M42 Duster

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M42 Duster
M42 Duster

M42 im Yad la-Shiryon Museum in Israel

Allgemeine Eigenschaften
Besatzung 4 bis 6 (vorne im Fahrzeug 1 Fahrer, 1 Kommandant/Funker, im offenen Drehturm die vierköpfige Geschützbedienung)
Länge 5,82 m
Breite 3,23 m
Höhe 2,85 m
Masse 22,5 Tonnen
Panzerung und Bewaffnung
Panzerung vorne 25 mm, hinten 12,7 mm
Hauptbewaffnung 2 × M2A1 40-mm-Bofors Maschinenkanone
Sekundärbewaffnung 1 × 7,62-mm-Browning Maschinengewehr
Beweglichkeit
Antrieb Continental 6-Zylinder-Ottomotor (luftgekühlt)
440 PS (323 kW)
Federung Torsionsstab
Höchstgeschwindigkeit 67 km/h
Leistung/Gewicht 22,2 PS/t
Reichweite 160 km

Der M42 Duster ist ein Flakpanzer der Zeit des Kalten Krieges aus US-amerikanischer Produktion. Er wurde 1952 auf der Grundlage des leichten Panzers M41 entwickelt, um das veraltete M16-System abzulösen. Der M42 wurde von 1952 bis 59 von General Motors produziert und diente in den US-amerikanischen Streitkräften bis 1963, danach in der National Guard. Die letzten in den USA betriebenen Fahrzeuge wurden 1988 ausgemustert.

Neben den Streitkräften anderer Staaten nutzte auch die deutsche Bundeswehr den M42 unter der Bezeichnung Flak 40mm L60 ZwSF, wo er ab 1956 zur „Erstausstattung“ gehörte. Von 1956 bis 1979 standen hier 496 Fahrzeuge bei den Flugabwehrtruppen der Divisionen und Brigaden im Dienst. Ab Dezember 1976 wurde er bei der Bundeswehr durch den Flugabwehrkanonenpanzer Gepard ersetzt.

Bewaffnung, Ausstattung[Bearbeiten]

  • Motor: luftgekühlter 6-Zylinder-Ottomotor Continental AOS 895-3
    • Hubraum: 14,6 l, 323 kW (440 PS); beim M42 A1 wurde ein verbesserter Motor mit Einspritzanlage verwendet
  • Zusatzmotor mit Hilfsgenerator im Motorraum
  • Eine 40-mm-Bofors-Zwillingsmaschinenkanone L/60 M2A1 in Lafette M4E1
  • Feuerleitung erfolgt ausschließlich optisch mit Rechenvisier T154
  • Schussentfernung: bis zu 2000 m, Störfeuer mit Sprengbrandpatronen bis 4800 m
  • Kadenz: 2 × 120 Schuss/Minute
  • Höhenrichtbereich: von –5 bis 85°
  • Ein 7,62-mm-Bord-MG
  • Munition:
    • 480 Schuss 40 mm (HE-T: 880 m/s, AP-T: 872 m/s)
    • 1.750 Schuss 7,62 mm

Literatur[Bearbeiten]

  • Peter Blume: Die Flugabwehrtruppe des Heeres 1956–2002, Fahrzeug Profile – Band 19, Unitec Medienvertrieb (2002)

Weblinks[Bearbeiten]