Langoëlan

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Langoëlan (Lanwelan)
Langoëlan (Frankreich)
Langoëlan
Region Bretagne
Département Morbihan
Arrondissement Pontivy
Kanton Guémené-sur-Scorff
Gemeindeverband Communauté de communes du pays du Roi Morvan.
Koordinaten 48° 7′ N, 3° 14′ W48.121944444444-3.2330555555556Koordinaten: 48° 7′ N, 3° 14′ W
Höhe 137–274 m
Fläche 22,27 km²
Einwohner 403 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 18 Einw./km²
Postleitzahl 56160
INSEE-Code
Website http://www.langoelan.fr
.

Langoëlan (bretonisch: Lanwelan) ist eine französische Gemeinde mit 403 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) im Département Morbihan in der Region Bretagne. Sie gehört zum Kommunalverband Pays du Roi Morvan.[1]

Geographie[Bearbeiten]

Langoëlan liegt im Nordwesten des Départements Morbihan an der Grenze zum Département Côtes-d’Armor und gehört zum Pays du Roi Morvan.[2]

Nachbargemeinden sind die im Département Côtes-d’Armor gelegenen Gemeinden Mellionnec und Lescouët-Gouarec im Norden, Silfiac und Séglien im Osten, Locmalo im Süden sowie Ploërdut im Westen.

Der Ort selber liegt etwas abseits von wichtigen Durchgangsstraßen. Durch den Ort selber führt die D3/D23 von Baud nach Rostrenen. Die wichtigste überregionale Straßenverbindung N164 erreicht man in rund 16 Kilometern Entfernung in Rostrenen.

Die bedeutendsten Gewässer sind der Fluss Scorff sowie die Bäche Le Maçon en Dour, Guernarpin, Moulin du Pont Houarn, Lanhouellic und Kerlann. Teilweise bilden diese auch gleichzeitig die Gemeindegrenze. Gleich östlich der Ortschaft Langoëlan liegt der See/Teich Étang du Dordu. Auf Gemeindegebiet gibt es zudem noch mehrere Teiche. Im Nordwesten des Gemeindeareals liegt das Waldgebiet Bois de Coët-Codu.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006
Einwohner 907 812 659 575 429 369 396

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gemeinde gehört historisch zur bretonischen Region Bro Gwened (frz. Vannetais) und innerhalb dieser Region zum Gebiet Bro Bourlet (frz. Pays Pourlet) und teilt dessen Geschichte. Langoëlan war von 1793 bis zu dessen Auflösung 1801 dem Kanton Ploërdut zugeteilt. Seitdem gehört die Gemeinde zum Kanton Guémené-sur-Scorff.[3]

Sehenswürdigkeiten [4][5][Bearbeiten]

  • Dorfkirche Saint-Barnabé aus dem 16. Jahrhundert; restauriert im 19. Jahrhundert
  • Kapelle Saint-Hervé (auch Saint-Houarno) in Saint-Houarno aus dem 16. Jahrhundert
  • Kapelle Notre-Dame in Locmaria aus dem 16. und 18. Jahrhundert
  • Kapelle Saint-André aus dem 16. Jahrhundert
  • Kapelle Saint-Servais in Cauraden aus dem 16. Jahrhundert
  • Kapelle de la Trinité in Quenépévan aus dem 16. Jahrhundert
  • Schloss des Emirs (Château HAIK) aus den 1920er-Jahren
  • Schloss Langoëlan
  • Beinhaus vor der Dorfkirche
  • Herrenhaus von Koët Codu (auch Coëtcodu) im gleichnamigen Ort aus dem 15. Jahrhundert
  • Herrenhaus Le Plessis (auch Ganquis) aus dem 15. Jahrhundert
  • Herrenhaus Le Rest aus dem 18. Jahrhundert
  • Herrenhaus Tronscorff aus dem 19. Jahrhundert
  • Denkmal von Kergoët
  • vier alte Mühlen in Tronscorff (1776), Le Paradis (15. Jahrhundert), Le Dordu und Le Quelen
  • mehrere historische Brotöfen
  • Dolmen von La Villeneuve/Ti er Korriganed
  • Menhire von La Croix-Saint-Denis und Kergoët
  • Überreste einer gallo-römischen Siedlung in Tablouët

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Offizielles Webangebot der CC du pays du Roi Morvan (französisch)
  2. Karte mit den Gemeinden des Pays du Roi Morvan
  3. Langoëlan auf Cassini.ehess.fr (französisch)
  4. Sehenswürdigkeiten
  5. Sehenswürdigkeiten der Gemeinde (französisch)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Langoëlan – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien