Miss World

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Miss World 2008: Xenia Suchinowa aus Russland.

Miss World ist der Titel einer gewählten Schönheitskönigin, der jedes Jahr neu durch einen Schönheitswettbewerb verliehen wird. Die Kandidatinnen werden in nationalen Wettbewerben ausgesucht und nach einer aufwändigen Medien-Kampagne wird die schönste Frau als Königin für ein Jahr ausgewählt. Der Titel ist verbunden mit zahlreichen Preisen und gleichzeitig mit Verpflichtungen gegenüber den Sponsoren und Preisstiftern der Wettbewerbe.

Bis 1988 fand die Wahl stets in London statt. 1981 bis 2004 wurden im Rahmen dieser Veranstaltung auch kontinentale Schönheitsköniginnen bestimmt, mit dem Titel Queen of vor dem Namen des Kontinents, zum Beispiel Queen of Europe.

Als Konkurrenzveranstaltung zur Miss-World-Wahl gibt es die Wahl der Miss Universe und für die männlichen Kandidaten gibt es die Wahlchance zum Mister World.

Vor allem Feministinnen kritisieren solche Misswahlen als „Fleischbeschau“ und mit der Würde der Frau nicht vereinbar, trotzdem sind die zahlreichen lokalen und regionalen Ausscheidungswettbewerbe bei jungen Frauen immer wieder beliebt.

Die Länder mit den meisten Gewinnerinnen sind Indien (5 x), Venezuela (5 x), Großbritannien (4 x), sowie Island, Jamaika und Schweden (je 3 x).

Aus dem deutschen Sprachraum stammen mit zwei Österreicherinnen und zwei Deutschen vier bzw. drei Gewinnerinnen: Petra Schürmann (Deutschland, 1956), Eva Rueber-Staier (Österreich, 1969), Gabriella Brum[1] (Deutschland, 1980), Ulla Weigerstorfer (Österreich, 1987).

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Vergangene Miss-World-Wahlen

Jahr Miss World Land Ort
1951 Kiki Haakonson Schweden Schweden Lyceum Ballroom London, Vereinigtes Königreich
1952 May Louise Flodin Schweden Schweden London
1953 Denise Perrier Frankreich Frankreich London
1954 Antigone Costanda Ägypten Ägypten London
1955 Carmen Duijm Zubillaga Venezuela Venezuela London
1956 Petra Schürmann Deutschland Deutschland London
1957 Marita Lindahl Finnland Finnland London
1958 Penelope Anne Coelen Südafrika Südafrika London
1959 Corine Rottschafer Niederlande Niederlande London
1960 Norma Gladys Cappagli Argentinien Argentinien London
1961 Rosemarie Frankland Vereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich London
1962 Catharina Lodders Niederlande Niederlande London
1963 Carole Joan Crawford Jamaika Jamaika London
1964 Ann Sydney Vereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich London
1965 Lesley Langley Vereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich London
1966 Reita Faria Indien Indien London
1967 Madeleine Hartog Bell Peru Peru London
1968 Penelope Plummer Australien Australien London
1969 Eva Rueber-Staier Österreich Österreich London
1970 Jennifer Hosten Grenada Grenada London
1971 Lucia Tavares Petterle Brasilien Brasilien London
1972 Belinda Green Australien Australien London
1973 Marjorie Wallace Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten London
1974 Anneline Kriel Südafrika Südafrika London
1975 Wilnelia Merced Puerto Rico Puerto Rico London
1976 Cindy Breakspeare Jamaika Jamaika London
1977 Mary Stavin Schweden Schweden London
1978 Silvana Suarez Argentinien Argentinien London
1979 Gina Swainson Bermuda Bermuda London
1980 Gabriella Brum[1] Deutschland Deutschland London
Kimberley Santos[1] Guam Guam
1981 Pilin Leon Venezuela Venezuela London
1982 Mariasela Alvarez Dominikanische Republik Dominikanische Republik London
1983 Sarah-Jane Hutt Vereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich London
1984 Astrid Herrera Venezuela Venezuela London
1985 Hólmfríður Karlsdóttir Island Island London
1986 Giselle LaRonde Trinidad und Tobago Trinidad und Tobago London und Macao
1987 Ulla Weigerstorfer Österreich Österreich London und Malta
1988 Linda Pétursdóttir Island Island London und Málaga
1989 Aneta Kręglicka Polen Polen Hong Kong Convention Exhibition Centre, Hongkong
1990 Gina Marie Tolleson Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten London
1991 Ninibeth Jiminez Venezuela Venezuela Atlanta, Georgia, USA
1992 Julia Kourotchkina Russland Russland Sun City, Südafrika
1993 Lisa Hanna Jamaika Jamaika Sun City, Südafrika
1994 Aishwarya Rai Indien Indien Sun City, Südafrika
1995 Jacqueline Aguilera Marcano Venezuela Venezuela Sun City, Südafrika
1996 Irene Skliva Griechenland Griechenland Bangalore, Indien
1997 Diana Hayden Indien Indien Baie Lazare, Seychellen
1998 Linor Abargil Israel Israel Lake Berjaya Mahé Beach Resort, Seychellen
1999 Yukta Mookhey Indien Indien London
2000 Priyanka Chopra Indien Indien London
2001 Agbani Darego Nigeria Nigeria Sun City, Südafrika
2002 Azra Akin Türkei Türkei Alexandra Palace, London
2003 Rosanna Davison Irland Irland Sanya, Hainan, Volksrepublik China
2004 Maria Julia Mantilla Garcia Peru Peru Sanya, Hainan, Volksrepublik China
2005 Unnur Birna Vilhjálmsdóttir Island Island Sanya, Hainan, Volksrepublik China
2006 Taťána Kuchařová Tschechien Tschechien Warschau, Polen
2007 Zhang Zilin China China [2] Sanya, Hainan, Volksrepublik China
2008 Xenia Suchinowa Russland Russland The Sandton Convention Centre, Johannesburg

[Bearbeiten] Anmerkungen

  1. a b c Die ursprüngliche Siegerin, Gabriella Brum aus Deutschland, trat am Tag nach ihrer Wahl zurück. Eigenen Angaben zufolge war ihr Freund Bellenbaum gegen ihre damit einhergehenden Verpflichtungen; spätere Veröffentlichungen besagen, dass von ihr Nacktfotos existierten (z. B. Veit Didczuneit, Dirk Külow: Miss Germany. Die deutsche Schönheitskönigin. S & L MedienContor, Hamburg, 1998; ISBN 3-931962-94-6. S. 137: Miss World für einen Tag: Gabriella Brum, Miss Germany 1980, „…Als später Nacktfotos von ihr auftauchten, mußte sie den Titel zurückgeben. Dafür heiratete sie den Fotografen dieser Aufnahmen.“). Sie heiratete Bellenbaum einige Monate später, so dass sie den Statuten gemäß den Titel spätestens dann hätte zurückgeben müssen. An ihre Stelle rückte die zweitplatzierte Kimberley Santos aus Guam auf.
  2. xinhuanet (englisch)

[Bearbeiten] Siehe auch

Miss Universe, Miss International, Miss Intercontinental

[Bearbeiten] Weblinks

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