Command & Conquer: Alarmstufe Rot

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Command & Conquer: Alarmstufe Rot
Studio Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Westwood Studios
Publisher Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Virgin Interactive
Erstveröffent-
lichung
DeutschlandDeutschland 31. Oktober 1996
Plattform MS-DOS, Windows, PlayStation, PlayStation 3, PlayStation Portable
Genre Echtzeit-Strategie
Spielmodus Einzelspieler, Mehrspieler (Internet & LAN)
Steuerung Maus & Tastatur, Gamecontroller
Systemvor-
aussetzungen
MS-DOS 5.0
CPU: 486/66 MHZ, 8 MB RAM
VGA-Grafikkarte(320×200 Pixel, 256 Farben)
40 MB HDD-Speicherplatz
2×-CD-ROM-Laufwerk[1]
Medium CD-ROM, DVD-ROM, Download
Sprache Englisch, Deutsch
Aktuelle Version 3.03
Altersfreigabe
USK ab 16 freigegeben
PEGI ab 12+ Jahren empfohlen

Command & Conquer: Alarmstufe Rot (Originaltitel: Command & Conquer: Red Alert) ist ein von den Westwood Studios entwickeltes Echtzeit-Strategiespiel und der zeitliche (in Hinsicht auf das Erscheinungsdatum), nicht aber handlungsbezogene Nachfolger von Command & Conquer: Der Tiberiumkonflikt. Obwohl es in Deutschland ursprünglich, abweichend vom Originaltitel, als Command & Conquer – Teil 2: Alarmstufe Rot veröffentlicht wurde, bildet es zusammen mit Alarmstufe Rot 2, Alarmstufe Rot 3 und deren Add-ons ein innerhalb der Reihe eigenständiges Alarmstufe-Rot-Spieluniversum.

Handlung[Bearbeiten]

1946 beschließen Wissenschaftler in New Mexico unter Leitung Professor Albert Einsteins, den Zweiten Weltkrieg zu verhindern, indem sie Adolf Hitler ausschalten, noch bevor er in Deutschland die Macht ergreifen kann. Dazu reist Einstein in das Jahr 1924 zurück, in dem Hitler gerade aus dem Gefängnis entlassen wird. Einstein schleudert Hitler aus der Zeit und versetzt ihn in ein Paralleluniversum, so dass die Gefahr der Nationalsozialisten gebannt zu sein scheint. Doch der Zweite Weltkrieg beginnt anders. Da es das nationalsozialistische Deutsche Reich niemals gab, hatte die Sowjetunion niemanden, der sie in Schach hielt. Dies führt dazu, dass die Kriegsparteien denen des Kalten Krieges entsprechen: Die Sowjetunion und die Alliierten (eine Art NATO; zusammen mit Deutschland) kämpfen gegeneinander. Als die Sowjetunion eine Invasion auf Europa startet, sehen sich die europäischen Nationen gezwungen, ein Bündnis zu bilden, um die Sowjetunion zurückzudrängen. Am Ende kommt es dann zu einer von zwei Schlusssequenzen, in der entweder die Alliierten die Sowjets in Moskau besiegen, und Stalin dabei töten, oder die Sowjets mit England die letzte Bastion der Alliierten in Europa einnehmen.[2]

Am Ende des Sowjet-Feldzuges wird der Bezug zu Der Tiberiumkonflikt hergestellt: Kane, der spätere Anführer der Bruderschaft von Nod, übernimmt die Kontrolle über die Sowjetunion. Westwood bereute später diesen Zirkelschluss und wünschte sich, Kane nie in das Spiel eingebaut zu haben, da es sich schwierig gestaltete, weitere realistische Verbindungen zu den folgenden Veröffentlichungen herzustellen. Zudem wird nach einer alliierten Mission von einer Nachrichtensprecherin erzählt, dass die UNO plane, eine multinationale Organisation namens GDI zu gründen. Daher verzichtete Westwood bei Alarmstufe Rot 2 auf derartige Anspielungen.

In Deutschland erschien Alarmstufe Rot nur in einer entschärften Version, bei der sämtliche Soldaten zu Cyborgs abgeändert wurden. Eine Szene, in der Adolf Hitler von Einstein angesprochen und aus der Zeitlinie entfernt wird, wurde aus dem Spiel entfernt. Eine Zwischensequenz in der Stalin seine Weltanschauung erklärt und die Endsequenz in der Stalin verschüttet wird sind gekürzt. Außerdem wurden auch einige blutige Szenen herausgeschnitten.[3]

Spielprinzip[Bearbeiten]

Das Spielprinzip ist mit dem des Vorgängers identisch. Wie im Vorgänger muss ein Rohstoff (hier Erz) gesammelt werden und Kraftwerke zur Stromversorgung gebaut werden. Die beiden Parteien haben stark unterschiedliche Technologiebäume. Die Alliierten haben schwache, aber schnelle Fahrzeuge, schwache Stellungen, eine starke Marine, viele Spezialeinheiten und sind in der Lage, Infanterie (kostenfrei) zu heilen, was Taktiken, die auf häufige Angriffe mit schnellem Rückzug hinauslaufen (Hit and Run), begünstigt (ähnlich der Nod). Die UdSSR hat langsame, aber starke Fahrzeuge und Infanterie, eine starke Luftwaffe sowie starke Stellungen, was Taktiken begünstigt, die auf ein langsames Aufbauen einer großen Armee mit einmaligem starken Angriff (Rush) hinauslaufen (ähnlich der GDI). Durch die alliierte Seeüberlegenheit, besonders den Schlachtkreuzern (ein Schiff mit hohem Schadenspotenzial und sehr hoher Reichweite), hat eine Nähe des Stützpunktes zu Wasser je nach Seite große taktische Vor- oder Nachteile. Die Engine unterscheidet verschiedene Gefechtsköpfe der Waffen und verschiedene Rüstungsarten, die aufeinander verschieden stark wirken, wodurch eine Schere-Stein-Papier-Charakteristik entsteht. So wirkt z. B. eine MP-Salve stark gegen Infanterie und schwach gegen Panzer, wohingegen Granaten mit Hohlladungen stark gegen Panzer, aber kaum gegen Infanterie (die in der Realität schwer mit Kanonen zu treffen wäre). Als Spezialwaffen kommen auf alliierter Seite die Chronosphäre (Teleporter) und Schattengeneratoren, auf sowjetischer Seite der Eiserne Vorhang (Unverwundbarkeitsschirm) und Nuklearraketen zum Einsatz.

Entwicklung[Bearbeiten]

Konzept[Bearbeiten]

Alarmstufe Rot wurde ursprünglich als Add-on geplant, dann jedoch in einen Vollpreistitel umgewandelt. Es setzt die Geschichte von Der Tiberiumkonflikt nicht fort, sondern bildet ein eigenes Paralleluniversum. Zwar gibt es Anspielungen auf den Vorgänger, etwa durch den Auftritt des Charakters „Kane“, bei den nachfolgenden Titeln entfielen diese jedoch wieder. Vom ursprünglichen Add-on-Charakter zeugen neben der identischen Engine und der Landschaftsgrafik sowie den gleich gebliebenen Sprites für Infanteristen auch einige nahezu unverändert übernommene Einheiten und Gebäude wie beispielsweise der „Mammut“-Panzer.

Grundsätzliche neue Features waren die Lauffähigkeit unter Windows 95 in einer höheren Auflösung von 640×400 bzw. 640×480 Pixeln (SVGA) sowie der „Geplänkel“-Modus (engl.: Skirmish), in dem der Spieler auf den für den Mehrspielermodus vorgesehenen Karten gegen Computergegner antrat. Als neue Spielelemente wurden Marineeinheiten und Flugzeuge eingeführt, weiterhin wurde die im Vorgänger in einigen Missionen verwendete Wüstenlandschaft durch ein Winterszenario ersetzt.

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

Das Spiel erschien am 31. Oktober 1996, rund ein Jahr nach Der Tiberiumkonflikt, für MS-DOS. Anders als beim Vorgänger und dem Nachfolger Tiberian Sun wurde von Alarmstufe Rot keine spielbare Demoversion veröffentlicht. Stattdessen präsentierte Westwood vorab einen selbstlaufenden Trailer, der überwiegend aus Material der Videosequenzen bestand und mit dem Dies Irae aus Wolfgang Amadeus Mozarts Requiem unterlegt war. Eine Konvertierung für die Konsole Sony PlayStation wurde im November 1997 veröffentlicht.

Während das Spiel in den USA lediglich als Command & Conquer: Red Alert veröffentlicht wurde, erschien es in Deutschland unter der Bezeichnung Command & Conquer - Teil 2: Alarmstufe Rot. Diese Nummerierung im deutschen Sprachraum wurde für das nachfolgende Operation Tiberian Sun, dann als Teil 3 bezeichnet, beibehalten. Erst mit dem Nachfolger Alarmstufe Rot 2 wurde auf die Nummerierung wieder verzichtet und mit der Veröffentlichung von Command & Conquer 3: Tiberium Wars auch in der Tiberium-Reihe wieder auf die vom Entwickler vorgegebene Zählweise umgeschwenkt.

Anfang September 2008 stellte Electronic Arts die englischsprachige Vollversion von Alarmstufe Rot zum kostenfreien Herunterladen bereit, um den dritten Teil der Serie kostengünstig zu bewerben.[4][5] Mit einem Community-Patch läuft das Spiel auch auf modernen Windows-Systemen. Zudem wird ein kleinerer Download als reine Multiplayer-Version ohne Videos angeboten.[6] Mit dem Open Source Projekt CnCNet ist ein Spielen im Netzwerk möglich, obwohl die Westwood Online Server längst abgeschaltet sind.[7]

Seit dem inoffiziellen Patch auf die Version 3.03p ist das Spiel einschließlich der Add-Ons mit heutigen Windows-Versionen uneingeschränkt kompatibel und kann zudem in höheren Auflösungen als in der ursprünglichen 600x480-Auflösung gespielt werden. Zudem wurden zahlreiche Fehler behoben und die KI wurde verbessert. Ebenso ist das Spiel nun portabel, d.h. die Original-CDs werden nicht mehr während des Spiels benötigt.[8]

Fehlerhafte Darstellungen[Bearbeiten]

Als einer der gröbsten Fehler in Alarmstufe Rot wird immer wieder die Weltkarte angeführt, auf welcher der Spieler die Missionen auswählen kann. Diese ist aufgrund der Hintergrundgeschichte fehlerhaft. Die geographischen Ländergrenzen müssten – da Hitler nie an die Macht kam, geschweige denn den Zweiten Weltkrieg begann – die Grenzen in Europa nach dem Ersten Weltkrieg darstellen, tatsächlich sind aber die Grenzen von 1990 vorhanden. So wird Deutschland beispielsweise ohne die nach dem Zweiten Weltkrieg verlorenen Ostgebiete Pommern, Schlesien und Ostpreußen dargestellt. Kurioserweise gibt es aber eine Zwischensequenz, in der sich ein mit Hammer und Sichel versehener Degen in eine Europakarte bohrt, auf welcher die Grenzverläufe nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich zu sehen sind.[9] Hieran ist besonders merkwürdig, dass die Annexion der baltischen Staaten (15./17. Juni 1940) durch die Sowjetunion und die Abtretung Nordsiebenbürgens an Ungarn nach dem Zweiten Wiener Schiedsspruch (30. August 1940) dargestellt sind, Polen jedoch noch in den Vorkriegsgrenzen zu sehen und entsprechend nicht gemäß dem Deutsch-Sowjetischen Grenz- und Freundschaftsvertrag nach dem Polenfeldzug 1939 aufgeteilt ist und auch der Grenzverlauf Frankreichs noch nicht den Bedingungen des Waffenstillstandes von Compiègne (25. Juni 1940) gehorcht.

Außerdem wird in Alarmstufe Rot die UNO erwähnt. Die UNO wurde aber erst nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet, davor existierte nur die vergleichbare Organisation des Völkerbundes.

Eine kleinere Ungereimtheit ist, dass in den Videosequenzen sowjetische MiG-29-Jagdflugzeuge dargestellt werden, der entsprechende Einheitentyp im Spiel aber optisch eher an die MiG-23 bzw. MiG-27 angelehnt ist.

Add-ons[Bearbeiten]

Zu Alarmstufe Rot gibt es zwei Add-ons. Command & Conquer: Alarmstufe Rot – Gegenangriff (engl. Counterstrike) und Command & Conquer: Alarmstufe Rot – Vergeltungsschlag (engl. The Aftermath). Diese enthalten mehrere neue Missionen, in denen man auf sowjetischer Seite die Befehle von einem General Topolov entgegennimmt.

Bei Gegenangriff wurde die Zusatz-CD lediglich zur Installation der neuen Missionen gebraucht, zum Spielen mussten dann die CDs des Hauptspiels eingelegt werden. Für Gegenangriff wurden lediglich die Videosequenzen des Hauptspiels verwendet. Als Easter Egg bot das erste Add-on die sogenannten Ameisen-Missionen, in denen der Spieler in England gegen mutierte Riesenameisen antreten muss. Der Titel dieser Missionen, It came from Red Alert, ist eine Anspielung auf das Cinemaware-Spiel It came from the Desert, bei dem der Spieler ebenfalls gegen Riesenameisen kämpfen musste.

Vergeltungsschlag bot neben den neuen Missionen eine Anzahl neuer Einheiten wie beispielsweise den Teslasoldaten oder den teleportfähigen Chronopanzer, wobei insgesamt die Science-Fiction-Komponente stärker betont wurde. Allerdings wurden keine Videos mehr verwendet. Bei Vergeltungsschlag muss die Zusatz-CD zum Spielen aller Zusatzmissionen und auch für den Mehrspielermodus eingelegt sein.

Für die Veröffentlichung auf der Playstation im Sommer 1998 vereinte Westwood beide Add-ons unter dem Namen Command & Conquer: Alarmstufe Rot – Gegenschlag (engl.: Retaliation), in dem im Vergleich zur ursprünglichen PC-Fassung zusätzlich komplett neue Videosequenzen enthalten waren.

Rezeption[Bearbeiten]

Wie bereits sein Vorgänger wurde auch Command & Conquer: Alarmstufe Rot von der Fachpresse in höchsten Tönen gelobt.

Die Power Play bewertete das Spiel in Ausgabe 12/1997 mit 87 % und zeichnete es mit dem Power Play Volltreffer aus. Knut Gollert befand das Spiel für besser als Warcraft II, was er vor allem auf die detailliert gestalteten Missionen zurückführte. Sein Kollege Sascha Gliss war der Ansicht, die neuen Einheiten – insbesondere solche wie der Spion oder der Dieb – würden „völlig neue Möglichkeiten im Missionsdesign [eröffnen] und […] das Niveau merklich in die Höhe [schrauben].“ Kritisiert wurde jedoch, dass viele Missionen immer noch per Tank-Rush zu gewinnen seien.

Die PC Player (Ausgabe 12/1997) bewertete Alarmstufe Rot mit 5/5 Sternen. Michael Schnelle betonte, Westwood erfülle mit dem Spiel „so ziemlich alle Erwartungen, die an den Command&Conquer-Nachfolger gestellt wurden,“ und lobte ebenfalls die ausgefeilten Missionen. Jörg Langer nannte Alarmstufe Rot „das beste Echtzeit-Strategiespiel, das es zur Zeit gibt“ und bezeichnete die Auswahl an Einheiten sowie das Missionsdesign als „einzigartig“, warf jedoch ein, dass die wahre Stärke des Spiels im Mehrspielermodus liege.

Die PC Games bewertete das Spiel in Ausgabe 12/1997 mit 90 % und verlieh ihm den PC Games Award. Thomas Borovskis kommentierte, Command & Conquer: Alarmstufe Rot bringe „den Spielspaß, den man vom Vorgänger gewohnt [sei]“ und folgerte, dass die vorgenommenen Detailverbesserungen anstelle echter Innovationen „die Entscheidung für erklärte C&C-Freaks umso leichter“ machten.

Open-Source-Neuauflage[Bearbeiten]

Das Projekt OpenRA stellt eine Reimplementierung der Spiele-Engine für Windows, Mac OS X und GNU/Linux dar, die das Spiel um einen modernen Multi-Player-Modus über das Internet und ausbalanciertes Gameplay ergänzt. Der Tiberiumkonflikt, Alarmstufe Rot und Dune 2000 werden als Mods unterstützt.[10]

Wichtige Personen[Bearbeiten]

Adolf Hitler
Mit Adolf Hitlers „Eliminierung“ durch Albert Einstein beginnt die Geschichte von Alarmstufe Rot. Den Zweiten Weltkrieg hat es nie gegeben, Sowjets und Alliierte (vergleichbar mit der heutigen NATO) stehen sich feindlich gegenüber.

Alliierte[Bearbeiten]

General Günther von Essling
General Günther von Essling (gespielt von Arthur Roberts) ist der deutsche Oberbefehlshaber der europäischen alliierten Streitkräfte und der Anführer der Militärjunta von Europa. Esslings Verhalten ist sehr pragmatisch und reserviert.
General Nikos Stavros
General Nikos Stavros (gespielt von Barry Kramer) ist einer der Kommandeure der Alliierten und der zweithöchste General der alliierten Streitkräfte. Stavros ist Grieche, was an seinem großen Schmerz angesichts der sowjetischen Besetzung seines Heimatlandes zu erkennen ist. Allgemein ist er wesentlich emotionaler als von Essling. Stavros kann auch in einer regulären und einer Bonusmission des Add-ons „Gegenangriff“ gesteuert werden. Er spielt auch eine sehr wichtige Rolle beim Tod von Stalin.
Special Agent Tanya Adams
Tanya Adams (gespielt von Lynne Litteer in Alarmstufe Rot, Kari Wuhrer in Alarmstufe Rot 2 und Jenny McCarthy in Alarmstufe Rot 3) ist eine Elitekämpferin, die als Heldeneinheit zu den wenigen steuerbaren Protagonisten gehört. Mit ihrer starken Bewaffnung schaltet sie sämtliche Infanterie auf große Entfernung aus, was sie mit zynischen Kommentaren begleitet. Zudem ist Tanya (ihr Nachname wurde nur im ersten Teil erwähnt) in der Lage Gebäude und Brücken mithilfe von C4 zu sprengen. In Alarmstufe Rot 2 – Yuris Rache ist Tanya generell (und in AR2 ab einem bestimmten Patch) sogar in der Lage Panzer zu sprengen. Sie ist daher mit dem Kommandobot aus dem Vorgänger vergleichbar. Als einer der wenigen Protagonisten kommt sie in allen drei Alarmstufe Rot-Teilen vor.
Albert Einstein
Albert Einstein (gespielt von John Milford in Alarmstufe Rot und Larry Gelman in Alarmstufe Rot 2) ist ein berühmter Physiker, der auf Seiten der Alliierten steht, nachdem eine Parallelversion von ihm den Verlauf der Zeit geändert hat. Er betätigt sich vor allem auf dem Gebiet der Rüstung und hat viele der alliierten Technologien, unter anderem die Chronosphäre, entwickelt. Er kommt in allen 3 Alarmstufe Rot-Teilen vor, obwohl er im letzten bereits am Anfang von sowjetischen Zeitreisenden getötet wird.

Sowjets[Bearbeiten]

Josef Stalin
Josef Stalin (gespielt von Eugene Dynarski) ist der sowjetische Diktator, der die Truppen der Sowjetunion anführt und dem Spieler seine Einsatzbefehle gibt. Sein Ziel ist es, die ganze Welt zu beherrschen. Den Versuch überlebt er aber in beiden Szenarien von Alarmstufe Rot nicht. So wird er während der sowjetischen Siegesparade in London von Nadia ermordet und bei einem Sieg der Alliierten sorgt General Stavros dafür, dass der in Gebäudetrümmern verschüttete Stalin nicht von alliierten Truppen gerettet wird.
Kane
Kane (gespielt von Joseph D. Kucan) ist der Berater Stalins. Nach dem Sieg der Alliierten kann Kane nicht aufgespürt werden. Beim Sieg der Sowjetunion hingegen wird Stalin auf Kanes Befehl ermordet und Kane selbst nimmt seinen Platz ein. Kane ist der Anführer der Bruderschaft von Nod.
Kanes Zitat: „Wer die Vergangenheit kontrolliert, hat Macht über die Zukunft. Wer Macht über die Zukunft hat, erobert die Vergangenheit.“
Weitere Informationen über Kane sind unter Command & Conquer: Tiberium zu finden.
Nadia
Nadia (gespielt von Andrea Robinson) ist Stalins Gespielin und Chefin des sowjetischen Geheimdienstes NKWD. Später stellt sich jedoch heraus, dass sie ein führendes Mitglied der Bruderschaft von Nod ist. Sie wird allerdings von Kane getötet, dem sie zu machtgierig erschienen war.
General Gradenko
Gradenko (gespielt von Alan Terry) ist ein sowjetischer General und der Hauptkonkurrent von Nadia im Kampf um die Spitze der Kommunistischen Partei. Um Gradenkos Treue zu testen, lässt ihn Stalin Exekutionsbefehle von sowjetischen Generälen, die Stalin ermorden wollten, unterzeichnen.
General Georgi Kukov
General Georgi Kukov (gespielt von Craig Cavanah) ist der Kommandant der Roten Armee und der Berater Stalins. Kukov wird am Ende von Stalin erwürgt, weil durch seinen Fehler die alliierte Chronosphäre zerstört wird.
Major Vladimir Kosygin
Major Vladimir Kosygin ist ein russischer Offizier, der in einer Mission in Alarmstufe Rot zu den Alliierten überläuft, weil ihn Stalins Methoden immer mehr anwidern. Nach seinem Verrat gibt er den Alliierten wichtige Informationen über Stalins Atomwaffenpotenzial.
Volkov
Ein sowjetischer Cyborg, der in einigen Mission der Alarmstufe-Rot-Add-ons auftaucht. Volkov wird von einem „Cyborg-Schäferhund“ namens Chitzkoi begleitet und kann es von Bewaffnung und Panzerung her sogar mit alliierten Kampfpanzern und Schlachtkreuzern aufnehmen.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Systemanforderung von Command & Conquer: Alarmstufe Rot. In: cnc-inside.de. 4. Oktober 2004, archiviert vom Original am 2. Februar 2009, abgerufen am 23. Januar 2013.
  2. cnc-inside.de: Zusammenfassung der Handlung von Command & Conquer: Alarmstufe Rot
  3. schnittberichte.com: Zensurbericht zu Alarmstufe Rot
  4. EA: Soviet-CD Download
  5. EA: Alliierte-CD Download
  6. http://redalert1.com
  7. http://cncnet.org/
  8. Portable RA
  9. schnittberichte.com: Europakarte im Spiel
  10. OpenRA - a Libre/Free Real Time Strategy project that recreates the classic Command & Conquer titles