Johann Gottfried Schadow

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Johann Gottfried Schadow, Selbstporträt

Johann Gottfried Schadow (* 20. Mai 1764 in Berlin; † 27. Januar 1850 in Berlin) war ein preußischer Grafiker und der bedeutendste Bildhauer des deutschen Klassizismus. Seine Hauptwerke sind das Grabmal des Grafen von der Mark (1790), die Quadriga auf dem Brandenburger Tor (1793) und die Prinzessinnengruppe, das Doppelstandbild der Prinzessinnen Friederike und Luise von Mecklenburg-Strelitz (1797). Schadow gilt als Begründer der Berliner Bildhauerschule, zu seinen Schülern gehörten Christian Friedrich Tieck und Christian Daniel Rauch.

Leben[Bearbeiten]

Kindheit und Jugend[Bearbeiten]

Gottfried Schadow in einer Arbeitspause 1795
Johann Gottfried Schadow, 1849
Statuette auf Schadows Grab, eine Arbeit (Kopie) seines letzten Schülers Heinrich Kaehler

Schadow wurde in der Lindenstraße in Berlin in der Nähe des Halleschen Tores geboren. Er war der Sohn des Schneidermeisters Gottfried Schadow, geb. am 21. Januar 1738 in Saalow, Kreis Teltow († 1788), und der Anna Katharina Nilles, geb. am 20. März 1740 in Mellen, Kreis Teltow († 1797). Die Vorfahren waren märkische Bauern im Kreis Teltow.[1] Der Vater, körperlich schwach in der Kindheit, wurde Schneider in Zossen und zog später nach Berlin. Johann Gottfried Schadow hatte vier Geschwister, er war der älteste Sohn.[2]

Schadow besuchte mit seinen Brüdern zunächst das Gymnasium zum Grauen Kloster. Als der Vater das Talent seines Sohnes für das Zeichnen erkannte, ließ er ihm ab 1776 Zeichenunterricht bei Giovanni Battista Selvino erteilen. Mit der Zeichenunterrichtserteilung trug Selvino eine schon längere Zeit bestehende Werklohnschuld für Schneiderarbeiten gegenüber Schadows Vater ab. 1777 verließ Schadow die Schule, um von Madame Tassaert im Zeichnen unterwiesen zu werden. Im Herbst 1778 entschied er sich für den Beruf des Bildhauers und wurde Schüler des preußischen Hofbildhauers Jean Pierre Antoine Tassaert, bei dem er die gesamte bildhauerische Technik erlernte. Im Jahr 1778 begann er seine Ausbildung an der Akademie der Künste und den Besuch der Aktklasse.

Italienreise[Bearbeiten]

Tassaert war seinem begabtesten Schüler sehr zugetan; er suchte daher auch die familiäre Bindung Schadows durch Verheiratung seiner Tochter; zugleich stellte ihm Tassaert dessen Nachfolge als Hofbildhauer in Aussicht. Schadow ging hierauf nicht ein; im Februar 1785 brannte er mit seiner Geliebten Marianne Devidels nach Wien zu seinem zukünftigen Schwiegervater durch. Auf der Reise wohnte er im April 1785 in Dresden bei dem Porträtmaler Anton Graff. Mit dem Geld seines Schwiegervaters reiste Schadow weiter nach Italien. Im Juni 1785 kam er nach Venedig, im Juli erreichte er Florenz und schließlich Rom. Hier trat er für kurze Zeit der Werkstatt Alexander Trippels bei, widmete sich dann aber lieber dem Studium der Antike. Im folgenden Jahr erhielt er mit der Tongruppe Perseus befreit Andromeda den Preis der römischen Akademie. Mit dem deutschen Maler Heinrich Füger, dem österreichischen Bildhauer Franz Anton von Zauner sowie mit dem italienischen Bildhauer Antonio Canova war er befreundet.[3]

Am 25. August 1785 heiratete er in Prag die jüdisch erzogene (Marianne) Anna Augustine Devidels, geb. am 17. Dezember 1758 als Tochter des Wiener Juwelenhändlers Samuel Devidels. Angeblich hatte Schadow seine Frau im Salon der Henriette Herz in Berlin kennengelernt. In Rom trat Schadow zum Katholizismus über, seine Frau war schon seit 1779 katholisch. 1786 erfolgte die Geburt von Sohn Karl Zeno Rudolf (Ridolfo) Schadow (1786–1822) in Rom, der zunächst sein Schüler wurde und später selbst ein erfolgreicher Bildhauer.

Karriere in Berlin[Bearbeiten]

Nach der Rückkehr nach Berlin 1787 konvertierte Schadow wieder zum Protestantismus, nicht zuletzt um im preußischen Staatsdienst eine Anstellung bekommen zu können. Zunächst wurde er Porzellanmaler bei der königlichen Porzellanmanufaktur. 1788 bekam Schadow vom König den Auftrag, das Grabmal des im Jungenalter verstorbenen Grafen von der Mark in der Dorotheenkirche fertigzustellen, nachdem Tassaert im Jahr 1788 verstorben war. Dabei setzte er die strengere, an die Antike angelehnte Formgebung an die Stelle der nun oberflächlich wirkenden Kunst des Rokoko. Im gleichen Jahr war auch Schadows Vater gestorben. Schadow trat nun die Nachfolge Tassaerts an und wurde zum Leiter der Hofbildhauerwerkstatt ernannt. So war er auch beim Oberhofbauamt tätig. Aus der Zusammenarbeit mit dem dortigen Direktor Carl Gotthard Langhans entstanden viele gemeinsame Schöpfungen. 1788 erfolgte die Geburt des Sohnes Friedrich Wilhelm von Schadow (1788–1862), der ein bekannter Maler wurde. Schadow wurde ordentliches Mitglied der Akademie der Künste in Berlin und 1793 der Kunstakademie in Kopenhagen. Die Freimaurerloge Royal York de l’Amitié hatte ihn 1790 aufgenommen. 1793 modellierte er die Quadriga für das neu errichtete Brandenburger Tor, die von Emanuel Ernst Jury in Potsdam in 2 mm Kupfer getrieben wurde. Für die 1798–1800 erbaute Berliner Münze am Werderschen Markt schuf er den 36 Meter langen sogenannten „Münzfries“.

Als Schadow in den folgenden Jahren immer weniger Aufträge als Bildhauer bekam, konzentrierte er sich auf die Lehre. 1801 besuchte Schadow Goethe in Weimar, um eine Plastik von ihm vorzubereiten. Dieser Besuch hatte aber nicht den gewünschten Erfolg. Dann lehrte er an der Akademie der Künste in Berlin, wo er 1805 Vizedirektor wurde. 1810 übernahm er die Direktion der Bauakademie, gründete 1814 den Berlinischen Künstlerverein und wurde dessen Vorsitzender.

Nachdem man Schadow 1816 zum Direktor der Königlich Preußischen Akademie der Künste ernannt hatte, blieb er in Berlin. 1817 heiratete er in Berlin, Caroline Henriette Rosenstiel (1784–1832), Tochter des Friedrich Philipp Rosenstiel (1754–1832). Mit ihr hatte er vier Kinder, darunter Richard (* 7. Februar 1818; † 20. August 1918) und Felix (* 21. Juni 1819; † 1861). In den folgenden Jahren unternahm er Reisen nach Dresden (1820), nach Wittenberg zur Enthüllung seines Lutherdenkmals (1821), nach Wittenberg (1822) und mit seinem Bruder Rudolf nach Hamburg und Lübeck (1823).

Nachdem sein Sohn Julius am 22. Juli 1824 geboren wurde († 1827), begann er sich auch politisch mehr zu engagieren und wurde 1827 zum Abgeordneten von Berlin gewählt. Der Höhepunkt beim Erfolg seiner Lehre als Professor stellte die 1830 erfolgte Ernennung zum Ehrendoktor der Philosophie durch die Berliner Universität dar. Mit seinem Sohn Felix unternahm er einige Reisen nach Leipzig (1835). 1836 musste Schadow sich einer Augenoperation unterziehen. Die Einschränkung des Augenlichtes war für den malenden und mit den Augen arbeiteten Schadow ein bitterer Einbruch in sein künstlerisches Schaffen. Er konnte nur noch zeichnen und war nur noch wenig als Bildhauer tätig. Daneben wurde er 1846 Mitglied der Kunstakademie Brüssel.

Alter[Bearbeiten]

Der 75-jährige Schadow stellte 1839 den Antrag, ihn aus Altersgründen in den Ruhestand zu versetzen. Das wurde zwar abgelehnt, man stellte ihm aber einen Vizedirektor an die Seite. Schadow beschäftigte sich nun auch mit Geschichte und wurde deshalb 1840 Mitglied des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde. Besonders stolz war Schadow auf seinen Sohn Wilhelm – erst sein Schüler, später ein bedeutender Maler – als dieser 1843 in den erblichen preußischen Adelsstand erhoben wurde. Schadow wurde schließlich 1846 auch noch Mitglied der Kunstakademie Brüssel und reiste im gleichen Jahr wieder nach Dresden. Da Schadow viel Humor hatte wurde er 1849 Ehrenmitglied der Großen Karnevalsgesellschaft in Köln.

Gegen Ende seines Lebens schrieb er seine Memoiren und brachte 1849 die „Kunst-Werke und Kunst-Ansichten“ heraus. Schadow starb friedlich im Kreise seiner Kinder am 27. Januar 1850 im, für die damalige Zeit, hohen Alter von 85 Jahren in Berlin. Er wurde auf dem Dorotheenstädtischer Friedhof in Berlin Mitte begraben. 1851 stellte man die bronzenen Statuette Schadows nach dem Modell von Heinrich Kaehler auf, die heute dort noch zu besichtigen ist (siehe Bild). Die Ehrengrabstätte der Stadt Berlin befindet sich in der Abteilung CAL G2.

Ehrungen[Bearbeiten]

1838 erfolgte die Verleihung des Roten Adlerordens 2. Klasse mit Brillanten anlässlich seiner 50-jährigen Mitgliedschaft in der Akademie der Künste. 1842 bekam er den Orden Pour le Mérite für Wissenschaften und Künste von König Friedrich Wilhelm IV. in seiner Wohnung überreicht. Weiterhin erfolgte 1844 die Verleihung des schwedischen Nordstern-Ordens. Zudem wurde Schadow zu Ehren auf der Bank der Denkmalgruppe 30 in der ehemaligen Berliner Siegesallee ein Relief mit seinem Bildnis angebracht. Bildhauer der Gruppe war Gustav Eberlein, die Enthüllung fand am 30. März 1901 statt.

Mitgliedschaften in Vereinen[Bearbeiten]

Felix Schadow und seine Schwester Lida, die spätere Ehefrau von Eduard Bendemann. Gemälde von Franz Krüger.

Schadow interessierte sich sehr für das Schachspiel und war im Jahr 1803 in Berlin Mitgründer des häufig auch nach ihm benannten ersten deutschen Schachklubs. 1848 wurde er Ehrenmitglied der Großen Karnevalsgesellschaft in Köln. Seit 1840 war er Mitglied des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde. Als Freimaurer gehörte er der Berliner Loge Friedrich Wilhelm zur gekrönten Gerechtigkeit an.[4]

Kinder[Bearbeiten]

Aus der Ehe mit Matel Devidels (nach der Konversion vom Judentum zum Katholizismus: Anna Augustine Weissenau):

Aus der Ehe mit Caroline Henriette Rosenstiel:

  • Richard Schadow (* 7. Februar 1818; † 20. August 1918)
  • Felix Schadow (* 21. Juni 1819; † 1861), siehe Bild rechts
  • Lida Schadow, später verehelichte Bendemann (* 16. August 1821; † 1895), siehe Bild rechts
  • Julius Schadow (* 22. Juli 1824; † 1827)

Kunstauffassung[Bearbeiten]

Schadow war ein Künstler, der stets die klassizistische und naturalistische Kunstauffassung wahrte. 1805 ließ er sich sein klassizistisches Wohnhaus in der heutigen Schadowstraße 10/11 in Berlin auf Kosten des Staates von einem unbekannten Baumeister errichten, das sich als eines der wenigen Bürgerhäuser dieser Zeit erhalten hat. Spätestens seit 1800 sah er sich in einem ständigen Konflikt mit der aufkommenden romantischen idealistischen Kunstauffassung, die durch seine Schüler verkörpert wurden. Einer seiner wichtigsten Schüler war Christian Daniel Rauch. Weitere bedeutende Schüler waren seine Söhne Rudolf und Wilhelm sowie Friedrich Tieck, Karl und Ludwig Wichmann. Das gilt für Karl Friedrich Schinkel, durch den er aus der Leitung des Oberhofbauamtes gedrängt wurde.

Bekanntlich machte sich Schinkel mit Entwürfen für die Architektur von der akademisch klassizistischen Formensprache zusehends frei. Anfänglich hatte Schadow den Skulpturenschmuck der von Schinkel entworfenen Bauwerke im klassizistischen Stil angefertigt. Schrittweise geriet Schadow jedoch gegenüber den neuen künstlerischen Tendenzen ins Abseits und wurde später seitens des preußischen Königshauses mit nur wenigen Arbeiten beauftragt.

Schadow wandte sich zunehmend von der alten klassizistischen Formensprache ab und der neuen romantischen zu, ohne indes sie jemals völlig aufzugeben. Das wiederum vollzog sich nach dem Tod Friedrich Wilhelms II. im Jahre 1797, der Gönner und Mäzen Schadows gewesen war. Dadurch wandte er sich in späteren Jahren verstärkt der Graphik zu und betätigte sich als Karikaturist. Einige seiner Karikaturen, insbesondere die zu Napoléon Bonaparte reichen an die Qualität des englischen Karikaturisten George Cruikshank heran. Als Beispiel reicht die Karikatur "Fechtstunde" von 1814.

Schadow war sein Leben lang bemüht, ein öffentliches Reiterstandbild König Friedrichs des Großen zu schaffen. Dazu kam es jedoch nie, lediglich einige Standbilder wie zum Beispiel die Bronzestatue Friedrichs mit seinen Hunden oder das Standbild in Stettin wurden von Schadow angefertigt. Weiterhin ist eine Anzahl von Porträtköpfen in der Walhalla bei Regensburg zu erwähnen. Mehrere Porträtbüsten von seiner Hand gibt es unter anderem von Johann Wolfgang Goethe und Christoph Martin Wieland. Die in der Walhalla befindlichen Köpfe haben die anderthalbfache Lebensgröße. Das Reiterstandbild Friedrichs des Großen wurde hingegen durch Christian Daniel Rauch geschaffen. Dazu der Spruch von Schadow: „Mein Ruhm ist in Rauch aufgegangen“, was für seinen Humor spricht.

Zu den erwähnten Porträtköpfen von Goethe und Wieland gibt es folgendes zu sagen: Im Jahre 1801 wurde Schadow bei Goethe in Weimar vorstellig und erlitt eine Abfuhr mit seinem Ansinnen, dessen Kopf zu vermessen, um eine Büste anfertigen zu können.[5] Es war vermutlich die direkte Art, mit der Schadow auf Goethe zuging. Dieses war jenem Großen dieser Zeit nicht genehm, und zudem war er es nicht gewohnt, so angegangen zu werden. Zu der Büste nach den originalen Abmessungen kam es erst 1823. Diese erfolgte nicht, wie lange angenommen, direkt von Goethe, sondern nach der Lebendmaske von Carl Gottlieb Weisser von 1815.[6] Diese befindet sich in der Skulpturensammlung der Alten Nationalgalerie in Berlin. Bei Wieland hingegen hatte er dieses Problem wohl nicht, und somit schuf Schadow mehrere Wielandköpfe, obwohl er auf den 1781 von Martin Gottlieb Klauer geschaffenen hätte zurückgreifen können. Goethes Unmut hatte das indes ebenfalls erregt.

Sein Interesse an Physiognomik zeigt sich unter anderem an der Zeichnung des Harry Maitey, der 1824 als erster Hawaiier nach Preußen kam.

Werke[Bearbeiten]

Schadow schuf Grabmäler und Denkmäler, Standbilder, Einzelfiguren, Gruppen und Bildnisbüsten, und weit mehr als 2200 Radierungen und Lithographien. Er veröffentlichte zudem kunsthistorische und theoretische Schriften. Zu seinen bekanntesten Werken gehören:

Kunsttheoretische Schriften[Bearbeiten]

  • Lehre von den Knochen und Muskeln, 1830.
  • Polyklet oder von der Massen der Menschen nach dem Geschlechte und Alter, 1834.
  • National-Physiognomien oder Beobachtungen über den Unterschied der Gesichtszüge und der äusseren Gestalt des Körpers, 1835.
  • Kunstwerke und Kunstansichten – Ein Quellwerk zur Berliner Kunst- und Kulturgeschichte zwischen 1730 und 1845, 1849. Reprint Götz Eckard 3. Bd., Berlin 1987
  • Wittenbergs Denkmäler der Bildnerei, Baukunst und Malerei, mit historischen und artistischen Erläuterungen, Hg. 1825 Wittenberg Zimmermannische Buchhandlung, Reprint 1993

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Gottfried Schadow, Julius Friedländer (Hrsg.): Aufsätze und Briefe. Düsseldorf 1864
  • Lionel von Donop: Schadow, Johann Gottfried. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 30, Duncker & Humblot, Leipzig 1890, S. 498–512.
  • Schadow, 1) Johann Gottfried. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Band 14, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig und Wien 1885–1892, S. 377.
  • Hans Mackowsky: Schadows Graphik. Berlin 1936 (Forschungen zur deutschen Kunstgeschichte 19)
  • Hans Mackowsky, Paul Ortwin Rave (Hrsg.): Die Bildwerke Johann Gottfried Schadows. Berlin 1951
  • Kurt Magritz: Johann Gottfried Schadow (Zu seinem 190. Geburtstag am 20. Mai 1954). In: Deutsche Architektur Heft 3 Jahrgang 1954, S. 124–127
  • Peter Bloch, Sibylle Einholz, Jutta von Simson (Hrsg.): Ethos und Pathos. Die Berliner Bildhauerschule 1786–1914. Ausstellungskatalog Berlin (Museum Hamburger Bahnhof) 1990, 1. Bd. Katalog, 2. Bd. Aufsätze und Kurzbiographien
  • Götz Eckardt: Johann Gottfried Schadow (1764–1850): Der Bildhauer. Leipzig 1990. ISBN 3-363-00408-7
  • Ulrike Krenzlin: Johann Gottfried Schadow. Ein Künstlerleben in Berlin. Stuttgart - Berlin 1990. ISBN 3-345-00467-4
  • Bernhard Maaz (Hrsg.): Johann Gottfried Schadow und die Kunst seiner Zeit: Kunsthalle Düsseldorf [5. November 1994 – 29. Januar 1995], Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, [30. März – 18. Juni 1995], Nationalgalerie Berlin [14. Juli – 24. September 1995]. Mit Beitr. von Peter Bloch… [et al.], Köln 1994
  • Beate Christine Mirsch: Anmut und Schönheit. Schadows Prinzessinnengruppe und ihre Stellung in der Skulptur des Klassizismus. Berlin 1998, ISBN 978-3-87157-179-4
  • Günter de Bruyn: Preußens Luise. Vom Entstehen und Vergehen einer Legende. Berlin 2001
  • Knut Brehm, Bernd Ernsting, Wolfgang Gottschalk, Jörg Kuhn: Stiftung Stadtmuseum Berlin, Katalog der Bildwerke 1780-1920. (LETTER Schriften), Köln 2003
  • Jutta von Simson: Schadow, Johann Gottfried. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 22, Duncker & Humblot, Berlin 2005, ISBN 3-428-11203-2, S. 496–498 (Digitalisat).
  • Sibylle Badstübner-Gröger, Claudia Czok, Jutta von Simson, Rüdiger Beckmann (Hrsg.): Johann Gottfried Schadow. Die Zeichnungen. Mit einem einführenden Essay von Werner Hofmann. 3 Bände, Berlin 2006. ISBN 978-3-87157-190-9
  • Bernhard Maaz (Hrsg.): Nationalgalerie Berlin, Katalog der Bildwerke, Das XIX. Jahrhundert. 2 Bde., Leipzig/Berlin 2006
  • Thomas Blisniewski: Johann Gottfried Schadow. Die Zeichnungen. Deutscher Verlag für Kunstwissenschaft, Berlin 2006, in: sehepunkte 7 (2007), Nr. 5 vom 15. Mai 2007 (Online)
  • Reimar Lacher: Schadows Prinzessinnengruppe. Die schöne Natur. Story Verlag, Berlin 2007, ISBN 978-3-929829-67-9
  • Stiftung Stadtmuseum Berlin und Schadow Gesellschaft Berlin e. V. (Hrsg.): Unser Schadow. Gratulationen zum 250. Geburtstag." Ausstellungskatalog, Berlin, 2014

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Johann Gottfried Schadow – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Katalog Staatliche Museen von Berlin, Nationalgalerie, 1964
  2. Götz Eckkardt, Schadow, Der Bildhauer, E.A. Seemann Verlag, Leipzig, 1990
  3. Meyers Konversations-Lexikon, 4. Aufl. 1888–1890, Bd. 14, S. 377 f.
  4. Eugen Lennhoff/Oskar Posner/Dieter A. Binder: Internationales Freimaurer-Lexikon. Sonderprod. 1. Aufl., Herbig: München 2006, S. 744.
  5. Schelling schrieb am 13. Oktober 1802 an Schlegel: „Stellen sie sich die Plattheit von Schadow vor, dass er Goethen gleich nach dem ersten Willkomm darum ansprach seinen Kopf ausmessen zu dürfen. Goethe sagte davon er habe ihm wie der Oberon den Sultan gleich um ein paar Backzähne und Haare aus seinem Bart gebeten. Nach dem Eindruck, den er auf Goethe gemacht hat, muß er sich gegen ihn wie ein Bierbruder aufgeführt haben.“ E. Arnhold, Goethes Berliner Beziehungen. o. O. und J., S. 236. unter Volltext (PDF; 2,2 MB)
  6. CT-Untersuchung: Goethes zweite Maske nur simple Kopie - Wissenschaft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten
  7. Knut Brehm, Bernd Ernsting, Wolfgang Gottschalk, Jörg Kuhn: Stiftung Stadtmuseum Berlin, Katalog der Bildwerke 1780–1920. Letter Schriften, Köln 2003, S. 238 ff.
  8. Knut Brehm, Bernd Ernsting, Wolfgang Gottschalk, Jörg Kuhn: Stiftung Stadtmuseum Berlin, Katalog der Bildwerke 1780–1920. Letter Schriften, Köln 2003, S. 244 ff.