die Haupteinkaufszone liegt an der Straße Vor dem Steintor.

Größter Arbeitgeber im Stadtteil ist das Klinikum Bremen-Mitte.

Verkehr[Bearbeiten]

ÖPNV[Bearbeiten]

Folgende Straßenbahn- und Buslinien der Bremer Straßenbahn AG (BSAG) durchqueren die Östliche Vorstadt:

  • Straßenbahnlinie 2: Gröpelingen– Mitte – Sebaldsbrück
  • Straßenbahnlinie 3: Gröpelingen– Mitte – Weserwehr
  • Straßenbahnlinie 10: Gröpelingen – Hauptbahnhof – Sebaldsbrück
  • Buslinie 22: Kattenturm – Universität – Horn-Lehe
  • Buslinie 25: Weidedamm - Hauptbahnhof - Osterholz
  • Nachtlinie N5: Mitte - Hauptbahnhof - Bf. Mahndorf
  • Nachtlinie N10: Gröpelingen – Hauptbahnhof – Sebaldsbrück

Straßen[Bearbeiten]

Die Östliche Vorstadt kann erreicht werden

Die innerörtlichen Haupterschließungstraßen sind in Ost-West-Richtung der Osterdeich und der Hastedter Osterdeich an der Weser sowie die Bismarck- und die Stresemannstraße sowie in Nord-Süd-Richtung die Malerstraße und die Georg-Bitter-Straße.

Rad- und Wanderwege[Bearbeiten]

An der Weser führt ein durchgehender Weg ins Zentrum von Bremen. Über die sogenannte Erdbeerbrücke (Karl-Carstens-Brücke) und über das Weserwehr kann die linke Weserseite mit dem Obervieland, der Neustadt und dem Werderland zwischen Weser und Kleiner Weser erreicht werden.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Persönlichkeiten, die im Stadtteil geboren oder gestorben sind und die hier gewohnt oder maßgeblich gewirkt haben (zeitlich geordnet):

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d Statistisches Jahrbuch 2009. Statistisches Landesamt Bremen, S. 9–11, abgerufen am 15. Juni 2010 (PDF; 4,0 MB).
  2. a b Bremer Archäologische Blätter, Beiheft 3 (2004): Gefundene Vergangenheit, S. 79ff. Straßen und Infrastruktur
  3. http://www.bauumwelt.bremen.de/sixcms/media.php/13/VUHuckelriede_ohnePl%E4ne.pdf Bremen Huckelriede/Kattentrum (Sielhof) (PDF, 11,9 MB) → 1.1.1 Städtebauliche Struktur → Geschichte

Weblinks[Bearbeiten]