Dornburg-Camburg

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Wappen Deutschlandkarte
Die Stadt Dornburg-Camburg führt kein Wappen
Dornburg-Camburg
Deutschlandkarte, Position der Stadt Dornburg-Camburg hervorgehoben
51.05388888888911.7075130Koordinaten: 51° 3′ N, 11° 42′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Saale-Holzland-Kreis
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Dornburg-Camburg
Höhe: 130 m ü. NHN
Fläche: 30,72 km²
Einwohner: 5476 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 178 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 07774, 07778 (Domburg)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahl: 036421
Kfz-Kennzeichen: SHK, EIS, SRO
Gemeindeschlüssel: 16 0 74 011
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathausstr. 1
07774, 07778 (Domburg)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text Dornburg-Camburg
Webpräsenz: www.dornburg-camburg.de
Bürgermeisterin: Dorothea Storch (CDU)
Lage der Stadt Dornburg-Camburg im Saale-Holzland-Kreis
Sachsen-Anhalt Gera Jena Landkreis Greiz Landkreis Saalfeld-Rudolstadt Landkreis Sömmerda Landkreis Weimarer Land Saale-Orla-Kreis Albersdorf (Thüringen) Altenberga Bad Klosterlausnitz Bibra (bei Jena) Bobeck Bollberg Bremsnitz Bucha (bei Jena) Bürgel (Thüringen) Crossen an der Elster Dornburg-Camburg Eichenberg (bei Jena) Eineborn Eisenberg (Thüringen) Frauenprießnitz Freienorla Geisenhain Gneus Gösen Golmsdorf Graitschen bei Bürgel Großbockedra Großeutersdorf Großlöbichau Großpürschütz Gumperda Hainichen (Thüringen) Hainspitz Hartmannsdorf (bei Eisenberg) Heideland (Thüringen) Hermsdorf (Thüringen) Hummelshain Jenalöbnitz Kahla Karlsdorf (Thüringen) Kleinbockedra Kleinebersdorf (Thüringen) Kleineutersdorf Laasdorf Lehesten (bei Jena) Lindig Lippersdorf-Erdmannsdorf Löberschütz Mertendorf (Thüringen) Meusebach Milda Möckern (Thüringen) Mörsdorf (Thüringen) Nausnitz Neuengönna Oberbodnitz Orlamünde Ottendorf (Thüringen) Petersberg (Saale-Holzland-Kreis) Poxdorf (Thüringen) Quirla Rattelsdorf (Thüringen) Rauda Rauschwitz Rausdorf (Thüringen) Reichenbach (Thüringen) Reinstädt Renthendorf Rothenstein Ruttersdorf-Lotschen Scheiditz Schkölen Schleifreisen Schlöben Schöngleina Schöps (Thüringen) Schöps (Thüringen) Seitenroda Serba Silbitz St. Gangloff Stadtroda Sulza Tautenburg Tautendorf (Thüringen) Tautenhain Thierschneck Tissa Trockenborn-Wolfersdorf Tröbnitz Unterbodnitz Waldeck (Thüringen) Walpernhain Waltersdorf (Thüringen) Weißbach (Thüringen) Weißenborn (Holzland) Wichmar Zimmern (Thüringen) ZöllnitzKarte
Über dieses Bild

Dornburg-Camburg ist eine Kleinstadt im thüringischen Saale-Holzland-Kreis, die am 1. Dezember 2008 aus dem Zusammenschluss der Städte Camburg und Dornburg/Saale sowie der Gemeinde Dorndorf-Steudnitz entstand.

Geografie[Bearbeiten]

Die Stadt liegt im nordwestlichen Teil des Saale-Holzland-Kreises im mittleren Tal der Saale zwischen den Städten Jena und Naumburg (Saale). Eine Besonderheit dieser Fusion ist, dass die neue Stadt aus zwei nicht miteinander verbundenen Gebieten besteht. Während Dornburg und Dorndorf-Steudnitz zusammenhängen, hat Camburg bislang keine gemeinsame Flurgrenze mit den beiden Vorgenannten.

Geschichte[Bearbeiten]

Am 30. Januar 2008 unterzeichneten die Bürgermeister von Dornburg, Dorndorf-Steudnitz und Camburg den Gebietsänderungsvertrag, der die Eingemeindung von Dornburg und Dorndorf-Steudnitz in die Stadt Camburg vorsieht, die ihren Namen in Dornburg-Camburg ändert. Der Zusammenschluss wurde am 1. Dezember 2008 wirksam.[2]

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Ehemalige Gemeinde Datum Anmerkung
Camburg 1. Dezember 2008
Döbritschen 1. Oktober 1967 Eingemeindung nach Camburg
Dornburg/Saale 1. Dezember 2008
Dorndorf 27. Mai 1964 Zusammenschluss mit Steudnitz zu Dorndorf-Steudnitz
Dorndorf-Steudnitz 1. Dezember 2008
Hirschroda 16. März 1963 Eingemeindung nach Dornburg/Saale
Schinditz 20. Juni 1957
1. Januar 1966
Eingemeindung nach Zöthen,
Umgliederung nach Tümpling
Steudnitz 27. Mai 1964 Zusammenschluss mit Dorndorf zu Dorndorf-Steudnitz
Naschhausen 27. Mai 1964 Zusammenschluss mit Dorndorf zu Dorndorf-Steudnitz
Stöben 20. Juni 1957 Eingemeindung nach Camburg
Tümpling 1. Juli 1978 Eingemeindung nach Camburg
Wilsdorf 16. März 1963 Eingemeindung nach Dornburg/Saale

Ortsteile der Stadt Dornburg-Camburg[Bearbeiten]

Stadtgliederung

Dornburg[Bearbeiten]

Dornburg ist seit dem 1. Dezember 2008 Teil der Stadt Dornburg-Camburg; zuvor gehörte der Ort der Verwaltungsgemeinschaft Dornburg-Camburg an. Dornburg ist vor allem durch die drei Dornburger Schlösser bekannt geworden. Die evangelische Stadtkirche St. Jacobi entstand in ihrer heutigen Form im 18. Jahrhundert. Der neue Ortsteil Dornburg weist 897 Einwohner aus, wobei die ehemalige Stadt ohne ihre Ortsteile Wilsdorf und Hirschroda weniger als 700 Einwohner hat. Ein Teil der neuen Stadtverwaltung Dornburg-Camburg befindet sich in Dornburg, Markt 21.

Camburg[Bearbeiten]

Camburg ist wie Dornburg eine ehemalige Stadt im Norden desselben Kreises; vor dem vertraglichen Zusammenschluss gehörte auch sie der Verwaltungsgemeinschaft Dornburg-Camburg an. Camburg liegt an der Bundesstraße 88 zwischen Dornburg/Dorndorf-Steudnitz und Naumburg. Dem Ortsteil Camburg sind 2846 Einwohner zuzurechnen. Ein Teil der Stadtverwaltung befindet sich in Camburg in der Rathausstraße 1.

Dorndorf[Bearbeiten]

Mit der Gemeinde Dorndorf-Steudnitz hat sich der Ortsteil ebenfalls dem vorgenannten Vertrag angeschlossen. Mit Steudnitz und Naschhausen hatte die Gemeinde 1.932 Einwohner (31. Dezember 2007).

Steudnitz[Bearbeiten]

Mit der Gemeinde Dorndorf-Steudnitz hat sich der Ortsteil ebenfalls dem vorgenannten Vertrag angeschlossen.

Naschhausen[Bearbeiten]

Dorndorf-Steudnitz hat sich als Gemeinde ebenfalls dem vorgenannten Vertrag angeschlossen.

Döbritschen[Bearbeiten]

siehe: Döbritschen

Stöben[Bearbeiten]

siehe: Stöben

Tümpling[Bearbeiten]

Herrensitz in Tümpling, 1996

siehe: Tümpling

Schinditz[Bearbeiten]

siehe: Schinditz

Zöthen[Bearbeiten]

siehe: Zöthen

Posewitz[Bearbeiten]

siehe: Posewitz

Wonnitz[Bearbeiten]

siehe: Wonnitz

Döbrichau[Bearbeiten]

siehe: Döbrichau

Wilsdorf[Bearbeiten]

siehe: Wilsdorf

Hirschroda[Bearbeiten]

siehe: Hirschroda

Verkehr[Bearbeiten]

Neben der Bundesstraße 88, die durch alle drei Orte führt, existiert eine Bahn- und Buslinie, welche Camburg, Dornburg und Dorndorf-Steudnitz verbindet. Dornburg-Camburg liegt an der Bahnstrecke Großheringen–Saalfeld mit den Bahnhöfen Dornburg (Saale) und Camburg (Saale). Letztgenannter Bahnhof war Endpunkt der inzwischen stillgelegten Bahnstrecke Zeitz–Camburg.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Thüringer Landesamt für Statistik – Bevölkerung der Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften nach Geschlecht in Thüringen (Hilfe dazu)
  2. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2008

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Dornburg-Camburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Dornburg - Private Webseite über den Ortsteil Dornburg