Fran Drescher

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Fran Drescher
Drescher mit Bill Clinton am Life Ball 2009

Fran Drescher (* 30. September 1957 in Flushing, Queens, New York City als Francine Joy Drescher) ist eine US-amerikanische Schauspielerin, Produzentin und Autorin.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben und Wirken

Francine Joy Drescher ist die jüngere von zwei Töchtern von Morty und Sylvia Drescher. Ihre Eltern sind italienischer und Rumänisch-jüdischer Herkunft (sie selbst betrachtet sich als Rumänin und ihre Urgroßmutter hat in Focşani gelebt)[1]. Sie wuchs in Queens auf und besuchte die Hillcrest Highschool in Queens, New York. Hier lernte sie ihren Freund und späteren Ehemann Peter Marc Jacobson (* 1957) kennen. Im Jahr 1975 machte sie ihren Abschluss und studierte darauf am Queens College Schauspielerei; nebenher absolvierte sie erfolgreich eine Kosmetikschule.

Im Jahr 1977 bekam Drescher ihre erste kleine Rolle in Saturday Night Fever. Wegen eines weiteren Rollenangebotes (American Hot Wax) und der Hoffnung auf weitere zog sie nach Los Angeles. Im selben Jahr, am 4. November, heiratete sie ihren Jugendfreund, der eine Karriere als Produzent anstrebte. Erst durch den Film This is Spinal Tap (1984) wurde Dreschers Name bekannt.

Am 5. Januar 1985 brachen zwei bewaffnete Männer in ihr Appartement ein und vergewaltigten die Schauspielerin, während ihr Ehemann mit einer Pistole bedroht wurde und ihr nicht helfen konnte. Nach einer Therapie entschied sie sich, weiterhin Schauspielerin zu bleiben. Ihr Vergewaltiger wurde zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. [2] Von der Vergewaltigung und der Notwendigkeit, aus solchen traumatischen Erlebnissen gestärkt hervorzugehen, handelt Dreschers erste Biographie.

Von 1993 bis 1999 lief die CBS-Serie Die Nanny in den USA und Europa mit beachtlichem Erfolg. Drescher spielte nicht nur die Hauptrolle, sondern war auch als Autorin und Produzentin für die Serie tätig. Die Nanny wurde im Laufe der Jahre für zahllose Fernsehpreise (Emmy, Golden Globe) nominiert. Zur selben Zeit avancierte Drescher zum Dauergast in Talkshows. 1999 wurde die Sitcom nach insgesamt 146 Folgen eingestellt.

Im Jahr 1996 trennte Drescher sich nach 23 Jahren von ihrem Ehemann. 1999 folgte die Scheidung.

Im Juni 2000 diagnostizierten die Ärzte einen Tumor in der Gebärmutter bei Drescher , nachdem ihr 1983 schon einmal zwei Tumore aus der Brust entfernt wurden. Sie wurde in einer Klinik in Los Angeles erfolgreich operiert und benötigte keine Chemotherapie. Über diese Erfahrung und ihr Leben nach der ersten Biographie schrieb sie das Buch "Cancer Schmancer". 2007 gründete Drescher das "Cancer Schmancer Movement", bei dem es vor allem um die Krebsfrüherkennung bei Frauen geht, und widmet sich seitdem hauptsächlich dieser Organisation.[3].

Ab April 2005 lief auf dem US-Fernsehsender The WB ihre neue Serie „Living with Fran“, in der sie die Hauptrolle spielte und auch wieder als Produzentin tätig war. Die Serie wurde nach 2 Staffeln am 17. Mai 2006 wieder eingestellt.

Drescher werden schon seit längerer Zeit Ambitionen auf einen Sitz im Kongress der Vereinigten Staaten nachgesagt. Nachdem sie 2008 die Präsidentschaftskandidatur der New Yorker Senatorin Hillary Clinton unterstützt hatte, verkündete sie ihr Interesse an deren Sitz im Senat der Vereinigten Staaten, den Hillary Clinton aufgeben muss, um als US-Außenministerin im Kabinett Obama dienen zu können.[4]

[Bearbeiten] Preise und Auszeichnungen

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  • 1972: 2. Preis im Schönheitswettbewerb "Miss New York Teenager"
  • 1984: „5-Minuten-Oscar“ für Die Jungs von Spinal Tap (This Is Spinal Tap)

[Bearbeiten] Nominierungen

[Bearbeiten] Filmografie

[Bearbeiten] Gastauftritte

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. http://www.evz.ro/articole/detalii-articol/823113/EXCLUSIV-EVZ-Dadaca-Fran-Noi-romanii-avem-ochii-tristi/
  2. Fran Drescher berichtet in der Larry King show von ihrer Vergewaltigung,[1]
  3. Cancer Schmancer Homepage cancerschmancer.org
  4. 'Nanny' state? Drescher eyes Clinton's Senate seat. Yahoo News. Abgerufen am 7 January 2009.

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Fran Drescher – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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