Bundesautobahn 281

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Bundesautobahn 281 in Deutschland
Bundesautobahn 281
Karte
Verlauf der A 281
Basisdaten
Betreiber: Bundesrepublik Deutschland
Gesamtlänge: 20,5 km
  davon in Betrieb: 7 km
  davon in Bau: 4 km
  davon in Planung: 9,5 km

Bundesland:

Nördliches Ende der A 281 am Autobahndreieck Bremen-Industriehäfen
Nördliches Ende der A 281 am Autobahndreieck Bremen-Industriehäfen

Die Bundesautobahn 281 (Abkürzung: BAB 281) – Kurzform: Autobahn 281 (Abkürzung: A 281) – ist eine derzeit aus zwei Teilabschnitten bestehende sieben Kilometer lange Autobahn in Bremen. Die A 281 soll mit einem Wesertunnel nach ihrer Fertigstellung einen Ring um Bremen nördlich der stadtbremischen Häfen und Gröpelingen schließen. Die gesamte Trasse ist derzeit jedoch erst in Teilstücken planfestgestellt.

Die Autobahn soll nach der Fertigstellung etwa 20 km lang sein und mit zwei Fahrstreifen pro Richtung die A 27 ab Autobahndreieck Bremen-Industriehäfen über Woltmershausen mit der Anschlussstelle Bremen/Arsten der A 1 verbinden, was im Bundesverkehrswegeplan als vordringlicher beziehungsweise weiterer Bedarf gekennzeichnet ist.

1. Abschnitt: von der A27 bis Industriehafen (seit 1995 in Betrieb)[Bearbeiten]

Der erste und kürzeste, zwei Kilometer lange Abschnitt in Burg-Grambke zwischen dem Autobahndreieck Bremen-Industriehäfen und der Straße "Beim Industriehafen" wurde 1995 fertiggestellt.

2. Abschnitt: vom Industriehafen bis GVZ (geplant)[Bearbeiten]

Der längste und aufwändigste Abschnitt soll vom Industriehafen bis zum Güterverkehrszentrum (GVZ) an der Seehauser Landstraße führen. Dazu ist ein neuer Wesertunnel erforderlich. Nach politischen Angaben nach dem Stand von 2008 sollte der Bau des zweiten Wesertunnels privat finanziert werden und sich durch Abtretungen aus den Mauteinnahmen tragen. Dieser Ansatz ist nach den wirtschaftlichen Fehlschlägen des Warnowtunnels in Rostock und des Travetunnels in Lübeck (beide defizitär) inzwischen fraglich.

3. Abschnitt: vom GVZ bis zum Flughafen (seit 2008 in Betrieb)[Bearbeiten]

Der Teilabschnitt zwischen der Stromer Landstraße und dem Neuenlander Ring wurde am 30. Januar 2008 von Bremer Bürgermeister Jens Böhrnsen und dem parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium Achim Großmann in Betrieb genommen.

Im Bereich des Flughafendamms wird die Autobahn wegen komplexer Baugrundsituation und Straßenkreuzungen als Hochstraße über eine lange Schrägseilbrücke geführt. Dort erhielt die Bremer Straßenbahn AG als Ausgleich für den zur Verfügung gestellten Lagerplatz für Baumaterial eine nun überdachte Abstellmöglichkeit unter der Autobahn. Gleichzeitig werden damit die schwierigen Gründungsverhältnisse im Verlauf der Neuenlander Wasserlöse überwunden.

Besonders vorteilhaft ist die Verlagerung des Durchgangsverkehrs aus dem Wohnbereich Neuenlander Straße (alte Trasse der B6) entgegen erster Planung infolge substantieller Bürgerproteste in ein Industriegebiet und über die ehemalige Hausmülldeponie Warturm. Damit wurden die Planungssünden der Trassierung der B6 zwischen der Bahnstrecke Bremen-Oldenburg mit Abriss von Wohnhäusern der Neckarstraße und unmittelbar neben verbleibenden benachbarten Wohngebieten aus der Periode um 1970 nicht wiederholt.

4. Abschnitt: vom Flughafen bis zur A1 (geplant)[Bearbeiten]

In diesem Abschnitt setzt sich der Bremer Senat für den Bau eines Tunnels unter dem Flughafen ein, da eine oberirdische Streckenführung nur um den Flughafen herum möglich wäre, was wesentlich länger wäre und an einem Wohngebiet vorbeiführte. Im August 2013 ging der Senat davon aus, dass es noch mindestens bis Anfang 2016 dauert, bis man sich mit dem Bund über den Verlauf der Trasse einig sein wird.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Streit um die Stadtautobahn 281 Radio Bremen 12. August 2013