Iwan IV. (Russland)

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Iwan der Schreckliche ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Weitere Bedeutungen sind unter Iwan der Schreckliche (Begriffsklärung) aufgeführt.
Zar Iwan IV. (forensische Gesichtsrekonstruktion durch Michail Michailowitsch Gerassimow 1965)
Porträt Iwans IV., Holzschnitt aus dem 17. Jahrhundert

Iwan IV. Wassiljewitsch, der Schreckliche (russisch Ива́н (Иоа́нн) Васи́льевич Гро́зный Groznyj Aussprache?/i; * 25. August 1530 in Kolomenskoje; † 18. Märzjul./ 28. März 1584greg. in Moskau) war der erste Großfürst von Moskau, der sich zum Zaren von Russland krönen ließ. Er stammte aus dem russischen Fürstengeschlecht der Rurikiden, welches im Lauf der Geschichte zahlreiche Großfürsten und Zaren hervorgebracht hat.

Durch tiefgreifende Reformen von Verwaltung, Rechtswesen und Armee stärkte Ivan IV. die Zentralgewalt und förderte den niederen Dienstadel auf Kosten der mächtigen Bojaren. Unter seiner Herrschaft expandierte das Zarentum Russland auf Kosten tatarischer Khanate beträchtlich nach Osten und Süden. Der erfolglose Livländische Krieg und der interne Terror (Opritschnina) hinterließen das Land jedoch in einem geschwächten Zustand.

Leben[Bearbeiten]

Jugend[Bearbeiten]

Iwan (Johann), nach seinem Großvater Iwans III. des Großen benannt, erhielt seine Taufe am 4. September 1530 im festungsartigem Kloster von Troiza-Segejewskij, etwa fünfzig Meilen nordöstlich von Moskau. Iwan wuchs bei seiner Mutter im Kreml auf, die dort am 30. Oktober 1532 einen weiteren Sohn Jurij gebar, der allerdings sein Leben lang taubstumm blieb.

Iwan verlor am 3. Dezember 1533 im Alter von drei Jahren seinen Vater Großfürst Wassili III., seine Mutter Jelena Glinskaja übernahm darauf die Regentschaft für ihren jungen Sohn. Der Thronprätendent Fürst Jurij von Dimitrow, ein Bruder Wassilis, wurde sofort in den Kerker gebracht und zwei Jahre darauf beseitigt. Der Onkel der Großfürstin Michail Glinski, der sieben Monate die eigentliche Regierung führte, wurde bereits am 5. August 1534 im Einvernehmen mit dem Bojaren auf Befehl der Regentin gefangengesetzt und anschließend im Kerker des Kremls beseitigt. Fürst Glinski hatte die offene Liebschaft Jelenas mit dem jungen Fürsten Iwan Obolenski als Gefahr für das Haus Glinski abgelehnt und sah dadurch auch die eigene Machtstellung bedroht. Der aus 15 Mitgliedern bestehende Bojarenrat war gespalten, der loyalere Flügel wurde vom gemäßigten Fürsten Dimitri Belski, der andere Teil aber von der habgierigen und gewalttätigen Familie der Schuiski dominiert, letztere beabsichtigte selbst den Thron zu erlangen. Als gefährlicher Prätendent wurde auch Fürst Andrej von Stariza, ein anderer Bruder Wassili III., auf Befehl der Regentin und des Fürsten Obolenski verhaftet und im Dezember 1537 in den Kerker geworfen.

Am 3. April 1538 verstarb überraschend die noch junge Zariza Jelena, vermutlich durch Gift, der junge Iwan wurde Vollwaise. Nach dem Tod der Mutter entwickelte sich ein Machtkampf zwischen den Bojaren, wobei vor allem die Schuiski und Belski um die Beherrschung des Throns und die Vormundschaft über den jungen Zaren rangen. Iwan wurde von ihnen lieblos behandelt und von der Außenwelt im Terem-Palast des Kreml abgeschottet. Das Leben des jungen Fürsten stand unter ständiger Gefahr, ein letzter Vertrauter Fürst Obolenski verschwand gleichfalls im Kerker. Der achtjährige Iwan war jetzt den Intrigen, Gerüchten und verschiedenen Maßnahmen des übermächtigen Bojarenrates unter Führung der alten Bojaren Iwan und Wassili Schuiski schutzlos ausgeliefert. Die Umstände ständiger Angst und Lieblosigkeit in seiner Kindheit werden später seinen misstrauischen, grausamen und rachgierigen Charakter prägen.

Im Juli 1540 konnte sich Fürst Iwan Belski im Bojarenrat durchsetzen und verschaffte dem Reich zwei Jahre Stabilität. Am 2. Januar 1542 gelangten die Schuiskis aber durch einen Palastrevolte erneut an die Macht, brachten den jungen Großfürsten in ihre Gewalt und schickten Belski in den Kerker. Als sich Iwan 1543 im Alter von dreizehn Jahren seiner Macht bewusst wurde, schlug er zurück. Er ließ am 29. Dezember 1543 den neuen führenden Bojaren Andrej Schuiski von der Kremlwache ergreifen und von ausgehungerten Jagdhunden zerreißen.[1]

Herrschaft[Bearbeiten]

Iwan IV. ließ sich 16-jährig durch den Metropoliten von Moskau am 16. Januar 1547 zum Zaren krönen und heiratete im selben Jahr die Tochter des Bojaren Roman Jurjewitsch Sacharjin-Jurjew (russ. Рома́н Ю́рьевич Заха́рьин-Ю́рьев), Anastassija Romanowna Sacharjina (russ. Анастаси́я Рома́новна Заха́рьина), die Tante des Patriarchen Filaret, des Stammvaters des Hauses Romanow. Bei seiner Krönung wurden Zeremonien verwendet, die auf byzantinischen Kaiserkrönungen beruhten und die seine Macht und „Erwähltheit“ betonen sollten (z. B. das Überschütten mit Goldmünzen). Die Macht des Zaren war zu diesem Zeitpunkt noch immer umstritten. Viele Bojaren waren faktisch unabhängig vom Zaren, unterhielten Privatarmeen und sprachen Recht. Iwan begann damit, diese Macht zu beschneiden. Er begann zu seinen Gunsten mit der Umgestaltung des Staates, die darin bestand, große Teile der fruchtbarsten und reichsten Regionen des Landes, Bojareneigentum, durch Enteignung in Staatseigentum – die Opritschnina – zu überführen, die ihm direkt unterstand. Die ihm verhassten Bojaren erhielten lediglich minderwertiges Land an den Staatsgrenzen oder wurden gänzlich enteignet und in Klöster verbannt.

Thron aus Elfenbein von Iwan IV.
Er stammt aus Byzanz von Zoë, der Großmutter Wladimir Monomachs

Iwan galt als fromm und in der Heiligen Schrift belesen, dazu als intelligent, aber auch gerissen, verschlagen und nachtragend. Er konnte strategisch vorausdenken und spielte oft Schach, auch gegen sich selbst. Nachdem er sich im Jahr 1549 zum Selbstherrscher (Autokrat, „Gossudar“, russ. государь) von ganz Russland ernannt hatte, residierte er im Zarenpalast des Moskauer Kremls, den er bereits seit Kindertagen kannte. Hier initiierte er in den 1550er Jahren bedeutende Gesellschafts- und Staatsreformen. Unterstützt wurde er dabei von einem Kreis bedeutender Berater, dem „Auserwählten Rat“ (Isbrannaja Rada). Hierzu gehören die Neufassung der Gesetzgebung durch das Gesetzbuch (Sudebnik) von 1550 und die Neuordnung des russischen Heeres. Zar Iwan IV. gründete das erste russische Parlament, in dem die feudalen Stände repräsentiert waren (Semski Sobor, 1549). Das neue Gesetzbuch und die Regierungsverordnungen (Ustawnije Gramoty) dehnten die Rechte der gewählten Vertreter bäuerlicher Gemeinden im Gericht und in der lokalen Selbstverwaltung aus.[2] Weiterhin begründete er 1550 die mit Musketen und russischen Glefen, den Berdyschen (russ. берды́ш), ausgestattete Palastgarde der Strelizen (wörtlich „Bogenschützen“). Die Reformen festigten den zentralen Staatsapparat, erhöhten die militärische Schlagkraft Russlands und schufen die Voraussetzung für außenpolitische Erfolge.

Im Mai 1553 starteten die Engländer ein Expedition um eine Nordostpassage durch das Nordpolarmeer zu finden. Die Leitung hatte Admiral Sir Hugh Willoughby und sein Navigator Richard Chancellor. Chancellor landete dabei mit seinem Schiff am 24. August 1553 in der Nikolski-Mündung der nördlichen Dwina und wurde später von Iwan IV. in Moskau empfangen. Es kam zu ersten Handelsbeziehungen zwischen England und Russland, 1555 wurde die „Moskauer Kompanie“ gegründet, eine englisch-russische Handelsgesellschaft. Bis 1584 entstand in Archangelsk mit dem Sankt-Nikolas-Hafen der erste russische Handelshafen.

Nach dem Verlust seiner ersten Frau Anastasia Romanowna Sacharjina im Jahre 1560, des einzigen Menschen nach seiner Mutter, den er wirklich liebte, schlug Iwan IV. vor versammeltem Hofstaat seinen Kopf gegen die Wand, bis er blutete, schrie und tobte wie ein Rasender. Seine Gemütsschwankungen, seine Launenhaftigkeit und sein Jähzorn, auch gegen sich selbst, traten damit deutlicher und extremer denn je zu Tage. Iwan heiratete nach seiner zweiten Frau fünf (sechs) Frauen innerhalb von neun Jahren (1571–1580). Sie starben entweder eines ungeklärten Todes oder wurden von ihm verstoßen und in ein Kloster verbannt. Aus seinem tiefen Misstrauen heraus, das auch vor seinen Gemahlinnen nicht halt machte, belauschte er diese im Schlaf in der Hoffnung, dass sie reden und ihre wahre Meinung über ihn verraten würden.

Zwischen 1563 und 1575 suchten neun Massenexekutionen, die alle von Iwan angeordnet wurden, Russland heim. Die mit der Durchführung betraute neugegründete Opritschniki verbreiteten wahre Schreckenswellen im ganzen Land und waren Handlanger des Zaren bei der Ermordung der Bevölkerung zu Tausenden. Die Opritschniki war eine berittene „Bande“, mit Besen (Reinigung) und Hundekopf (Unterwürfigkeit und Spürsinn) als Abzeichen, deren Mitglieder sowohl Leibwächter wie Spitzel, Häscher als auch Henker waren. Sie unterstanden dem Zaren unmittelbar und wurden zu einem Staat im Staat, vergleichbar mit manchen Geheimdiensten der Diktaturen des 20. Jahrhunderts.

Reichserweiterung[Bearbeiten]

Feldzüge gegen Kasan[Bearbeiten]

Im Dezember 1547 erfolgte nach den jährlichen Bedrohungen Moskaus durch die einfallenden Tataren ein erster russischer Feldzug gegen Kasan, dem im November 1549 ein zweiter nachfolgte, welche aber beide zu schwach angesetzt waren. Im Jahr 1551 wurden in Moskau detaillierte Pläne für die endgültige Einnahme von Kasan ausgearbeitet und dazu ein starkes Heer aufgestellt. Iwan IV. eröffnete am 16. Juni 1552 einen neuen Feldzug gegen den Khan Devlet I. Giray und das Khanat von Kasan. Nachdem er die Krimtataren vor Tula erfolgreich zurückgeschlagen hatte, wandte sich seine Streitmacht nach Osten. [3]Am 30. August begann er die Belagerung von Kasan, die durch Rammböcke, Minenkrieg und 150 Kanonen unterstützt wurde. Die Wasserversorgung der Stadt wurde blockiert, ein finaler Sturm brachte am 2. Oktober die Übergabe der Stadt, ihre Befestigungen wurden eingeebnet und große Teile der Bevölkerung niedergemetzelt. Dem gefangenen Khan Jediger Machmet wurde 1553 der Übertritt zum Christentum auferlegt. Die Baschkiren mussten die russische Oberherrschaft zwei Jahre später akzeptierten. Durch die Siege über die Tataren stoppte der Zar die Raubzüge der Khanate Kasan im Nordosten Russlands und erschwerte die Angriffe von aggressiven Völkern aus Asien über die Wolga nach Europa.[4]

Der Eroberung des Khanats von Kasan folgte im Juli 1554 jene des Khanats von Astrachan, dem Zentrums der Macht der Nogaischen Horde. Der russische Staat erhielt durch die Eroberungen neue Ländereien, konnte den Handel nach dem Süden und Südwesten erweitern und dadurch einen Ausgangspunkt für den folgenden Vorstoß nach Sibirien schaffen.

Livländischer Krieg[Bearbeiten]

Mit Iwans Versuche einen Zugang zur Ostsee zu schaffen, begann der internationale Aufstieg Russlands und dessen Mitgestaltung der Belange der europäischen Staaten. Im Spätherbst 1557 führte Iwan eine 40.000 Mann starke russische Armee über die Grenze und griff im Januar 1558 Livland an. Am 11. Mai 1558 gelang den Russen mit der Eroberung von Narwa der direkte Zugang zur Ostsee, am 18. Juli marschierten Truppen unter Fürst Peter Schuiski nach kurzer Belagerung in die Stadt Dorpat ein. Im folgenden Jahr gelang noch die Einnahme von Fellin, große Teile Livlands waren bereits in russischer Hand. Nach der Bildung einer feindlichen Koalition, welche König Sigismund II. August von Polen anführte stockte der Krieg für mehrere Jahre.

Erst im November 1562 flammte der Krieg gegen Litauen neu auf, am 15. Februar 1563 gelang den Russen die Eroberung von Polozk. Während des anstrengenden Anmarsches auf die Grenzfestung Newel tötete er während eines durch Erschöpfung hervorgerufenen Anfalls den Fürsten Iwan Schachowskoj, und begann seinen ersten bezeugten Mord. [5] Im März 1563 befahl der Zar erstmalig gewaltsame Mordaktionen, besonders gegenüber den für ihn verräterischen Adel und liess mehrere Mitglieder des Hauses Adaschow und Scheremetjow hinrichten. Im Juli 1564 ließ er Fürst Dimitri Owtschina-Obolenski erdrosseln. Der sich verdächtig gemachte Fürst Andrei Kurbski, Befehlshaber der russischen Truppen an der Westgrenze, verriet im April 1564 den Zaren und wechselte auf die Seite Polens über. Zusammen mit dem polnisch-litauischen Heer verwüstete der Fürst die russische Region Welikije Luki.

Am 3. Dezember 1564 verlegte der misstrauisch gewordene Iwan IV. seine Residenz für siebzehn Jahre nach Alexandrow, einer Stadt im Norden Moskaus. Der Zar verdächtigte auch andere Bojaren des Verrates und gründete im Januar 1565 die Opritschnina und startete die zweite Welle von Massenexekutionen. Den größten Teil des Jahres 1568 wütete die vierte und schlimmste Welle seiner Terrorherrschaft.

Die Handelsmetropole Nowgorod, die Iwan der Konspiration mit Polen-Livland verdächtigte bekam seine grausame Herrschaft zu spüren. Am 6. Januar 1570 ritt Iwan der Schreckliche in Begleitung von Zarewitsch Iwan mit 1.500 Soldaten vor die Tore der Stadt und ließ ein einmonatiges Massaker an der Bevölkerung verüben, dem Tausende zum Opfer fielen. Im Juni 1570 wurde Prinz Magnus von Dänemark durch den Zaren zum König von Livland gemacht. König Magnus bekam ein 25.000 Mann starkes Heer, um für den Zaren Ländereien erobern zu können. Seine Verlobung mit einer Tochter des Fürsten Wladimir von Staritza sollte diesen dem Zarenreich verpflichten. Da Magnus ein doppeltes Spiel mit dem König von Polen führte und Reval nicht erobern konnte, schickte der Zar sein Heer nach Estland, um das Königreich wieder zu vernichten. Magnus entkam nach Riga zu den Polen.

Die krimtatarische Kavallerie verwüsteten derweil wieder die südlichen Grenzgebiete Russlands.[6] Am 24. Mai 1571 brannten die Krimtataren unter Khan Devlet Giray Moskau nieder. Im folgenden Jahr erlitten sie jedoch am 2. August eine schwere Niederlage bei Molodi gegen die Russen unter Michail Worotynski und mussten ihre jährlichen Plünderungen einstellen.

Politische Zwischenzeit[Bearbeiten]

Im Herbst 1575 trat der amtsmüde Iwan IV. überraschenderweise zurück und übertrug die Regierung an Sajin Bulat, dem in Moskau ansässigen Vasallenkhan von Kasimow, einer Tatarenenklave an der Oka. Im Juli 1573 hatte Bulat konvertiert, unter dem Namen Simeon Bekbulatowitsch war er zum ranghöchsten Günstling des Zaren aufgestiegen und kommandierte 1574 die russische Armee welche beim Feldzug in Livland die Stadt Pernau angriff. Der abgedankte Zar zog sich unter dem neuen Namen Fürst Iwan Mosckowskij über ein Jahr aus dem Kreml zurück, übernahm aber Ende 1576 wieder die Macht.

Im folgenden Jahr 1577 startete Iwan einen neuen Feldzug zur Eroberung von Livland. Im Herbst 1578 belagerte die russische Hauptmacht unter Fürst Iwan Golitzin die Stadt Wenden und mußte sich am 21. Oktober durch ein vereinigtes Heer der Deutschen, Litauer und Schweden geschlagen, zurückziehen. Im Frühjahr 1579 fiel Polozk, im September 1580 Welikije Luki, und im August 1581 die Stadt Pskow an die zum Gegenangriff übergehenden Polen unter Führung von Stephan Bathory. Erst der Vertrag von Jam Zapolski vom 15. Januar 1582 beendete den Krieg, der die russische Expedition zur Ostseeküste endgültig zum Scheitern brachte. Durch diesen Vertrag musste der Zar die Stadt Polozk und Teile Livlands, die er seit dem Livländischen Krieg besetzt hielt, an die polnisch-litauische Krone abtreten. Der 1558 ausgelöste lange Krieg mit Polen-Litauen und Schweden ruinierte die Wirtschaft Russlands.

Beginn der Eroberung Sibiririens[Bearbeiten]

Jermaks Eroberung von Sibirien, Gemälde von Wassili Surikow

Iwan war der erste Zar, der nach Osten blickte, nach Sibirien, dem „schlafenden Land“ jenseits des Urals. Kostbare Schätze (Gold, Kristalle, prächtige Zobelfelle) wurden ihm von einem Mitglied der Familie Stroganow gezeigt. Auf Iwans Befehl hin und mit seiner Urkunde versehen, wurde die erste Sibirienexpedition unter Leitung der Familie Stroganow begonnen. Der Kosakenführer Jermak Timofejewitsch erreichte 1582 entlang der Flüsse das tatarische Khanat Sibir. Die entscheidende Schlacht der Kosaken gegen die sibirischen Tataren fand 1582 nahe dem späteren Tobolsk statt, das bald darauf als Festung (Kreml) gegründet wurde. Von den besiegten Tataren gelangten unzählige Zobelpelze in Iwans Besitz – ein unvorstellbares Vermögen. Iwan IV. nannte sich von nun an auch „Zar von Sibirien“.

Der Schreckliche[Bearbeiten]

Zar Iwan der Schreckliche, Gemälde von Wiktor Wasnezow (1897)

Der deutsche Beiname „der Schreckliche“ ist nicht die adäquate Übersetzung der russischen Bezeichnung. Iwans Beiname lautet im Russischen groznyj, was der „Drohende“, der „Strenge“, „der Furchteinflößende“ bedeutet. Doch schon zu Lebzeiten Iwans verbreitete sich an westeuropäischen Höfen sein furchtbarer Ruf, der zu der Bezeichnung „der Schreckliche“ führte. Seit einer aufgedeckten Bojarenverschwörung gegen seine Mutter war Iwan mit einem krankhaften Misstrauen gegen fast jedermann erfüllt. Schon als Kind zeigte sich bei Iwan der Hang zum Choleriker und Sadismus gegenüber Tieren, gefördert durch die grausame und unmenschliche Behandlung seitens der Bojaren nach dem Tod seiner Mutter.

Berichtet werden diverse Beispiele seiner kaum überbietbaren Grausamkeit, speziell in der zweiten Hälfte seiner Herrschaft. So ließ er am 25. Juli 1570 auf dem Hauptplatz in Moskau (dem Vorgänger des heutigen Roten Platzes) eine Massenhinrichtung der grausamsten Art vornehmen. Große Teile der Bevölkerung hatten aus Angst das Weite gesucht, so dass die Straßen wie ausgestorben wirkten. Seinen getreuen Kanzler Iwan Michailowitsch Wiskowaty (russ. Ива́н Михай́лович Вискова́тый) ließ er bei lebendigem Leibe von den Opritschniki unter ihrem Anführer Maljuta Skuratow (russ. Малю́та Ску́ратов) zentimeterweise zerstückeln. Die Anklage lautete auf dreifachen Hochverrat, im Zuge dessen der Angeklagte den polnischen König Sigismund II., den türkischen Sultan Selim II. und einen weiteren Herrscher, Devlet I. Giray, den Khan der Krim, um Hilfe gebeten und ersterem den Besitz von Nowgorod und den anderen Zutritt in das Land gewährt haben soll, was der ehemalige Kanzler als Verleumdung zurückwies. Sein Freund, Iwans Schatzmeister Nikita Funikow (Ники́та Фу́ников), wurde solange mit kochendem und eiskaltem Wasser begossen, bis dessen Fleisch sich von den Knochen löste. Nach vier Stunden waren 200 Menschen auf ähnlich grausame Art und Weise vor den Augen der verbliebenen Moskauer, die den Zaren aus Angst hochleben ließen, abgeschlachtet.[7]

Im Juli 1564 legte er selbst Hand an, als der junge Fürst Dmitri Obolenski einige tadelnde Worte sprach und Iwan ihm darauf ein Messer ins Herz stieß.[8] Peter Petrejus, ein deutsch-schwedischer Reisender und Russlandhistoriker des 17. Jahrhunderts, überlieferte: „Einmal ließ er einen Fürsten in ein Bärenfell einnähen und auf das Eis bringen. Als seine großen Hunde den vermeintlichen Bären in Stücke rissen, belustigte der Zar sich so sehr, dass er vor Freude nicht wusste, auf welchem Bein er stehen sollte.“[9] Einen Bojaren, der sich vor ihm in ein Kloster geflüchtet hatte, ließ er fesseln, auf ein Pulverfass setzen und in die Luft sprengen: „So kommt er dem Himmel und den Engeln näher!“, sagte Iwan.

Er soll Gefallen daran gefunden haben, sich besondere Foltermethoden auszudenken und dem Todeskampf seiner Opfer zuzusehen. Hierbei machte er auch vor seinen Bediensteten nicht halt, die er nach Laune dem Tod überantwortete. Pervertierter Großmut zeigte sich darin, dass er Wünsche seiner Untertanen in einem Korb sammeln ließ, um sie dann nicht zu erfüllen; ein zeitgenössisches Sprichwort lautet daher „Leg deinen Wunsch in Iwans Korb“. 1570 ließ er Nowgorod von den Opritschniki einschließen und alle Bürger von Ruf niedermetzeln. Frauen und Kinder wurden gefesselt in den Wolchow geworfen, die, die nicht ertranken, wurden von Iwans Schergen mit Äxten erschlagen oder unter die Eisdecke gedrückt. Seit diesem Ereignis begannen seine Untertanen, ihn „Grosny“ (den „Strengen“) zu nennen, möglicherweise ein Euphemismus. Nach anderen Quellen sei der Name bereits während seiner einzigen militärischen Erfolge, der Eroberung der Khanate Kasan und Astrachan, aufgekommen, in der Form des „Furchteinflößenden“ gegenüber seinen Feinden – nicht als „Schrecklicher“ gegen sein eigenes Volk.[10]

Familie[Bearbeiten]

Iwan IV. war achtmal verheiratet.

Mit seiner ersten Frau Anastassija Romanowna Sacharjina (* um 1523) hatte er sechs Kinder:

  • Anna (1548–1550)
  • Maria (17. März 1551–1569)
  • Dmitri (1552–1553)
  • Iwan (* 28. März 1554, erschlagen am 16. November 1581)
  • Eudokia (1556–1558)
  • Fjodor I. (1557–1598)

Anastassija, die er direkt nach seiner Krönung heiratete, hatte einen guten Einfluss auf den etwa acht Jahre jüngeren Zaren. Sie starb 1560, vermutlich an Gift. Iwan verwand ihren Tod nie. Sein Jähzorn und seine Grausamkeit entluden sich danach ungehindert.

Die sechste Ehefrau Wassilissa Melentjewa und Iwan, Gemälde von Nikolai Wassiljewitsch Newrew (1830–1904)

Mit seiner zweiten Frau Maria Temrjukowna von Tscherkessien (russ. Мари́я Темрюко́вна, † 1. September 1569), der Tochter des Fürsten Temrink (Temrjuk) Tscherkasski, die er am 21. August 1561 ehelichte, hatte er den Sohn:

  • Wassili (russ. Васи́лий * 21. März 1563, † 3. Mai 1563, ertrunken, da sein Kindermädchen ihn versehentlich fallen ließ)

Seine dritte Frau Marta Wassiljewna Sobakina (russ. Ма́рфа Василье́вна Собаки́на, † 13. November 1571) starb zwei Wochen nach der Eheschließung am 28. Oktober 1571, möglicherweise an Gift.

Von seiner vierten Frau Anna Iwanowna Koltowskaja (russ. А́нна Ивано́вна Колто́вская, † 5. April 1626), die er am 28. April 1572 ehelichte, ließ er sich 1573 scheiden und sie in ein Kloster bringen.

Anna Grigorjewna Wassiltschikowa (russ. А́нна Григорье́вна Васильчико́ва, † 7. Januar 1579) war seine fünfte Frau seit 1575. Er verstieß sie nach nicht einmal einem Jahr mit Verbannung in ein Kloster und heiratete 1579 seine sechste Frau Wassilissa Melentjewa (russ. Васили́са Меле́нтьева) im selben Jahr. Da sie sich einen Liebhaber zulegte, wurde sie ebenfalls in ein Kloster verbannt, der Geliebte gepfählt.

Maria Dolgorukaja (Мари́я Долгору́кая) war seine siebte Frau. Da sie keine Jungfrau mehr war, ließ Iwan sie anderntags ertränken.

Iwan der Schreckliche und sein von ihm erschlagener Sohn Iwan, Gemälde von Ilja Repin (1885)

Am 16. November 1581 erschlug Iwan IV. im Streit seinen Sohn und Thronfolger Iwan mit der Stahlspitze (oder dem Eisenknauf) seines Herrscherstabes. Er hatte seine schwangere Schwiegertochter in deren eigenen Gemächern zu leicht bekleidet vorgefunden und hatte sie deshalb geschlagen. Prinz Iwan versuchte seiner Frau beizustehen und verlor den Kampf gegen den jähzornigen Vater. Der Schlag ließ den Zarewitsch ins Koma fallen, in dem er bald darauf verstarb. Iwan blieb nicht der letzte Zar, der seinen eigenen Sohn und Nachfolger tötete (Peter I.). Iwan hatte nach dieser Tat vermerkt: „Von Adam an bis zu diesem Tag habe ich sämtliche Sünder übertroffen. Bestialisch und verdorben habe ich meine Seele besudelt.“

In achter und letzter Ehe vermählte er sich im September 1580 mit Maria Fjodorowna Nagaja (russ. Мари́я Фёдоро́вна Нага́я, † 20. Juli 1612), Tochter des Fjodor Nagai. Sie wurde die Mutter seines letzten Kindes, des Prinzen

  • Dmitri (russ. Дми́трий, * 19. Oktober 1583, vermutlich ermordet am 15. Mai 1591)

Als dieser gaben sich später die sogenannten Pseudodimitris (Pseudodimitri I., Pseudodimitri II.) aus. Mutter und Sohn wurden nach Iwans Tod von Boris Godunow nach Uglitsch verbannt.

Iwans Tod[Bearbeiten]

Iwan litt zeitlebens unter Stimmungsschwankungen und Depressionen. Der Totschlag an seinem Sohn Iwan 1581 in Alexandrowsk, den er sofort zutiefst bereute, ist ein klares Beispiel für seine zerrüttete Wesensart. Nach der Wahnsinnstat verlegte er den Hof nach Moskau zurück.

In seinen letzten Lebensjahren soll er Trost bei Hexen und Zauberern gesucht haben und heulend durch den Palast gelaufen sein. Iwan IV. starb bereits völlig vergreist, an Wassersucht und Arthritis leidend am 18. März 1584 im Kreml. Es gibt die Theorie, dass Iwan möglicherweise einem Mordkomplott zum Opfer fiel. Danach sollen sich Boris Godunow, Bogdan Belski und der in Belskis Diensten stehende englische Arzt Johann Eiloff gegen den Zaren verschworen haben. Den Grund sehen russische Historiker darin, dass Godunow vehement gegen die von seinem damaligen englischen Leibarzt Robert Jacob vorgeschlagene Heiratsabsicht Iwans gewesen sein soll, die Nichte von Elisabeth I., Mary Hastings, zu ehelichen.[11] Diese Verbindung, so die Sorge der Verschwörer, hätte den Einfluss der englischen Krone auf das russische Reich bedeutend verstärkt und die Rechte des schwachsinnigen Fjodor I., der mit einer Schwester Godunows verheiratet war, beschneiden können. Belski, dem der Zar die Aufsicht über die Ärzte bei Hofe überantwortet hatte, soll sich vor Iwans Jähzorn gefürchtet haben. Da Iwans Tod bereits gewahrsagt worden war und die Mediziner dieser Prognose zuzustimmen schienen, hatte Belski Angst, Iwan diese Nachricht zu vermitteln. Iwan jedoch erfuhr von der Prophezeiung und rächte sich an den Wahrsagern durch den Tod auf dem Scheiterhaufen. Auch Belski wäre streng zur Rechenschaft gezogen worden.

Einige Historiker bezweifeln jedoch, ob es tatsächlich zu den Hinrichtungen kam, oder ob Iwan nur mit ihnen drohte. Andere hingegen erklären Iwans Drohung damit, dass er sich an seinem gewahrsagten Todesdatum wieder kräftiger fühlte und so die „lügenhaften“ Sterndeuter überführt zu haben glaubte. Die Statuierung eines Exempels erschien ihm angebracht.[12] Nach in Moskau aufgefundenen Dokumenten soll sich Iwan mit dem Schwiegersohn des Hofdiakons, Rodion Barkin, zum Schachspiel niedergelassen haben (Grey nennt Belski als Schachpartner,[12]) Godunow und Belski waren in einem Nebenzimmer anwesend. Als dem Zaren übel wurde und er hinfiel, sollen Godunow und Belski das Durcheinander ausgenutzt haben, um Iwan zu erwürgen. Ein vorher durch Eiloff auf Belskis Geheiß Iwan beigebrachtes Gift habe, so die Moskauer Historiker, den Schwächeanfall ausgelöst. Eine 1963 in der Erzengel-Michael-Kathedrale des Moskauer Kreml durchgeführte Analyse der sterblichen Überreste Iwans wies übereinstimmend mit dieser Theorie erhöhte Quecksilbermengen auf. Es könnte daher sein, dass Iwan längere Zeit schon schleichend vergiftet wurde, bis man ihm die einmalig hohe Dosis beibrachte.[13]

Iwan ließ sich in der Erzengel-Michael-Kathedrale, der Begräbniskirche der Moskauer Fürsten, als Mönch Jona neben zweien seiner Söhne (Wassili und Iwan) beisetzen, hinter einer Wand verborgen. Er hinterließ, neben seinem fürchterlichen Ruf, den prunkvollen Kathedralen wie der Mariä-Himmelfahrts-Kathedrale (Dreifaltigkeitskloster) in Sergijew Possad oder der Basilius-Kathedrale am Moskauer Roten Platz, sowie seinem geistesgestörten Sohn und Nachfolger Fjodor, der nie allein regierte, eine gefüllte Schatzkammer, das Buch seiner guten Taten und Schätze und die Zeit der Wirren – einen fast 30 Jahre währenden Bürgerkrieg.

Werke über Iwan[Bearbeiten]

Die Bronzestatue von
Mark Matwejewitsch Antokolski

Die Figur Iwans des Schrecklichen bzw. seine Regentschaft und damit die ganze Epoche bot reichen Stoff für Künstler.

Bildende Kunst[Bearbeiten]

Der Bildhauer Mark Matwejewitsch Antokolski schuf nach um 1870 eine Bronzestatue des Zaren, die im Museum Alexanders III. ausgestellt wurde. Eine erste Kopie des Standbildes in Marmor wurde 1871 in der Eremitage in St. Petersburg aufgestellt. Eine zweite Kopie gelangte in das Kensington-Museum in London.

Ilja Repin stellte 1885 in einem Gemälde die Szene dar, als Iwan der Schreckliche seinen Sohn erschlagen hat. Wiktor Wasnezow malte 1897 ein Porträt des Herrschers. (Beide Bilder siehe oben.)

Literatur, Musik, Film[Bearbeiten]

Literatur und Theater
Musik
Film

Literatur[Bearbeiten]

  • Dumschat, Sabine: Ausländische Mediziner im Moskauer Russland. Franz Steiner Verlag GmbH, Stuttgart 2006, ISBN 3-515-08512-2
  • Grey, Ian: Iwan der Schreckliche – Die Biographie. Rowohlt Verlag GmbH, Reinbek 1988; Patmos Verlag GmbH & Co. KG Albatros Verlag, Düsseldorf 2002, ISBN 3-491-96064-9 (Originalausgabe: Ivan The Terrible. Hodder & Stoughton Ltd., London 1965)
  • Jena, Detlef: Ivan IV. Wassiljewitsch – der Schreckliche 1547–1584 in: Die russischen Zaren in Lebensbildern Verlag Styria, Graz, Wien, Köln 1996, ISBN 3-222-12375-6
  • Kämpfer, Frank: Ivan (IV.) der Schreckliche 1533–1584 in: Torke, H.-J. (Hrsg.): Die russischen Zaren: 1547–1917 Beck Verlag, München 1995, S. 27-49, ISBN 3-406-38110-3
  • Kappeler, Andreas: Ivan Groznyj im Spiegel der ausländischen Druckschriften seiner Zeit. Ein Beitrag zur Geschichte des westlichen Russlandbildes. Zürich 1972
  • Mortimer, John (Hrsg.): Mirror of Literature, Amusement, and Instruction. London 1843 (Eine Sammlung hist. Erzähler, biographischer Memoiren, Sitten und Gebräuche, topographischer Beschreibungen, Kurzgeschichten und Erzählungen, Anekdoten)
  • Neumann-Hoditz, Reinhold: Iwan der Schreckliche. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 1990, ISBN 3-499-50435-9
  • Skrynnikow, Ruslan G.: Iwan der Schreckliche und seine Zeit. C. H. Beck Verlag, München 1992, ISBN 3-406-36492-6
  • Torke, Hans-Joachim: Die russischen Zaren 1547–1917. C. H. Beck-Verlag, 3. Aufl., München 2005, ISBN 3-406-42105-9
  • Robert Payne: Iwan der Schreckliche, Carl Habel Verlag, Darmstadt 1975

Zur Quellenlage bei Iwan dem Schrecklichen

  • Graham, Hugh: How do we know what we know about Ivan the Terrible? (A paradigm) in: Russian History 14 (1987), S. 179–198

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ivan IV „the Terrible“ of Russia, zuletzt aufgerufen am 19. April 2009
  2. Die Enzyklopädie Brockhaus, die russische Ausgabe, St.-Petersburg, 1890–1897
  3. Payne: Iwan der Schreckliche, Carl Habel Verlag, Scherz Verlag 1975, S. 87
  4. Russische Annalen berichten über 40 Angriffe der Khanate Kasan auf den Nordosten Russlands in der ersten Hälfte des XVI. Jahrhunderts. Vollständige Sammlung der russischen Annalen. St. Petersburg 1908 und Moskau 2001, Band 13
  5. Payne: Iwan der Schreckliche, Carl Havel Verlag 1975, S.157
  6. Соловьев, С. М. История России с древнейших времен, книга III,1463–1584, М. 2001
  7. John Mortimer (Hrsgg.): Mirror or Literature, Amusement, and Instruction. London, 1843; S. 360 ff
  8. Ian Grey: Ivan der Schreckliche – Die Biographie
  9. Peter Petrejus: Historien und Bericht im Großfürstenthumb Muschkow. Leipzig 1620
  10. Hans-Joachim Torke: Die russischen Zaren 1547–1917
  11. Sabine Dumschat: Ausländische Mediziner im Moskauer Russland
  12. a b Ian Grey, Iwan der Schreckliche – die Biographie (bibliographische Angaben s. Quellen), S. 304
  13. Urania, Populärwissenschaftliche Monatsschrift, hrsg. vom Präsidium der URANIA und vom Kulturbund der DDR, ISSN 0049-562X, Ausgabe 7/80; S. 71 f., unter Berufung auf Наука и Жизнь, Москва, 1/80,
  14. Früherer Titel: Der Tod Iwan's des Furchtbaren. Trauerspiel in fünf Aufzügen.
  15. Auch unter dem Titel Zar Iwan der Schreckliche bzw. Der silberne Fürst.
  16. Die Musik dazu komponierte Sergei Sergejewitsch Prokofjew.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Iwan IV. (Russland) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Vorgänger Amt Nachfolger
Wassili III.
als Großfürst von Moskau
Zar von Russland
1533–1584
Fjodor I.