Miss Germany

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Hildegard Quandt als erste Miss Germany, 1927

Miss Germany ist ein nationaler Schönheitswettbewerb für Frauen in Deutschland. Er wird seit 1927 ausgetragen.

Überblick[Bearbeiten]

In der Vergangenheit gab es mehrere Organisationen, die den Titel für sich beansprucht haben: Bereits in den 1920er Jahren entschied ein deutsches Gericht, der Titel Miss Germany könne nicht geschützt werden, so dass jeder einen Wettbewerb veranstalten und die Gewinnerin Miss Germany nennen durfte. Eine ähnliche Entscheidung erging 1982. So gab es in manchen Jahren zwei Titelträgerinnen (wie 1928, 1931, 1953, 1982 und 1983), die von verschiedenen Veranstaltern gewählt worden waren. In den 1950er Jahren sicherte sich jedoch der Veranstalter und Hauptsponsor des Wettbewerbs, die Opal-Feinstrumpfwerke, die internationalen Lizenzen für die Miss Europe, Miss World und Miss Universe und damit quasi ein Monopol. Andere Veranstalter konnten ihre Siegerinnen nicht zu internationalen Wettbewerben schicken, so dass solche Konkurrenz-Wettbewerbe unattraktiv wurden. Die Wahl von Heidi Krüger durch die Hamburger Morgenpost blieb somit über viele Jahre eine Ausnahme.

Nach dem Konkurs der Opal-Feinstrumpfwerke folgte eine Phase des Niedergangs wegen fehlender Geldgeber. 68er-Generation und Frauenbewegung protestierten gegen die „Fleischbeschau“, und das Interesse der Öffentlichkeit nahm ab. Erst Ende der 1970er Jahre fanden sich wieder finanzstarke Veranstalter; die von Opal gehaltenen internationalen Lizenzen waren frei geworden. 1979 wurde erstmals eine Miss Germany live im deutschen Fernsehen gewählt: während der Show Am laufenden Band mit Rudi Carrell. 1982 fand erstmals wieder ein Konkurrenz-Wettbewerb statt.

1985 bis 1999 führten mindestens zwei Organisationen konkurrierende Wettbewerbe durch:

  • Die MGC (MGC – Miss Germany Corporation Klemmer GmbH & Co KG, Oldenburg) von Horst Klemmer, Conférencier in den Ausscheidungen der 1960er Jahre, zusammen mit seinem Sohn Ralf, schickt ihre Siegerinnen zu den Wettbewerben der Miss World und Queen of the World. Nach einem vergeblichen Prozess des Event-Managers Reindl 1982 kann zunächst weder die MGC noch sonst ein Veranstalter Schutz für den Titel beanspruchen.
  • Die Miss Germany Company veranstaltet von 1985 bis 1991 Schönheitskonkurrenzen: Miss Europe 1991 – Susanne Petry – stammte aus ihren Reihen. Über diese Organisation ist außer den Namen der Gewinnerinnen nichts bekannt. Sie ging 1992 in Konkurs. Die Miss Germany Company hielt – zumindest zeitweilig – die internationalen Konzessionen für Miss World, Miss Universe, Miss Europe und Miss International, so dass sie ihre Siegerinnen bzw. Finalistinnen zu diesen Wettbewerben entsenden durfte.
  • 1989 veranstaltet die MGA (Miss Germany Association GmbH in Bergheim bei Köln) von Detlef Tursies erstmals eine Miss-Germany-Wahl. Die Gewinnerinnen der MGA nehmen an den Wahlen zur Miss Universe, Miss Europe und Miss Intercontinental teil. Sie ging 1999 in Konkurs. Seitdem läuft das Insolvenzverfahren und die Durchgriffshaftung gegen den damaligen Inhaber. Tursies vergibt seit 2000 den Titel Miss Deutschland und hat seine neue Organisation auch entsprechend umbenannt: MGO – Komitee Miss Deutschland.
  • Kurz bevor der Titel Exklusivität erhält, wird die Situation am unübersichtlichsten: 1999 taucht eine dritte Miss Germany auf – Yvonne Wölke aus Berlin. Im Herbst 1999 küren zwei weitere Organisationen ihre Titelträgerinnen für das Jahr 2000 – Model of Germany Productions in Wiesbaden (Miss Germany Nr. 4) und die MGF (Miss Germany Foundation, Barby) in Magdeburg, die zur Abwechslung den Titel Miss Millennium Deutschland vergibt (seit 2001 Princess of Germany).

Seit 2000 ist die MGC in Oldenburg alleiniger Veranstalter des Wettbewerbs: 1999 gelingt es ihr, beim Europäischen Markenamt (Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt) in Alicante (Spanien) „Miss Germany“ als Marke eintragen zu lassen und sich so die Exklusiv-Rechte zu sichern. Andere Veranstalter müssen deshalb ab dem Jahr 2000 auf andere Titel ausweichen. Das gilt auch für die Eigenbezeichnungen der Organisationen. Neben Miss Germany hat die MGC zeitweise auch Miss World Germany, German Miss World, Queen of Germany und Beauty Queen of Germany durchgeführt. Außerdem existieren noch Wettbewerbe um Misses Germany sowie Mister Germany. Die MGC hat 2007 auch die Miss-Titel der 16 Bundesländer (Miss Baden-Württemberg, Miss Bayern usw.) sowie der 5 Regionen (Miss Mittel-, Nord-, Ostdeutschland usw.) beim Europäischen Markenamt in Alicante eingetragen.

Siegerinnen[Bearbeiten]

Während der nationalsozialistischen Herrschaft wurden keine Misswahlen abgehalten. Die NS-Regierung diffamierte sie als „jüdisch-bolschewistische Dekadenz“ und propagierte stattdessen die Wahl von (lokalen) Ernte-, Heide- und Weinköniginnen. Sie verbot der unmittelbar vorher gewählten Charlotte Hartmann die Teilnahme an der Wahl zur Miss Europe in Madrid. Diese fuhr dennoch heimlich dorthin. Der mondäne und glamouröse Frauentyp, der die nationalen und internationalen Misswahlen dominierte, entsprach überhaupt nicht der nationalsozialistischen Blut-und-Boden-Ideologie. Die Machthaber bemängelten, er verkörpere nicht das Volkstum, sondern lediglich eine städtische Elite, die sich international kaum voneinander unterscheide. So polemisierte die gleichgeschaltete Berliner Illustrirte Zeitung (1933, Nr. 24) anlässlich der Miss-Europe-Wahl von 1933 dagegen, dass man keiner der Kandidatinnen ansehen könne, welches Land oder Volk sie repräsentiere. Durch den Titelgewinn der Exilrussin Tatiana Marlow dürften sich die Rasse-Ideologen in ihrer Entscheidung bestätigt gefühlt haben, keine deutschen Teilnehmerinnen mehr zu internationalen Misswahlen zuzulassen. Vertretungsweise wählte das unter Verwaltung des Völkerbundes stehende Saargebiet bis 1935 eine Miss, die zu den internationalen Wettbewerben fahren durfte.

Auch in der DDR waren Misswahlen als „Erniedrigung und Ausbeutung der Frau durch den Kapitalismus“ verpönt. Ende der 1980er Jahre kam es dennoch zu Veranstaltungen in Ost-Berlin, die als Kulturabende getarnt wurden. Die Siegerinnen erhielten einen Kuchen als Preis. Die erste Misswahl fand unter großer Beteiligung von DDR-Prominenz aus Film, Fernsehen, Musik und Sport statt. Sie wurde von den Organen der Staatssicherheit argwöhnisch überwacht, aber doch toleriert. 1987 durfte bereits eine als Miss Berlin bezeichnete Miss Ost-Berlin anlässlich der 750-Jahr-Feier der Stadt schärpengeschmückt an SED-Generalsekretär Erich Honecker vorbeiparadieren. Sogar das DDR-Fernsehen berichtete darüber. Es folgten Miss Frühling, Miss Sommer und im Februar 1990, im geöffneten Berlin, eine von den Medien viel beachtete Miss Berlin/DDR-Wahl, aus der Susanne Körbs als Siegerin hervorging. Träger einiger dieser Veranstaltungen waren verschiedene Kulturhäuser. Ende 1990 führte die MGC (siehe oben) die erste und einzige offizielle Wahl zur Miss DDR durch. Die Gewinnerin Leticia Koffke wurde wenige Monate später erste gesamtdeutsche Miss Germany.

In manchen Jahren fand keine nationale Miss-Wahl statt; die deutsche Vertreterin für internationale Wettbewerbe wurde dann aus den regionalen Siegerinnen ohne Endausscheidung bestimmt, so in den Jahren 1972 bis 1978. 1971 wurde sogar die Amtszeit von Irene Neumann um ein Jahr verlängert.

Miss Germany vor dem Zweiten Weltkrieg[Bearbeiten]

Miss Germany 1927 bis 1933
Jahr Name Ort der Wahl
1927 Hildegard Kwandt Berlin, Sportpalast
1928 Hella Hoffmann Berlin
1928 Margarete Grow Berlin
1929 Elisabeth Rodzyn Berlin, Ballhaus Kroll
1930 Dorit Nitykowski (1) Berlin, Hotel Kaiserhof
1931 Ruth Ingrid Richard Berlin, Hotel Kaiserhof
1931 Daisy d’Ora (2) Berlin, Hotel Eden
1932 Liselotte de Booy-Schulze (3) Berlin
1933 Charlotte Hartmann Berlin
Anmerkungen
  • (1) Dorit Nitykowski heiratete einige Monate später und musste ihren Titel zurückgeben. Es ist nicht bekannt, ob eine Nachwahl stattfand, die zweitplatzierte Ruth Ingrid Richard nachrückte oder das Amt vakant blieb.
  • (2) Daisy d’Ora war ein Pseudonym; die Teilnehmerin hieß eigentlich Daisy, Baronesse von Freyberg.
  • (3) Die ursprüngliche Siegerin von 1932 musste ihren Titel auf Grund von Gerüchten über Wahlschiebung zurückgeben. Liselotte de Booy-Schulze wurde in einer Nachwahl bestimmt.
  • Bei der Miss Europe 1934 kandidierte die Deutsche Emma Kant, die nicht nur behauptete, „Miss Germany“, sondern obendrein eine Großnichte des Philosophen Immanuel Kant zu sein. [1] Wie und wo sie sich qualifizierte, ist nicht dokumentiert.
  • 1935 nahm Elisabeth Pitz aus Saarbrücken als deutsche Vertreterin an der Wahl zur Miss Europe teil. Sie war aber nicht Miss Germany, sondern hatte im gleichen Jahr bereits den Titel der Miss France gewonnen und nach tumultartigen Protesten der Mütter ihrer Konkurrentinnen zwei Stunden später zurückgegeben.

Miss Germany 1949 bis 1984[Bearbeiten]

Miss Germany 1949 bis 1984: verschiedene Veranstalter
Jahr Name Qualifiziert als Ort der Wahl Veranstalter
1949 Inge Löwenstein  ? Bad Homburg, Kino Helipa Ronke
1950 Susanne Erichsen Schleswig-HolsteinSchleswig-Holstein Miss Schleswig-Holstein Baden-Baden, Kurhaus Koebner
1951 Vera Marks  ? Baden-Baden, Kurhaus Koebner
1952 Renate Hoy  ? Baden-Baden, Kurhaus Stern
1953 Christel Schaack BerlinBerlin Miss Berlin Wiesbaden, Kurhaus Opal
1953/54 Heidi Krüger  ? Hamburg, Ernst-Merck-Halle MoPo
1954 Regina Ernst Red flag.svg Miss Nordwestdeutschland Baden-Baden, Kurhaus Opal
1955 Margit Nünke Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen Miss Nordrhein-Westfalen Baden-Baden, Kurhaus Opal
1956 Marina Orschel BerlinBerlin Miss Berlin Baden-Baden, Kurhaus Opal
1957 Gerti Daub HamburgHamburg Miss Hamburg Baden-Baden, Kurhaus Opal
1958 Marlies Behrens BayernBayern Miss Bayern Baden-Baden, Kurhaus Opal
1959 Carmela Künzel BerlinBerlin Miss Berlin Baden-Baden, Kurhaus Opal
1960 Ingrun Helgard Möckel Flagge Herzogtum Sachsen-Coburg-Gotha (1826-1911).svg Miss Rheinland Baden-Baden, Kurhaus Opal
1961 Marlene Schmidt Baden-WürttembergBaden-Württemberg Miss Baden-Württemberg Baden-Baden, Kurhaus Opal
1962 Gisela Karschuck NiedersachsenNiedersachsen Miss Niedersachsen Travemünde, Kurhaus Opal
1963 Helga Carla Ziesemer BayernBayern Miss Bayern Travemünde, Kurhaus Opal
1964 Martina Kettler BerlinBerlin Miss Berlin Berlin, Hotel Hilton Opal
1965 Ingrid Bethke Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen Miss Nordrhein-Westfalen Berlin, Hotel Hilton Opal
1966 Marion Heinrich Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen Miss Nordrhein-Westfalen Berlin, Hotel Hilton Opal
1967 Fee von Zitzewitz Schleswig-HolsteinSchleswig-Holstein Miss Schleswig-Holstein Berlin, Hotel Hilton Opal
1968 Lilian Atterer BayernBayern Miss Bayern München, Bayerischer Hof Opal
1969 Gesine Froese BayernBayern Miss Bayern München, Bayerischer Hof Opal
1970 Irene Neumann  ? San Juan (Puerto Rico), Hotel Hilton Opal
1971 Irene Neumann Amtszeit ohne Wahl verlängert Opal
1972 Heidi Weber BayernBayern Miss Bayern ohne Wahl ernannt Opal
1973 Ingeborg Martin  ? München, Bayerischer Hof Beierlein
1974 Monja Bageritz Flagge Herzogtum Sachsen-Coburg-Gotha (1826-1911).svg Miss Rheinland ohne Wahl ernannt Beierlein
1975 Marina Langner  ? ohne Wahl ernannt  ?
1976 Monika Schneeweis (ohne Vorwahl) Baden-Baden, Brenner’s Park-Hotel Kosmetik
1977 Dagmar Winkler BayernBayern Miss Bayern Baden-Baden, Kurhaus  ?
1978 Monika Greis Red flag.svg Miss Süddeutschland ohne Wahl ernannt Winkler
1979 Andrea Hontschik BerlinBerlin Miss Berlin Bremen, Studio Radio Bremen Reindl
1980 Gabriella Brum BerlinBerlin Miss Berlin Berlin, ICC Reindl
1981 Marion Kurz BayernBayern Miss Bayern München, Hotel Hilton Reindl
1982 Kerstin Paeserack NiedersachsenNiedersachsen Miss Niedersachsen Palma de Mallorca (Spanien), Casino de Mallorca Reindl
1982 Monika Baier  ? Nürnberg, Meistersingerhalle Rebensburg
1983 Angela Michel Flag of Franconia.svg Miss Franken Augsburg, Hotel Drei Mohren Rebensburg
1983 Loana Radecki BerlinBerlin Miss Berlin Badgastein (Österreich), Grand-Hôtel de l’Europe Reindl
1984 Brigitte Berx Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen Miss Nordrhein-Westfalen Bad Mondorf (Luxemburg), Casino 2000 Reindl
Anmerkungen
Die Veranstalter 1949 bis 1984
Kurzform Unternehmen
Ronke Karl Heinz Ronke/Deutsche Modenschau-Gesellschaft
Koebner Franz W. Koebner/Modezeitschrift Elegante Welt
Stern ein Konsortium aus: Illustrierte Stern, Universal Film Studios, Pan American Airways
Opal Opal-Strumpfwerke in Hamburg; nach deren Konkurs 1962 einer der beiden ehemaligen Inhaber, Heinz Schaffer, der noch die Marken- und Lizenzrechte besaß
MoPo Tageszeitung Hamburger Morgenpost
Beierlein Hans Rudolf Beierlein, Star-Manager
Kosmetik ein britischer Kosmetik-Konzern (Margaret Astor?)
Winkler Dagmar Winkler, Miss Germany 1977
Reindl Erich Reindl, österreichischer Event-Manager
Rebensburg Mannequin-Studio „International“ Evelyn G. Rebensburg, Nürnberg

Miss Germany ab 1985: Miss Germany Corporation[Bearbeiten]

Miss Germany: Miss Germany Corporation
Jahr Name Qualifiziert als Ort der Wahl
1985/86 Patricia Patek HessenHessen Miss Hessen Wangerooge, Kurhaus
1986/87 Anja Hörnich SaarlandSaarland Miss Saarland Oberstdorf, Kongreßzentrum
1987/88 Susann Stoss Rheinland-PfalzRheinland-Pfalz Miss Rheinland-Pfalz Bonn-Bad Godesberg, Stadthalle
1988/89 Nicole Reinhardt Baden-WürttembergBaden-Württemberg Miss Baden-Württemberg Köln, Hyatt Regency Hotel
1989/90 Claudia Weins Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen Miss Nordrhein-Westfalen Schwäbisch Gmünd, Stadtgarten
1990/91 Leticia Koffke BrandenburgBrandenburg Miss Brandenburg Wesseling bei Köln, Diskothek M
1991/92 Ines Kuba BerlinBerlin Miss Berlin Oldenburg, Weser-Ems-Halle
1992/93 Astrid Kuhlmann BayernBayern Miss Bayern Berlin, ZDF-Studio
1993/94 Cornelia Oehlmann Baden-WürttembergBaden-Württemberg Miss Baden-Württemberg Hannover, Maritim Airport Hotel
1994/95 Beate Almer BayernBayern Miss Bayern Köln, Maritim Hotel
1996 Yasemin Mansoor BerlinBerlin Miss Berlin Berlin, Friedrichstadtpalast
1997 Sabrina Paradies Red flag.svg Miss Norddeutschland Berlin, Friedrichstadtpalast
1998 Michalina Koscielniak Black flag.svg Miss LR-Kosmetik Berlin, Space Dream Musical Theater
1999 Alexandra Philipps Red flag.svg Miss Süddeutschland Berlin, Hotel Estrel, Estrel Festival Center
2000 Sandra Hoffmann Red flag.svg Miss Mitteldeutschland Berlin, Hotel Estrel, Estrel Convention Center
2001 Mirjana Bogojevic HamburgHamburg Miss Hamburg Berlin, Hotel Estrel, Estrel Convention Center
2002 Katrin Wrobel BerlinBerlin Miss Berlin Berlin, Hotel Estrel, Estrel Convention Center
2003 Babett Konau Schleswig-HolsteinSchleswig-Holstein Miss Schleswig-Holstein Rust (bei Freiburg im Breisgau), Europa-Park
2004 Claudia Hein Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen Miss Nordrhein-Westfalen Rust (bei Freiburg im Breisgau), Europa-Park
2005 Antonia Schmitz Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen Miss Nordrhein-Westfalen Rust (bei Freiburg im Breisgau), Europa-Park
2006 Isabelle Knispel BerlinBerlin Miss Berlin Rust (bei Freiburg im Breisgau), Europa-Park
2007 Nelly Marie Bojahr Black flag.svg Miss T-Online Rust (bei Freiburg im Breisgau), Europa-Park
2008 Kim-Valerie Voigt Red flag.svg Miss Norddeutschland Rust (bei Freiburg im Breisgau), Europa-Park
2009 Doris Schmidts Baden-WürttembergBaden-Württemberg Miss Baden-Württemberg Rust (bei Freiburg im Breisgau), Europa-Park
2010 Anne Julia Hagen BerlinBerlin´Miss Berlin Rust (bei Freiburg im Breisgau), Europa-Park
2011 Anne-Kathrin Kosch ThüringenThüringen Miss Thüringen Rust (bei Freiburg im Breisgau), Europa-Park
2012 Isabel Gülck Black flag.svg Miss Ashampoo Rust (bei Freiburg im Breisgau), Europa-Park
2013 Caroline Noeding NiedersachsenNiedersachsen Miss Niedersachsen Rust (bei Freiburg im Breisgau), Europa-Park
2014 Vivien Konca Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen Miss Nordrhein-Westfalen Rust (bei Freiburg im Breisgau), Europa-Park
  • Der Wettbewerb wird von der MGC – Miss Germany Corporation Klemmer GmbH & Co KG mit Firmensitz in Oldenburg (Oldenburg) veranstaltet.

München, Bayerischer Hof

Miss Germany 1985–1992: Miss Germany Company[Bearbeiten]

Miss Germany: Miss Germany Company
Jahr Name Qualifiziert als Ort der Wahl
1985 Anke Symkowitz Baden-WürttembergBaden-Württemberg Miss Baden-Württemberg Baden-Baden, Kurhaus
1986 Birgit Jahn BayernBayern Miss Bayern Darmstadt, Hotel Maritim
1986/87 Dagmar Schulz Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen Miss Nordrhein-Westfalen München, Bayerischer Hof
1987/88 Christiane Kopp BerlinBerlin Miss Berlin Düsseldorf, Hilton Hotel
1988/89 Andrea Stelzer BayernBayern Miss Bayern Hamburg, Plaza Hotel
1989/90 Christiane Stöcker HessenHessen Miss Hessen  ?
1990/91 Susanne Petry SaarlandSaarland Miss Saarland Ost-Berlin
1991/92 Monika Resch ThüringenThüringen Miss Thüringen Cottbus
  • Die Miss Germany Company ging 1992 in Insolvenz.
  • In den (offiziell so angegebenen) Doppeljahren wie 1986/87 fand die Wahl Ende des ersten genannten Jahres statt.

Miss Germany 1989–1999: MGA[Bearbeiten]

Miss Germany: Miss Germany Association
Jahr Name Qualifiziert als Ort der Wahl
1989/90 Marion Winz Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen Miss Nordrhein-Westfalen Kaarst, Open Air Tennispark & Hotel
1991 Petra Hack Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen Miss Nordrhein-Westfalen Bielefeld, KU
1992 Diana Leisgen Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen Miss Nordrhein-Westfalen Dresden, Sachs Center
Meike Schwarz SaarlandSaarland Miss Saarland
1993 Verona Feldbusch HamburgHamburg Miss Hamburg Bremen, Show-Park
1994 Tanja Wild Baden-WürttembergBaden-Württemberg Miss Baden-Württemberg Chemnitz, Stadthalle
1995 Ilka Endres Rheinland-PfalzRheinland-Pfalz Miss Rheinland-Pfalz Trier, Riverside Center
1996 Miriam Ruppert Black flag.svg Miss Arabella TV Trier, Riverside Center
1997 Nadine Schmidt Rheinland-PfalzRheinland-Pfalz Miss Rheinland-Pfalz Trier, Riverside Center
1998 Katharina Mainka Rheinland-PfalzRheinland-Pfalz Miss Rheinland-Pfalz Trier, Riverside Center
1999 Diana Drubig SachsenSachsen Miss Sachsen Trier, Riverside
  • Die ursprüngliche Siegerin von 1992, Diana Leisgen, wurde disqualifiziert. An ihre Stelle rückte die Zweitplatzierte, Meike Schwarz, nach.
  • Veranstaltet wurden die Wahlen von der MGA – Miss Germany Association GmbH von Detlef Tursies mit Sitz in Bergheim bei Köln. Die MGA ging 1999 in Insolvenz.

Miss Germany 1999/2000: sonstige Organisationen[Bearbeiten]

Miss Germany 1999/2000: verschiedene Organisationen
Jahr Name Ort der Wahl Veranstalter
1999 Yvonne Wölke Berlin, Diskothek Big Eden Rolf Eden
2000 Sonja Strobl Wiesbaden , Diskothek Euro Palace Model of Germany Productions
  • Yvonne Wölke kandidierte im Jahr 2002 erneut – als Miss Berlin bei der Wahl zur Miss Deutschland.
  • Wettbewerb und Titel der Model of Germany Productions mussten später auf Grund einer Abmahnung der MGC in Model of Germany umbenannt werden (siehe dort).

Wettbewerbe mit anderen Namen[Bearbeiten]

Von den folgenden Wettbewerben ist zweifellos nur der um Miss Deutschland von Bedeutung. Die internationale Präsenz der Organisation kann man an den vier vergebenen Titeln für 2006 ermessen. Im November 2006 erwarb das Komitee Miss Deutschland zudem die Lizenz für die Miss-World-Wahl. Dafür verlängerte es die Konzession für Miss Universe nicht.

Für die anderen Veranstaltungen liegen keine lückenlosen Daten vor. Auch ist nicht immer bekannt, ob sie noch existieren. Sie werden hier nur genannt, um einen Eindruck zu vermitteln, wie unübersichtlich die Situation immer noch ist, obwohl es seit 2000 nur noch eine Miss Germany gibt.

Miss-Germany-Nachfolgewettbewerbe[Bearbeiten]

Als solche können die beiden folgenden Wettbewerbe angesehen werden.

Miss Deutschland[Bearbeiten]

Hauptartikel: Miss Deutschland
Miss Deutschland
Jahr Name Qualifiziert als/in Ort der Wahl
2000 Sabrina Schepmann Red flag.svg Miss Ostdeutschland Kaiserslautern, Unterhaltungszentrum Riverside
2001 Claudia Bechstein ThüringenThüringen Miss Thüringen Kaiserslautern, Unterhaltungszentrum Riverside
2002 Natascha Börger HamburgHamburg Miss Hamburg Kaiserslautern, Riverside
2003 Alexandra Vodjanikova BayernBayern Miss Bayern Bielefeld, Nachtarena
2004 Shermine Shahrivar Red flag.svg Miss Süddeutschland Duisburg-Nord, Landschaftspark
2005 Aslı Bayram Red flag.svg Miss Westdeutschland Aachen, Eurogress
2006 Daniela Domröse BayernBayern Miss Bayern Krefeld, Galopprennbahn Biebrich Saal
2007 Svetlana Tsys Red flag.svg Miss Ostdeutschland Hurghada (Ägypten), Hotel Steigenberger
2008 Janice Behrendt Wappen von Herford.svg Herford Dortmund, Casino Hohensyburg
2012 Susan Henry Coat of arms of Hesse.svg Miss Hessen Halle, Ramada Hotel Leipzig-Halle
2013 Elena Schmidt Coat of arms of Berlin.svg Berlin Berlin, Casino Spielbank Berlin


  • Veranstalter ist das MGO – Komitee Miss Deutschland mit Sitz in Bergheim bei Köln.
  • Das Unternehmen firmierte bis 1999 als Miss Germany Association (MGA), wurde dann zur Miss Germany Organisation (MGO) und veranstaltete auch entsprechende Wettbewerbe. Seit 2000 trägt es seinen jetzigen Namen.
  • Die Gewinnerinnen für 2000 bis 2007 wurden jeweils am Anfang des betreffenden Jahres aus 16 Länder- und 4 Regionalsiegerinnen ermittelt. Miss Deutschland 2008 wurde bereits Ende September 2007 gewählt, und zwar erstmals aus 14 in verschiedenen Städten gecasteten Kandidatinnen.

Model of Germany[Bearbeiten]

Model of Germany
Jahr Name Qualifiziert als Ort der Wahl
2000 Sonja Strobl SaarlandSaarland Saarland Model Wiesbaden , Euro Palace
Anja Schröder NiedersachsenNiedersachsen Niedersachsen Model
2001 Slata Hellmann ThüringenThüringen Thüringen Model Würzburg, Capitol
2002 Pamela Schneider BerlinBerlin Berlin Model Stuttgart, Zapata
2003 Kristin Wünsche Red flag.svg Mitteldeutschland Model Friedrichshafen, Metro
2004 nicht ausgetragen
2005 Yvonne Maier Baden-WürttembergBaden-Württemberg Baden-Württemberg Model Rheinmünster (Flughafen Baden-Baden), Airpark
2006 nicht ausgetragen
2007 Iren Gorich Baden-WürttembergBaden-Württemberg Baden-Württemberg Model  ?
  • Der erste Wettbewerb fand Ende 1999 noch unter dem Titel Miss Germany statt, musste aber wegen Einspruchs der MGC nachträglich umbenannt werden. Auf derselben Veranstaltung in Wiesbaden wählte das Organisationskomitee Model of Germany Productions aus Stuttgart Anja Schröder, die für Niedersachsen kandidierte, zum Model of Germany 2000, während Miss Germany Sonja Strobl später als Model of the Year 1999 (noch später als Model of the Year 2000) bezeichnet wurde.
  • Ab 2000 wählte die Agentur ausschließlich das Model of Germany. Die Gewinnerinnen nahmen zeitweilig am Model of the World teil.

Kandidatinnen-Ermittlung für Miss World und Miss Universe[Bearbeiten]

Diese Wettbewerbe dienen bzw. dienten der Ermittlung einer deutschen Teilnehmerin für den Miss-World- bzw. Miss-Universe-Wettbewerb, sofern nicht eine Miss-Germany- oder Miss-Deutschland-Finalistin delegiert wurde.

Miss World Germany, German Miss World, Miss World Deutschland[Bearbeiten]

Miss World Germany
Jahr Name Qualifiziert als Ort der Wahl
1992 Carina Jope HessenHessen Miss Hessen World  ?
1993 Petra Klein Rheinland-PfalzRheinland-Pfalz Miss Rheinland-Pfalz World  ?
1994 Marte Helberg HamburgHamburg Miss Hamburg World (von den Sat.1-Zuschauern per TED)
1995 Isabell Brauer Baden-WürttembergBaden-Württemberg Miss Baden-Württemberg World Köln
1996 Melanie Ernst Baden-WürttembergBaden-Württemberg Miss Baden-Württemberg World Köln
1997 Katja Glawe BerlinBerlin Miss Berlin World Berlin
1998 Sandra Ahrabian BayernBayern Miss Bayern World (?) Mannheim, Diskothek Broadway
1999 Susan Hoecke BerlinBerlin Miss Berlin World München, Diskothek Night-Flight
German Miss World
Jahr Name Qualifiziert als Ort der Wahl
2000/01 Natascha Berg HessenHessen Miss Hessen World Hannover, EXPO Plaza 9
2001/02 Adina Wilhelmi Red flag.svg Miss Süddeutschland World Hannover
Miss World Deutschland
Jahr Name Herkunft Ort der Wahl
2008 Anne Katrin Walter Kiel-Wappen.svg Kiel Erfurt, Top Building
2009 Alessandra Alores DEU Koeln COA.svg Köln Moers, PM Eventcenter
  • Die ersten beiden Wettbewerbe wurden zeitweise von der MGC aus Oldenburg durchgeführt, um ihre Teilnehmerin an der Miss World zu ermitteln. Diese Vorgehensweise stieß allgemein auf Unverständnis, zumal so die eigentliche Miss Germany der MGC abgewertet wurde. Später delegierte die Organisation jeweils eine Miss-Germany-Finalistin.
  • Susan Hoecke wurde seinerzeit von der MGC als Miss World Germany 2000 bezeichnet, nahm aber bereits 1999 an der Wahl zur Miss World teil.
  • Miss World Deutschland wird seit 2008 vom MGO – Komitee Miss Deutschland gewählt.

Germany’s Miss Universe, Miss Galaxy und Miss Universe Germany[Bearbeiten]

Germany’s MISS UNIVERSE
Jahr Name Herkunftsstadt Ort der Wahl
2007 Angelina Glass Berlin Bremen, Maritim Hotel & Congress Centrum
Alexandra Kuszlik Wuppertal
2008 Madina Taher Elmshorn Bad Pyrmont, Hotel Steigenberger Konzerthaus
Miss Galaxy
Jahr Name Herkunftsstadt Ort der Wahl
2009 Lena Gohou Mannheim Köln, Pullman Hotel Cologne
Miss Universe Germany by Kim Kötter
Jahr Name Herkunftsstadt Ort der Wahl
2009 Martina Lee Meinerzhagen Dortmund, Hotel Park-Inn
Miss Universe Germany by Kim Kötter und Miss Germany Corporation
Jahr Name Herkunftsstadt Ort der Wahl
2010 Kristiana Rohder München Berlin, Berlin Capital Club
  • Der Wettbewerb wurde seit 2007 und 2008 von der Agentur Germany’s MISS UNIVERSE aus Berlin (Postfach-Adresse) durchgeführt, um eine deutsche Teilnehmerin an der Miss Universe zu ermitteln. In zehn großen Städten wurden 50 Damen gecastet. Diese nahmen an einer Vorausscheidung teil, von denen 34 in die Endausscheidung in Bremen gelangten, wo zunächst die Top 12 und dann die Gewinnerinnen (Plätze 1 bis 3) ermittelt wurden.
  • Angelina Glass gab den Titel später zurück, und die zweitplatzierte Alexandra Kuszlik rückte nach.
  • Zum Jahresbeginn 2009 haben sich Agentur und Wettbewerb umbenannt in Miss Galaxy.
  • 2009 erwarb Miss Universe Germany – im Besitz der Miss Universe Nederland 2002, Kim Kötter – die Lizenz für die Teilnahme zur Miss Universe.
  • 2010 wurde der Wettbewerb von Miss Germany Corporation und Miss Universe Nederland - Kim Kötter zusammen durchgeführt.

Weitere Wettbewerbe[Bearbeiten]

Queen of Germany/Queen of the World Germany[Bearbeiten]

Queen of Germany: Miss Germany Corporation
Jahr Name Qualifiziert als Ort der Wahl
1999 Julienne Grötsch ThüringenThüringen Queen of Thüringen Rothenburg ob der Tauber, Diskothek X-Large
2000 nicht ausgetragen (siehe Beauty Queen of Germany)
2001 Pamela Jones First of the Queens Beauty Queen of Germany Bamberg, Diskothek PP
2002 Claudia Grohmann  ? Bamberg, Diskothek PP
Queen of Germany: Oliver B. Modelmanagement
Jahr Name Qualifiziert als Ort der Wahl
2003 Melanie Eder BayernBayern Queen of Bayern (?) München
2004 Ann-Cathrin Schmidt Sachsen-AnhaltSachsen-Anhalt Queen of Sachsen-Anhalt (?) Berlin, Spandauer Arkaden
Queen of Germany: QGE – Queen of Germany Entertainment
Jahr Name Qualifiziert als Ort der Wahl
2000 Yvetta Leogrande NiedersachsenNiedersachsen Queen of Niedersachsen TV-Studio Sat.1
2001–2004 nicht ausgetragen (siehe obere Kästen: Miss Germany Corporation / Oliver B. Modelmanagement)
2005 Stephanie Schießl BayernBayern Queen of Bayern  ?
2006 Alis Scharkoi BerlinBerlin Queen of Berlin Weimar Atrium
Queen of the World Germany: Schalk Production
Jahr Name Qualifiziert als Ort der Wahl
2007 Katrin Schwarz NiedersachsenNiedersachsen Queen of Niedersachsen Duisburg, Steigenberger Duisburger Hof
  • Dieser Titel wurde 1999 bis 2006 wechselweise von der Miss Germany Corporation (MGC) in Oldenburg und vom QGE – Queen of Germany Entertainment in Neuhardenberg (Brandenburg) vergeben, bevor QGE ihn sich 2005 beim Europäischen Markenamt in Alicante (Spanien) als Marke schützen ließ. Erstmals wurde er von der MGC 1999 an Julienne Grötsch vergeben, die später auch vom QGE anerkannt und als 1st Queen of Germany bezeichnet wurde.
  • Die Siegerinnen nahmen ab Ende der 1990er Jahre an der Queen of the World teil. (1996 gewann diesen Wettbewerb noch die Miss Germany Yasemin Mansoor). Daher wurde der Titel gelegentlich auch Queen of the World Germany genannt.
  • 2006 bis Juli 2007 besaß die Schalk Production in Magdeburg die Lizenz für den Wettbewerb Queen of the World Germany und die Konzession für die Teilnahme an der Queen of the World. Im November 2006 wurde Katrin Schwarz als Queen of the World Germany 2007 gewählt.
  • Nachdem die Schalk Production ihre Konzession zur Queen of the World zurückgegeben hatte, nahm Ende 2007 die Dritte der Miss Germany, Katie Steiner, an diesem internationalen Wettbewerb teil.

Beauty Queen of Germany[Bearbeiten]

Miss Germany Corporation
Jahr Name Ort der Wahl
2000 Agnes Glowacki Oldenburg (Oldenburg), Restaurant Schöne Aussichten
B-QOG-Management
Jahr Name Ort der Wahl
2004/05 Nadine Trompka Hannover
  • Der Wettbewerb 2000 wurde von der MGC veranstaltet und fand zunächst unter dem Titel Queen of Germany statt, wurde aber wegen Einspruchs der QGE kurz vor der Wahl in Beauty Queen of Germany umbenannt.
  • Nadine Trompka wurde vom B-QOG-Management (so ihre Schärpen-Aufschrift) gewählt, was wohl mit Beauty Queen of Germany Management zu übersetzen ist.

Miss Millennium Deutschland/Princess of Germany[Bearbeiten]

Miss Millennium Deutschland
Jahr Name Qualifiziert als Ort der Wahl
2000 Nadin Becker  ? Magdeburg, Upstalsboom Hotel Ratswaage
Princess of Germany
Jahr Name Qualifiziert als Ort der Wahl
2000 Mirjana Bogojevic  ? Halle, Treff Hansa Hotel
2001 Nicole Kratochwil NiedersachsenNiedersachsen Princess of Niedersachsen Halle, Treff Hansa Hotel
2002-03  ?  ?  ?
2004 Josephina Balasus Sachsen-AnhaltSachsen-Anhalt Princess of Sachsen-Anhalt Leipzig, Diskothek SAX
  • Miss Millennium Deutschland wurde für 2000 gewählt von der MGF – Miss Germany Foundation mit Sitz in Barby (Sachsen-Anhalt).
  • Die Princess Entertainment & Media Group (ebenfalls Barby, Sachsen-Anhalt) ist Nachfolgeorganisation der MGF. Diese hat sich umbenannt, weil der Name Miss Germany nicht mehr verwendet werden darf. Sie hat Anfang 2000 die Rechte für die Wortmarken Princess und Princess of Germany vom deutschen Patent- u. Markenamt erworben. Die Endwahlen fanden bisher immer in den neuen Bundesländern statt, sind aber seit 2005 nicht mehr nachweisbar.
  • 2007 erwarb die Schalk Production in Magdeburg die Rechte zur Wahl der Princess of Germany von der bisherigen Lizenzinhaberin C. Ries, musste sie aber im Frühjahr 2008 wieder zurückgeben.
  • Mirjana Bogojevic war 2001 auch zur Miss Germany der MGC gewählt worden.

Top Model of Germany/Top Model Deutschland[Bearbeiten]

Top Model of Germany: MGA/MGO
Jahr Name Bemerkungen
1993 Tanja Nagel
1994 Tanja Wild
1995 Ilka Endres
1996 Miriam Ruppert
1997 Katharina Schmidt
1998 Franziska Schaub erreicht Platz 1 beim Top Model of the World
1999 Bianka Dauber
2000 Heike Schmidt
Top Model of Germany: Yet-Set Corporation
Jahr Name Bemerkungen
2001 Daniela Dürr
2002f.  ? wahrscheinlich 2003 zuletzt durchgeführt
Top Model of the World: Teilnehmerinnen des MGO – Komitee Miss Deutschland
Jahr Name Bemerkungen
2001 Aljona Glöckner
2002 Natascha Börger als Miss Deutschland (erreicht Platz 1)
2003 Daniela Schulz
2004 Viktoria Stadtlander als Vize-Miss Deutschland (erreicht Platz 4)
Top Model Deutschland: MGO – Komitee Miss Deutschland
Jahr Name Bemerkungen
2005 Sarah Zöllner zunächst als Top Model of Germany bezeichnet
2006 Daniela Domröse als Miss Deutschland (erreicht Platz 6)
2007 Alessandra Alores erreicht Platz 1 beim Top Model of the World
2008 Svetlana Tsys
2009 Daniela Arckenberg
2010 Leslie Braumann
2011 Jasmin Herzinger
2012 Livia Piotrowicz rückte nach nachdem der Siegerin Victoria Paschold wegen regelwidrigen Verhaltens der Titel nachträglich aberkannt wurde
2013 Edina Balic
  • Der Wettbewerb Top Model of Germany wird 1993 bis 2000 von der MGA – Miss Germany Association mit Sitz in Bergheim bei Köln und ihren Nachfolgerinnen veranstaltet (MGO - Miss Germany Organisation bzw. MGO – Komitee Miss Deutschland). Die Siegerinnen nehmen am Top Model of the World teil.
  • 2001 nimmt jedoch die Yet-Set Corporation in Köln Titelschutz unter Hinweis auf § 5 Abs. 3 MarkenG hierfür in Anspruch. Sie führt den Wettbewerb wahrscheinlich bis 2003 durch. (Zumindest ist für das Jahr ein Top Model of Bavaria überliefert, das am Top Model of Germany teilnehmen sollte). Eine Lizenz für die Teilnahme am Top Model of the World besitzt Yet-Set allerdings nicht.
  • Das MGO – Komitee Miss Deutschland entsendet in dieser Zeit Miss-Deutschland-Finalistinnen zum Top Model of the World und führte 2005 und 2007 auch wieder einen entsprechenden deutschen Wettbewerb durch.

Model of the World Germany[Bearbeiten]

Model of the World Germany
Jahr Name Qualifiziert als Ort der Wahl
2001 Karin Gillich BayernBayern Model of the World Bayern Ulm
2002 Evelina Janke BremenBremen Model of the World Bremen München
2003 Stephanie Thier BayernBayern Model of the World Bayern Wiesbaden, Kurhaus
2004 Daniela Domröse Red flag.svg Model of the World Süddeutschland Neunkirchen
2005/06 Hana Nitsche Rheinland-PfalzRheinland-Pfalz Model of the World Rheinland-Pfalz Regensburg
2007 Natalie Sulianto Red flag.svg Model of the World Mitteldeutschland München
2008 Sandra Klinker BremenBremen Model of the World Bremen München
  • Der Wettbewerb wird nach eigenen Angaben seit 2000 vom Oliver B. Modelmanagement (Oliver Burghart, Stuttgart) organisiert. Die Jahreszahlen entsprechen den in der offiziellen Webseite angegebenen. In anderen Quellen werden jedoch Stephanie Thier als Model of the World Germany 2004 und Hana Nitsche als Model of the World Germany 2006 bezeichnet. Die letztgenannte erreichte darüber hinaus Platz 3 in der zweiten Staffel von Germany’s Next Topmodel.
  • Die Gewinnerinnen nehmen am Model of the World bzw. Model of the Universe teil. (Diese Wettbewerbe werden von der Organisation der Miss Tourism World durchgeführt.)

Miss Allemagne[Bearbeiten]

Auch für diesen Wettbewerb beansprucht 2001 die Yet-Set Corporation in Köln Titelschutz. Zu den Siegerinnen liegen widersprüchliche Angaben vor: 2001 werden sowohl Jennifer Dietrich als auch Eileen Bali genannt, 2003 fand die Wahl in Kiel statt (Gewinnerin unbekannt). Der Wettbewerb scheint seither nicht mehr durchgeführt worden zu sein.

Misswahlen in der DDR[Bearbeiten]

Miss DDR und Vorläuferinnen
Jahr Name Ort der Wahl Titel
1986 Katrin Gawenda Berlin, Gaststätte An der Feuerwache Miss Frühling
1987 Cornelia Franzke Berlin, Gaststätte Zenner Miss Frühling
1988 Gabi Kirmihs Berlin, Gaststätte Zenner Miss Sommer
1990 Susanne Körbs Berlin, Kulturhaus Bergmann-Borsig Miss Berlin/DDR
1990 Leticia Koffke Schwerin, Halle am Fernsehturm Miss DDR
  • 1986–1990 handelte es sich um private Veranstaltungen.
  • Die letzte Wahl 1990 führte die MGC durch. Leticia Koffke wurde anschließend Miss Germany für Gesamt-Deutschland.

Erfolge bei größeren internationalen Wettbewerben[Bearbeiten]

Miss World
1956 Petra Schürmann Sie hatte bei der Wahl zur Miss Germany Platz 3 belegt, wurde aber vom Veranstalter wegen ihrer besseren Englisch-Kenntnisse zum Wettbewerb geschickt.
1980 Gabriella Brum Sie trat am Tag nach ihrer Wahl zur Miss World zurück. Angeblich hatte ihr Freund etwas gegen ihre neuen Verpflichtungen, wahrscheinlicher ist jedoch, dass von ihr Nacktfotos existierten.
Miss Universe
1961 Marlene Schmidt
Miss International
1965 Ingrid Finger Sie hatte bei der Wahl zur Miss Germany Platz 2 belegt.
1989 Iris Klein Sie hatte bei der Wahl zur Miss Germany Platz 3 belegt.
Miss Intercontinental
1992 Susanne Petry
1993 Verona Feldbusch
2000 Sabrina Schepmann Sie war nicht Miss Germany, sondern Miss Deutschland.
Queen of the World
1988 Susann Stoss
1992 Ines Kuba
1996 Yasemin Mansoor
Top Model of the World
1997 Franziska Schaub
2002 Natascha Börger Sie war nicht Miss Germany, sondern Miss Deutschland.
2008 Alessandra Alores Sie war nicht Miss Germany, sondern Top Model Deutschland.
Supermodel of the World
1994 Georgia Goettman Die Teilnehmerinnen sind keine Miss-Wahl-Siegerinnen. Sie stammen aus Model- und Mannequin-Agenturen.
2002 Dari Maximova
Miss Europe
1954 Christel Schaack Sie wurde disqualifiziert, weil sie verwitwet war.
1956 Margit Nünke
1961 Ingrun Helgard Möckel
1965 Juliane Herm
1972 Monika Sarp
1991 Susanne Petry Sie wurde aus unbekanntem Grund disqualifiziert.
2005 Shermine Shahrivar Sie war nicht Miss Germany, sondern Miss Deutschland.
Queen of Europe
1987 Anja Hörnich
Miss Baltic Sea
1997 Nadine Schmidt
2003 Natascha Börger Sie war nicht Miss Germany, sondern Miss Deutschland.

Deutsche Teilnehmerinnen an internationalen Wettbewerben[Bearbeiten]

Nicht alle der hier angeführten Teilnehmerinnen trugen den Titel Miss Germany: Es wurden Finalistinnen verschiedener Wettbewerbe (auch zum Beispiel der Miss Deutschland) delegiert.

So kandidierten bei der Miss World in den 1950er und 1960er Jahren nur ausnahmsweise die Siegerinnen des Miss-Germany-Wettbewerbs. Bei der Miss World Petra Schürmann sind zwei verschiedene Begründungen im Umlauf, weshalb sie als Drittplatzierte teilnahm: Der häufiger publizierten zufolge habe sie die besseren Englischkenntnisse gehabt und sei deswegen vom Miss-Germany-Veranstalter nach London gesandt worden. Nach einer weniger häufig genannten Version sei die Erste (Marina Orschel) erkrankt, während die Zweite noch minderjährig gewesen sei und keine Einwilligung ihrer Eltern erhalten habe. Diese Begründungen wurden möglicherweise nachgeschoben. Tatsächlich nahmen im genannten Zeitraum die Miss-Germany-Gewinnerinnen regelmäßig an der Miss Universe, gelegentlich an der Miss Europe, aber eher selten an der Miss World teil.

Soweit bekannt, ist in Klammern hinter dem Namen die Platzierung im jeweiligen internationalen Wettbewerb angegeben: Eine Ziffer bedeutet den Platz, SF = Semi-Finalistin. (N. N. = es gab eine deutsche Teilnehmerin, deren Name jedoch nicht überliefert ist).

Die „Großen Vier“[Bearbeiten]

Die „Großen Vier“
Jahr Miss World Miss Universe Miss International Miss Intercontinental
1951 keine Teilnahme kein Wettbewerb kein Wettbewerb kein Wettbewerb
1952 Vera Marks (3) Renate Hoy (5)
1953 Heidi Krüger Christel Schaack (SF)
1954 Frauke Walther (5) Regina Ernst (4)
1955 Beate Krüger Margit Nünke (4)
1956 Petra Schürmann (1) Marina Orschel (2)
1957 Annemarie Karsten Gerti Daub (5)
1958 Dagmar Herner (SF) Marlies Behrens (SF)
1959 Helga Meyer (SF) Carmela Künzel (SF)
1960 Ingrun H. Möckel (4) Ingrun H. Möckel (SF) Helga Kirsch (SF)
1961 Romy März (SF) Marlene Schmidt (1) Renate Möller (SF)
1962 Anita Steffen Gisela Karschuck Erni Jung (SF)
1963 Susie Gruner Helga C. Ziesemer (SF) Marion Zota (SF)
1964 Juliane Herm (SF) Martina Kettler Monika Brugger (SF)
1965 Karin Schulz (SF) Ingrid Bethke Ingrid Finger (1)
1966 Jutta Lanske (SF) Marion Heinrich (SF) kein Wettbewerb
1967 Ruth Köcher (7) Fee von Zitzewitz Renate Schmale
1968 Margot Schmalzriedt (SF) Lilian Atterer Margot Schmalzriedt
1969 Christa Margraf (3) Gesine Froese Brigitta Komorowski
1970 Dagmar Ruthenberg Irene Neumann Silke Kahl (SF)
1971 Irene Neumann Vera Kirst Christa Saul
1972 Heidi Weber Heidi Weber (SF) Brigitte Burfino (SF)
1973 keine Teilnahme Dagmar Winkler Ingeborg Martin (SF)
1974 Sabrina Erlmeier Ursula Fäustle Martina Zanft
1975 Marina Langner (2) Sigrid Klose Sigrid Klose
1976 Monika Schneeweis Birgit Hamer Paula Bergner
1977 Dagmar Winkler (3) Marie-Luise Gassen (5) Dagmar Winkler (2)
1978 Monika Greis Eva Marie Gottschalk Petra Brinkmann (4)
1979 Andrea Hontschik (SF) Andrea Hontschik (SF) Claudia Herzog
1980 Gabriella Brum (1) Kathrin Glotzl Petra Machalinski
1981 Barbara Reimund Marion Kurz (SF) Barbara Reimund (SF)
1982 Kerstin Paeserack Kerstin Paeserack (SF) Jutta Beck Jutta Beck
1983 Claudia Zielinski Loana Radecki (SF) Loana Radecki
1984 Brigitte Berx Brigitte Berx (SF) Petra Geisler (SF)
1985 Marion Morell Stefanie Roth Stefanie Roth
1986 Dagmar Schulz Birgit Jahn Birgit Jahn
1987 Christiane Kopp Dagmar Schulz Dagmar Schulz (SF)
1988 Katja Münch Christiane Kopp Christiane Kopp
1989 Jasmine Bell Andrea Stelzer (SF) Iris Klein (1)
1990 Christiane Stöcker Christiane Stöcker Ilka Endres
1991 Susanne Petry Katrin Richter Katrin Richter Petra Hack (3)
1992 Carina Jope Monika Resch Meike Schwarz (SF) Susanne Petry (1)
1993 Petra Klein Verona Feldbusch Katja Mordarski Verona Feldbusch (1)
1994 Marte Helberg Tanja Wild Viola Tuschardt Tanja Wild
1995 Isabell Brauer Ilka Endres Katja Honak Bianca Dauber (3)
1996 Melanie Ernst Miriam Ruppert Andrea Walaschewski Miriam Ruppert (SF)
1997 Katja Glawe Agathe Neuner Manuela Breer Sandra Suppa
1998 Sandra Ahrabian Katharina Mainka Fiona Ammann Katharina Mainka (3)
1999 Susan Hoecke Diana Drubig Tania Freudenberg Diana Drubig (4)
2000 Natascha Berg Sabrina Schepmann Doreen Adler Sabrina Schepmann (1)
2001 Adina Wilhelmi Claudia Bechstein Anna Ziemski Claudia Bechstein (SF)
2002 Indira Selmic Natascha Börger (SF) Eva Dedecke Natascha Börger (3)
2003 Babett Konau Alexandra Vodjanikova Alexandra Vodjanikova Alexandra Vodjanikova (SF)
2004 Inka Weickel Shermine Shahrivar Natascha Börger (SF) Shermine Shahrivar (SF)
2005 Daniela Risch Aslı Bayram Annika Pinter Aslı Bayram (SF)
2006 Edita Orascanin Natalie Ackermann Hiltja Müller Natalie Ackermann (5)
2007 Janice Behrendt Angelina Glass Svetlana Tsys Elena Schmidt
2008 Anne Katrin Walter Madina Taher Katharina Bondarenko Linda Leiste
2009 Stefanie Peeck Martina Lee Valora Roucek Svetlana Tsys
2010 Susanna Marie Kobylinski (SF) Kristiana Rohder Johanna Acs (SF) Katharina Schönau
2011 Sabrina Nathalie Reitz Valeria Bystritskaia Sandra Barbara Kaczmarczyk Zallascht Sadat
2012 Martina Ivezaj Alicia Endemann Aline Marie Massel Susan Henry
2013 Amina Sabbah Hanniel Jamin

Weitere Wettbewerbe mit weltweitem Anspruch[Bearbeiten]

Sonstige weltweite Wettbewerbe
Jahr Queen of the World Miss Globe Miss Earth Miss Tourism Queen International
1988 Susann Stoss (1) Andrea Blindhammer kein Wettbewerb kein Wettbewerb
1989 Nicole Reinhardt (2) Jasmine Bell
1990 Leticia Koffke [Miss DDR] (2)
Claudia Weins [Miss Germany] (4)
N. N.
1991 kein Wettbewerb  ?
1992 Ines Kuba (1)  ?
1993 kein Wettbewerb  ?
1994 Cornelia Oehlmann (SF)  ?
1995 Beate Almer (2)  ?
1996 Yasemin Mansoor (1) Marion Meinert
1997 Sabrina Paradies (3) Sandra Suppa
1998 Michalina Koscielniak (3) N. N.
1999 kein Wettbewerb  ?
2000 Sandra Hoffmann (3) Sonja Strobl
2001 kein Wettbewerb  ? keine Teilnahme
2002 [2001/02] Katharina Berndt (5)  ? Miriam Thiele
2003 Melanie Eder (4)  ? Jolena Kwasow
2004 Ann-Cathrin Schmidt Jolena Kwasow keine Teilnahme Jolena Kwasow (2)
2005 kein Wettbewerb Sarah Guerten Rebecca Kurnikowski Mimoza Rrahmani
2006 Katrin Schwarz keine Teilnahme Fatima Funk Jennifer Taube
2007 Katie Steiner Janine Vera Nawitzki Sinem Ramazanoglu Nadine Domröse
2008 Sarah Amon (3) Dafina Sylejmani Dayana Schult keine Teilnahme
2009 Klaudia Domagalski Klaudia Domagalski keine Teilnahme keine Teilnahme
2010 Katharina Schönau keine Teilnahme Reingard Hagemann kein Wettbewerb
2011 Sabrina Kufner Stephanie Alice (1) Manou Vivien Volkmer Michelle Goldermann
2012 kein Wettbewerb Jackeline Dobritzsch Nel-Linda Zublewitz (Top 16) kein Wettbewerb
2013 Caroline Noeding keine Teilnahme
  • Queen of the World: Die Wettbewerbe fanden zumeist Ende des angegebenen Jahres statt, der für 2001 jedoch erst Anfang 2002; daher die offizielle Lesart 2001/02. Die Veranstaltung 1990 dürfte der einzige internationale Schönheitswettbewerb gewesen sein, an dem zwei deutsche Kandidatinnen teilnahmen: Miss Germany und Miss DDR.
  • Miss Globe: Fehlende Jahre sind unvollständig dokumentiert. Der Wettbewerb hat zwar stattgefunden, es sind aber nicht mehr alle Teilnehmerinnen bekannt. Seit 2010 gibt es zwei Wettbewerbe mit diesem Namen, einen türkischen (in Nordzypern ausgetragen) und einen albanischen. Die in der Liste ab 2011 angegebenen Kandidatinnen nahmen am Wettbewerb in Albanien teil, den Stephanie Alice sogar gewann.
  • Miss Earth wird seit 2001 auf den Philippinen veranstaltet und hat bis 2011 die Zahl seiner Teilnehmerinnen von 42 auf 95 gesteigert.
  • Miss Tourism Queen International findet seit 2004 jährlich in der Volksrepublik China statt und hat bis 2011 die Zahl seiner Teilnehmerinnen von 55 auf 92 steigern können (2008 waren es sogar 113).

Europäische Wettbewerbe[Bearbeiten]

Europäische Wettbewerbe
Jahr Miss Europe Miss Baltic Sea
1948 keine Teilnahme kein Wettbewerb
1949 Irmgard Stroessinger
1950 Susanne Erichsen
1951 kein Wettbewerb
1952 Vera Marks
1953 Marie-Louise Nagel
1954 Christel Schaack (1)
1955 Sonja Dahnk
1956 Margit Nünke (1)
1957 Gerti Daub (3)
1958 Dagmar Herner (2)
1959 Carmela Künzel (4)
1960 Rita Simon (2)
1961 Ingrun H. Möckel (1)
1962 Irene Ott
1963 Gisela Karschuck
1964 Marion Zota (2)
1965 Juliane Herm (1)
1966 Tove Regine Neitzel (6)
1967 Brigitte Boy
1968 N.N. (4)
1969 Elke Hein (3)
1970 Vera Kirst
1971 Lilian Atterer
1972 Monika Sarp (1)
1973 Irmgard Braun
1974 N. N.
1975 kein Wettbewerb
1976 Karen Fastner
1977 kein Wettbewerb
1978 Dagmar Winkler (2)
1979 kein Wettbewerb
1980 Andrea Hontschik (Top 7)
1981 Edith Maciejek
1982 Bettina Seylert
1983 kein Wettbewerb
1984 Loana Radecki (5)
1985 Anke Symkowitz (2)
1986 kein Wettbewerb
1987 kein Wettbewerb
1988 keine Teilnahme
1989 kein Wettbewerb
1990 kein Wettbewerb
1991 Susanne Petry (1)
1992 Meike Schwarz (SF)
1993 Verona Feldbusch
1994 Alexandra Klim
1995 Ilka Endres (SF)
1996 Miriam Ruppert Karen Niehus
1997 keine Teilnahme Nadine Schmidt (1)
1998 kein Wettbewerb Mirjana Matijevic
1999 Helene Löwenstein Katharina Mainka (2)
2000 kein Wettbewerb Ellen Ewering
2001 Katharina Berndt Sylvia Schweda
2002 Natascha Börger (2) Katharina Berndt (3)
2003 Alexandra Vodjanikova (SF) Natascha Börger (1)
2004 kein Wettbewerb Silke Stark
2005 Shermine Shahrivar (1) Ivana Martinovic (3)
2006 Daniela Domröse (SF) Aslı Bayram
2007 kein Wettbewerb Daniela Domröse
2008 kein Wettbewerb Alena Gerber
  • Miss Europe: Veranstaltungen, die zeitlich an einen ausgefallenen Wettbewerb grenzten, erhielten eine doppelte Jahreszahl als Benennung, zum Beispiel 1991 Miss Europe 1990/91. Miss Europe fand 2006 zuletzt statt.
  • Miss Baltic Sea: Bei diesem Wettbewerb fand die Veranstaltung im Herbst vor dem Amtsjahr statt: Miss Baltic Sea 1996 wurde also bereits 1995 gewählt usw. Ab Ende 2006 hieß er Miss Baltic Sea and Scandinavia und wurde nur noch zweimal ausgetragen.

Wettbewerbe vor 1945[Bearbeiten]

Wettbewerbe vor dem Zweiten Weltkrieg
Jahr Miss Universe Miss Europe
1926-27 keine Teilnahme kein Wettbewerb
1928 Hella Hoffmann N. N.
1929 Ingeborg Grahn Elisabeth Rodzyn
1930 [Galveston, Texas] Carla Bohl Dorit Nitykowski
[Rio de Janeiro] Dorit Nitykowski
1931 Daisy d’Ora [Daisy Baronesse von Freyberg] (4) Ruth Ingrid Richard
1932 Ruth Ingrid Richard Liselotte de Booy-Schulze
1933 kein Wettbewerb Charlotte Hartmann
1934 Emma Kant
1935 keine Teilnahme Elisabeth Pitz
1936-38 kein Wettbewerb keine Teilnahme

Weitere, nicht mehr ausgetragene Wettbewerbe[Bearbeiten]

Ehemalige Wettbewerbe
Jahr Miss Maja Miss Nations Queen of the Year
1963 kein Wettbewerb Anita Steffen kein Wettbewerb
1964 Marion Zota (3)
1965 kein Wettbewerb
1966 N. N.
1967 N. N.
1968 Heidi Horn Kauertz
1969 keine Teilnahme
1970 Anja Meyer (4)
1971 Brigitte Weining
1972 Gabi Berendt
1973 N. N.
1974 Claudia …
1975–1979 keine Teilnahme
1980 Renate Reissman (4)
1981 keine Teilnahme keine Teilnahme
1982–1983 kein Wettbewerb
1984 Friederike Lüneburg
1985 Ines Gatz Assmann
1986–1987 keine Teilnahme
1988 Kathrin Purrucker (1)
1989 Carmen Kulinski Daniela Grün (SF)
1990 kein Wettbewerb Andrea Stelzer (SF)
1991 Evelyn Schiedlatzek (3) kein Wettbewerb
1992 kein Wettbewerb
1993 keine Teilnahme
1994 Tanja Wild
1995 Heike Schliecker Marita Nagel
1996 kein Wettbewerb Franziska Vogel
1997 Anna Groth
1998–1999 kein Wettbewerb
2000 keine Teilnahme
2001–2003 kein Wettbewerb
2004–2005 keine Teilnahme
  • Miss Maja: Der Wettbewerb fand 1966 bis 1991 unter dem Namen Miss Maja International statt und wurde 1995 sowie 2004/2005 als Miss Maja World durchgeführt. Gastgeber waren meist spanischsprachige Länder.
  • Miss Nations: Unter dieser Sammelbezeichnung sind hier die Wettbewerbe Miss United Nations (1963), Miss Nations (1964 und 1981) sowie Miss All Nations (1989/1990) gelistet. Die beiden erstgenannten wurden vom früheren Miss-Europe-Veranstalter MEO durchgeführt, der dritte hat nur zufällig einen ähnlichen Namen.

Weitere, kurzlebige Wettbewerbe[Bearbeiten]

Queen of Europe
1987 Anja Hörnich (1)
Miss Flower Queen
1990 Verona Feldbusch
Miss American Dream
1995 Verona Feldbusch (1)
  • Queen of Europe war der kurzlebige Name eines Konkurrenz-Wettbewerbs zur Miss Europe, der meist jedoch unter anderen Namen stattfand.
  • Der Wettbewerb Miss Flower Queen fand nur ein einziges Mal statt – 1990.
  • Für Miss American Dream gibt es keine Nachweise, dass diese Veranstaltung vor oder nach 1995 stattfand. Ein 2006 eingeführter Wettbewerb mit gleichem Namen (für verschiedene Altersklassen) steht nur Teilnehmerinnen aus den USA offen.

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. TIME Magazine vom 3. September 1934

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Miss Germany – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien