Bramberg am Wildkogel

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Dieser Artikel erläutert den Ort in Österreich. Für den gleichnamigen Berg in Tschechien siehe Bramberk.
Wappen Karte
Wappen von Bramberg am Wildkogel
Bramberg am Wildkogel (Österreich)
DEC
Bramberg am Wildkogel
Basisdaten
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)
Bundesland Salzburg
Politischer Bezirk Zell am See (ZE)
Fläche 117,19 km²
Koordinaten 47° 16′ N, 12° 21′ O47.27277777777812.348055555556819Koordinaten: 47° 16′ 22″ N, 12° 20′ 53″ O
Höhe 819 m ü. A.
Einwohner 3934 (31. Dez. 2008)
Bevölkerungsdichte 34 Einwohner je km²
Postleitzahl 5733
Vorwahl 06566
Gemeindekennziffer 5 06 01
AT322
Adresse der
Gemeindeverwaltung
Dorfstraße 100A
5733 Bramberg am Wildkogel
Offizielle Website
Politik
Bürgermeister Walter Freiberger (SPÖ)
Gemeinderat (2009)
(21 Mitglieder)
10 ÖVP, 9 SPÖ, 2 BBL
Lage der Gemeinde Bramberg am Wildkogel
Karte

Bramberg ist eine Gemeinde im Bundesland Salzburg in Österreich und 35 km vom Bezirkshauptort Zell am See entfernt. Bramberg liegt im Bezirk Zell am See auf einer Seehöhe von 819 Metern am Südfuß des 2225 m hohen Wildkogels. Der Ort hat 3.895 Einwohner (Volkszählung 2001).

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Wappen

Das Wappen der Gemeinde zeigt: „In Blau zwei aufragende silberne Zinnen, die linke höher und am Schildrand anstoßend. Aus der rechten Seite der höheren Zinne wachsend ein goldenes Pferd.“ Es ist eine Darstellung des alten Schlachtrosses Fjuri des Ritters Bart vom Küniglberg. Das Ross war 1376 nach einer mit dem Ritter durchzechten Nacht in das Wildkogelgebiet geritten und durch ein Wunder nach mehreren Tagen vergoldet zurückgekommen und so zu einer der ergiebigsten Goldminen der Hohen Tauern geworden. Ritter Bart hingegen wurde nie wieder gesehen.

[Bearbeiten] Ortsteile

Die Gemeinde Bramberg ist in 13 Ortsteile aufgeteilt. Diese lauten wie folgt (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Bicheln
  • Bramberg
  • Dorf
  • Habach
  • Leiten
  • Mühlbach
  • Mühlberg
  • Schönbach
  • Schweinegg
  • Sonnegg
  • Steinach
  • Wenns
  • Weyer

[Bearbeiten] Geschichte

Im Altertum war das Gebiet um Bramberg Kupfererzbau-Zentrum. Das zur Gemeinde gehörende Leitengut wurde 925 urkundlich erwähnt. Bramberg ist der älteste Pfarrort im oberen Salzachtal und wurde 1160 als „Prentenperige“ erstmals genannt. Der Erzabbau wurde 1829 wieder aufgenommen und 1863 endgültig aufgegeben. Versuche den Bergbau im 20. Jahrhundert wieder anzukurbeln, scheiterten.

Berühmt war auch der Smaragdbergbau im Habachtal, neben Norwegen und Italien der einzige Smaragd-Fundort in Europa.

[Bearbeiten] Politik

Die Gemeindevertretung von Bramberg am Wildkogel hat 21 Mitglieder und setzt sich seit der Gemeindevertretungswahl 2009 wie folgt zusammen:

  • 10 ÖVP
  • 9 SPÖ
  • 2 Bramberger Bürgerliste (BBL)

Direkt gewählter Bürgermeister ist Walter Freiberger (SPÖ).


[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Museen

  • Heimatmuseum

[Bearbeiten] Sport

  • Wildkogelskigebiet am Wildkogel
  • 2 beleuchtete Rodelbahnen (darunter mit 14 km eine der längsten beleuchteten Rodelbahnen der Welt)
  • beleuchtete Langlauf- u. Skatingloipen
  • solarbeheiztes Schwimmbad mit großem Kinderspielplatz
  • Flugschule für Paragliding und Drachenflug
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