Stuhlfelden
| Stuhlfelden | ||
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| Basisdaten | ||
| Staat: | Österreich | |
| Bundesland: | Salzburg | |
| Politischer Bezirk: | Zell am See | |
| Kfz-Kennzeichen: | ZE | |
| Fläche: | 29,62 km² | |
| Koordinaten: | 47° 16′ N, 12° 31′ O47.26666666666712.516666666667800Koordinaten: 47° 16′ 0″ N, 12° 31′ 0″ O | |
| Höhe: | 800 m ü. A. | |
| Einwohner: | 1.578 (1. Jän. 2011) | |
| Bevölkerungsdichte: | 53,27 Einw. pro km² | |
| Postleitzahl: | 5724 | |
| Vorwahl: | 06562 | |
| Gemeindekennziffer: | 5 06 21 | |
| NUTS-Region | AT322 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Stuhlfelden Nr. 21 5724 Stuhlfelden |
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| Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeisterin: | Sonja Ottenbacher (ÖVP) | |
| Gemeinderat: (2009) (17 Mitglieder) |
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| Lage der Gemeinde Stuhlfelden im Bezirk Zell am See | ||
| (Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria) | ||
Stuhlfelden ist eine Gemeinde im Oberpinzgau des Bezirks Zell am See (Pinzgau), Salzburger Land, Österreich, mit 1578 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2011). Sie gehört zu den Nationalparkgemeinden Hohe Tauern.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Die Gemeinde liegt im Salzachtal, etwa 25 Kilometer von Zell am See entfernt. Das verhältnismäßig kleine Gemeindegebiet zieht sich nach Norden in die Kitzbüheler Alpen bis an die Landesgrenze zu Tirol im Nordwesten, im Süden gehören nur die Nordhänge des Granatspitzgrat-Ausläufers zum Gemeindegebiet. Höchster Punkt der Gemeinde ist der 2.363 m ü. A. hohe Gaißstein im Norden, südlichster Punkt ist am Sturmannseck (⊙47.25333333333312.5319444444441832), am Anstieg zum Zwölferkogel (2446 m), dem Zwölf-Uhr-Berg des Orts Stuhlfelden.
[Bearbeiten] Nachbargemeinden
| Jochberg (Bez. Kitzbühel, Tir.) | Saalbach-Hinterglemm | |
| Mittersill | Uttendorf | |
[Bearbeiten] Gemeindegliederung
Ortschaften der Gemeinde sind
- Bam, Dürnberg, Pirtendorf, Stuhlfelden, Wilhelmsdorf.
Die Gemeinde umfasst zwei Katastralgemeinden, Stuhlfelden mit 11,7 km² und Dürnberg mit 18 km².
[Bearbeiten] Hauptort der Gemeinde
| Stuhlfelden (Dorf, Ortschaft) Katastralgemeinde Stuhlfelden |
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|---|---|
| Basisdaten | |
| Pol. Bezirk, Bundesland | Zell am See (ZE), Salzburg |
| Pol. Gemeinde | Stuhlfelden |
| Koordinaten | 47° 17′ 18″ N, 12° 31′ 40″ O47.28833333333312.527777777778800 |
| Höhe | 800 m ü. A. |
| Einwohner d. Ortsch. | 1262 (2010) |
| Fläche d. KG | 11,7494 km² |
| Postleitzahl | 5724 |
| Vorwahl | 06562 |
| Statistische Kennzeichnung | |
| Ortschaftskennziffer | 14294 |
| Katastralgemeindenummer | 57024 |
| Zählbezirk/Zählsprengel | Stuhlfelden (50621 000) |
| (Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM) | |
Hauptort der Gemeinde ist das Dorf Stuhlfelden, mit etwa 1.300 Einwohnern. Es liegt oberhalb des nördlichen Salzachufers am Talausgeng des Stuhlfeldner Bachs, am Südfuß der Stimmelhöhe (1803 m47.31027777777812.5111111111111803, einem Vorberg des Gaißsteins), und des Manlitzkogels (2247 m).
Zur Ortschaft gehören auch die Rotte Burgwies im Westen. Zur Katastralgemeinde zählen auch die Gebiete der Ortschaften Pirtendorf und Wilhelmsdorf.
Nachbarortschaften:
| Dürnberg | Bam | |
| Burk (Gemeinde Mittersill) | Pirtendorf | |
| Felben (Gemeinde Mittersill) | Wilhelmsdorf |
[Bearbeiten] Geschichte
Der Ort wird erstmals 963 als ad Stoulveldum urkundlich erwähnt,[1] und ist damit die ältest-genannte Gemeinde des Oberpinzgaues. Als Pfarre wird sie schon 1160 genannt.[1] Als Ort im Fürsterzbistum Salzburg war Stuhlfelden bis 1806 salzburgisch und kam 1816 mit Salzburg zu Österreich.
Als eine der Urpfarren des Pinzgaues ist Stuhlfelden auch Sitz eines römisch-katholischen Dekanats (Erzdiözese Salzburg), zuständig für den Oberpinzgau.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeindevertretung
- Bürgermeister: Direkt gewählte Bürgermeisterin ist Sonja Ottenbacher (ÖVP).
- Gemeindevertretung: Die Gemeindevertretung von Stuhlfelden hat 17 Mitglieder und setzt sich seit der Gemeindevertretungswahl 2009 wie folgt zusammen: 9 ÖVP, 4 SPÖ, 4 FPÖ.
[Bearbeiten] Wappen
Das Wappen der Gemeinde ist:
- In von Blau über Gold geteiltem Schilde ein rechtsgewendeter, feuerspeiender roter Panther.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
Typisch für die Region sind die vielen kleineren Familienunternehmen, die sich auf das Vermieten von Ferienwohnungen und Apartments spezialisiert haben.
[Bearbeiten] Verkehr
Stuhlfelden ist auf Straßen und per Bahn gut erreichbar. Die B 168 Mittersiller Straße passiert den Ort, die Pinzgaubahn hat eine Haltestelle Stuhlfelden Lokalbahn47.28841666666712.529694444444780 bei Pirtendorf, die Postbus-Linie 670 Zell am See – Krimml hält Stuhlfelden Ortsmitte47.28666666666712.528416666667783.
[Bearbeiten] Heilbad Burgwies
Das Heilbad liegt am sonnseitigen Berghang westlich von Stuhlfelden gegen Mittersill (⊙47.28805555555612.510277777778782). Es ist schon 1450 erwähnt. Heute ist es privat genutzt.[2]
Es handelt sich um eine akratische Calcium-Magnesium-Natrium-Hydrogencarbonat-Schwefelquelle[3] mit Eisengehalt, die erwärmt wird. Als Indikationen werden Erkrankungen an Bewegungs- und Stützapparat (postoperative Therapie), Rheumatische Erkrankungen, Frauenkrankheiten, Neurologische Erkrankungen genannt.
[Bearbeiten] Bildung
- Volksschule
- Sonderpädagogisches Zentrum
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
- In Stuhlfelden
- Schloss Lichtenau (Stuhlfelden 23 ⊙47.28841666666712.529694444444800): im ersten Jahrzehnt des 16. Jahrhunderts erbaut; mit quadratischen Grundriss und fünf zierlichen Ecktürmchen; beherbergt heute die Allgemeine Sonderschule; das Schloss liegt direkt im Ort
- Pfarrkirche Maria Himmelfahrt (Maria am Stein) und Friedhof (Stuhlfelden 41 ⊙47.28838888888912.527666666667800): erstmals 1140 urkundlich erwähnt, im romanischen Stil erbaut, aber in der Gotik erneuert und ausgebaut, 58 m hoher Spitzhelmturm; sehenswerte Innenausstattung, romanisches Rundbogenportal – Kirche mit Friedhof stehen unter Denkmalschutz
- Pfarrhof (Stuhlfelden 18 ⊙47.28880555555612.527722222222800): Denkmalgeschützer Pfarrhof
- Schwaigergut (Schwaigerlehen/Berngarten) (Stuhlfelden 14 ⊙47.28833333333312.526055555556800): Denkmalgeschützes Bauernhaus, Pinzgauer mehrstöckiger Einhof des 16. Jahrhunderts in Blockbauweise mit Gangln, innen erhaltene Rauchkuchl, über 500 Jahre alt
- Geigerhaus (Stuhlfelden 25 neben dem Schloß Lichtenau ⊙47.28883333333312.529583333333800): ebenfalls über 500 Jahre alter hölzerner Pinzgauer Einhof, wird nicht mehr als landwirtschaftlicher Betrieb geführt.
- Jugendhaus Quehenberger, ehemalige Haus Weyergut (Stuhlfelden 15 ⊙47.28836111111112.526972222222800):[4] Denkmalgeschützes ehem. Haus Weyergut, Wirtschaftshof
- Kaiser Franz Denkmal: stand ursprünglich am Kreuzbichl an der alten Pass Thurnerstraße, es errinert an Kaiser Franz I., der die Salzachregulierung im Oberpinzgau in den 1830ern veranlasst hatte – am Pass Thurn soll er angesichts der versumpften Talung den Entschluss dazu gefasst haben.[1][5]
- Waldkapelle Stuhlfelden (⊙47.29036111111112.520694444444897) oberhalb des Orts: Votivkapelle von 1833[6], unter Denkmalschutz; 2002 (Orkan Uschi) völlig abgedeckt, mustergültig rekonstruiert (Zimmerei Dankl, Sbg. Handwerkspreis 2004)[7]
- In den umliegenden Ortschaften der Gemeinde
- Schloss Labach: in Wilhelmsdorf, urkundlich erstmals 1323 erwähnt
- Saueck-Kapelle in Bam
Im Umland:
- Nationalpark Hohe Tauern: Stuhlfelden liegt am Nationalpark Hohe Tauern
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ a b c Stuhlfelden historisch. Ortsgemeinde Stuhlfelden, abgerufen am 2010.
- ↑ Heilbad Burgwies
- ↑ Eintrag über Stuhlfelden in: Austria-Forum, dem österreichischen Wissensnetz – online (auf AEIOU)
- ↑ Selbstversorgerhaus Quehenberger in Stuhlfelden, Homepage auf members.aon.at
- ↑ Eine zeitgenössische Beschreibung der „großen Wohlthat im Kampf gegen die heillose Sumpfwüste“ und des Denkmals findet sich in Adolph Schaubach: Handbuch für Reisende durch die Länder Salzburg, Obersteyermark, das österreichische Gebirgsland und Salzkammergut. In: Die deutschen Alpen: ein Handbuch für Reisende durch Tyrol, Österreich, Steyermark, Illyrien, Oberbayern und anstossenden Gebiete. Band III, F. Frommann, Jena 1846, Das Salzachthal und sein Gebiet mit nördlicher Vorlage und Vorlande, S. 33 f (2. Auflage 1850, Volltext in der Google Buchsuche).
- ↑ Waldkapelle - Mittersill-Hollersbach-Stuhlfelden, tiscover.com
- ↑ Wirtschaftskammer Salzburg (Hrsg.): Waldkapelle in neuem Glanz. SW-Serie Meisterliches Handwerk: Holzbau-Meister Dankl. In: Salzburger Wirtschaft. 58. Jahrgang, Nr. 39, Salzburg 30. September 2005, S. 12 (pdf, portal.wko.at, abgerufen am 2010).
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