Großer Beerberg

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Großer Beerberg
Der Große Beerberg (983 m) von Süden; im Vordergrund Suhl-Goldlauter

Der Große Beerberg (983 m) von Süden; im Vordergrund Suhl-Goldlauter

Höhe 982,9 m ü. NHN
Lage Thüringen, Deutschland
Gebirge Thüringer Wald
Dominanz 103 km → Ochsenkopf (Fichtelgebirge)
Schartenhöhe 389 m ↓ O von Querenbach[1]
Koordinaten 50° 39′ 34″ N, 10° 44′ 46″ O50.65944444444410.746111111111982.9Koordinaten: 50° 39′ 34″ N, 10° 44′ 46″ O
Großer Beerberg (Thüringen)
Großer Beerberg
Typ Vulkanrest
Gestein Quarzporphyr
Alter des Gesteins Perm
Besonderheiten Höchster Berg des Thüringer Waldes und Thüringens

pd3

Der Große Beerberg ist ein Überbleibsel eines vor über 250 Millionen Jahren aktiven Vulkans und mit 982,9 m ü. NHN[2] die höchste Erhebung des Thüringer Waldes und Thüringens. Er befindet sich nördlich von Suhl-Goldlauter im Ilm-Kreis und besteht aus Rhyolith („Quarzporphyr“).

Auf dem Gipfel des Beerberges befindet sich eines der wenigen erhaltenen Hochmoore des Thüringer Waldes. Es ist als Teil des Biosphärenreservats Vessertal-Thüringer Wald geschützt. Den höchsten Punkt des Berges zu betreten ist daher nicht erlaubt.

Bis Ende der 1980er Jahre befand sich auf dem Berg ein inzwischen abgerissener Aussichtsturm. Später wurde knapp unterhalb des Gipfels an Plänckners Aussicht eine kleine Plattform neu errichtet, von der aus sich ein hervorragender Ausblick nach Süden und Südwesten bietet. Hier verläuft auch der Rennsteig auf dem Abschnitt zwischen Oberhof und Schmücke.

Weitere Gipfel[Bearbeiten]

Zwischen dem Gipfel des Großen Beerbergs und dem des östlich benachbarten, 978 m hohen Schneekopfes (zweithöchster Berg Thüringens) liegt ein Sattel, den die beiden Gipfel um gerade einmal 60 m überragen. In westlichen Richtungen schließen sich verschiedene Erhebungen an, die vom eigenen Namen her zwar als Berge gelten, nach ihrer geringen Dominanz und Prominenz aber größtenteils als Nebengipfel des Großen Beerbergs einzustufen sind.

  • Wildekopf - 943 m; 1,3 km westnordwestlich
    • Sommerbachskopf - 941 m; 1,3 km nordwestlich
  • Unterer Beerberg - 891 m; 700 m südwestlich
  • Farmenfleck - 890 m; 2,8 km nordnordwestlich
  • Spitzer Berg (auch: Spitziger Berg) - 882 m; 3,4 km nordwestlich; bereits relativ eigenständiger Berg in unmittelbarer Nähe zur Bundesstraße 247 zwischen Oberhof und Zella-Mehlis
Die drei höchsten Berge des Thüringer Waldes: Blick vom Großen Finsterberg (dritthöchster Berg des Thüringer Waldes, 944 m) auf den Großen Beerberg (höchster, links, 983 m) und den Schneekopf (zweithöchster, rechts (Turm!), 978 m); links des Schneekopfes sein Nebengipfel Teufelskreise (967 m), darunter die Schmücke
Blick vom Simmersberg (781 m) auf die höchsten Berge des Thüringer Waldes: Adlersberg (849,9 m) mit Neuhäuser Hügel (891 m), Großer Beerberg (teils verdeckt, 983 m), Wildekopf (943 m), Großer Eisenberg (907 m), Schneekopf (978 m), Großer (944 m) und Kleiner (875 m) Finsterberg; im Vordergrund Kalter Staudenkopf (768 m) und Schmiedswiesenkopf (784 m) – der Große Riesenhaupt (764 m) bei Frauenwald und der Große Hundskopf (824 m) bei Allzunah schlössen sich rechts an – sowie der Nebengipfel Hohe Warth (718 m); links im Hintergrund der 52 km entfernte Pleß (645 m) in der Vorderen Rhön

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Dominanzen und Prominenzen nach Highrisepages.de; die mithilfe von Elevation Contours in Google Maps ermittelte Scharte liegt mit 585 m sogar etwas niedriger, was eine Schartenhöhe von 398 m ergäbe.
  2. Kartendienste des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)