Emmering (Landkreis Fürstenfeldbruck)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Emmering
Emmering (Landkreis Fürstenfeldbruck)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Emmering hervorgehoben
48.18333333333311.283333333333515Koordinaten: 48° 11′ N, 11° 17′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Fürstenfeldbruck
Höhe: 515 m ü. NHN
Fläche: 10,94 km²
Einwohner: 6336 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 579 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 82275,
82223 (Roggenstein)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahl: 08141
Kfz-Kennzeichen: FFB
Gemeindeschlüssel: 09 1 79 119
Gemeindegliederung: 5 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Amperstr. 11a
82275 Emmering
Webpräsenz: www.emmering.de
Bürgermeister: Dr. Michael Schanderl (FW)
Lage der Gemeinde Emmering im Landkreis Fürstenfeldbruck
Ammersee Landkreis Aichach-Friedberg Landkreis Starnberg Landkreis München Landkreis Landsberg am Lech Landkreis Dachau München Adelshofen (Oberbayern) Alling Althegnenberg Egenhofen Eichenau Emmering (Landkreis Fürstenfeldbruck) Fürstenfeldbruck Germering Grafrath Gröbenzell Hattenhofen (Bayern) Jesenwang Kottgeisering Landsberied Maisach Mammendorf Mittelstetten (Oberbayern) Moorenweis Oberschweinbach Olching Puchheim Schöngeising TürkenfeldKarte
Über dieses Bild

Emmering ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Fürstenfeldbruck. Sie grenzt im Westen an die Kreisstadt Fürstenfeldbruck und liegt etwa 25 km westlich von München. Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Fett- und Dürr-Emmering, Untere Au, Tonwerk und Roggenstein.

Geographie[Bearbeiten]

Emmering wird von der Amper durchflossen. Zwei Amperbrücken verbinden die beiden Teile. Rathaus, Schule und Fußballstadion befinden sich auf einer Amperinsel, die durch zwei Arme der Amper gebildet wird. Hinzu kommt das Landschaftsschutzgebiet Hölzl, ein Naherholungsgebiet, durch das die Amper mit vielen Abzweigungen fließt.

Geschichte[Bearbeiten]

Aus vorchristlicher Zeit finden sich 13 zerstörte bronzezeitliche sowie drei, ebenfalls zerstörte hallstattzeitliche Grabhügel.

Die erste urkundliche Erwähnung erfolgt in einer Güterliste des Klosters Benediktbeuern aus dem 11. Jahrhundert. Dort wird für die Zeit zwischen 740 und 770 Emeheringen (Bedeutung: Bei den Leuten des Emheri) erwähnt. Im 14. Jahrhundert fällt das Dorfgericht Emmering an das Kloster Fürstenfeldbruck.

1818 erfolgte die Gemeindebildung zusammen mit Roggenstein und Wagelsried. Die Gemeinde gehörte bis 1823 zum Landgericht Dachau. Wagelsried wurde 1978 Alling zugeschlagen.

Der historische Schwankharthof wurde 2012 abgerissen.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1840 1871 1900 1925 1939 1950 1961 1970 1987 2000 II 2011
Anzahl der Einwohner[2] 415 438 609 1.010 1.243 2.318 2.891 4.488 5.539 6.071 II 6.550

Politik[Bearbeiten]

Die Sitzverteilung im Gemeinderat
Jahr CSU SPD FW FDP gesamt Wahlbeteiligung in %
2014[3] 9 2 08 1 20 k.A.
2008 8 2 10 20 65,9
2002 8 3 09 20 69,7

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

St. Georgskapelle

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Emmering ist über die Ausfahrt 78 Dachau/Fürstenfeldbruck an die A8 zwischen München und Stuttgart angebunden. Des Weiteren ist Emmering über die Bundesstraßen 2 und 471 erreichbar. Zwar liegt Emmering an der Linie S4 der S-Bahn München, verfügt jedoch über keine eigene Haltestelle. Die nächstgelegenen Bahnhöfe befinden sich in Fürstenfeldbruck und Eichenau.

Sport[Bearbeiten]

Fußball[Bearbeiten]

Der im März 1925 gegründete FC Emmering ist einer der Vereine in Emmering mit einer langen und erfolgreichen Tradition. Über viele Jahre zählte das „Hölzlstadion“ neben den Spielorten des direkten Nachbarn Fürstenfeldbruck zu den Fußballhochburgen im Landkreis. In den 70er-Jahren waren der FC Bayern München, FC Schalke 04, SV Werder Bremen sowie der TSV 1860 München zu Gast im „Hölzl“. Die erste Mannschaft spielt zurzeit in der Kreisliga. Als einer der wenigen, wenn nicht der einzige Amateurverein in Bayern, hat der FC Emmering derzeit 5 Herrenmannschaften im Punktspielbetrieb. Neben der 1., 2. und 3. Mannschaft spielen ein Nachwuchsteam in der „U23“ sowie die etwas erfahreren Spieler in der „AH“. Besonderen Wert legt der Verein auf die Jugendarbeit. Über 300 Emmeringer Jugendliche trainieren in den unterschiedlichen Altersklassen ihren Lieblingssport. Für 2012 ist eine dank der großzügigen Unterstützung der Gemeinde Emmering möglich gewordene Sportflächenerweiterung geplant. Dann wird es neben einem weiteren Rasenfeld auch einen Kunstrasenplatz in Emmering geben.

Tennis[Bearbeiten]

Emmering hat eine große Tennisanlage in der Siedlerstraße 17. Diese birgt 4 Indoortennis-, 8 Badminton- und 2 Squashplätze als auch eine Indoorgolfanlage. Des Weiteren stehen 3 Außenplätze für die Sommersaison zur Verfügung. Der TC Amperpark Emmering eV. hat auch 3 Ranglistenspieler hervorgebracht.

Leichtathletik[Bearbeiten]

Die Abteilung Leichtathletik des 1898 gegründeten TV Emmering ist eine der erfolgreichsten Mannschaften im Münchner Umland. Es wurden hier schon viele Deutsche Meister und sogar Europameister entdeckt und trainiert. Diesen großen Erfolg hat die Abteilung hauptsächlich dem Cheftrainer Franz Kopeczek zu verdanken.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Emmering – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Kommunalstatistik von Emmering, abgerufen am 21. Oktober 2010
  3. Ergebnis der Kommunalwahlen 2014, abgerufen am 19. März 2014