Lanvénégen

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Lanvénégen (Lannejenn)
Lanvénégen (Frankreich)
Lanvénégen
Region Bretagne
Département Morbihan
Arrondissement Pontivy
Kanton Le Faouët
Gemeindeverband Communauté de communes du pays du Roi Morvan.
Koordinaten 48° 0′ N, 3° 32′ W47.998888888889-3.5402777777778Koordinaten: 48° 0′ N, 3° 32′ W
Höhe 52–188 m
Fläche 29,42 km²
Einwohner 1.220 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 41 Einw./km²
Postleitzahl 56320
INSEE-Code
Website http://lanvenegen.free.fr
.

Lanvénégen (bretonisch: Lannejenn) ist eine französische Gemeinde mit 1220 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) im Département Morbihan in der Region Bretagne. Sie gehört zum Kommunalverband Pays du Roi Morvan.[1]

Geographie[Bearbeiten]

Lanvénégen liegt im Nordwesten des Départements Morbihan an der Grenze zum Département Finistère und gehört zum Pays du Roi Morvan.[2]

Nachbargemeinden sind Le Faouët im Nordosten, Meslan im Südosten, die im Département Finistère gelegene Gemeinde Querrien im Süden sowie Guiscriff im Westen und Nordwesten.

Der Ort selber liegt, trotz zahlreicher Straßen, welche durch ihn hindurchführen, etwas abseits von wichtigen Durchgangsstraßen. Einige Kilometer östlich von Lanvénégen führt die D769 von Saint-Pol-de-Léon nach Lorient vorbei. Die wichtigste überregionale Straßenverbindung ist die N165 weiter im Süden.

Die bedeutendsten Gewässer sind die Flüsse Ellé, Inam und Naïc sowie die Bäche Elise und St. Antoine. Teilweise bilden diese auch die Gemeinde- und Départementgrenze. Auf Gemeindegebiet befinden sich mehrere Teiche. Flächenmässig am Größten sind die Kaolin-Teiche bei Kerhouriou.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006
Einwohner 1.727 1.513 1.330 1.232 1.221 1.180 1.182

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gemeinde gehört historisch zur bretonischen Region Kernev (frz. Cornouaille) und innerhalb dieser Region zum Gebiet Aven (frz. ebenso) und teilt dessen Geschichte. Lanvénégen war von 1793 bis zu dessen Auflösung 1801 Hauptort des Kantons Lanvénégen. Seither ist der Ort dem Kanton Le Faouët zugeteilt.[3]

Sehenswürdigkeiten[4][Bearbeiten]

  • Dorfkirche Saint-Conogan aus dem 15. und 16. Jahrhundert
  • Kapelle Saint-Urlo aus dem 16. Jahrhundert
  • Kapelle Saint-Georges aus dem 16. und 17. Jahrhundert
  • ehemalige Kapelle Saint-Melaine aus dem 17. Jahrhundert
  • Brunnen Saint-Urlo aus dem 16. Jahrhundert
  • Schloss Saint-Quijeau aus dem 15.-18. Jahrhundert
  • Herrenhaus (oder Schloss) Rosangat aus dem 18. Jahrhundert
  • Herrenhaus von Lescréant aus dem 15. Jahrhundert
  • alte Mühlen in La Trinité, Pont-Ledan, Villeneuve, Le Rest und Lescrant


Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Offizielles Webangebot der CC du pays du Roi Morvan (französisch)
  2. Karte mit den Gemeinden des Pays du Roi Morvan
  3. Lanvénégen auf Cassini.ehess.fr (französisch)
  4. Sehenswürdigkeiten der Gemeinde (französisch)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Lanvénégen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien