Kampf der Welten

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Filmdaten
Deutscher Titel: Kampf der Welten
Originaltitel: The War of the Worlds
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 1953
Länge: 82 Minuten
Originalsprache: Englisch
Altersfreigabe: FSK 16
Stab
Regie: Byron Haskin
Drehbuch: Barré Lyndon
Produktion: George Pál/Paramount
Musik: Leith Stevens
Kamera: George Barnes
Schnitt: Everett Douglas
Besetzung

Kampf der Welten war einer der ersten großen Alien-Invasionsfilme. Die George-Pál-Produktion aus dem Jahr 1953 basiert auf dem Roman Der Krieg der Welten von H. G. Wells.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Handlung

An einem warmen Sommerabend beobachten die Einwohner einer kalifornischen Kleinstadt, wie unweit von ihnen ein meteorähnliches Objekt zu Boden stürzt. Polizei und Feuerwehr halten das glühende Objekt nach kurzer Begutachtung tatsächlich für einen Meteor, und es werden sofort Pläne geschmiedet, wie der noch glühende, walfischgroße Steinklotz gewinnbringend vermarktet werden könnte. Nur der zufällig in der Gegend Urlaub machende Physiker Clayton Forrester zweifelt daran, dass es sich tatsächlich um einen Meteoriten handelt, da dieser einen wesentlich größeren Krater hätte erzeugen müssen. Aufgrund seiner immer noch glühenden Oberfläche verschiebt Forrester eine genauere Untersuchung des "Meteors" auf den nächsten Tag. Dazu aber kommt es nicht mehr.

In der Nacht begutachtet die Brandwache routinemäßig noch einmal den Stein. Kurz bevor man sich auf den Heimweg machen will, bemerken die 3 Männer, wie sich am Stein ein Deckel öffnet. Daraus kommt ein metallisches, einer Cobraschlange stark ähnelndes Objekt, mit glühend rotem Auge. Als die drei Wachposten sich dem unbekannten Wesen nähern, werden sie durch "Todesstrahlen" zu Asche verbrannt. Physiker Forrester, der kurz darauf nur um Haaresbreite den Todesstrahlen entgeht, ist sich sicher, dass es sich um ein Raumschiff vom Mars handeln muss. Als rund um die Erde immer mehr derartige Objekte beobachtet werden, steht schnell fest, dass es sich um eine Invasion vom Mars handeln muss.

Das Militär ist gegenüber den außerirdischen Invasoren machtlos, sämtliche Waffen - selbst die Atombombe - bleiben wirkungslos. Dafür vernichten die Marsianer, die nun mit ihren Kampfschiffen die steinernen Hüllen ihrer Raumschiffe verlassen haben, um so erbarmungsloser alles, was sich ihnen in den Weg stellt. In Todespanik und völligem Chaos verlassen die Menschen die Städte und flüchten in abgelegene Regionen der Erde.

Physiker Clayton Forrester verzweifelt beinahe auf der Suche nach einer Lösung, mit der man den feindlichen Aggressor zurückschlagen könnte. Mehr als herauszufinden, wie das Auge der Marsianer beschaffen ist, gelingt ihm und seinen Mitarbeitern am Pacific Institut jedoch nicht. Allerdings bemerkt eine seiner Mitarbeiterinnen, dass das Blut der Marsianer außergewöhnlich viele weiße Blutkörperchen beinhalte und damit ihre Widerstandskraft deutlich geringer sei, als die des Menschen.

Als bereits alle Hoffnung aufgegeben ist und die Vernichtung der Menschheit nur noch eine Frage der Zeit zu sein scheint, stürzt ein Kampfschiff nach dem anderen ab und die Invasion stoppt abrupt.

Es stellt sich heraus, dass die Marsianer aufgrund ihres vergleichsweise schwachen Immunsystems den Viren und Bakterien, die auf dem Mars nicht vorhanden sind, zum Opfer fielen. Nicht der Mensch, der sich bis dahin gegenüber der Natur völlig überlegen fühlte, sondern die kleinsten Lebensformen des Planeten retten letztlich die Menschheit vor der völligen Auslöschung.

[Bearbeiten] Remake

Eine Neuverfilmung unter der Regie von Steven Spielberg mit Tom Cruise kam 2005 in Deutschland unter dem Titel Krieg der Welten in die Kinos.

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

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