Inden (Rheinland)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Inden
Inden (Rheinland)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Inden hervorgehoben
50.8466666666676.3577777777778106Koordinaten: 50° 51′ N, 6° 21′ O
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Köln
Kreis: Düren
Höhe: 106 m ü. NN
Fläche: 35,92 km²
Einwohner: 7135 (31. Dez. 2007)[1]
Bevölkerungsdichte: 199 Einwohner je km²
Postleitzahl: 52459
Vorwahl: 02465
Kfz-Kennzeichen: DN
Gemeindeschlüssel: 05 3 58 020
Gemeindegliederung: 7 Ortsteile
Adresse der Gemeindeverwaltung: Rathausstraße 1
52459 Inden
Webpräsenz:
Bürgermeister: Ulrich Schuster (parteilos)
Lage der Gemeinde Inden im Kreis Düren
Kreis Düren Nordrhein-Westfalen Rhein-Erft-Kreis Kreis Euskirchen Rhein-Kreis Neuss Kreis Heinsberg Stadt Aachen Kreis Aachen Belgien Heimbach Kreuzau Nideggen Vettweiß Düren Jülich Langerwehe Titz Merzenich Aldenhoven Hürtgenwald Nörvenich Inden Niederzier LinnichKarte
Über dieses Bild

Inden ist eine Gemeinde im nordrheinischen Kreis Düren in Nordrhein-Westfalen (Deutschland). Sie gehörte bis zum 1. Januar 1972 zum Kreis Jülich.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Höchste Erhebung: Goltsteinkippe 143,5 m über NN

Tiefster Punkt: Viehöven 90 m über NN

[Bearbeiten] Geografische Lage

Das Gebiet der Gemeinde bildet den Übergang der Zülpicher zur Jülicher Börde.

Die Gemeinde wurde seit Ende der 1990er Jahre zum Großteil abgebaggert wegen des Braunkohletagebaus Inden durch die RWE Power AG (früher Rheinbraun). Im Halbkreis der Ortsteile Frenz / Lamersdorf / Lucherberg entstand das neue Ortszentrum mit Namen Inden/Altdorf. 2005 begann die Umsiedlung der Ortschaft Pier. Der neue Ort Pier liegt in der Gemeinde Langerwehe. Durch die Ortsteile Frenz und Lamersdorf fließt die Inde. Mit großem Aufwand wurde 2005 die Inde auf Neuland um den vorrückenden Tagebau herum umgeleitet.

Bereits 2008 wurde über die Rekultivierung des Restloches im Jahre 2030 gesprochen, weil der Kreis Düren ein neues Verkehrskonzept erstellen muss. Ursprünglich sollte der Restsee über eine Bandstraße mit Erdreich aus dem Tagebau Hambach verfüllt werden. Im September 2006 wurde dem Gemeinderat Inden erstmals ein Konzept für einen Freizeitsee mit einer Fläche von 1300 ha vorgelegt. Damit wäre der Restsee im Jahre 2035 etwa so groß wie der Tegernsee. Merken, Lucherberg, Schophoven und Kirchberg wären dann Seeranddörfer. Einen Namen gäbe es für den Restsee auch schon, und zwar Indescher See. Es handelt sich nicht um das Projekt Indeland.

[Bearbeiten] Nachbargemeinden

Die Nachbargemeinden von Inden sind, im Uhrzeigersinn im Norden beginnend: Jülich, Niederzier, Düren, Langerwehe, Eschweiler und Aldenhoven.

[Bearbeiten] Gemeindegliederung

Die Ortslage
Das Rathaus

[Bearbeiten] Abgebaggerte Ortschaften

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Gemeinderat

Die 26 Sitze des Gemeinderates verteilen sich wie folgt:

  • CDU 12 Sitze
  • SPD 11 Sitze
  • Grüne 2 Sitze
  • fraktionslos 1 Sitz

(Stand: 10. Februar 2009)

[Bearbeiten] Wappen

Blasonierung: In Blau ein silbernes (weißes) Schildhaupt, überdeckt durch eine silberne (weiße) Kirche in Frontalansicht mit stumpfem Dach und silbernem (weißen) Balken-Dachreiter mit blauem Dach; die beiden Dachecken besteckt mit je einem silbernen (weißen), das blaue Dach des Dachreiters mit einem blauen Tatzenkreuz. Im offenen Portal in Blau ein goldener (gelber) Schild, darin ein rotbewehrter und -bezungter schwarzer Löwe.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

  • Gut Lützeler in Inden/Altdorf
  • Gut Müllenark in Schophoven
  • Aussichtspunkt Tagebau Inden
  • Haus Pesch in Pier
  • St. Helena Kapelle in Vilvenich
  • Indeniederung
  • Katholische Pfarrkirche St. Nikolaus Frenz
  • Katholische Pfarrkirche St. Cornelius Lamersdorf
  • Katholische Pfarrkirche St. Clemens und St. Pankratius Inden/Altdorf

[Bearbeiten] Bauwerke

Weithin sichtbar weist das in Eschweiler liegende Kraftwerk Weisweiler den Weg nach Inden, welches direkt am Gemeinderand liegt. Außerdem gibt es noch die wunderschönen Gutshäuser Lützeler und Merödgen in Inden/Altdorf und das Gut Müllenark in Schophoven, die alle eines Blickes würdig sind.

[Bearbeiten] Sport

Inden/Altdorf hat einen Fußballclub, Tennisverein und einen Handballverein. Für den Jugendsport hat die Gemeinde Inden außerdem eine Skaterbahn in der Nähe der Hauptschule finanziert.

[Bearbeiten] Museum

Siehe Ortsgeschichtliches Museum Inden in Lucherberg

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Verkehr

Inden liegt an der teilweise stillgelegten Bundesstraße 56 und an der Bundesautobahn 4. Weisweiler/Eschweiler-Ost die nächste Anschlussstelle.

Buslinien verbinden Inden in alle Himmelsrichtungen mit Kirchberg, Jülich, Krauthausen, Niederzier, Merken, Düren, Luchem, Langerwehe, Weisweiler und Eschweiler.

Seit 1983 hat Inden keinen Eisenbahnanschluss und seit 1965 keinen Straßenbahnanschluss mehr. Von Düren nach Inden fuhr die Dürener Eisenbahn AG. Die Verbindung Jülich - Inden - Frenz wurde 1983 entfernt, die Talbahnlinie Frenz - Weisweiler wird nicht mehr für den ÖPNV genutzt.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Information und Technik Nordrhein-Westfalen: Amtliche Bevölkerungszahlen

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Inden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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