Knautnaundorf

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Dorfkirche Knautnaundorf, um 1850
Das höchste Bauwerk Leipzigs:
Der Kamin des Stahl- und Hartgusswerks Bösdorf

Knautnaundorf ist eine Ortschaft im Südwesten von Leipzig. Seit 1999 ist der Ort Stadtteil von Leipzig, seit 2001 gehört er zum Ortsteil Hartmannsdorf-Knautnaundorf im Stadtbezirk Südwest.

[Bearbeiten] Entstehung

Um 1200 entstand die Ortschaft auf dem linken, hochwasserfreien Ufer der Weißen Elster.

[Bearbeiten] Geschichte

Knautnaundorf wurde am 1. März 1994 in die Gemeinde Kulkwitz eingemeindet. Mit der Auflösung der Gemeinde Kulkwitz zum 31. Dezember 1998 kam Knautnaundorf am 1. Januar 1999 zur Stadt Leipzig.

[Bearbeiten] Industrie

In Knautnaundorf besteht das „Stahl- und Hartgusswerk Bösdorf“ mit einem 205 Meter hohen Schornstein, das 1985 hier wieder neu aufgebaut wurde, nachdem die Nachbargemeinde Bösdorf dem Braunkohlentagebau Zwenkau weichen musste.

Das wahrscheinlich älteste Bauwerk Leipzigs: Die Andreaskapelle

[Bearbeiten] Andreas-Kapelle

Die Andreas-Kapelle in Leipzig-Knautnaundorf ist eine der ältesten Kirchen in Sachsen. Ihre Ursprünge liegen im 11. Jahrhundert. Der massige runde Turm mit dem oktogonalen Aufsatz geht auf eine Rundkapelle aus der Zeit von Wiprecht von Groitzsch zurück. Die Rundkapelle war ursprünglich der Sakralbau eines befestigten Hofes.

[Bearbeiten] Verkehrsanbindung

Durch Leipzig-Knautnaundorf führt die Bundesstraße 186 Zwenkau-Markranstädt-Schkeuditz. Zudem befinden sich in unmittelbarer Nähe die Abfahrt „Leipzig-Südwest“ der Bundesautobahn 38 sowie der Belantis Vergnügungspark. Die Regionalbahnen der Linie Leipzig Hauptbahnhof-Zeitz-Gera halten seit 2011 nicht mehr in Leipzig-Knautnaundorf. Unter der Woche verkehrt die Buslinie 120 der Leipziger Verkehrsbetriebe von Knauthain nach Zwenkau über Knautnaundorf, am Wochenende fährt das Anmelde-Linientaxi.

[Bearbeiten] Literatur

  • Cornelius Gurlitt: Knautnaundorf. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen, 16. Heft: Amtshauptmannschaft Leipzig (Leipzig Land). C. C. Meinhold, Dresden 1894, S. 68.

[Bearbeiten] Weblinks

51.25416666666712.269444444444Koordinaten: 51° 15′ N, 12° 16′ O

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