Wiederitzsch

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Wappen von Leipzig

Wiederitzsch
Stadtteil von Leipzig

Koordinaten 51° 23′ 40″ N, 12° 22′ 25″ O51.39444444444412.373611111111Koordinaten: 51° 23′ 40″ N, 12° 22′ 25″ O.
Fläche 9,77 km²
Einwohner 8207 (31. Dez. 2010)
Bevölkerungsdichte 840 Einwohner/km²
Eingemeindung 1. Jan. 1999
Postleitzahl 04158
Vorwahl 0341
Stadtbezirk Nord
Verkehrsanbindung
Bundesstraße Bundesstraße 2 number.svg
Straßenbahn 16
Bus 87, 88
Quelle: Ortsteilkatalog Leipzig 2008
Die evangelische Kirche

Wiederitzsch ist ein Stadtteil von Leipzig. Er gehört zum Stadtbezirk Nord. Die Gemeinde Wiederitzsch entstand am 1. Januar 1904 durch Zusammenschluss der beiden bisher selbstständigen Landgemeinden Großwiederitzsch und Kleinwiederitzsch. Am 1. Januar 1999 wurde Wiederitzsch in die Stadt Leipzig eingemeindet.

In Wiederitzsch befand sich bis März 2007 eines von acht Bundeswehrkrankenhäusern. Es war für den Wehrbezirk Ost zuständig und wurde geschlossen. An seine Stelle trat das Fachsanitätszentrum Leipzig mit Sitz in der General-Olbricht-Kaserne und zu Teilen im ehemaligen Bundeswehrkrankenhaus. Der Erwerber will das Bundeswehrkrankenhaus zusammen mit dem ehem. Amberger Bundeswehrkrankenhaus zu einer Fachklinik entwickeln.

Wiederitzsch hat außerdem noch eine Außenstelle des Verterinärinstitutes Sachsen und eine Grund- und Mittelschule, außerdem einen Kindergarten und eine Stadtteilbibliothek sowie ein Gemeindeamt.

Kommunalblatt ist mit Beteiligung von Seehausen und Lindenthal der "Gemeindebote". Er kommt einmal im Monat in alle Haushalte des Ortes, ist kostenlos und informiert über das aktuelle Ortsgeschehen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Städtepartnerschaft

[Bearbeiten] Verkehr

Wiederitzsch ist durch Busse, die Deutsche Bahn und die Straßenbahnlinie 16 mit der Leipziger Innenstadt verbunden. Die Fahrzeit beträgt etwa 15-20 Minuten. Außerdem liegt die Anschlussstelle Leipzig-Mitte der A 14 in unmittelbarer Nähe des Stadtteils, auch der Flughafen Leipzig-Halle ist nur wenige Kilometer entfernt. Die Leipziger Neue Messe ist mit der Linie 16 zu erreichen.

[Bearbeiten] Gedenkstätten

Ein Gemeinschaftsgrab mit Gedenkstein, gewidmet von der Volkssolidarität, auf dem Friedhof an der Delitzscher Straße erinnert an sieben unbekannte sowjetische Zwangsarbeiter, die im Zweiten Weltkrieg nach Deutschland verschleppt und Opfer von Zwangsarbeit wurden.

Der Bildhauer Reinhold Carl schuf das Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges.

[Bearbeiten] Ortsvorsteher

Ortsvorsteher und damit Vorsitzender des Ortschaftsrates ist Andreas Diestel. Der Vorsitzende wird alle fünf Jahre von den Mitgliedern des Ortschaftsrates (derzeit acht Mitglieder) gewählt. Der Ortschaftsrat selbst wird von den Wählern in direkter Wahl gewählt, der Vorsitzende in indirekter Wahl. Zurzeit besteht der Ortschaftsrat aus Mitgliedern der CDU (5, ohne A. Diestel), der Linken (1) und der SPD (2).

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Söhne und Töchter des Ortes

[Bearbeiten] Literatur

  • Lieberam, Elke und Ursula Wohlfeld: Familienbuch für die Gemeinde Wiederitzsch bei Leipzig 1554 - 1800. Leipzig: Deutsche Zentralstelle für Genealogie 1995 (= Schriften der Deutschen Zentralstelle für Genealogie in Leipzig 14)
  • Cornelius Gurlitt: Grosswiederitzsch. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen, 16. Heft: Amtshauptmannschaft Leipzig (Leipzig Land). C. C. Meinhold, Dresden 1894, S. 38.

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Wiederitzsch – Sammlung von Bildern und/oder Videos und Audiodateien
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