Alling

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Alling (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Alling
Alling
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Alling hervorgehoben
48.14083333333311.299722222222550Koordinaten: 48° 8′ N, 11° 18′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Fürstenfeldbruck
Höhe: 550 m ü. NHN
Fläche: 21,04 km²
Einwohner: 3583 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 170 Einwohner je km²
Postleitzahl: 82239
Vorwahl: 08141
Kfz-Kennzeichen: FFB
Gemeindeschlüssel: 09 1 79 113
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Gemeinde Alling
Am Kirchberg 6
82239 Alling
Webpräsenz: www.alling.de
Bürgermeister: Frederik Röder (CSU)
Lage der Gemeinde Alling im Landkreis Fürstenfeldbruck
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Alling ist eine Gemeinde im Südosten des oberbayerischen Landkreises Fürstenfeldbruck, ca. 25 km westlich von München. Die Gemeinde umfasst die Orte Alling, Biburg und Holzhausen.

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung erfolgt für Alling 802 als Allingas und Allinga (bei den Leuten des Allo), für Biburg um 1150 als Piburch und für Holzhausen 776 als Holzhusun (Häuser am Wald). Nachdem die einzelnen Orte ab dem 9. Jahrhundert zu verschiedenen Klostern gehörten, entstand infolge der Säkularisation 1812 die Gemeinde Alling. Mit den Bewohnern des vor 1900 entstandenen Ortsteils Eichenau gab es politische Spannungen. 1925 beschlossen die mehrheitlich Eichenauer Gemeinderäte die Verlegung der Gemeindeverwaltung nach Eichenau. Nach 1945 erhöhte sich die Bevölkerung enorm durch den Zuzug von Flüchtlingen und Vertriebenen. Am 1. April 1957 wurde Eichenau durch Ausgliederung aus Alling eine selbständige Gemeinde.[2]

Sehenswert ist die Hoflacher Kapelle, die an die Schlacht bei Alling erinnert. Bei dieser Schlacht stießen 1422 die verfeindeten Heere der um ihr Erbe streitenden Wittelsbacher Herzöge Ernst von Bayern-München und Ludwig der Bärtige von Bayern-Ingolstadt aufeinander. Aus Dankbarkeit über seinen Sieg ließ Herzog Ernst in den Jahren danach die Kapelle bauen und mit einem sieben Meter langen Fresko ausschmücken. Die Kapelle ist Privateigentum und nur zu besonderen Anlässen zugänglich.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Mai 1978 wurden die bisher selbständige Gemeinde Holzhausen und Teile der aufgelösten Gemeinden Biburg und Emmering eingegliedert.[3]

Politik[Bearbeiten]

Die Sitzeverteilung im Gemeinderat.
Jahr CSU SPD Dorfgemeinschaft
der Freien Wähler
Dorfgemeinschaft
Biburg-Holzhausen
Bürgerschaft e.V. gesamt Wahlbeteiligung in %
2008 7 1 3 3 2 16 71,9
2002 6 1 4 3 2 16 74,2

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 13, im Produzierenden Gewerbe 222 und im Bereich Handel und Verkehr 83 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 102 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1055. Im verarbeitenden Gewerbe (sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) gab es einen Betrieb, im Bauhauptgewerbe fünf Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 54 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1500 ha. Davon waren 1311 ha Ackerfläche und 187 ha Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergärten: 125 Kindergartenplätze mit 121 Kindern
  • Volksschulen: 1 mit 5 Lehrern und 106 Schülern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 466.
  3.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 577.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Alling – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien