iMovie

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iMovie
OS X Logo

iOS Logo
Entwickler Apple
Aktuelle Version 10.0.5[1]
(21. August 2014)
Betriebssystem Mac OS X, iOS
Kategorie Videoschnitt
Lizenz proprietär
Deutschsprachig ja
iLife – iMovie

iMovie ist ein einfach bedienbares, nicht-lineares Videoschnittprogramm für die Betriebssysteme Mac OS X und iOS der Firma Apple.

Geschichte[Bearbeiten]

iMovie für das „klassische“ Mac OS wurde bis zu der Version 2.0 veröffentlicht. Seit iOS 4 sind funktional reduziertere Versionen von iMovie auch für iPhone und iPad erhältlich. Mit dem iPhone 4 kam auch eine iPhone-Version des Programms in den App Store. Mit Einführung des iPad 2 wurde auch hierfür eine Version veröffentlicht.

iMovie ist Teil des sog. iLife-Pakets, welches außerdem die Programme iPhoto, iDVD, iWeb und GarageBand enthält und zu jedem Macintosh-Computer mitgeliefert wird. Als Apple den App Store einführte, wurde iMovie ab der Version 9 (iMovie ’11) online auch einzeln verkauft.

Im Oktober 2013 wurde angekündigt, dass iMovie fortan kostenlos aktualisierbar sein wird. Auf iOS-Geräten, die nach dem 1. September 2013 erworben wurden, ist eine kostenlose Installation möglich.

Funktionen[Bearbeiten]

iMovie Version 10.0.4

Seit der Programmversion 5 (Januar 2005) können mit dem Programm Videofilme im High-Definition-Format geschnitten werden, so dass es zeitweilig als „iMovie HD“ bezeichnet wurde. Mit Einführung der vollkommen neu entwickelten Programmversion 7 im August 2007 (iLife ’08) wurde dieser Namenszusatz wieder weggelassen.

iMovie stellt Videoeffekte, wie beispielsweise zur Verfremdung des Bildes, zur Verfügung. Genauere Bildkorrekturen sind durch Drittanbieter-Plugins möglich. Außerdem beinhaltet das Programm viele vorgefertigte Übergangs- und Titeleffekte. Ein für Hobbyfilmer wesentliches Merkmal ist die Möglichkeit, verwackelte Videoaufnahmen nachträglich zu stabilisieren, was mit einem gewissen Beschnitt des Bildes einhergeht.

Seit Version 9 (iMovie ’11) ist zusätzlich zu den thematisch gestalteten Übergangseffekten auch eine Funktion zur Anwendung vorgestalteter Kinofilm-Trailer nach Hollywood-Klischee, samt Fantasie-Studiotrailern, Bewegungseffekten und orchestralen Filmmusikstücken eingebaut worden.

Das Programm bietet eine vereinfachte Form des Arbeitens mit der Greenscreen-Technik (iMovie ’09 und ’11), wobei jedoch keine manuelle Anpassung des Grün-Schwellenwertes wie etwa bei fortgeschrittenen Videoschnitt- und Effektprogrammen möglich ist. In iMovie ’11 wurde ersatzweise die Option eingebaut, das letzte Bild eines Greenscreen-Clips als Referenz zur automatischen Anpassung zu verwenden.

Literatur[Bearbeiten]

  • Daniel Mandl, Michael Schwarz: iMovie 11 – iLife von Apple für engagierte Hobbyfilmer – mit Informationen zu iDVD, iPhoto, iWeb und GarageBand. Edition Digital Lifestyle, Husum 2011, ISBN 978-3-939685-25-8.
  • Daniel Mandl & Michael Schwarz: iMovie 08 – iLife für passionierte Videofilmer, 2008, ISBN 978-3-939685-07-4

Weblinks[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Apple: Mac App Store - iMovie