Plouray

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Plouray (Plourae)
Plouray (Frankreich)
Plouray
Region Bretagne
Département Morbihan
Arrondissement Pontivy
Kanton Gourin
Gemeindeverband Communauté de communes du pays du Roi Morvan.
Koordinaten 48° 9′ N, 3° 23′ W48.146388888889-3.3866666666667197Koordinaten: 48° 9′ N, 3° 23′ W
Höhe 170–296 m
Fläche 39,09 km²
Einwohner 1.108 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 28 Einw./km²
Postleitzahl 56770
INSEE-Code

Dolmen von Guidfoss aus der Bronzezeit

Plouray (bretonisch: Plourae) ist eine französische Gemeinde mit 1108 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) im Département Morbihan in der Region Bretagne. Sie gehört zum Kommunalverband Pays du Roi Morvan.[1]

Geographie[Bearbeiten]

Plouray liegt ganz im Nordwesten des Départements Morbihan an der Grenze zum Département Côtes-d’Armor und gehört zum Pays du Roi Morvan.[2]

Nachbargemeinden sind die im Département Côtes-d’Armor gelegenen Gemeinden Glomel im Norden sowie Mellionnec im Nordosten, Ploërdut im Südosten, Saint-Tugdual im Süden, Priziac im Südwesten sowie Langonnet im Westen.

Der Ort selber liegt an der Kreuzung der D1 von Gourin nach Guémené-sur-Scorff und der D790 von Le Faouët nach Rostrenen. Die wichtigste Straßenverbindung ist die N164 weiter im Norden.

Die bedeutendsten Gewässer sind der Fluss Ellé sowie der Bach Stanven. Die Ellé bildet gleichzeitig teilweise die westliche Gemeindegrenze. Zudem gibt es mehrere Teiche unterschiedlicher Größe auf dem Gemeindegebiet.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006
Einwohner 1.501 1.406 1.358 1.301 1.200 1.144 1.110

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gemeinde gehört historisch zur bretonischen Region Bro-Gwened (frz. Vannetais) und innerhalb dieser Region zum Gebiet Bro Bourlet (frz. Pays Pourlet) und teilt dessen Geschichte. Von 1793 bis zu dessen Auflösung 1801 gehörte Plouray zum Kanton Langonnet. Seither ist die Gemeinde dem Kanton Gourin zugeteilt.[3]

Sehenswürdigkeiten[4][Bearbeiten]

  • Dorfkirche Saint-Yves aus dem 15. Jahrhundert, restauriert im 17. Jahrhundert
  • Kapelle Locmaria aus dem 15. Jahrhundert
  • Kapelle Saint-Guénin aus dem Jahr 1658; Teilrestauration 1966
  • Kapelle Sainte-Hélène et Sainte-Ursule in Villeneuve-Runellou aus dem 17. Jahrhundert;restauriert 1951
  • Kreuz von Rosterh
  • Brunnen fontaine de dévotion in Kermoustoir aus dem 17. Jahrhundert
  • Herrenhaus Guidfoss (auch Guidfosse) aus dem 16. Jahrhundert; restauriert im 18. Jahrhundert und 1944
  • Herrenhaus von Penguily (auch Penguilly) aus dem 16. Jahrhundert
  • Herrenhaus Kersolo (auch Kersoulou) aus dem 17. Jahrhundert
  • Herrenhaus von Kerguzul
  • sechs alte Mühlen
  • Dolmen von Guidfoss aus der Bronzezeit
  • Stele Coët en Ars

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Offizielles Webangebot der CC du pays du Roi Morvan (französisch)
  2. Karte mit den Gemeinden des Pays du Roi Morvan
  3. Plouray auf Cassini.ehess.fr (französisch)
  4. Sehenswürdigkeiten der Gemeinde (französisch)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Plouray – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien