Lausanne HC

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Lausanne Hockey Club
Lausanne Hockey Club
Grösste Erfolge
  • Schweizer Meister NLB 1957, 1978, 1995, 2001, 2009, 2010, 2013
Vereinsinfos
Geschichte Lausanne HC (seit 1922)
Spitzname LHC
Vereinsfarben rot, weiss
Liga National League A
Spielstätte Patinoire de Malley
Kapazität 9'244 Plätze (davon 6'000 Sitzplätze)
Geschäftsführer Sacha Weibel
Cheftrainer Heinz Ehlers
Kapitän Florian Conz
Saison 2013/14 8. Platz, Playoff-Viertelfinale

Der Lausanne Hockey Club ist ein Schweizer Eishockeyclub aus Lausanne im Kanton Waadt. Der Club wurde 1922 gegründet und nimmt seit der Saison 2013/14 an der National League A teil.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Lausanne Hockey Club wurde 1922 gegründet und ist einer der ältesten Vereine der Schweiz. Während der ersten 16 Jahre des Bestehens spielte die Mannschaft in Le Chalet-à-Gobet und zog anschliessend nach Montchoisi, wo sie 1941 mit dem Star HC zum Montchoisi Hockey Club fusionierten. Am 6. November 1949 kam es dann schliesslich zum offiziellen, bis heute bestehenden, Namen Lausanne Hockey Club, mit dem sie in der Nationalliga an den Start gingen. Obwohl sie nie eine Meisterschaften gewannen, war der Verein einer der erfolgreichsten seiner Zeit. Zahlreiche zweite Plätze belegten dies. Nach dem Abstieg in die Nationalliga B 1954 folgte drei Jahre später der Wiederaufstieg bis zum Jahr 1961, als die Mannschaft erneut abstieg. Die nächsten 17 Jahre wurden in der zweithöchsten Klasse verbracht, ehe sie am 18. Februar 1978 vor 7'000 Zuschauern den Aufstieg gegen den HC Davos erreichten. Drei weitere Saisons spielte Lausanne erstklassig, bevor 1981 der Abstieg in die NLB und 1984 sogar der Gang in die Drittklassigkeit angetreten werden musste. In diesem Jahr erfolgte der Umzug in die neu erbaute Patinoire de Malley, in der fortan die Heimspiele ausgetragen wurden. Nach dem Wiederaufstieg in die NLB erfolgte ein Jahr darauf der sofortige Abstieg. Diese für den Verein schwierige Zeit wurde für einen mannschaftlichen Umbruch genutzt, welche das Erreichen der NLB 1989 zur Folge hatte.

1992 geriet der LHC in finanzielle Nöte, aus dieser sich eine Solidarität seitens Fans und Unterstützer des Vereins entwickelte, die den Verein letztlich retteten. In der Saison 1993/94 stand die Mannschaft in der Aufstiegsrunde zur NLA, musste sich dort aber dem SC Rapperswil-Jona geschlagen geben. Der Favoritenrolle, die den Südwest-Schweizern in der Folgesaison zuteilwurde, wurden sie gerecht und nach fünf Spielen im Final gegen den GCK Lions stand der Aufstieg in die NLA. Dem gegenüber stand jedoch der sofortige Wiederabstieg in die NLB, in der die nächsten vier Jahre gespielt wurde.

2001 dominierte der LHC die Liga, wurde Meister der zweithöchsten Liga und stieg erneut in die oberste Klasse auf. Dort spielte die Mannschaft bis 2005 stets im unteren Feld der Liga und musste nach der Saison 2004/05 wieder absteigen. In der Spielzeit 2008/09 wurde der Lausanne Hockey Club zum insgesamt fünften Mal NLB-Meister, scheiterte allerdings in der Liga-Qualifikation zur National League A am EHC Biel.[1]

In der Saison 2012/13 gelang dem Club der Aufstieg in die NLA, nachdem er die SCL Tigers in der Ligaqualifikation mit 4:2-Siegen bezwungen hatte.[2] In der darauffolgenden Spielzeit 2013/14 schaffte der Lausanne HC, welcher vor der Saison als Abstiegskandidat Nummer eins gehandelt worden war, sensationell die Qualifikation für die Playoffs, dies vor allem dank der ausgezeichneten Defensivarbeit. In den Playoff-Viertelfinals unterlag der Aussenseiter dem souveränen Qualifikationssieger ZSC Lions erst in der entscheidenden siebten Partie der Serie mit 3:4-Siegen und verpasste lediglich knapp eine weitere Überraschung.

Spielstätte[Bearbeiten]

Die Heimspiele des Lausanne Hockey Club werden seit 1984 in der Patinoire de Malley (deutsch Eisstadion Malley, offiziell Centre Intercommunal de Glace de Malley, kurz CIG de Malley oder CIGM) ausgetragen. Es besitzt eine offizielle Kapazität von 9'500 Zuschauern, die allerdings bei Eishockeyspielen auf bis zu 10'300 Plätze erweitert werden kann.

1. Mannschaft NLA 2013/14[Bearbeiten]

Torhüter[Bearbeiten]

# Name Nationalität Geburtstag
1 Christophe Bays SchweizSchweiz Schweiz 28. März 1991
39 Cristobal Huet FrankreichFrankreich Frankreich, SchweizSchweiz Schweiz 3. September 1975

Verteidigung[Bearbeiten]

# Name Nationalität Geburtstag
4 Federico Lardi SchweizSchweiz Schweiz 27. Juli 1985
7 Larri Leeger SchweizSchweiz Schweiz, FinnlandFinnland Finnland 30. Oktober 1986
8 Valentin Borlat SchweizSchweiz Schweiz 16. Mai 1992
14 Ralph Stalder SchweizSchweiz Schweiz 3. April 1986
43 John Gobbi SchweizSchweiz Schweiz, ItalienItalien Italien 25. September 1981
64 Daniel Eigenmann SchweizSchweiz Schweiz 1. Februar 1992
77 Alain Reist SchweizSchweiz Schweiz 7. Dezember 1979
79 Joël Genazzi SchweizSchweiz Schweiz 10. Februar 1988
81 Philippe Seydoux SchweizSchweiz Schweiz 23. Februar 1985
90 Jannik Fischer SchweizSchweiz Schweiz 23. Februar 1985

Stürmer[Bearbeiten]

# Name Nationalität Geburtstag
5 Colby Genoway KanadaKanada Kanada 12. Dezember 1983
9 Simon Fischer SchweizSchweiz Schweiz 21. Juni 1986
13 Lionel Mauron SchweizSchweiz Schweiz 18. März 1994
15 Juha-Pekka Hytönen FinnlandFinnland Finnland 22. Mai 1981
19 Gaëtan Augsburger SchweizSchweiz Schweiz 4. April 1988
20 Josh Primeau KanadaKanada Kanada 30. Dezember 1982
25 Tim Ulmann SchweizSchweiz Schweiz 25. Oktober 1987
27 Thomas Déruns SchweizSchweiz Schweiz 1. März 1982
40 Etienne Froidevaux SchweizSchweiz Schweiz 20. März 1989
41 Paul Savary SchweizSchweiz Schweiz 2. November 1982
46 Benjamin Antonietti SchweizSchweiz Schweiz 7. Juli 1991
50 Daniel Bång SchwedenSchweden Schweden 19. April 1987
55 Codey Bürki SchweizSchweiz Schweiz, KanadaKanada Kanada 17. November 1987
61 Florian Conz SchweizSchweiz Schweiz 20. Oktober 1984
71 Caryl Neuenschwander SchweizSchweiz Schweiz 30. Dezember 1982
91 Oliver Setzinger OsterreichÖsterreich Österreich 11. Juli 1983
92 Vincent Lecoultre SchweizSchweiz Schweiz 9. April 1992

Staff (Trainer und Assistenztrainer)[Bearbeiten]

Name Nationalität Geburtstag
Heinz Ehlers DanemarkDänemark Dänemark 25. Januar 1966
John Fust KanadaKanada Kanada, SchweizSchweiz Schweiz 5. März 1973
Mike McNamara KanadaKanada Kanada 28. März 1949

Bekannte ehemalige Spieler[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. SF Sport: Biel verbleibt in der NLA, 13. April 2009
  2. News "[1], 16. April 2013

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Lausanne Hockey Club – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien