Guiscriff

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Guiscriff (Gwiskri)
Guiscriff (Frankreich)
Guiscriff
Region Bretagne
Département Morbihan
Arrondissement Pontivy
Kanton Le Faouët
Gemeindeverband Communauté de communes du pays du Roi Morvan.
Koordinaten 48° 3′ N, 3° 39′ W48.050555555556-3.6441666666667197Koordinaten: 48° 3′ N, 3° 39′ W
Höhe 70–237 m
Fläche 85,46 km²
Einwohner 2.350 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 27 Einw./km²
Postleitzahl 56560
INSEE-Code
Website http://www.guiscriff.fr

Guiscriff (bretonisch: Gwiskri) ist eine französische Gemeinde mit 2350 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) im Département Morbihan in der Region Bretagne. Sie gehört zum Kommunalverband Pays du Roi Morvan.[1]

Geographie[Bearbeiten]

Guiscriff liegt ganz im Nordwesten des Départements Morbihan an der Grenze zum Département Finistère und gehört zum Pays du Roi Morvan.[2]

Nachbargemeinden sind Roudouallec im Norden, Gourin und Le Saint im Nordosten, Le Faouët im Osten, Lanvénégen im Südosten und die im Département Finistère gelegenen Gemeinden Querrien und Saint-Thurien im Süden sowie Scaër im Westen.

Der Ort selber liegt etwas abseits von wichtigen Durchgangsstraßen. Rund zehn Kilometer östlich von Guiscriff führt die D769 von Saint-Pol-de-Léon nach Lorient vorbei. Die wichtigste überregionale Straßenverbindung ist die N165 weiter im Süden. Westlich des Orts liegt der Flugplatz Aérodrome Bretagne Atlantique.

Die bedeutendsten Gewässer sind der Fluss Inam sowie die Bäche St. Antoine, St. Jean, Kergonan, Kerlavarec, Pont Malagas und Goarem Clujiry. Auf Gemeindegebiet befinden sich mehrere Teiche.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006
Einwohner 3.740 3.377 2.931 2.734 2.529 2.394 2.319

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gemeinde gehört historisch zur bretonischen Region Kernev (frz. Cornouaille) und innerhalb dieser Region zum Gebiet Aven (frz. ebenso) und teilt dessen Geschichte. Guiscriff gehörte von 1793 bis zu dessen Auflösung 1801 zum Kanton Lanvénégen. Seither ist der Ort dem Kanton Le Faouët zugeteilt.[3]

Sehenswürdigkeiten [4][5][Bearbeiten]

  • Dorfkirche Saint-Pierre et Saint-Paul aus dem 15. und 16. Jahrhundert
  • Kapelle Saint-Maudé (auchSaint-Mandé) aus dem 15. und 16. Jahrhundert
  • Kapelle Saint-Eloi aus dem 15. und 16. Jahrhundert
  • Kapelle Saint-Antoine aus dem 16. Jahrhundert
  • Kapelle Saint-Mathurin in Kerglaz aus dem 18. Jahrhundert
  • Kapelle Saint-Tugdual aus dem 17. Jahrhundert
  • Kapelle Notre-Dame (auch Locmaria) in Locmaria aus dem 16. Jahrhundert
  • ehemalige Kapelle Saint-Gwenaël (auch Saint-Guénaël) aus dem 17. Jahrhundert
  • Kalvarienberge bei der Dorfkirche und in Pennevern, Cadigué und Kergroas
  • Dolmen von Kerviniou
  • Brunnen Saint-Eloi aus dem 17. Jahrhundert
  • Schloss von Kerandraon
  • ehemaliges Herrenhaus von Pénéhoc aus dem 15. und 16. Jahrhundert
  • Ortsteil Kerglèmes mit Häusern aus dem 17. und 18. Jahrhundert
  • zwölf alte Mühlen


Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Offizielles Webangebot der CC du pays du Roi Morvan (französisch)
  2. Karte mit den Gemeinden des Pays du Roi Morvan
  3. Guiscriff auf Cassini.ehess.fr (französisch)
  4. Sehenswürdigkeiten (französisch)
  5. Sehenswürdigkeiten der Gemeinde (französisch)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Guiscriff – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien