CANCOM
| CANCOM SE | |
|---|---|
| Rechtsform | Europäische Gesellschaft |
| ISIN | DE0005419105 |
| Gründung | 1992 |
| Sitz | München, Deutschland |
|
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| Mitarbeiter | 2.076 (Dezember 2012) [1] |
| Umsatz | 558,1 Mio € (2012) [1] |
| Branche | IT-Dienstleistungen |
| Website | www.cancom.com |
Die CANCOM SE ist ein deutsches Unternehmen für IT-Infrastruktur und Professional Services. Sie zählt laut einem im August 2012 veröffentlichtem Ranking der Fachzeitschrift ChannelPartner zu den drei größten Systemhäusern in Deutschland.[2]
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte [Bearbeiten]
Die CANCOM-Gruppe wurde 1992 gegründet. Im Januar 1993 erhielt CANCOM die Autorisierung von Apple. Heute ist die Firmengruppe unter anderem Partner von Hewlett-Packard, Microsoft, IBM, SAP, Symantec, Citrix, VMware, Apple und Adobe in Deutschland. Im Geschäftsjahr 1994/1995 wurde die erste Niederlassung eröffnet. Kurz darauf wurde im Januar 1996 ins Kataloggeschäft eingestiegen. 1997 stellte sich CANCOM auf zentralisierte Logistik um. Im Mai 1998 wurde der CANCOM WebShop eingeführt. Am 16. September 1999 ging das Unternehmen an die Börse. Der Geschäftsbetrieb der Teampoint AG wurde im Januar 2000 übernommen. Noch im gleichen Jahr expandierte CANCOM nach England. Im April 2001 übernahm die Unternehmensgruppe die VendIT AG. Seit Januar 2003 ist CANCOM im Prime Standard zugelassen. Im Juli 2004 schlossen sich die beiden größten CANCOM-Tochtergesellschaften Tendi Deutschland und CANCOM media solutions zur CANCOM Deutschland GmbH zusammen. Die ECS ComputerPartner GmbH München wurde im Januar 2005 in die Gruppe integriert. Die Dienstleistungen wurden im Juli 2006 durch die Integration der Netzwerk Service GmbH erweitert. Im Juli 2007 übernahm das Unternehmen Assets der 4PC in Düsseldorf und der ComLogic in Darmstadt. Die österreichische a+d wurde im Oktober 2007 eingegliedert. Im Juli 2008 folgte dann die Übernahme der Kölner SYSDAT Gesellschaft für IT-Lösungen (jetzt CANCOM IT Solutions GmbH). Im Dezember 2008 übernahm CANCOM 75,5 % der Anteile des Elektronikversenders HOH Home of Hardware. Diese wurden im August 2009 auf 100 % aufgestockt. Im Dezember 2009 übernahm CANCOM die Systemhäuser der Bürotex Gruppe in Nürtingen und Stuttgart. Im November 2010 erwirbt CANCOM den Geschäftsbereich SAP Hosting und IT-Services der Plaut Systems & Solutions GmbH in Ismaning bei München. Im Juli 2011 wurde die HOH Home of Hardware wieder veräußert. Neuer Eigner ist seitdem der in Frankfurt/Oder beheimatete Etailer "getgoods.de".[3] Im März 2012 wurde die englische Tochtergesellschaft CANCOM Ltd. UK an die in London ansässige Trams Group veräußert.[4] Mit Wirkung zum 28. Februar 2013 wurde die Rechtsform von einer Aktiengesellschaft zu einer Europäischen Aktiengesellschaft (Societas Europaea, SE) geändert.[5]
Konzernstruktur [Bearbeiten]
CANCOM hat etwa 30 Standorte in Deutschland und Österreich und beschäftigt über 2.000 Mitarbeiter. Nach eigenen Angaben wird rund die Hälfte des Konzernumsatzes im Bereich IT solutions erzielt, der Rest im Geschäftsbereich E-Commerce/trade.
Produkte [Bearbeiten]
CANCOM deckt IT-Anforderungen von gewerblichen Kunden ab. Nach eigenen Angaben umfasst das Produktangebot circa 50.000 Artikel, die über Kataloge, im Online-Shop oder in den Systemhausniederlassungen vertrieben werden. Neben Produkten bietet CANCOM auch IT-Dienstleistungen an.
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ a b CANCOM SE: Geschäftsbericht 2012. Abgerufen am 3. April 2013 (PDF; 1,8 MB).
- ↑ [1]
- ↑ "Etailer-Übernahme und Spekulantenstück - Das sind die Details des HoH-Verkaufs" - Computer Reseller News vom 7. Juli 2011
- ↑ "Cancom schließt Verkauf der britischen Tochtergesellschaft ab" - heise resale vom 21. März 2012
- ↑ "CANCOM schließt Umwandlung zur Societas Europaea (SE) ab" - Corporate Ad-hoc-Meldung vom 01. März 2013
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(Stand: 18. März 2013)