Jochberg (Tirol)
| Jochberg | ||
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| Basisdaten | ||
| Staat: | Österreich | |
| Bundesland: | Tirol | |
| Politischer Bezirk: | Kitzbühel | |
| Kfz-Kennzeichen: | KB | |
| Fläche: | 87,85 km² | |
| Koordinaten: | 47° 18′ N, 12° 25′ O47.312.416666666667923Koordinaten: 47° 18′ 0″ N, 12° 25′ 0″ O | |
| Höhe: | 923 m ü. A. | |
| Einwohner: | 1.560 (1. Jän. 2011) | |
| Bevölkerungsdichte: | 17,76 Einw. pro km² | |
| Postleitzahl: | 6373 | |
| Vorwahl: | 05355 | |
| Gemeindekennziffer: | 7 04 08 | |
| NUTS-Region | AT335 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Dorf 22 6373 Jochberg |
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| Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Heinz Leitner (SPÖ) | |
| Gemeinderat: (2010) (13 Mitglieder) |
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| Lage der Gemeinde Jochberg im Bezirk Kitzbühel | ||
| (Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria) | ||
Jochberg ist eine Gemeinde mit 1560 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2011) im Bezirk Kitzbühel, Tirol (Österreich).
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Der Ortskern von Jochberg liegt etwa auf halbem Weg zwischen Kitzbühel und dem Pass Thurn, der nach Mittersill im Salzburger Pinzgau führt. Das Gemeindegebiet reicht dabei bis zur Grenze zu Salzburg.
[Bearbeiten] Ortsteile
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[Bearbeiten] Nachbargemeinden
Im Bundesland Salzburg: Bramberg am Wildkogel, Mittersill, Saalbach-Hinterglemm, Stuhlfelden
[Bearbeiten] Geschichte
Das Gebiet rund um Jochberg ist schon seit Urzeiten besiedelt. Auf der Kelchalpe befand sich schon um 1500 v. Chr. ein Bergbauzentrum, man fand jedoch noch 2 Schmelzhütten, die um 3000 v. Chr. existiert haben.
Bei Jochberg handelt es sich um eine Rodungssiedlung. Die Siedler kamen vom Kloster Rott am Inn, die sich das Land erst urbar machen mussten. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte unter Kaiser Heinrichs IV. im Jahre 1173. Seit 1275 gilt Jochberg als Nahtstelle zwischen Salzburg und Bayern.
Ab dem 14. Jahrhundert gehört das Dorf zum Gericht Kitzbühel. Ein Jahrhundert später wurde der Ortsteil umgehend ausgebaut und wurde zu einem Viertel. Um 1500 veränderte sich der Charakter Jochbergs und der Bergbau wurde erneut aufgenommen. Es wurden Metalle wie Silber und Kupfer geschürft. Verhüttet wurde das Erz im Weiler „Hütten“. Bis 1926 war der Bergbau in dieser Region in Betrieb, die Hütte bis 1874.
Seit 1762 ist Jochberg ein eigenes Dorf und scheint unter den zehn Dörfern des Landesgerichts Kitzbühel auf. Im Jahre 1835 baute man eine Straße.
[Bearbeiten] Bevölkerung
[Bearbeiten] Bevölkerungsentwicklung

[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
Als erstes Gotteshaus ist eine Michaelskirche beurkundet. 1485 wurde eine zweite Kirche errichtet.Der Chiemseer Bischof Berthold Pürstinger hat den Neubau geweiht. Als Kirchenpatron wurde der Heilige Wolfgang, Bischof von Regensburg, gewählt. Die barocke von 1750 - 1752 von Kassian Singer erbaute Wallfahrtskirche wurde von Simon Faistenberger farbenprächtig ausgemalt. Sie ersetzte den gotischen Vorgängerbau aus dem Jahre 1485. Fast 300 Jahre lang war der Wolfgangsbrunnen, der unterhalb der Kirche entsprang, Ziel von Pilgern welche Heilung suchten und fanden. Dies ist in einem sogenannten "Mirakelbuch" aus dem Jahr 1505 in 99 Fällen schriftlich überliefert.Weshalb dieses Pilgertum zur Wolfgangsquelle langsam versiegte ist nicht klar. Auf Initiative von Pfarrer Andreas Jakober gründete sich der "Verein der Freunde der Wolfgangsquelle". Das Wolfgangswasser aus einer Tiefbohrung kann nun in der gotischen Wolfgangskapelle in der Pfarrkirche berührt werden.
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
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