ProSiebenSat.1 Media

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48.19116811.649263Koordinaten: 48° 11′ 28,2″ N, 11° 38′ 57,3″ O

ProSiebenSat.1 Media AG
Logo der ProSiebenSat.1 Media AG
Rechtsform Aktiengesellschaft
ISIN DE000PSM7770
Gründung 2. Oktober 2000
Sitz Unterföhring, Deutschland

Leitung

Mitarbeiter 3.590 (31. Dezember 2013)[1]
Umsatz 2,605 Mrd. Euro (2013)[1]
Branche Medien
Website prosiebensat1.de

Die ProSiebenSat.1 Media AG mit Sitz in Unterföhring bei München ist ein börsennotiertes Medienunternehmen, das unter anderem, neben drei deutschen Pay-TV-Fernsehsender, die deutschen Free-TV-Fernsehsender ProSieben, SAT.1, kabel eins, Sat.1 Gold, ProSieben Maxx und sixx unter einem Dach vereint und auf den Internetseiten der Fernsehsender verschiedene TV-Inhalte anbietet. Das Unternehmen entstand aus einem Zusammenschluss der Pro Sieben Media AG (ProSieben, kabel eins und N24) und der Sat.1 SatellitenFernsehen GmbH im Oktober 2000.

Geschichte[Bearbeiten]

Organigramm der Kirch-Gruppe zum Zeitpunkt ihres Zusammenbruchs
Gesamtansicht des Unternehmensgebäudes
Detailansicht
Eingang
Hinweisschild der ProSiebenSat.1 TV Deutschland
ProSiebenSat.1 TV Deutschland, Detailansicht

Nachdem Ende 1999 die KirchMedia GmbH & Co. KGaA Mehrheitsaktionär der ProSieben Media AG wurde, gaben am 28. Juni 2000 die ProSieben Media AG und die ebenfalls zur Kirch-Gruppe gehörende Sat.1 GmbH ihre Fusionspläne bekannt. Dadurch würde die größte Sendergruppe (SAT.1, ProSieben, kabel eins und N24) auf dem deutschen Fernsehmarkt entstehen. Mit Wirkung zum 2. Oktober 2000 übernahm die ProSieben Media AG 100 Prozent der Anteile an der Sat.1 GmbH von der KirchMedia GmbH & Co. KGaA. Seit dem 13. Oktober 2000 werden die Aktien der ProSieben Media AG unter dem neuen Namen ProSiebenSat.1 Media AG an der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt. Vorstandsvorsitzender wurde der bisherige Vorstandsvorsitzende von ProSieben, Urs Rohner.[2] Im Zuge der Integration von Sat.1 wurde ebenfalls die ProSieben Television GmbH gegründet.

Zusammenbruch der Kirch-Gruppe und Übernahme durch Haim Saban[Bearbeiten]

2002 kam es beinahe zur Fusion mit der KirchMedia (siehe auch: Leo Kirch, Premiere); sie scheiterte aber kurz vor Abschluss aufgrund der Insolvenz der Kirch-Gruppe. Die Aktie von ProSiebenSat.1 stürzte daraufhin ab. 2003 bekam die AG mit der amerikanischen Gesellschaft P7S1 Holding, einer 25-prozentigen Tochter der Saban Capital Group von Haim Saban und weiterer Investoren, einen neuen Hauptaktionär, der 88 Prozent der Stimmanteile hielt. Saban übernahm die Sendergruppe für 500 Millionen Euro. Die restlichen zwölf Prozent hielt über eine Beteiligungsgesellschaft die Axel Springer AG. Freie Aktionäre hielten ausschließlich stimmrechtslose Vorzugsaktien.

Nach der Übernahme durch P7S1 Holding kam es in den Folgemonaten zu starken Restrukturierungsmaßnahmen und einer Neuausrichtung der verschiedenen Sender der Gruppe. Auch einige Formate fielen dem Rotstift zum Opfer.

Die AG erreicht mit ihren Fernsehsendern in der Alterszielgruppe von 14 bis 49 Jahren einen Gesamtmarktanteil von über 30 Prozent und erzielte 2002 einen Umsatz von über 1,8 Milliarden Euro sowie einen Gewinn von 21 Millionen Euro und beschäftigte dabei über 3.000 Mitarbeiter.

Nachdem der bisherige Vorstandsvorsitzende Urs Rohner „auf eigenen Wunsch“ das Unternehmen zum 30. April 2004 verließ, folgte auf ihn der Belgier Guillaume de Posch.

Im Jahr 2005 gab der Hamburger Axel Springer Verlag bekannt, für den Kaufpreis von drei Milliarden Euro die ProSiebenSat.1 Media AG komplett übernehmen zu wollen. Dieser Verkauf wurde jedoch sowohl vom Bundeskartellamt als auch von der KEK nicht genehmigt,[3] so dass Springer am 31. Januar 2006 schließlich bekannt gab, von einer Übernahme Abstand zu nehmen.

Der italienische Medienkonzern Mediaset des ehemaligen italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi hat am 6. November 2006 sein Interesse an der ProSiebenSat.1 Media AG erklärt. Danach wollte Mediaset zunächst eine 50,5-prozentige Beteiligung der German Media Partners (GMP) von Haim Saban übernehmen.[4]

Übernahme durch Permira und KKR[Bearbeiten]

Die Kapitalbeteiligung der GMP von Haim Saban wurde am 14. Dezember 2006 von den Private-Equity-Unternehmen Permira und Kohlberg Kravis Roberts & Co. (KKR) für etwa drei Milliarden Euro übernommen.[5] Zusammen mit der SBS Broadcasting Group aus Luxemburg, zu der über 19 private Fernsehsender und 20 Bezahlfernsehsender und Radiostationen gehören, soll daraus ein europäischer Medienkonzern gebildet werden.[6]

Die 50,5 Prozent der Aktien haben 88 Prozent der Stimmrechte. Die restlichen 49,5 Prozent der Aktien sind börsennotiert und befinden sich in Streubesitz.

Im Sommer 2007 übernahm ProSiebenSat.1 100 Prozent der SBS für insgesamt 3,3 Milliarden Euro[7] und wurde dadurch zum zweitgrößten Fernsehanbieter in Europa mit einem jährlichen Umsatz von circa 3,1 Milliarden Euro. Am 16. Juli 2007 wurde bekannt, dass der Konzern bis 2009 in Deutschland 180 Stellen abbauen will, davon 100 in Berlin und 80 in München. Ab diesem Tag wurden bereits zwei Boulevard-Magazinsendungen bei Sat.1 gestrichen, künftig sollen auch Nachrichtensendungen wegfallen oder eingeschränkt werden.[8]

Am 10. Dezember 2007 kündigte die Axel Springer AG an, sich komplett aus ProSiebenSat.1 zurückzuziehen und ihre Anteile in Höhe von je zwölf Prozent der Stamm- und Vorzugsaktien an die ProSiebenSat.1-Mehrheitseigner KKR und Permira für 500 Millionen Euro zu verkaufen.[9] Dieser Rückzug wurde am 16. Januar 2008 vollzogen. Damit hält die von KKR und Permira gesteuerte Lavena Holding 5 nun 100 Prozent der stimmberechtigten Stammaktien sowie 25 Prozent der nicht stimmberechtigten Vorzugsaktien.[10]

Bei der Übernahme von SBS durch ProSiebenSat.1 im Sommer 2007 boten KKR und Permira dem weiteren Eigentümer Telegraaf Media Groep (TMG) eine Option auf zwölf Prozent der Stammaktien an, sofern diese auf ihr Vorkaufsrecht auf die SBS Broadcasting Group verzichten.[11] Im Juni 2008 gab die TMG bekannt auf ihre Option, bei ProSiebenSat.1 einzusteigen, zu verzichten.[12] Allerdings stieg die TMG dann dennoch im August desselben Jahres bei ProSiebenSat.1 ein.[13]

Zum Ende des Jahres 2008[14] verließ Guillaume de Posch ebenfalls auf eigenen Wunsch das Unternehmen. Seit dem 1. März 2009 ist nun Thomas Ebeling Chef des Konzerns.

Im Oktober 2009 wurde bekannt, dass die Verschuldung der Sendergruppe mehr als 3,4 Milliarden Euro beträgt und dass die Gruppe diese Belastung nicht reduziert, sondern lediglich die Zinsen für ihre laufenden Kredite zahlt.[15] Die Sendergruppe spart vor allem bei den Programmausgaben.[16]

Am 12. Januar 2011 kündigten Permira und KKR den Verkauf von 8 Millionen stimmrechtslosen Vorzugsaktien an. Dies entspricht 3,7 Prozent des Grundkapitals. Nach Abschluss des beschleunigten Bookbuildingverfahrens werden beide Finanzinvestoren nach eigenen Angaben 53 Prozent des Grundkapitals halten.

Am 20. April 2011 wurde bekannt, dass ProSiebenSat.1 seine TV-Sender in Belgien und den Niederlanden für 1,225 Milliarden Euro an ein internationales Medienkonsortium um den finnischen Konzern Sanoma verkaufen will. Der Verkauf wurde zum 29. Juli 2011 abgeschlossen.[17]

Am 14. Dezember 2012 teilte die ProSiebenSat.1 Media AG mit, dass das gesamte Senderportfolio in Skandinavien für 1,325 Milliarden Euro an die amerikanische Discovery Communications, Inc. verkauft wird. Ausgenommen vom Verkauf sind die Produktionsgesellschaften, welche in der Red Arrow Entertainment Group gebündelt sind. Mit dem Erlös sollen endfällige Verbindlichkeiten in Höhe von ca. 500 Millionen Euro getilgt sowie eine Erhöhung der Dividende auf ca. 5,60 Euro je Aktie oder 1,2 Milliarden Euro finanziert werden. Des Weiteren beabsichtigt die ProSiebenSat.1 Media AG eine Umwandlung der bisher an der Börse gehandelten Vorzugsaktien in stimmberechtigte Stammaktien, wodurch alle ausgegebenen Aktien an der Börse handelbar wären.[18]

Mitte Februar 2013 begannen die Finanzinvestoren Permira und KKR mit dem Verkauf aller durch die “Lavena Holding 1” gehalten Vorzugsaktien in Höhe von 18 Prozent. Das Aktienpaket wurde für ca. 485 Millionen Euro über die Frankfurter Wertpapierbörse verkauft, was einem Stückpreis von 24,60 Euro entspricht. Durch den Verkauf sind nun alle Vorzugsaktien bzw. 50 Prozent des Grundkapitals im Streubesitz.[19]

Am 9. April 2013 wurde der im Dezember 2012 angekündigte Verkauf des Skandinavien-Geschäfts im Wert von 1,325 Milliarden Euro vollzogen.[20]

Ausstieg von KKR und Permira[Bearbeiten]

Auf der Hauptversammlung am 23. Juli 2013 beschlossen die Aktionäre der ProSiebenSat.1 Media AG, die Zusammenlegung der bisher an der Börse notierten Vorzugsaktien und der durch KKR und Permira gehaltenen Stammaktien. Dadurch werden zukünftig nur noch die Stimmberechtigten Stammaktien an der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt. Da das Stammkapital zu 50 % aus Stamm- und 50 % aus Vorzugsaktien besteht, halten KKR und Permira nach Umwandlung noch 44 % der Stammaktien und somit keine Mehrheit. Ebenfalls beschlossen die Finanzinvestoren, dass Sie nach Umwandlung gemeinsam mit der Telegraaf Media Groep ihren Anteil in Tranchen über die Börse verkaufen werden.[21][22]

Am 19. August 2013 schließt die ProSiebenSat.1 Media AG ihren Börsengang ab, wodurch zukünftig ausschließlich die bisher nicht notierten Stammaktien im MDAX gelistet sind und sich der Börsenwert verdoppelt.[23]

Am 4. und 6. September verkauften die Lavena Holding und die Telegraaf Media Groep insgesamt 17 Prozent ihrer Aktienanteile für 1,16 Milliarden Euro ausschließlich an institutionelle Investoren. Somit verringert sich das Aktienpaket von KKR und Permira auf 33 Prozent, die Telegraaf Media Groep hat nach der erfolgreichen Platzierung ihr gesamtes Aktienpaket verkauft und ist kein Aktionär mehr.[24]  Am 13. November 2013 platzierte Lavena erneut rund 16 Prozent seiner Aktien für rund 1,1 Milliarden Euro und reduzierte so seinen Anteil auf 17 Prozent.[25]

Ende Dezember 2013 kündigte die ProSiebenSat.1 Media AG den Verkauf des restlichen Osteuropa-Geschäfts an. Die ungarischen Fernsehsender werden im Rahmen eines Management-Buy-Out verkauft. In Rumänien werden alle Fernseh- und Radiosender, bis auf Prima TV, das vom rumänischen Unternehmer Cristian Burci erworben werden soll von der griechischen Antenna Group übernommen. Die Übernahmen sollen im ersten Quartal 2014 abgeschlossen sein.[26]

Am 17. Januar 2014 platzierte Lavena ihre restlichen 36,3 Millionen Aktien für 1,27 Milliarden Euro (34,75 Euro je Aktie) an institutionelle Investoren. Der Streubesitz liegt nun bei rund 97 Prozent.[27]

In einer Pressemitteilung kündigte die ProSiebenSat.1 Media AG am 15. Oktober 2014 an, dass sie im Sommer 2015 eine Umwandlung zur ProSiebenSat.1 Media SE plant. Diese Umwandlung zu einer Societas Europaea soll am 21. Mai 2015 durch einen Beschluss der Hauptversammlung genehmigt werden. Durch diesen Schritt soll die internationale Expansion der Digital Sparte erleichtert werden.[28]

Aktionärsstruktur[Bearbeiten]

Aktionärsstruktur bis September 2013[Bearbeiten]

 
Lavena Holding
(KKR und Permira)
44 % Stammaktien
44 % am Grundkapital
 
Telegraaf Media Groep N.V.
6 % Stammaktien
6 % am Grundkapital
 
Streubesitz
50 % Stammaktien
50 % am Grundkapital
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
ProSiebenSat1.svg ProSiebenSat.1 Media AG
 
 


Aktuelle Aktionärsstruktur[Bearbeiten]

Die folgende Grafik stellt die aktuelle Aktionärsstruktur dar (gerundete Angaben):

 
Eigene Aktien
3 % Stammaktien
3 % am Grundkapital
 
Streubesitz
97 % Stammaktien
97 % am Grundkapital
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
ProSiebenSat1.svg ProSiebenSat.1 Media AG
 
 


Stand: 17. Januar 2014

Töchter[Bearbeiten]

Neben den sechs deutschen Fernsehsendern betätigt sich die AG auf anderen, eng mit dem Fernsehbetrieb verwandten Geschäftsfeldern. Dabei handelt es sich fast ausschließlich um 100-prozentige Töchter. In den meisten Fällen arbeiten diese Töchter ausschließlich für ihre eigene Senderfamilie. Nach der Übernahme der SBS Broadcasting Group sind weitere Fernseh- und Radiosender sowie weitere Geschäftsfelder hinzugekommen.

SevenOne Media[Bearbeiten]

Seinen Ursprung hat das Unternehmen in den beiden Vermarktern MGM MediaGruppe München und MEDIA 1. Die MGM MediaGruppe München wurde am 1. Juni 1992 gegründet und verantwortete die Vermarktung der Werbezeiten der Sender ProSieben und kabel eins (damals noch KABELKANAL). Media 1 entstand am 1. August 1999 durch eine Ausgründung von Sat.1 Sales & Services. Am 15. November 2000 entstand durch die Fusion der MGM MediaGruppe München und MEDIA 1 dann die SevenOne Media.

SevenOne Media ist eines der führenden deutschen Vermarktungsunternehmen für audiovisuelle Medien. 2009 fusionierte der größte TV-Vermarkter mit seinem Schwesterunternehmen SevenOne Interactive, dem damals drittgrößten Online-Vermarkter Deutschlands. Seitdem ist die SevenOne Media für die Werbezeitenvermarktung der TV- und Multimediamarken (Online, Mobile, Teletext) der ProSiebenSat.1 Group zuständig.

Im Juli 2009 wurde für die Entwicklung von Sonderwerbeformen die SevenOne AdFactory gegründet.

Mit einem Brutto-Werbemarktanteil von rund 43 Prozent ist das Unternehmen Marktführer im deutschen TV-Werbemarkt. Im Online-Werbemarkt rangiert das Unternehmen mit 28,0 Millionen Unique Usern (internet facts 2010-VI) auf dem dritten Rang. Als Tochterunternehmen der ProSiebenSat.1 Group vermarktet SevenOne Media die deutschsprachigen Sender der Gruppe (SAT.1, ProSieben, kabel eins, Sixx seit Mai 2010, Sat1 Gold seit Januar 2013), ihre digitalen Plattformen (Pay-TV, Video on Demand/maxdome, Online, Mobile, Podcast, Games, Teletext) sowie verschiedene Drittangebote (Teletext). Abgerundet wird das Portfolio durch die Themen Licensing, Direct Marketing/CRM und Events.

Hauptsitz des Unternehmens ist Unterföhring bei München. Zudem hat die SevenOne Media regionale Verkaufsbüros in Düsseldorf, Frankfurt und Hamburg. Geschäftsführer des Unternehmens sind Thomas Wagner (Vorsitzender), Malte Hildebrandt, Guido Modenbach und Thomas Port.

In der Schweiz und in Österreich vermarktet SevenOne Media die dortigen Werbe- bzw. Programmfenster über die Tochterunternehmen SevenOne Media Austria und SevenOne Media CH. Zudem bietet das Unternehmen europaweit operierenden Werbekunden Werbepakete über die Länder Deutschland, Österreich und die Schweiz hinaus an: Auf über 20 Sendern in 12 Ländern können Werbekunden bei der SevenOne Media und den nationalen Vermarktungsgesellschaften der ProSiebenSat.1 Group Werbezeiten belegen.

Neben der klassischen Vermarktung bündelt die SevenOne Media auch die gesamte Markt- und Programmforschung der ProSiebenSat.1 Group. Die verschiedenen Forschungsabteilungen untersuchen und bewerten fortlaufend Trends in den Zuschauer- und Werbemärkten.

So liefert die „Zuschauer- und Programmforschung“ unter anderem tagesaktuell Marktanteilsdaten. Neben den täglichen Zuschauerquoten der ProSiebenSat.1-Sender werden u.a. auch Wettbewerbssender beobachtet, Zuschauerzielgruppen analysiert sowie umfangreiche Sendungstests durchgeführt.

Der Bereich der „Marktforschung“ widmet sich der Werbeforschung, Forschung im Bereich der Neuen Medien sowie der klassischen Marktanalyse. Hierbei begleitet SevenOne Media unter anderem Kampagnen der Kunden und ermittelt ihre Werbewirkung anhand verschiedener Parameter wie Markenbekanntheit oder Werbeerinnerung. Darüber hinaus liefert die Werbeforschung langfristige Erkenntnisse zu Absatzwirkung von Fernsehwerbung. Zunehmend wichtiger wird hier auch der Bereich der Onlineforschung. Hierbei wird untersucht, wie Onlinewerbung, beispielsweise Display- oder Video-Advertising, wirken. Im Bereich Marktanalyse beobachtet SevenOne Media kontinuierlich verschiedene Branchen und deren Entwicklungen.

Alle aktuelle Publikationen und Studien können im Research-Portal der SevenOne Media kostenlos heruntergeladen werden.

Als einer der Mitbegründer veranstaltet SevenOne Media gemeinsam mit weiteren TV-Vermarktern den TV-Wirkungstag, den zentralen Forschungsevent der Fernsehbranche in Deutschland. Einmal im Jahr versammeln sich nationale und internationale Referenten, die das Medium TV und die zugehörige Wirkungsforschung in all seinen Facetten beleuchten. In den vergangenen Jahren strömen zunehmend mehr Besucher zur Veranstaltung und machen den TV-Wirkungstag damit zu einem renommierten Branchenevent. Auf der Gattungswebsite zum TV-Wirkungstag finden Nutzer ausgewählte Fallstudien sowie allgemeine Informationen zum Werbemedium TV und seinen Einsatzmöglichkeiten.

Als Mitveranstalter von best brands engagiert sich SevenOne Media zudem bei einem der führenden Marken-Awards, der jährlich Deutschlands erfolgreichste Marken auszeichnet. Ziel des Awards ist es, erfolgreiche und innovative Markenführung in Deutschland zu fördern und zukunftsweisenden Kommunikationslösungen ein starkes Forum zu bieten. Das Besondere: Bei best brands entscheidet nicht das Urteil einer Jury über die Gewinner, sondern der Verbraucher selbst. Als einziger Marketingpreis misst best brands auf Basis einer repräsentativen Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) die Stärke einer Marke an zwei Kriterien: am tatsächlichen wirtschaftlichen Markterfolg sowie an der Attraktivität der Marke in der Wahrnehmung des Verbrauchers, die letztlich auch den zukünftigen Erfolg ausmacht. best brands wurde von SevenOne Media / ProSiebenSat.1 gemeinsam mit der Serviceplan Gruppe, der GfK Gruppe, der WirtschaftsWoche und dem Markenverband sowie der iq media marketing ins Leben gerufen.

SevenOne AdFactory[Bearbeiten]

Im Juli 2009 wurde die SevenOne AdFactory gegründet, die verschiedene Kommunikationslösungen entwickelt, vertreibt und umsetzt. Dabei kombiniert die SevenOne AdFactory bis zu 12 Plattformen – neben TV, Online und mobilen Diensten unter anderem auch Lizenzen, Product Placement, Testimonials und Events. Die Geschäftsführerin der SevenOne AdFactory ist Sabine Eckhardt. Sie ist zugleich Mitglied der Geschäftsführung der SevenOne Media.

ProSiebenSat.1 Digital & Adjacent GmbH[Bearbeiten]

ProSiebenSat.1 Digital & Adjacent verantwortet die interaktiven Produkte rund um die Sendermarken – von Online über Teletext bis zu mobilen Applikationen. Zu der ProSiebenSat.1 Digital & Adjacent GmbH gehören auch das Onlineportal fem.com, sowie MyVideo.[31]

Studio 71[Bearbeiten]

Studio 71 ist ein Multi-Channel-Netzwerk der ProSiebenSat.1 Media AG, unter dem die fürs Netz produzierten Formate gebündelt werden.[32] Darunter befinden sich sowohl eigene fürs Fernsehen produzierte Formate wie Comedyserien, Dokumentationen, Informationssendungen und andere Eigenproduktionen von ProSiebenSat1, als auch Web-Only Formate, also Livestreams auf MyVideo oder bekannte YouTuber wie Gronkh und Sarazar.

Bereits am 18. Mai 2012 fand mit den beiden Let's Playern Gronkh und Sarazar auf MyVideo ein erster Livestream namens Let's Play Together statt.[33] Er wird seitdem freitags um 18 Uhr (mit Unterbrechungen) ausgestrahlt. Da dieser einige Zuschauer erreichte, wurde der Bereich Webstars auf MyVideo.de ausgebaut. So fand auch am 1. März 2013 ein größeres Event namens Last Man Standing und am 30. November 2013 die Fortsetzung "Last Man Standing 2" statt. Hierbei traten unter Anderem die YouTuber Gronkh und Sarazar als Team LPT gegen das Team PietSmiet an. Beide Events begannen um 18 Uhr und wurden acht Stunden lang, ebenfalls auf MyVideo gesendet.[34] Die beiden Teams forderten sich gegenseitig in verschiedenen Videospielen heraus. Ab 23 Uhr wurden dann auch Spiele, die ab 18 Jahren freigegeben sind, gespielt.[35]

Am 21. März 2013 wurde bekannt gegeben, dass ein weiterer Livestream unter dem Namen Let's Play Poker[36] geplant sei.[37] Der Livestream, welcher am 23. März 2013 erstmals produziert wurde, wird von dem Onlinepokerraum PokerStars gesponsert.[38] Es spielen in der Regel acht bekannte YouTuber gegeneinander Poker. Wer gewinnt, spendet seinen Gewinn an eine gemeinnützige Organisation. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit für einen Zuschauer als sogenannter Wildcard-Teilnehmer beim Event teilzunehmen, indem man bei der Online-Qualifikation von pokerstars.de mitmacht.[39][40] Alle Folgen werden auch auf dem offiziellen YouTube-Kanal hochgeladen.[41]

Im Jahr 2013 versuchte die ProSiebenSat.1-Gruppe durch das eigene Multi-Channel-Network die Reichweite seiner Formate zu vergrößern. Studio 71 vereint somit sämtliche Webformate des Konzerns. Die Angebote werden seitdem nicht nur auf der eigenen Plattform MyVideo, sondern auch bei YouTube verbreitet. Damit will das Unternehmen erreichen, dass Studio 71 zu einem der führenden Produzenten und Aggregator von Onlinevideo-Content in Europa wird. Der Geschäftsführer von ProSiebenSat.1 Digital, Dr. Sebastian Weil, ist für das Netzwerk verantwortlich. Er kommentiert, dass man sich im vergangenen Jahr als Anbieter von Web-only-Liveshows positioniert habe. Dies sei als eigenes Multichannel-Network der nächste logische und entscheidende Schritt, die Distribution der Inhalte zu verbreitern.[42]

Das von SevenOne Media vermarktete Netzwerk Studio 71 wird nicht nur MyVideo umfassen, sondern auch Webchannels mit weiteren Web-only-Formaten, sowie Promokanäle für die TV-Sendungen des Konzerns. Auch eine Vielzahl von aggregierten Kanälen mit Internet-Prominenten soll bei Studio 71 Platz finden.

Studio 71 eignete sich im März 2014 eine 20-%-ige Beteiligung am US-amerikanischen Multi-Channel-Netzwerk Collective Digital Studio an, das unter anderem bekannte Web-Stars und Formate wie The Annoying Orange vermarktet. Das Projekt „The Mansion“ startete im Juni 2014 und endete im August 2014. Im Zuge der Aktion wurden verschiedene deutsche YouTuber wie Sarazar, Fabian Siegismund, David Hain oder MissesVlog in eine Villa in Los Angeles geschickt, um dort zu leben und zu arbeiten. Dokumentiert wird dies im eigens gegründeten YouTube-Kanal[43]. Auch amerikanische Webstars sind dort zu sehen.[44][45]

Am 2. April 2014 wurde auf dem Hauptkanal[46] eine Ankündigung für das Studio71 Bootcamp veröffentlicht.[47] Dabei handelt es sich um ein Projekt, bei dem man sich mit seinem YouTube-Kanal, sofern er weniger als 50.000 Abonnenten hat, bewerben[48] kann und vom Netzwerk Unterstützung und Hilfe bei der Produktion und Verbreitung von eigenen Videos und der Gestaltung des Kanals bekommt. Gleichzeitig wird man Partner im Netzwerk. Die Teilnehmer wurden, ebenfalls auf dem Hauptkanal von Studio71, von den beiden YouTubern Fabian Siegismund und Dan the man kurz vorgestellt, wobei sie auf satirische Art erklärten, was der Kandidat an seinen Videos verbessern könnte.[49]

Lokalisten media[Bearbeiten]

Mitte Oktober 2006 erwarb die ProSiebenSat.1 Media AG eine 30-prozentige Beteiligung an der Lokalisten media GmbH. Die Gesellschaft betreibt die Online-Community Lokalisten.de. Ende Mai 2008 wurde die Beteiligung auf 90 Prozent aufgestockt. 2011 übernahm die ProSiebenSat.1 Digital GmbH, die restlichen 10 Prozent an Lokalisten Media und ist nun alleiniger Eigentümer.[50]

fem Media[Bearbeiten]

Im Juni 2008 erwarb die ProSiebenSat.1 Media die Feeem Media GmbH, die am 1. September 2008 umbenannt wurde in „fem Media GmbH“. Die fem Media GmbH betreibt das Frauenportal fem.com, ein deutschsprachiges Online-Lifestyle-Portal für Frauen und das Dachportal des vertikalen Netzwerks fem., eines Verbunds aus circa 60 frauenaffinen Partner-Websites. Das am 1. Juli 2008 gestartete, tagesaktuelle Lifestyle-Magazin fem.com behandelt verschiedene frauenaffine Themen wie Prominenten-, Mode- und Schönheitsneuigkeiten, Astrologie, Gesundheit, Ernährung, die neuesten Reisetrends sowie Liebe, Sex und Partnerschaft. Seit seiner Gründung hat fem. rund 60 Partner gewonnen.[51] Des Weiteren gibt es seit 2010 fem auch in den Niederlanden.[52]

Am 2. September 2010 verkündete ProSiebenSat.1 Media die Umbenennung des Portals in sixx, der Name des frauenorientierten Senders von ProsiebenSat.1. Die Dachmarke fem bleibt jedoch als eigenständiges Portal erhalten. Mit der Umbenennung plant ProSiebenSat.1 Media die Bündelung der Angebote für die Frau auf den zentralen Namen sixx. Im Zuge dessen übernimmt die fem Media GmbH auch den Betrieb der Senderhomepage sixx.de.[53]

Magic Internet GmbH[Bearbeiten]

Die Magic Internet GmbH ist die Medienagentur für MyVideo.[54] Sie verwaltet allerdings auch unter anderem die Seite songtexte.com[55], den Musikstreaming-Dienst Ampya und die Crossmedia-Agentur Booming GmbH[56].

MyVideo Broadband[Bearbeiten]

Die ProSiebenSat.1 Media beteiligte sich im September 2006 mit zunächst 30 Prozent an der MyVideo Broadband (ehemals Videocamp S.R.L.) und erwarb im Juli 2007 die restlichen 70 %. Als Betreiber ist die rumänische Gesellschaft für die deutsche Video-Community MyVideo zuständig.

wer-weiss-was[Bearbeiten]

Am 22. August 2007 gab die ProSiebenSat.1 Media den Erwerb der Mehrheitsbeteiligung an der Ratgeberplattform wer-weiss-was bekannt. Mit der Entwickler- und Betreibergesellschaft epublica GmbH wurde die neue wer-weiss-was GmbH gegründet, die nun vollständig für die Ratgeberplattform zuständig ist. Mittlerweile gehört die wer-weiss-was GmbH zu 100 % der ProSiebenSat.1 Media AG.

ProSiebenSat.1 Digital[Bearbeiten]

Gemeinsam mit E-Plus und Vodafone vertreibt ProSiebenSat.1 Digital eigene Smartphonetarife für die Sender ProSieben und Sat.1, sowie fyve als Eigenmarke. Die jeweiligen Mobilfunkanbieter sind Leistungserbringer, während ProSiebenSat.1 Digital für die Vermarktung der einzelnen Tarife zuständig ist. Seit September 2014 gibt es mit chixx einen eigenen Tarif für die Zuschauer des Frauensenders sixx. Dieser wird im Telekom-Netz durch die Woodman GmbH (Leistungserbringer) realisiert. Die Vermarktung erfolgt über sixx.

  • simfinity ist der Smartphonetarif von Fernsehsenders Sat.1 gemeinsam mit E-Plus. [57]
  • ProSieben Smart ist der Smartphonetarif von ProSieben, gemeinsam mit Vodafone.[58]
  • Fyve ist ein Mobilfunkdiscounter, welcher das Netz von Vodafone nutzt.[59]
  • chixx ist ein Mobilfunkdiscounter, welcher das Netz der Telekom nutzt.[60]

ProSiebenSat.1 Games[Bearbeiten]

Im Juni 2011 fokussierte ProSiebenSat.1 Media seine Tätigkeiten im Games-Bereich in der ProSiebenSat.1 Games GmbH. Darin verschmelzen die Sender-Gamesportale ProSieben Games und Sat1Spiele mit den zugekauften Free-to-play-Plattformen alaplaya und Browsergames.de.[61]

Maxdome[Bearbeiten]

Hauptartikel: Maxdome

Maxdome (ehemals SevenSenses) ist für Bezahlfernseh-, Video-on-Demand- und IPTV-Angebote der ProSiebenSat.1-Gruppe verantwortlich und gehört zum Geschäftsbereich Digital & Adjacent. Dabei gingen am 1. Juni 2006 die beiden Bezahlfernsehsender Sat.1 Comedy und Kabel eins classics auf Sendung. Mit maxdome startete die ProSiebenSat.1-Gruppe im zweiten Quartal 2006 in strategischer Kooperation mit der United Internet AG ein eigenes Video-on-Demand-Portal.

Ab Mai 2012 startet SevenSenses eine Neuausrichtung des Senders Sat.1 Comedy und die Umbenennung in Sat.1 emotions. Durch die Neuausrichtung orientiert sich Sat.1 Emotions inhaltlich am Programm von Sat.1. Zeitgleich startet der neue Kanal ProSieben Fun, welcher den bisherigen Comedypart von Sat.1 Comedy übernimmt und auf das jüngere Publikum zugeschnitten sein soll. ProSieben Fun wird sich genau wie Sat.1 emotions (Sat.1) und Kabel eins classics (kabel eins), an seinem Hauptprogramm Prosieben orientieren.

Am 29. August 2013 wurde die SevenSenses GmbH, mit Beschluss vom 22. August 2013, mit der Maxdome Verwaltungs GmbH verschmolzen und in Maxdome GmbH umbenannt.[62]

ProSiebenSat.1 Licensing[Bearbeiten]

Die ProSiebenSat.1 Licensing GmbH (ehemals SevenEntertainment GmbH bzw. MM MerchangsdisingMedia) wurde im Jahr 2003 gegründet und bündelte die Musik-, Lizenz-, Entertainment- und Commerce-Geschäfte der ProsiebenSat1 Media AG. Die SevenEntertainment GmbH erzielte in Jahren 2008 bis 2011 einen Jahresumsatz von ca. € 37 Mio. und beschäftigt 54 Mitarbeiter.[63] Am 24. September 2012 wurde die SevenEntertainment GmbH in ProSiebenSat.1 Licensing GmbH umbenannt. Nach der Ausgliederung der Commerce-Aktivitäten in die SevenVentures GmbH, fokussierte sich die ProSiebenSat.1 Licensing GmbH auf das Lizenzgeschäft der ProSiebenSat.1 Media AG. Die Musik- und Entertainmentaktivitäten werden weiterhin in der Starwatch Entertainment GmbH gebündelt. [64]

Starwatch Entertainment[Bearbeiten]

Die Starwatch Entertainment GmbH ist ein 2005 gegründetes Unternehmen, welches sich auf die Bereiche Musik, Live-Entertainment und Künstlervermarktung spezialisiert hat. Starwatch Entertainment ist eine hundertprozentige Tochter der ProSiebenSat.1 Licensing GmbH.

ProSiebenSat.1 Produktion[Bearbeiten]

Die ProSiebenSat.1 Produktion ist ein vollständiges Tochterunternehmen der ProSiebenSat.1 Media AG. Mit dem Aufbau einer in Europa führenden Digitalplattform verfolgt es eines der strategischen Kernziele der Gruppe.

Die ProSiebenSat.1 Produktion bietet umfassende Leistungen auf neuestem technologischen Stand für die Herstellung und multimediale Verbreitung von Fernsehinhalten an. Die Leistungen reichen von der Studio- und Post-Produktion bis hin zum unternehmensübergreifenden Content Management und der Sendeabwicklung für mehr als zehn TV-Sender.

Red Arrow Entertainment Group[Bearbeiten]

Die Red Arrow Entertainment Group ist eine im Januar 2010 gegründete[65] Holding für die Bereiche Produktion, Programmvertrieb und Formatentwicklung.

SevenVentures[Bearbeiten]

Am 14. April 2011 gab die ProSiebenSat.1 Media AG die Gründung von SevenVentures bekannt.[66] In der Gesellschaft werden vorrangig die Online-Investments von ProSiebenSat.1 Digital (ehemals SevenOne Intermedia) und das Media for Equity- und Media-for-Revenue-Share-Geschäft von Seven Entertainment (ehemals MM MerchadisingMedia) gebündelt. Nicht im portfolio befinden sich das Online-Frauen-Angebot fem.com/sixx.de und die Videoplattform MyVideo.de.[67]

Am 3. November 2011 beteiligte sich die ProSiebenSat.1 Media AG, über ihre Tochter SevenVentures, mit 29% an der meetOne GmbH.[68]

SevenVentures steigt im Mai 2013 mit 16 Prozent beim Dortmunder Babybedarf-Versand baby-markt.de GmbH (Slogan klick-klick-glück) ein. Dabei wurde eine langfristige Mediakooperation mit dem bisherigen Anteilseigner Tengelmann bis 2017 vereinbart.[69]

SevenVentures hat weitere Beteiligungen unter anderem am Online-Shop MyParfuem, der Online-Apotheke Apomio, dem Telekommunikationsunternehmen Preis24.de, die Sprachlernplattform Busuu, tropo,[70] Zalando, LactoStop und dem Online-Fitnessprogramm von Detlef D. Soost, 10 Weeks Body Change.[71] Mai 2014 erhöhte SevenVentures auch seine Beteiligung an der Online Parfümerie Flaconi auf 47%.[72]

Auflistung der Beteiligungen (Stand: 13. November 2014)
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Strategic Investments[73]
(Mehrheitsbeteiligungen)
  • 12Auto Group GmbH (autoplenum.de, 12auto.de, 12autodeal.de, 12autowerkstatt.de, 12mietwagen.de, 12neuwagen.de, 12gebrauchtwagen.de)
  • Flaconi GmbH
  • Holidayinsider AG (Beteiligung verkauft an HRS)
  • moebel.de Einrichten & Wohnen AG
  • Outstore GmbH
  • Preis24 GmbH
  • Sonoma Internet GmbH (Amorelie.de)
  • Stylight GmbH
  • Tejado GmbH (Brille24.de)
  • nein
  • nein
  • ja
  • nein
  • nein
  • nein
  • nein
  • nein
  • nein
Travel Cluster
(ProSiebenTravel GmbH)[74]
  • Billiger Mietwagen (SilverTours GmbH)
  • MyDays Holding GmbH
  • Tropo GmbH, Weg.de (COMVEL GmbH)
  • wetter.com AG

Mehrheitsbeteiligungen
der ProSiebenTravel GmbH

Venture Investments[75]
(Media for Equity- und
Media-for-Revenue-Share)
  • babymarkt.de GmbH
  • Just Fabulous GmbH
  • Kiveda Deutschland GmbH
  • Küchen Quelle GmbH
  • Naturwohl Vertriebs GmbH (Lactostop)
  • yd. yourdelivery GmbH
  • eFashion Boulevard GmbH
  • Centralway Switzerland AG
  • Tirendo Deutschland GmbH
  • asgoodasnew electronics GmbH (wirkaufens.de)
  • Zalando SE
  • nein
  • nein
  • nein
  • nein
  • ja
  • ja
  • nein
  • nein
  • ja
  • nein
  • ja
Ausgewählte Partner[76]
  • Social Media Interactive GmbH (10 weeks body change)
  • Lieferheld GmbH
  • Mister Spex GmbH
  • shopkick, Inc.
  • trivago GmbH
  • nein
  • nein
  • nein
  • nein
  • nein

ProSiebenSat.1 Accelerator[Bearbeiten]

Mit ProSiebenSat.1 Accelerator wurde ein Förderungsprogramm geschaffen, dass kleine Unternehmen, die sich noch in einer frühen Phase befinden, unterstützt. Diese können sich für die Teilnahme bewerben - pro Halbjahr können bis zu sieben Start-Ups Platz finden und eine Anschubfinanzierung von 25.000 Euro erhalten. Des Weiteren werden sie von Mentoren geschult und können Räumlichkeiten in der Zentrale der TV-Gruppe in Unterföhring beziehen; es gibt auch mehrere Netzwerk-Veranstaltungen. Unabhängig von der Höhe des Unternehmenswerts erhält die ProSiebenSat.1 Group dann eine Beteiligung von 5% des Unternehmens.[77] Genauere Infos finden sich auf der englischen Website des Programms.[78]

ProsiebenSat.1 TV Deutschland[Bearbeiten]

Logo ProsiebenSat.1 TV Deutschland

Die ProSiebenSat1 TV Deutschland GmbH[79] ist eine im Jahr 2008 gegründete Holding der ProSiebenSat.1 Media.

Im Jahr 2009 gliederte die ProsiebenSat.1 Media AG schließlich ihre deutschen Sender in die ProSiebenSat.1 TV Deutschland GmbH (bis 2010 German Free TV Holding GmbH) aus. Die Sender ProSieben, Sat.1, Kabeleins, N24 (bis 2010) agieren seitdem unter dem Dach der neuen Holdinggesellschaft. Ein Jahr nach der Ausgliederung der Sender, gab die ProSiebenSat1 Media AG bekannt, sich vom Nachrichtensender N24 zu trennen. Als Grund gab die Führung des Konzerns die andauernden Verluste, welche jährlich eingefahren wurden, an. Durch ein Management Buyout konnte Thorsten Rossmann zusammen mit mehreren Partnern (u.a. mit Stefan Aust) den Sender aus dem Konzern herauslösen und auf die N24 Media GmbH übertragen. Zusätzlich schlossen beide Parteien, einen langfristigen Produktionsvertrag für die deutschen Nachrichtenformate, das Sat.1 Frühstücksfernsehen.[80] Obwohl der Sender 9live auch ein deutscher Sender war (bis zu seiner Auflösung), gehörte er nie zur Holding. 9live wurde in das Geschäftsfeld Diversifikation eingeordnet und somit nicht als klassischer TV-Sender.[81]

Geführt wurde das Unternehmen bis März 2012 von Andreas Bartl, dem vorigen Geschäftsführer von ProSieben und Kabeleins. Ihm folgte Jürgen Hörner[82], welcher die Geschäftsführung des Senders ProSieben an Wolfgang Link übergab.

Am 20. November 2012 erhielt die ProSiebenSat.1 TV Deutschland GmbH als Programmveranstalterin von Sat.1 Gold eine Rundfunklizenz für die Verbreitung des Spartenkanals, durch die Kommission für Zulassung und Aufsicht der Medienanstalten (ZAK). Der Sender wird durch die Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) mit Sitz in Erfurt beaufsichtigt.

Seit Anfang 2013 ist die ProSiebenSat.1 TV Deutschland GmbH alleiniger Veranstalter der Sender ProSieben, kabel eins und sixx. Hierzu erteilte die ZAK am 22. Mai 2012 für die drei Sender neue Sendelizenzen. Der Sender Sat.1 wird weiterhin von der Sat.1 Satelliten Fernsehen GmbH veranstaltet.[83]

ProSiebenSat.1 Erste Verwaltungsgesellschaft[Bearbeiten]

Derzeit besitzt das Unternehmen noch vier weitere Sendelizenzen für Spartenprogramme, welche für den Zeitraum vom 5. Februar 2009 bis zum 4. Februar 2016, durch die Medienanstalt Berlin-Brandenburg vergeben wurden. Die Arbeitstitel der Sender lauten momentan:[84]

  • ProSiebenSat.1 Facts
  • ProSiebenSat.1 Family
  • ProSiebenSat.1 Favorites
  • ProSiebenSat.1 Fiction

Deutschsprachige Tochterunternehmen – Free-TV- und Bezahlfernsehsender[Bearbeiten]

deutschsprachige Tochterunternehmen – Free-TV- und Pay-TV-Sender
Staat Free-TV Pay-TV
Deutschland
Österreich
Schweiz
Vereinigte Staaten, Kanada und Frankreich

(auch via Internet empfangbar in:
Argentinien, Brasilien, Vereinigtes Königreich, Irland,
Italien, Luxemburg, Mexiko, den Niederlanden,
Paraguay, Polen, Russland, Spanien, Südafrika und Ungarn)

Ehemalige Free-TV-, Pay-TV- und Hörfunksender[Bearbeiten]

ehemalige Free-TV-, Pay-TV- und Hörfunksender
Land Free-TV Pay-TV Hörfunk
Deutschland
Österreich
Belgien
Bulgarien
Dänemark

C More Entertainment (Dänemark)

  • Canal+ First
  • Canal+ Hits
  • Canal+ Sport1
  • Canal+ Sport2
  • Canal+ Drama
  • Canal+ Comedy
  • Canal+ Action
  • Canal+ Film HD
Finnland

C More Entertainment (Finnland)

  • Canal+ First
  • Canal+ Hits
  • Canal+ Sport1
  • Canal+ Sport2
  • Canal+ Drama
  • Canal+ Comedy
  • Canal+ Action
  • Canal+ Film HD
Griechenland
Niederlande
Norwegen

C More Entertainment (Norwegen)

  • Canal+ First
  • Canal+ Hits
  • Canal+ Sport1
  • Canal+ Sport2
  • Canal+ Drama
  • Canal+ Comedy
  • Canal+ Action
  • Canal+ Film HD
Schweden

C More Entertainment (Schweden)

  • Canal+ First
  • Canal+ Hits
  • Canal+ Sport1
  • Canal+ Sport2
  • Canal+ Drama
  • Canal+ Comedy
  • Canal+ Action
  • Canal+ Film HD
Moldawien
Rumänien
Ungarn

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: ProSiebenSat.1 Media – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikinews: Portal:ProSiebenSat.1 Media – in den Nachrichten

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Geschäftsbericht 2013 (PDF)
  2. Prosiebensat1 das Ende naht auf stern.de, aufgerufen am 22. November 2012.
  3. [1]
  4. tagesschau.de Mediaset erwägt Übernahme von ProSiebenSat.1 (Die ursprüngliche Seite ist nicht mehr abrufbar.)[2] [3] Vorlage:Toter Link/www.tagesschau.de → Erläuterung
  5. welt.de Der Verkauf von ProSiebenSat.1 – Ich bin dann mal weg
  6. welt.de Der Fusionspartner: SBS-Medien
  7. ProSiebenSat.1: Übernahme von SBS ist perfekt
  8. ProSiebenSat1 baut 180 Stellen ab (dpa-Meldung vom 16. Juli 2007)
  9. DWDL: Springer steigt vollständig bei ProSiebenSat.1 aus
  10. Verkauf der ProSiebenSat.1-Anteile von Axel Springer an KKR und Permira vollzogen
  11. DWDL.de Holländer steigen groß bei ProSiebenSat.1 ein/
  12. DWDL.de Niederländer verzichten auf Einstieg bei ProSiebenSat.1
  13. Digitalfernsehen.de Telegraaf Media Groep neuer Großaktionär bei ProSiebenSat.1
  14. ftd.de Führungschaos bei Pro Sieben Sat 1 (Memento vom 4. August 2012 im Webarchiv Archive.today)
  15. ProSiebenSat.1 will neue Geschäftsfelder erobern, 28. Oktober 2009 , unter heise.de.
  16. Werbeflaute belastet Springer und Pro Sieben, 6. August 2009, unter handelsblatt.com.
  17. DWDL: Rückzug aus den Niederlanden und Belgien – ProSiebenSat.1 verkauft Aktivitäten
  18. Pressemitteilung der P7S1 Group zum Verkauf des Nordeuropa Geschäfts
  19. ProSiebenSat.1: KKR und Permira machen Kasse, abgerufen am 12. März 2013.
  20. ProSiebenSat.1: Verkauf der TV- und Radio-Aktivitäten in Nordeuropa vollzogen, abgerufen am 9. April 2013.
  21. Auf den Weg in den DAX abgerufen am 2. August 2013.
  22. KEK-Online zur Beteiligungsveränderung aufgerufen am 3. August 2013.
  23. manager-magazin ProSiebenSat.1 geht komplett an die Börse aufgerufen am 17. August 2013.
  24. Aktienverkauf von Lavena und TMG
  25. dpa: ROUNDUP: KKR und Permira werfen weitere ProSiebenSat.1-Aktien auf den Markt. Finanzen.net, 13. November 2013, abgerufen am 13. November 2013.
  26. Verkauf des Osteuropa-Geschäfts
  27. dpa: ProSiebenSat.1 schwächer nach Platzierung. Finanzen.net, 17. Januar 2014, abgerufen am 17. Januar 2013.
  28. [4] ProSiebenSat.1 Media AG bereitet Umwandlung in Europäische Aktiengesellschaft (SE) vor, aufgerufen am 8. Dezember 2014
  29. Konzernstruktur abgerufen am 29. Juli 2014.
  30. Homepage von 7Travel abgerufen am 29. Juli 2014
  31. Geschäftsbereiche der P7S1 Digital GmbHaufgerufen am 18. November 2014
  32. quotenmeter.de: ProSiebenSat1 gründet eigenes Web-Network, 22. Februar 2014
  33. [5]
  34. [6]
  35. News bei MyVideo: Last Man Standing – Das Duell der bekanntesten Let‘s Player Deutschlands, 1. März 2013
  36. [7]
  37. ProSiebenSat.1 Digital baut die Produktion von web-only Live-Events weiter aus, 21. März 2013
  38. [8]
  39. Let's Play Poker auf pokerstars.de, abgerufen am 5. November 2014
  40. [9]
  41. YouTube-Kanal von Let's Play Poker
  42. quotenmeter.de: ProSiebenSat1 gründet eigenes Web-Network, 22. Februar 2014.
  43. YouTube-Kanal The Mansion. Abgerufen am 29. Juni 2014.
  44. Studio 71 produziert Web-Formate in den USA. Website DWDL.de. Abgerufen am 29. Juni 2014.
  45. German media firm enters U.S. market with a YouTube channel. Website der LA Times. Abgerufen am 29. Juni 2014.
  46. YouTube-Kanal von Studio71
  47. Studio71 Bootcamp - Bewirb dich jetzt!, hochgeladen am 2. April 2014
  48. Bewerbung für das Studio71 Netzwerk
  49. YouTube-Playlist mit allen Videos zum Studio71 Bootcamp
  50. Gründerszene zu Lokalisten.de
  51. Historie – Gründung der Feeem Media GmbH (Version vom 22. August 2010 im Internet Archive)
  52. [10]
  53. ProSiebenSat.1: Online-Netzwerk Fem wird zu Sixx, aufgerufen am 2. September 2010
  54. Website der Magic Internet GmbH
  55. ProSiebenSat.1 erwirbt Songtexte_com, veröffentlicht am 28. November 2013, abgerufen am 18. November 2014.
  56. Unternehmensprofil der Booming GmbH
  57. Impressum simfinity, abgerufen am 23. Juli 2014
  58. Impressum ProSieben Smart, abgerufen am 23. Juli 2014
  59. Impressum Fyve, abgerufen am 23. Juli 2014
  60. Impressum chixx, abgerufen am 23. September 2014
  61. [11]
  62. Handelsregister.de: Veröffentlichung zur Umbenennung in Maxdome GmbH
  63. SevenEntertainment GmbH, HR-Nr. HRB 128169, AG München. Angaben von Umsatz und Mitarbeiterzahl nach Hoppenstedt, Firmenprofile Deutschland, Dokument-Nr.: 325668028.
  64. http://www.prosiebensat1licensing.com/de/unternehmen/ueber_uns
  65. DWDL.de – P7S1 bündelt Produktions-Aktivitäten bei Red Arrow
  66. prosiebensat1.de: ProSiebenSat.1 gründet Tochterfirma SevenVentures, 14. April 2011.
  67. Portfolio SevenOne
  68. Pressemitteilung zur Beteiligung an meetOne
  69. Tengelmann gewinnt neuen Mitgesellschafter für baby-markt.de. tengelmann.de, 15. Mai 2013, abgerufen am 16. Mai 2013.
  70. [12]
  71. [13]
  72. sevenventures mit richtigem riecher: venture-arm von ProSiebenSat.1 erhöht Beteiligung an Flaconi
  73. SevenVentures - Portfolio / Portfolio Strategic Investments. sevenventures.de, 13. November 2014, abgerufen am 13. November 2014.
  74. SevenVentures - Portfolio / Portfolio Venture Investments. sevenventures.de, 13. November 2014, abgerufen am 13. November 2014.
  75. SevenVentures - Portfolio / Portfolio Strategic Investments. sevenventures.de, 13. November 2014, abgerufen am 13. November 2014.
  76. SevenVentures - Portfolio / Portfolio Venture Investments / Ausgewählte Partner. sevenventures.de, 13. November 2014, abgerufen am 13. November 2014.
  77. ProSiebenSat.1 startet Accelerator-Programm. deutsche-startups.de, 23. Januar 2013, abgerufen am 13. November 2014.
  78. Website von P7S1 Accelerator
  79. Informationen auf der Konzern Homepage
  80. Artikel auf dwdl.de zu push – das Sat.1 Magazin
  81. KEK-Online zur ProSiebenSat.1 TV Deutschland GmbH
  82. Jürgen Hörner, in: Internationales Biographisches Archiv 39/2013 vom 24. September 2013, im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)
  83. Pressemitteilung der ZAK zur Vergabe der neuen Sendelizenzen
  84. KEK-Online zur ProSiebenSat.1 Erste Verwaltungsgesellschaft mbH