Max Klauß

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Max Klauß beim Zehnkampf 1967

Max Klauß (* 27. Juli 1947 in Siegmar-Schönau[1]), ist ein deutscher Leichtathlet und Olympiateilnehmer, der - für die DDR startend - in den 1960er und 1970er Jahren als Weitspringer erfolgreich war. Sein größter Erfolg ist der Sieg bei den Europameisterschaften 1971, wofür er mit dem Vaterländischen Verdienstorden in Bronze ausgezeichnet wurde.[2]

Einsätze bei internationalen Höhepunkten im Einzelnen[Bearbeiten]

  • 1966, Europäische Juniorenspiele: Platz 1 (7,59 m - 7,43 - 7,52 - 7,40 - ung - 7,47)
  • 1966, Europameisterschaften: Platz 4 im Zehnkampf (7446 Punkte, entspricht 7280 Punkten nach der Tabelle von 1985; 11,0 s - 7,61 m - 12,94 m - 1,91 m - 49,8 s - 16,7 s - 40,38 m - 4,35 m - 53,10 m - 4:44,6 min)
  • 1969, Europameisterschaften: Platz 6 (7,71w - 7,94 - 7,96 - 8,00 m- 7,83 - 7,77w)
  • 1971, Europameisterschaften: Platz 1 (7,87 - 7,71 - 7,92 m - 7,75 - ungültig - ungültig)
  • 1972, Hallen-Europameisterschaften: Platz 1 (7,88 - 7,85 - 7,92 - 7,81 - 6,71 - 8,02 m)
  • 1972, Olympische Spiele: Platz 6 (7,51 - 7,94 - 7,96 m - 7,86 - 6,13 - 7,88)
  • 1973, Hallen-Europameisterschaften: Platz 2 (7,62 - ungültig - ungültig - ungültig - ungültig - 7,83 m)
  • 1974, Hallen-Europameisterschaften: Platz 3 (ungültig - 7,42 - 8,03 m - 7,66 - 7,68 - 7,99)
  • 1974, Europameisterschaften: Platz 7. (ungültig - 7,73 m - 7,67 - ung - 7,73 - verzichtet)

Max Klauß gehörte zunächst dem SC Karl-Marx-Stadt an, später dem SC Einheit Dresden. In seiner aktiven Zeit war er 1,85 m groß und wog 85 kg.

Literatur[Bearbeiten]

  • Klaus Amrhein: Biographisches Handbuch zur Geschichte der Deutschen Leichtathletik 1898–2005. 2 Bände. Darmstadt 2005 publiziert über Deutsche Leichtathletik Promotion- und Projektgesellschaft

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Geburtsort laut Klaus Amrhein in einer Berichtigung zu seinem Handbuch, die im DGLD-Bulletin 54 (2009) auf Seite 209 zu finden ist.
  2. Berliner Zeitung, 4. Dezember 1971, S. 4