Felix Graf von Luckner

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Felix Graf von Luckner

Felix Nikolaus Alexander Georg Graf von Luckner (* 9. Juni 1881 in Dresden; † 13. April 1966 in Malmö) war ein deutscher Seeoffizier, Kapitän des Hilfskreuzers SMS Seeadler im Ersten Weltkrieg und Schriftsteller.

Familie – Leben vor dem Ersten Weltkrieg[Bearbeiten]

Luckner mit Gattin 1931

Die Familie Luckner stammt aus der Oberpfalz. Ihre Stammreihe beginnt mit Johann Jakob Luckner († 1707), Bürger, Hopfenhändler und Stadtkämmerer in Cham. Sein Enkel Nikolaus von Luckner, königlich französischer Generalleutnant, Oberbefehlshaber der französischen Rheinarmee und Marschall von Frankreich, wurde nach einem dänischen Baronat (1778) vom dänischen König in Kopenhagen am 31. März 1784 in den Grafenstand erhoben.

Dessen Urenkel, Felix Nikolaus Alexander Georg Graf von Luckner, wurde am 9. Juni 1881 in Dresden geboren und wuchs auf Gut Pennrich bei Dresden auf. Sein Vater war der königlich-preußische Leutnant Heinrich Ludwig Wilhelm Georg Graf von Luckner, seine Mutter dessen zweite Frau Marie geborene Lüdicke. Er war eng verwandt mit den Grafen von Luckner, die im benachbarten Altfranken auf einem weithin bekannten Schloss residierten. Während aber das pompöse Schloss im Lucknerpark verkauft und 1939 abgerissen wurde, präsentiert sich das vergleichsweise bescheidene Gut Pennrich heute in einem sorgsam restaurierten Zustand.

Der spätere "Seeteufel" brach als knapp 16jähriger Jugendlicher alle Familienbande ab, suchte das Abenteuer und heuerte auf dem russischen Segler Niobe unter dem Namen „Phylax Lüdecke“ an. 1903 erwarb er an der Navigationsschule Lübeck das Steuermannspatent, 1907 das Kapitänspatent an der Seefahrtschule Papenburg. Er war zweimal verheiratet. Seine erste Ehefrau war die Hamburgerin Petra Schultz (die Ehe wurde am 24. November 1914 geschieden); am 24. September 1924 heiratete er in Malmö die Schwedin Ingeborg Engeström. Nachdem er schon 1903 bis 1904 ein Jahr als Freiwilliger bei der Kaiserlichen Marine verbracht hatte, wurde Luckner 1910 auf persönliche Weisung von Prinz Heinrich, dem Bruder von Wilhelm II. und Oberbefehlshaber der Marine, zum aktiven Offizier ernannt.

Der Seeteufel[Bearbeiten]

Vollschiff Pass of Balmaha, die spätere Seeadler
Leibesvisitation bei Luckner nach seiner Wiederergreifung durch die USS Iris.

Im Ersten Weltkrieg nahm er 1916 als Artillerieoffizier auf dem Linienschiff "Kronprinz" an der Schlacht am Skagerrak teil[1] . Zu Ruhm gelangte von Luckner, als er als Kapitänleutnant und Kommandant des Hilfskreuzers Seeadler, eines motorisierten Segelschiffes, die englische Seeblockade durchbrach. Hierzu tarnte er das Schiff als norwegischen Frachter.

In seinem 1921 erschienenen Buch Seeteufel beschreibt er das Aufbringen von 16 feindlichen Schiffen in einem Zeitraum von Dezember 1916 bis Dezember 1917. Zur Zahl der Schiffe, die durch Luckner versenkt wurden, schwanken die Angaben zwischen 14 und 23. Im Verlauf dieser Aktionen kam nur ein einziger Seemann ums Leben. Es geschah beim Aufbringen des Frachters Horngarth aus Cardiff, als eine Granate der „Seeadler“ eine Heißdampfleitung traf und ein britischer Seemann infolge der - durch austretenden heißen Wasserdampf - hervorgerufenen Verletzungen starb.

Am 2. August 1917 zerschellte die Seeadler aufgrund eines ungünstig gewählten Ankerplatzes oder wegen der Unachtsamkeit des Wachoffiziers[2] auf einem Riff vor der südpazifischen zu den Gesellschaftsinseln gehörenden Insel Mopelia. Nach dem Schiffbruch segelte Luckner mit Leutnant Carl Kircheiß und vier weiteren Seeleuten - die übrige Mannschaft blieb mit den Gefangenen auf Mopelia - rund 2300 sm in einem offenen Boot von sechs Metern Länge durch den Pazifik (Stationen: Atiu, Aitutaki und Gefangennahme auf Wakaya[3]). Er wurde auf der Insel Motuihe im neuseeländischen Hauraki-Golf interniert. Aus der Internierung gelang Luckner am 13. Dezember 1917 mit Kircheiß und Besatzung die Flucht auf dem gekaperten Motorboot Pearl des Inselkommandanten. Sie enterten den Schoner Moa, wurden jedoch rund 900 km von Motuihe durch die Besatzung des Dampfers Iris bei der Macauleyinsel gefangengenommen. Luckner wurde nach Motuihe zurücktransportiert und erneut interniert. 1918 wurde er aus der Kriegsgefangenschaft entlassen.

Seine Bereitschaft zu gewagten Unternehmungen auf See, unter anderem für die deutsche Marine, brachten ihm den Beinamen „Seeteufel“ ein.

Sein Leben nach dem Ersten Weltkrieg[Bearbeiten]

Luckner bei seiner Ankunft in Bremen 1930

Luckner wurde nach dem Krieg beauftragt, ein Segelschulschiff zu führen. Von März bis September 1921 war er als Kapitänleutnant Kommandant der Niobe, quittierte dann jedoch seinen Dienst.

Am 12. Mai 1921 wurde Luckner in die Freimaurerloge Zur goldenen Kugel (Große Landesloge) in Hamburg[4] aufgenommen.

Unter seinem Namen erschienen nach Kriegsende mehrere Bücher. Allerdings bediente er sich einiger Ghostwriter, darunter Carl Kircheiß, und nur zum Teil entstammen die Texte seiner Feder.[5] Seeteufel war der Titel seines Hauptwerkes. Je nach politischer Lage passte er den Text entsprechend an. 1922 reichte Luckner seinen Abschied als Marine-Offizier ein und schied als Korvettenkapitän aus der Reichsmarine aus.

1925 wurde in Vorbereitung weltweiter Vortragsreisen der Verein Graf von Luckner Weltumseglung gegründet. Dieser erwarb einen im Jahre 1919 an der Westküste Nordamerikas gebauten Viermastgaffelschoner mit einer Länge von 70 m und einer Breite von 13 m bei 1.335 BRT, die Segelfläche betrug 1.700 m². Dieser wurde in Vaterland umbenannt, für die Fahrt auf der Norderwerft in Hamburg ausgebaut und unter anderem vorbereitet für eine Musterschau deutscher Waren im Ausland. Nachdem ihre Besatzung aus Hunderten Freiwilliger zusammengestellt worden war, lief die Vaterland am 19. September 1926 von Bremen zur geplanten Weltumsegelung aus, die dann allerdings bereits zwei Jahre später in den Vereinigten Staaten enden sollte. Am 22. Oktober 1926 traf das Schiff vor New York ein; am 27. Oktober 1926 wurde Graf Luckner offiziell in der Stadt empfangen.

Kapitän der Vaterland war der Kap Hoornier Adolf Coltzau (1875-1950) aus Delve. Er war Kapitän der Caesarea, auf der Luckner in seiner Lehrzeit als Leichtmatrose gefahren war. In der Phase des Schiffskaufs waren sie sich im Hamburger Hafen begegnet.[6][7]

Luckner hielt ab 1926 eine Vielzahl von Vorträgen in den Vereinigten Staaten. Dabei nutzte er seine internationale Popularität und wollte die US-Amerikaner von den „wahren deutschen Patrioten“ überzeugen. Graf Luckner wurde unter anderem in San Francisco zum Ehrenbürger der Stadt ernannt.

Luckner gab 1933 ein Buch von Julius Lauterbach heraus,[8] im Ersten Weltkrieg Prisenoffizier der SMS Emden und eine ebenso illustre Figur wie Luckner. Auch Lauterbach hat in Büchern und Vorträgen über seine Erlebnisse berichtet.[9]

Sein Leben in der Zeit des Nationalsozialismus[Bearbeiten]

Luckner kehrte im Juni 1933 in das nationalsozialistische Deutschland zurück. Er passte sein Verhalten den politischen Gegebenheiten an, um insbesondere zwei Hauptziele zu erreichen: die Finanzierung seiner Vortragsreisen und die Unterhaltung seiner Schiffe durch die NS-Regierung. Propagandavorträge für die Politik Adolf Hitlers, Zusammenarbeit mit den NS-Machthabern, das Hofierenlassen durch die NSDAP-Prominenz sowie Verbindungen zu einflussreichsten Funktionären des Hitler-Regimes charakterisieren Luckners Verhalten zwischen Juni 1933 und April 1945. Allerdings war die Motivation seines Verhaltens unpolitischer Natur. Er kann weder als überzeugter Nationalsozialist bezeichnet werden, noch trat er der NSDAP bei.

1939 musste sich Luckner vor einem „Sonderehrengericht“ verantworten. Ihm wurde unter anderem der Verkehr mit seiner Tochter aus erster Ehe und der Missbrauch zweier minderjähriger Mädchen (8 und 11 Jahre alt) vorgeworfen, eine Verurteilung blieb jedoch aus. [10] Der vollständige Abschlussbericht des Gerichtes ist überliefert und öffentlich zugänglich.[11] Danach sei in den beiden Anklagepunkten „Blutschande“ und „Unzucht mit Minderjährigen“ der Schuldbeweis erbracht. Bei Luckner handele es sich um einen „… Menschen, der, wenn er Versuchungen ausgesetzt ist, zu schwach ist, um seiner triebhaften Veranlagung wirklich ernsthaften Widerstand entgegenzusetzen“.

Unter heute nicht mehr zu klärenden Umständen war Luckner vermutlich an der Rettung einer Jüdin vor der Deportation in ein Vernichtungslager beteiligt. Die Betroffene, Rosalie Janson, hat dies in Briefen an Luckner im Jahr 1951 bestätigt. Luckners eigene Darstellung der Begebenheit enthält jedoch so viele Widersprüche, dass sie nicht als Quelle herangezogen werden kann. Bemühungen, Luckner auf Grund dieser Tat postum die Auszeichnung „Gerechter unter den Völkern“ zu verleihen, scheiterten, da auch der Prüfungskommission von Yad Vashem die Beweislage nicht genügte.[12]

Seine Rolle bei Kriegsende in Halle (Saale)[Bearbeiten]

Felix Graf von Luckner bestätigt, dass er am 11. Januar 1935 ein Reichsadressbuch mit ca. 8960 Seiten im Cafe Kobelius in Bad Liebenwerda zerrissen hat.

Neben anderen Personen ist es auch Luckners persönlichem Einsatz zu verdanken, dass die Stadt Halle an der Saale bei ihrer Eroberung im Zweiten Weltkrieg nicht zerstört wurde. Im April 1945 drohten die Amerikaner mit massiver Bombardierung Halles für den Fall, dass sich die Stadt nicht ergeben würde. In Begleitung des Majors a. D. Karl Huhold gelang es Luckner, sich zur US-Armee durchzuschlagen. Nach Vorsprache beim Kommandeur der 104. US-Infanteriedivision (auch „Timberwolves“ genannt), die Halle erstürmen sollte, konnten beide den deutschen Stadtkommandanten überzeugen, aus Halle abzuziehen. Dies geschah entgegen einem ausdrücklichen Führerbefehl, die Stadt „bis zum Letzten“ zu verteidigen. Die deutschen Truppen zogen nach Süden ab und Halle wurde zur offenen Stadt. Bereits startbereite alliierte Bomberverbände blieben daraufhin am Boden. So konnten Huhold und Luckner durch Verhandlungen die Zerstörung der Stadt verhindern. Luckner wurde dafür nach dem Krieg zum Ehrenoberst der 104. US-Division „Timberwolves“ ernannt. Als die amerikanischen Truppen später wieder abzogen und die Stadt an die Rote Armee übergaben, ging Luckner in den Westen, wo er weiter Vorträge hielt und Bücher veröffentlichte.

Trotz seines Beitrages zur friedlichen und kampflosen Übergabe Halles gibt es in Halle keine Straße, die nach Luckner benannt ist. Derartige Anträge wurden im Stadtrat immer wieder abgelehnt, mit der Begründung seiner Nähe zum NS-Regime und seinen pädophilen Neigungen. Zur Eintausendjahrfeier der Stadt Halle im Jahre 1961 wurde Graf Luckner nach Halle eingeladen.

Nachkriegszeit[Bearbeiten]

Graf von Luckner war bekannt dafür, bei seinen Auftritten ein Telefonbuch mit bloßen Händen zu zerreißen und Münzen mit den Fingern zu zerdrücken.

Seine Memoiren erreichten in den USA Auflagen von mehreren Millionen. Die Amerikaner verliehen dem schon vom Deutschen Reich hoch dekorierten Deutschen über 100 Ehrentitel.

Graf von Luckner starb im April 1966 in Malmö, wo er mit seiner schwedischen Frau Ingeborg Engeström gelebt hatte. Er wurde auf dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg beigesetzt. Jugendliche Mitglieder seines Hamburger Segelclubs, die Alsterpiraten, stellten die Ehrenwache. Eine Abordnung der Bundesmarine nahm ebenfalls an der Beisetzung teil.

Aufgrund seines abenteuerlichen Lebens war Luckner Ehrenmitglied des Nerother Wandervogels.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Theodor Heuss verlieh Luckner 1953 das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland. Dies wird in Anbetracht der zwiespältigen Haltung von Luckner in der NS-Zeit und seiner angeblichen sittlichen Vergehen kontrovers diskutiert. Pikant ist, dass die Auszeichnung auf die Initiative der Managerin von Luckner, Dorothea Schneider-Lindemann, erfolgte. Schneider-Lindemann war seit den 1930er-Jahren mit Theodor Heuss und vor allem dessen Ehefrau Elly Heuss-Knapp befreundet. Beide Familien wohnten in Berlin-Lichterfelde jahrelang in direkter Nachbarschaft (Kamillenstraße/Limonenstraße), und dadurch, dass Heuss-Knapp in der Werbe-Branche tätig war, ergab sich häufig die Gelegenheit zur Zusammenarbeit.[13]

Luckner wurde 1956 von Eugene F. McDonald für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Da McDonald aber kein Vorschlagsrecht hatte, wurde der Vorschlag vom Nobelpreiskomitee nicht berücksichtigt.[14]

Walter Heyer komponierte ihm zu Ehren den Seeteufel Graf Luckner Marsch .

Postum[Bearbeiten]

Anlässlich seines 125. Geburtstages würdigte die Deutsche Post Luckner mit der Herausgabe einer Sonderganzsache. In Halle an der Saale und in Kiel gab es dazu am 8. Juni 2006 Sonderstempel. Am selben Tage veröffentlichte die Graf-Luckner-Gesellschaft eine limitierte Gedenkmedaille mit dem Konterfei des Grafen.

Weiteres[Bearbeiten]

Luckner gehörte der Burschenschaft Normannia zu Heidelberg, der Burschenschaft Rugia Hannover[15] und der Burschenschaft Cheruscia Königsberg[16], der späteren Bonner Burschenschaft Germania, an. Er war auch Mitglied der Burschenschaft Alsatia Braunschweig und Ehrenmitglied der Burschenschaft Rhenania Halle und der Landsmannschaft Hasso-Guestfalia Marburg.[16] In Kiel-Schilksee ist - wie auch in einigen anderen deutschen Städten - die Graf-Luckner-Straße, in Würzburg der Graf-Luckner-Weiher nach ihm benannt.

Rezeption[Bearbeiten]

Felix Graf von Luckner Gesellschaft[Bearbeiten]

In Halle (Saale) wurde am 29. März 2004 zur Förderung der Völkerverständigung die „Felix Graf von Luckner Gesellschaft e. V.“ gegründet, die sich zum Ziel gesetzt hat, das Werk und die Haltung Luckners zu Humanität und Völkerverständigung in der heutige Zeit fortzuführen. Auch an die Errichtung eines Denkmales sowie eines Museums für Graf Luckner wird gedacht. Bereits nach wenigen Monaten hatte der Verein mehr als 100 Mitglieder aus 14 Nationen. Im Jahr 2012 hatte die Luckner Gesellschaft über 250 Mitglieder aus 21 Nationen.

Verfilmung[Bearbeiten]

Unter dem Titel Graf Luckner wurde im Rahmen einer französisch-deutschen Koproduktion zwischen 1973 und 1975 im deutschen Fernsehen (ARD) eine 39 Episoden lange Abenteuerserie ausgestrahlt, die Felix Graf von Luckner als Helden hatte. Der französische Titel lautete Les Aventures du Capitaine Luckner. Die Hauptrolle als Graf Luckner spielte Heinz Weiss. Die Dreharbeiten begannen 1970. 2008 wurde im MDR in der Reihe Geschichte Mitteldeutschlands ein Bericht über das Leben Graf Luckners gesendet.

Werke[Bearbeiten]

  • Seeteufel erobert Amerika. Koehler & Amelang, Leipzig 1928
  • Aus siebzig Lebensjahren. Koehler, Biberach/Riss 1955
  • Ein Freibeuterleben. Wodni & Lindeke, Dresden 1938.
  • Seeteufel. Abenteuer aus meinem Leben. Koehlers VG, Herford 2002, ISBN 3-7822-0803-X.
  • Seeteufels Weltfahrt. Autobiographie. Ullstein, München 2003, ISBN 3-548-25768-2.

Literatur[Bearbeiten]

  • James N. Bade: Von Luckner. A reassessment, Count Felix von Luckner in New Zealand and the South Pacific. 1917–1919 and 1938. Lang, Frankfurt/M. 2004, ISBN 3-631-52005-0.
  • Ulrich Berns: Auf den Spuren des Seeteufels. Graf Luckner im deutschen Fernsehen, Herford (Koehler) 1971. ISBN 3-7822-0053-5
  • Robin Bromby: German Raiders of the South Seas. Doubleday, Sydney 1985, ISBN 0-86824-093-1.
  • James Cowan: The Pirate of the Pacific. German Naval Officer's daring Escape from his Prison Island and Recapture in Mid-Ocean. In: The Wide World Magazine. Juli 1918, S. 253–260.
  • Helge Dvorak: Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft. Band I Politiker, Teilband 3: I–L. Heidelberg 1999, S. 317–319.
  • Norbert von Frankenstein: „Seeteufel“ Felix Graf Luckner. Wahrheit und Legende. DSV-Verlag, Hamburg 1997, ISBN 3-88412-282-7.
  • Eleanor Fraser: Count Felix von Luckner and the „Pinmore“. In: Sea Breezes. 66. Jg. (1992), S. 772–776.
  • Robert Gardiner (Hrsg.): Conway's all the world's fighting ships 1906–1921. Conway Maritime Press, London 1985, ISBN 0-85177-245-5.
  • Uwe Greve, Jürgen Joachim Wenzel: Hilfskreuzer "Seeadler" – ein Segelschiff als Hilfskreuzer – mit Graf Luckner zum Erfolg. In: SMS – Schiffe, Menschen, Schicksale. Nr. 147, Verlag Rudolf Stade, Kiel 2006.
  • Thomas Lowell: Count Luckner, the Sea Devil. Doubleday, Doran and Co, Garden City, N.Y. 1928
  • Matthias J. Maurer: Our Way to Halle. Der Marsch der Timberwölfe nach Halle. Fliegenkopf Verlag, Halle 2001, ISBN 3-930195-44-5.
  • Elisabeth Müller-Luckner: Luckner, Felix Graf von. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 15, Duncker & Humblot, Berlin 1987, ISBN 3-428-00196-6, S. 282 f. (Digitalisat).
  • Henry Newbolt: History of the Great War Based on Official Documents. Naval Operations. (Bd. 4). Longmans Green and Co., London 1928
  • W. Ruffell: The Search for Von Luckner, Part 1. In: The Volunteers. New Zealand Military Historical Journal. Vol. 5, no. 5, S. 14–20.
  • Carl Ruhen: The Sea Devil. The Controversial Cruise of the Nazi Emissary von Luckner to Australia and New Zealand in 1938. Kangaroo Press, Kenthurst, NSW 1988, ISBN 0-86417-178-1.
  • Hans D. Schenk (Hrsg.): Graf Luckners "Seeadler": das Kriegstagebuch einer berühmten Kaperfahrt. (für das Deutsche Schiffahrtsmuseum herausgegeben von Uwe Schnall), Die Hanse/Carlsen, Hamburg 1999, ISBN 3-551-88480-3.
  • Wolfgang Seilkopf (Hrsg.): Aus dem Leben des „Seeteufels“. Briefe und Aufzeichnungen. Mitteldeutscher Verlag, Halle 2000, ISBN 3-89812-020-1.
  • Wolfgang Seilkopf: Graf Luckner der Seeteufel - Eine Biografie in Bildern. Mitteldeutscher Verlag, Halle 2013, ISBN 978-3-89812-917-6.
  • Alexander Sperk: Felix Graf von Luckner und seine Biografie in der Zeit des Nationalsozialismus, in: Jahrbuch für hallische Stadtgeschichte 2012, S. 10-46. ISSN 1612-8192, ISBN 978-3-89923-298-1.
  • Paul Tichener: The Von Luckner Incident. Lodestar Press, Auckland 1978.
  • John Walter: Die Piraten des Kaisers. Deutsche Handelsstörer 1914–1918. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1996, ISBN 3-613-01729-6.
  • Vaughan Yarwood: The History Makers. Adventures in New Zealand Biography. Random House, Glenfield, Auckland 2002, ISBN 1-86941-541-8.
  • Genealogisches Handbuch des Adels. Adelslexikon Band VIII, Band 113 der Gesamtreihe, C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 1997, ISSN 0435-2408.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Felix Graf von Luckner – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Fritzsche, Werner. Die Grafen von Luckner auf Schloss Altfranken und vom Gutshof Pennrich. Dresden, 2006, S. 30.
  2. Es gibt darüber mehrere Versionen, z.B. unter www.stamm-grafluckner.de - die Geschichte von der Flutwelle ist eine Schutzbehauptung, mit der die Unachtsamkeit verschleiert werden sollte.
  3. Die Geschichte seiner Gefangennahme – der Meister in der Täuschung wurde selbst hereingelegt – beschrieb ein Bericht im N.Z.Observer, Vol. XXXIX / 46 vom 19. July 1919, S. 17.
  4. Eugen Lennhoff, Oskar Posner, Dieter A. Binder: Internationales Freimaurer Lexikon. Herbig Verlag, 5. Auflage, ISBN 978-3-7766-2478-6.
  5. Das Seebeben tobte wohl nur in Luckners Phantasie, in: Informationsdienst Wissenschaft vom 1. September 1999, abgerufen am 15. Januar 2010
  6. Peter Petersen: Capt. Adolf Coltzau aus Delve. Reihe Seemannsschicksale Bd. 47 Seefahrtserinnerungen, herausgegeben v. Jürgen Ruszkowski
  7. Felix Graf von Luckner: Seeteufels Weltfahrt. C. Bertelsmann Verlag, Gütersloh 1951, S. 260 f.; S. 268ff.
  8. Thomas Lowell: Mein Freund Juli-Bumm: Die Abenteuer des Kapitän Lauterbach von der Emden. nach der amerikanischen Ausgabe ins Deutsche übersetzt von Fritz von Bothmer, herausgegeben von Felix Graf von Luckner, Koehler & Amelang, Leipzig 1933
  9. Lauterbach, Julius: 1000 Pfund Kopfpreis - tot oder lebendig: Fluchtabenteuer des ehemaligen Prisenoffiziers S.M.S. „Emden“. Berlin 1917
  10. Felix der Lügner, Der Spiegel 13/1998
  11. Heiber, Heinrich (Bearb.): Akten der Partei-Kanzlei der NSDAP. Oldenbourg Verlag, München, DNB 212605283, Mikrofiche-Signatur H 101 29913 – 31 (1628) und K 124 03955 – 64 (363).
  12. Alexander Sperk: Felix Graf von Luckner und seine Biografie in der Zeit des Nationalsozialismus, in: Jahrbuch für hallische Stadtgeschichte 2012, S. 11-46.
  13. Paul Lüders: Liebling Lichterfelde. Accurat-Verlag, Berlin 2006.
  14. Kopie der Originalschreiben an das Nobelpreiskomitee
  15. Willy Nolte (Hrsg.): Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934. Berlin 1934. S. 304.
  16. a b Helmut Kraussmüller und Ernst Anger: Die Geschichte des Allgemeinen Deutschen Burschenbundes (ADB) 1883–1933 und das Schicksal der ehemaligen ADB-Burschenschaften. Gießen 1989 (Historia Academica, Heft 28), S. 103.