Motta Sant’Anastasia

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Motta Sant’Anastasia
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Motta Sant’Anastasia (Italien)
Motta Sant’Anastasia
Staat: Italien
Region: Sizilien
Provinz: Catania (CT)
Lokale Bezeichnung: Motta Sant'Anastasia
Koordinaten: 37° 30′ N, 14° 58′ O37.514.966666666667275Koordinaten: 37° 30′ 0″ N, 14° 58′ 0″ O
Höhe: 275 m s.l.m.
Fläche: 35 km²
Einwohner: 11.802 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 337 Einw./km²
Postleitzahl: 95040
Vorwahl: 095
ISTAT-Nummer: 087030
Volksbezeichnung: Mottesi
Schutzpatron: Sant’Anastasia

Motta Sant’Anastasia ist eine Stadt der Provinz Catania in der Region Sizilien in Italien mit 11.802 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2013).

Lage und Daten[Bearbeiten]

Motta Sant’Anastasia liegt 25 Kilometer westlich von Catania. Die Einwohner arbeiten hauptsächlich in der Landwirtschaft, der Schafszucht und der Industrie.

Die Nachbargemeinden sind Belpasso, Camporotondo Etneo, Catania und Misterbianco.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Gründungsjahr des Ortes ist unbekannt. Der Ort entwickelte sich ab dem 11. Jahrhundert um das von den Normannen gebaute Schloss.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Pfarrkirche aus dem 12. Jahrhundert
  • Schloss aus dem 11. Jahrhundert
  • Panorama des Ätnas

Erinnerungsstätten[Bearbeiten]

An der Verbindungsstraße zum Ort Motta Sant'Anastasia, am Fuße des Ätna, befindet sich die Kriegsgräberstätte für die in Sizilien gefallenen und gestorbenen deutschen Soldaten des Zweiten Weltkrieges. Es waren Verwundete aus Nordafrika, die in Lazaretten in Sizilien starben. Ferner Gefallene, die bei und nach der Landung der Alliierten vom Juli 1943 in Sizilien bei Kampfhandlungen, etwa bei einem Flugzeugangriff auf ein Kriegsschiff im Hafen von Messina, starben.[2] Von den 4.561 Toten sind 451 unbekannt geblieben. Die Namen der bekannten Kriegstoten, darunter der Sportler Luz Long, sind auf 52 Namensplatten aus Naturstein in fünf Höfen dokumentiert. In der nicht zugänglichen Gruft unter den Namensplatten ruhen die Gebeine.[3]. Die Kriegsgräberstätte wurde 25. Juni 1965 eingeweiht. Nach grundlegender Restaurierung von Ende 2009 bis Anfang 2011 wurde sie am 29. April 2011 erneut eingeweiht. [4]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2013.
  2. Informationsschreiben des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge vom 7. Juni 2011, TFNL11CW.
  3. Website des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (Arbeit des Volksbundes und Beschreibung des Soldatenfriedhofs in Motta St. Anastasia)
  4. Informationsschreiben des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge vom 25. Februar 2011, TFNL1AW.