Königreich Ryūkyū

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Königreich Ryūkyū
琉球王国 (japanisch)
琉球國 (Ryūkyū)
1429–1879
Flagge Ryūkyūs Wappen Ryūkyūs
Flagge Wappen


Navigation Flag of Japan.svg
Flag of Kagoshima Prefecture.svg
Symbol of Okinawa Prefecture.svg
Amtssprache Ryūkyū
Klassisches Chinesisch
Hauptstadt Shuri
Staatsform Königreich
Regierungsform Konstitutionelle Monarchie
Staatsoberhaupt König (国王)
Parlament Shuri Ō-fu (首里王府)
Sanshikan (三司官)
Religionen Buddhismus
Konfuzianismus
Daoismus
Fläche 2.271 km²
Gründung 1429
Vereinigung
Japanische Invasion 5. April 1609
Reform der Präfekturen 1871
Japanische Annexion 11. März 1879
Karte
Ryukyu orthographic.svg

Das Königreich Ryūkyū (japanisch 琉球王国 Ryūkyū Ōkoku; Ryūkyū 琉球國 Ruuchuu-kuku; chinesisch 琉球國 / 琉球国Pinyin Liúqiú Guó) war ein unabhängiger Staat, der zwischen dem 15. Jahrhundert und dem 19. Jahrhundert den Großteil der Ryūkyū-Inseln beherrschte. Die Könige von Ryūkyū vereinigten Okinawa und eroberten die Amami-Inseln in der heutigen japanischen Präfektur Kagoshima sowie die Sakishima-Inseln in der Nähe von Taiwan. Trotz seiner geringen Größe spielte das Königreich im ost- und südostasiatischen Seehandel eine wichtige Rolle. Seit dem 30. November 2000 gehören die Burgen (Gusuku) und weitere Stätten des Königreichs Ryūkyū zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Geschichte[Bearbeiten]

Entstehung des Königreiches[Bearbeiten]

Karte zur Zeit der drei Königreiche

Mit Beginn des 14. Jahrhunderts vereinigten sich die einzelnen Stammesfürstentümer auf der Insel Okinawa zu den drei Königreichen Hokuzan („Nördliche(r) Berg(e)“), Chūzan („Zentrale(r) Berg(e)“) und Nanzan („Südliche(r) Berg(e)“), was als Zeit der drei Königreiche oder Sanzan-Zeit in die Geschichte einging. Hokuzan, das die nördliche Hälfte der Insel beherrschte, war das flächenmäßig größte und militärisch stärkste, aber wirtschaftlich schwächste der drei Reiche. Nanzan kontrollierte den südlichen Teil der Insel. Chūzan lag im Zentrum der Insel und war das wirtschaftlich stärkste Reich. Die Hauptstadt von Nanzan, Shuri, grenzte an die bedeutenden Häfen Naha und Kanemura, die Zentren der traditionellen chinesischen Erziehung auf der Insel. Diese Städte sollten mit Chūzan das Zentrum des Königreiches Ryūkyū bis zu seiner Abschaffung bilden.

Viele Chinesen zogen in dieser Zeit auf die Ryūkyū-Inseln, um der Regierung zu dienen oder um sich im Handel zu betätigen. Auf Wunsch des Königs von Ryūkyū entsandte die Ming-Dynastie unter Hongwu im Jahre 1392 36 Familien aus der Provinz Fujian, um die Wirtschaft zu unterstützen. Viele Beamte des Königreiches stammten von diesen Einwanderern ab, wurden in China geboren oder hatten chinesische Großeltern.[1] Sie unterstützten Ryūkyū bei der Weiterentwicklung seiner Technologie und den diplomatischen Beziehungen.[2][3][4] Nach der Aussage von Li Hongzhang, einem General und Staatsmann der Qing-Dynastie, bei einem Treffen mit US-Präsident Ulysses S. Grant bestand zwischen China und Ryūkyū eine besondere Beziehung, da das Königreich seit Jahrhunderten China tributpflichtig war und die Chinesen dem Königreich in einer freundschaftlichen und vorteilhaften Beziehung besondere Handelsprivilegien gewährten.[5]

König Shō Shin (1465–1526)

Diese drei anfänglichen Fürstentümer wurden von Häuptlingen geführt und bekämpften sich gegenseitig, woraus Chūzan schließlich siegreich hervorging. Daraufhin wurden die Chūzan-Fürsten offiziell von der Ming-Dynastie als rechtmäßige Könige über Nanzan und Hokuzan betrachtet. Der Herrscher von Chūzan übergab den Thron an König Hashi, der Hokuzan 1416 sowie Nanzan 1429 eroberte, sowie Okinawa erstmals einte und die erste Shō-Dynastie gründete. Hashi erhielt 1421 vom Ming-Kaiser den Zunamen „Shō“ (chinesisch , Shang) und war fortan als „Shō Hashi“ (chinesisch 尚巴志 Shang Bazhi) bekannt.[6]

Der Palast von Shuri

Shō Hashi übernahm das hierarchische Gerichtssystem aus China, errichtete den Shuri-Palast sowie die Hauptstadt Shuri und den Hafen von Naha. Als 1469 König Shō Toku, der Enkel von Shō Hashi, ohne einen männlichen Erben zu hinterlassen verstarb, erklärte ein Palastdiener, er sei Tokus Adoptivsohn und wurde dabei von China unterstützt. Der Thronprätendent nahm den Namen Shō En an und gründete die zweite Shō-Dynastie.[6] Das Königreich erlebte während der Regierungszeit des zweiten Königs der Dynastie Shō Shin zwischen 1478 und 1526 seine Blütezeit.[6]

Bis zum Ende des 15. Jahrhunderts dehnte das Königreich seinen Herrschaftsbereich bis auf die südlichsten Inseln des Archipels aus und 1571 wurden die Amami- sowie die Ōshima-Inseln im Norden vor Kyūshū erobert.[7] Während das Königreich sein politisches System etablierte und die Herrschaft über die Inseln im Norden anerkannt wurde, wurden die Sakishima-Inseln im Süden jahrhundertelang von tributpflichtigen Lehnsherren regiert.[8]

Goldenes Zeitalter des Seehandels[Bearbeiten]

Delegation des Königreiches 1710 in Edo

Für beinahe zwei Jahrhunderte spielte das Königreich Ryūkyū im ost- und südostasiatischen Seehandel eine wichtige Rolle.[9] Zentraler Bestandteil der maritimen Aktivitäten war die Beibehaltung der engen Beziehungen zum China der Ming-Dynastie, welche 1372 mit Chūzan, 1380 mit Nanzan und 1383 mit Hokuzan begonnen wurden[7][10], deren Anfänge bis zu den drei vorhergehenden Königreiche auf Okinawa zurückreichen. China stellte für die Flotte von Ryūkyū Schiffe bereit[11], gestattete einer beschränkten Anzahl von Ryūkyūanern eine Ausbildung an der kaiserlichen Akademie in Peking und gewährte dem König von Chūzan weitreichende Handelsprivilegien für die Häfen der Ming-Dynastie. Ryūkyūanische Schiffe betrieben an vielen Häfen der Region Handel mit anderen Staaten, so unter anderen mit China, Đại Việt (Vietnam), Korea, Japan, Java, Malakka, Pattani, Palembang, Siam und Sumatra.[12]

Chinesische Gesandtschaft auf Ryūkyū

Japanische Güter wie Silber, Schwerter, Kriegsfächer, Lackarbeiten und Faltwände sowie chinesische Güter wie Heilkräuter, Münzen, glasierte Keramik, Brokat und Textilien wurden mit südasiatischen Sappanholz, Nashorn, Zinn, Zucker, Eisen, Ambra, indischen Elfenbein und arabischen Weihrauch gehandelt. Insgesamt sind 150 Reisen Ryūkyūanischer Schiffe zwischen dem Königreich und Südostasien im Rekidai Hōan, einem offiziellen Verzeichnis von diplomatischen Dokumenten des Königreiches, in den Jahren von 1434 bis zu den 1630ern verzeichnet, unter anderem 61 nach Siam, 10 nach Malakka 10 nach Pattani und 8 nach Java.[12]

Die chinesische Politik des beschränkten Handels mit Vasallenstaaten (Hai jin, chinesisch 海禁) und der Bevorzugung Ryūkyūs durch die Ming-Dynastie führten für mehr als 150 Jahre zu einer blühenden Wirtschaft im Königreich.[13] Dennoch zerfiel im späten 16. Jahrhundert der kommerzielle Wohlstand Ryūkyūs. Der Rückgang der Bedrohung durch die wōkòu (japanische Piraten) und andere Faktoren führten zum allmähliche Verlust der chinesischen Bevorzugung[14]; das Königreich litt zusehends unter erhöhten Wettbewerb im Seeverkehr durch portugiesische Händler.[7]

Japanische Invasion und Unterwerfung[Bearbeiten]

König Shō Tai (1848–1879)

Etwa um 1590 bat der japanische Feldherr und faktische Herrscher Japans Toyotomi Hideyoshi das Königreich Ryūkyū um Unterstützung bei der Eroberung Koreas. Bei einem Erfolg plante Hideyoshi anschließend eine Invasion in China. Da Ryūkyū ein Vasall Chinas war, wurde die Bitte zurückgewiesen. Das Tokugawa-Shogunat, das nach dem Scheitern Hideyoshis entstand, gestattete den Shimazu, Feudalherren in Satsuma (der heutigen Präfektur Kagoshima), eine Expedition zur Eroberung Ryūkyūs zu entsenden. Die Invasion erfolgte im Jahr 1609 und die Inseln wurden ohne größeren Widerstand rasch besetzt.[7][6] König Shō Nei wurde gefangen genommen und nach Satsuma sowie später nach Edo (dem heutigen Tokio) gebracht. Nachdem er zwei Jahre später freigelassen wurde, wurde dem Königreich wieder eine gewisse Autonomie zugestanden. Dennoch sicherte sich Satsuma die Kontrolle über einige Gebiete des Königreiches wie die Amami-Ōshima-Inseln, die der Präfektur Kagoshima angegliedert wurden und nicht an die Präfektur Okinawa zurückgegeben wurden.

Das Königreich fand sich in einer zweifachen Unterordnung gegenüber China und Japan wieder, in der tributpflichtige Beziehungen mit der Ming-Dynastie und dem Tokugawa-Shogunat gepflegt wurden. 1655 genehmigte das Shogunat tributpflichtige Beziehungen des Königreiches mit der Qing-Dynastie, die 1644 die Ming-Dynastie ablöste. Dies galt als gerechtfertigt, um der Qing-Dynastie keinen Kriegsgrund gegen Japan zu geben.[15]

Seitdem die Ming-Dynastie den Handel mit Japan verbot, nutzte Satsuma mit der Unterstützung des Tokugawa-Shogunats die Handelsbeziehungen des Königreiches Ryūkyū um den Handel mit China auf indirekten Wege wieder aufzunehmen. Da Japan zuvor alle Verbindungen mit den europäischen Ländern mit Ausnahme der Niederländer unterbunden hatte, erwiesen sich diese Handelsbeziehungen sowohl für das Tokugawa-Shogunats als auch für Satsuma nützlich, um ihren Einfluss und ihre Macht auszubauen und das Shogunat in den 1860ern schließlich zu stürzen.

König Shō Iku (1829–1847)

Die Könige von Ryūkyū waren ein Vasall des daimyō (Fürsten) von Satsuma, dennoch gehörte dessen Land zu keinem han (Lehen). Bis zur endgültigen Annektierung der Inseln und der Abschaffung des Königreiches 1879 wurden die Inseln nicht als Teil Japans angesehen und die Ryūkyūaner nicht als Japaner betrachtet. Obwohl faktisch unter der Kontrolle von Satsuma, wurde Ryūkyū ein hoher Grad Autonomie gewährt, um die Handelsinteressen des daimyō von Satsuma und des Shogunats mit China optimal zu schützen. Da Ryūkyū ein Vasallenstaat Chinas war und Japan die diplomatischen Beziehungen mit China beendete, erkannte Peking die japanische Herrschaft über Ryūkyū nicht an. So sahen sich Satsuma und das Tokugawa-Shogunat gezwungen, sich aus den inneren Angelegenheiten des Königreiches herauszuhalten und keine Kontrolle auf die Politik und Gesetzgebung auszuüben. Dadurch wahrten alle drei beteiligten Parteien – die königliche Regierung Ryūkyūs, der daimyō von Satsuma und das Shogunat – den Anschein, das Ryūkyū ein unabhängiges Land sei. Japanern war ohne Erlaubnis des Shogunats der Besuch der Inseln verboten, und Ryūkyūanern war die Übernahme von japanischen Namen, Kleidung oder Bräuchen untersagt. Ihnen wurde sogar untersagt, erworbene Kenntnisse der japanischen Sprache bei Aufenthalten in Edo zu zeigen. Die Shimazu gewannen an Ansehen, als sie eine Parade für den König von Ryūkyū, seine Beamten und andere Ryūkyūanern beim Besuch in Edo abhielten. Als einziger han mit einem König und einem ganzen Königreich als Vasallen profitierte Satsuma von der Exotik Ryūkyūs.

Flagge des Königreiches von 1875 bis 1879

1872 wurde die Verwaltung der japanischen Präfekturen reformiert und Ryūkyū in eine Provinz umgewandelt.[16][17] Während in Japan die Han abgeschafft wurden, wurde das Königreich Ryūkyū zu einem solchen ernannt.[18] Somit wurde der Schein der Unabhängigkeit aus diplomatischen Gründen beibehalten.[19]

Am 11. März 1879 schaffte die japanische Meiji-Regierung das Königreich Ryūkyū ab und gliederte die Inseln in die Präfektur Okinawa ein. Die Amami-Ōshima-Insel, die bereits nach Satsuma eingegliedert wurde, wurde Teil der Präfektur Kagoshima.[6] Der letzte König von Ryūkyū, Shō Tai, wurde zum Umzug nach Tokio gezwungen und als Entschädigung zum Markgraf in den Kazoku-Adelsstand erhoben.[20] Sein Tod 1901 beendete die historische Verbindung zu dem Königreich.[21]

Liste der Könige von Ryūkyū[Bearbeiten]

Königliches Siegel von Ryūkyū
Könige von Chūzan
Name Kanji Regierungszeit Klan oder Dynastie Anmerkungen
Shunten 舜天 1187–1237 Tenson-Klan
Shun Bajunki 舜馬順熈 1238–1248 Tenson-Klan
Gihon 義本 1249–1259 Tenson-Klan
Eiso 英祖 1260–1299 Eiso-Klan
Taisei 大成 1300–1308 Eiso-Klan
Eiji 英慈 1309–1313 Eiso-Klan
Tamagusuku 玉城 1314–1336 Eiso-Klan
Seii 西威 1337–1354 Eiso-Klan
Satto 察度 1355–1395
Bunei 武寧 1396–1405
Shō Shishō 尚思紹 1405–1421 1. Shō-Dynastie
Shō Hashi 尚巴志 1422–1429 1. Shō-Dynastie
Könige von Ryūkyū
Name Kanji Regierungszeit Klan oder Dynastie Anmerkungen
Shō Hashi 尚巴志 1429–1439 1. Shō-Dynastie
Shō Chū 尚忠 1440–1442 1. Shō-Dynastie
Shō Shitatsu 尚思達 1443–1449 1. Shō-Dynastie
Shō Kinpuku 尚金福 1450–1453 1. Shō-Dynastie
Shō Taikyū 尚泰久 1454–1460 1. Shō-Dynastie
Shō Toku 尚徳 1461–1469 1. Shō-Dynastie
Shō En 尚円 1470–1476 2. Shō-Dynastie auch bekannt als Kanamaru Uchima
Shō Sen'i 尚宣威 1477 2. Shō-Dynastie
Shō Shin 尚真 1477–1526 2. Shō-Dynastie
Shō Sei 尚清 1527–1555 2. Shō-Dynastie
Shō Gen 尚元 1556–1572 2. Shō-Dynastie
Shō Ei 尚永 1573–1586 2. Shō-Dynastie
Shō Nei 尚寧 1587–1620 2. Shō-Dynastie regierte zur Zeit der Invasion des Shimazu-Klans; erster König, der ein Vasall von Satsuma war
Shō Hō 尚豊 1621–1640 2. Shō-Dynastie
Shō Ken 尚賢 1641–1647 2. Shō-Dynastie
Shō Shitsu 尚質 1648–1668 2. Shō-Dynastie
Shō Shōken 尚象賢 1666–1673 Sessei (Premierminister)
Shō Tei 尚貞 1669–1709 2. Shō-Dynastie auch bekannt als Shang Jing; 1645–1709
Shō Eki 尚益 1710–1712 2. Shō-Dynastie auch bekannt als Shang Ben; 1678–1712
Shō Kei 尚敬 1713–1751 2. Shō-Dynastie auch bekannt als Shang Jing; 1700–1751
Sai On 蔡温 1751–1752 Kokushi (Regent) bekannter Gelehrter und Historiker; 1682–1761
Shō Boku 尚穆 1752–1795 2. Shō-Dynastie auch bekannt als Shang Mu; 1739–1795
Shō On 尚温 1796–1802 2. Shō-Dynastie auch bekannt als Shang Wen; 1784–1802
Shō Sei 尚成 1803–1804 2. Shō-Dynastie auch bekannt als Shang Cheng; 1783–1804
Shō Kō 尚灝 1804–1828 2. Shō-Dynastie auch bekannt als Shang Hao; 1787–1839
Shō Iku 尚育 1829–1847 2. Shō-Dynastie auch bekannt als Shang Yu; 1813–1847
Shō Tai 尚泰 1848–1879 2. Shō-Dynastie auch bekannt als Shang Tai; 1843–1901; letzter König von Ryūkyū
Thronprätendent von Ryūkyū
Name Kanji Klan oder Dynastie Anmerkungen
Shō Ten 尚泰 2. Shō-Dynastie auch bekannt als Shang Ten; 1879–1920; letzter Kronprinz von Ryūkyū

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Shih-shan Henry Tsai, SUNY Press (Hrsg.): The eunuchs in the Ming dynasty. 1996, ISBN 0-7914-2687-4, S. 145 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  2.  Angela Schottenhammer, Otto Harrassowitz Verlag (Hrsg.): The East Asian maritime world 1400–1800: its fabrics of power and dynamics of exchanges. 2007, ISBN 3-447-05474-3, S. 13 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  3.  Gang Deng, Greenwood Publishing Group (Hrsg.): Maritime sector, institutions, and sea power of premodern China. 1999, ISBN 0-313-30712-1, S. 125 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  4.  Katrien Hendrickx: The Origins of Banana-fibre Cloth in the Ryukyus, Japan. ISBN 90-5867-614-5, S. 39 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  5.  Ulysses Simpson Grant, John Y. Simon, Ulysses S. Grant Association, SIU Press (Hrsg.): The Papers of Ulysses S. Grant: October 1, 1878 – September 30, 1880. 2008, ISBN 0-8093-2775-9, S. 165 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  6. a b c d e  Takeshi Hamashita: 沖縄入門 (Okinawa Nyūmon). Chikuma Shobō, Tokyo 2000, S. 207–13 ff.
  7. a b c d Matsuda. S. 16.
  8. Murai. S. 4–5.
  9.  Hiromichi Okamoto: Foreign Policy and Maritime Trade in the Early Ming Period Focusing on the Ryukyu Kingdom. In: Acta Asiatica. Vol. 95, 2008, S. 35.
  10.  Hiromichi Okamoto: Foreign Policy and Maritime Trade in the Early Ming Period: Focusing on the Ryukyu Kingdom. In: Acta Asiatica. Vol. 95, 2008, S. 36.
  11. Okamoto, S. 36.
  12. a b  Shunzō Sakamaki: Ryukyu and Southeast Asia. In: Journal of Asian Studies. Vol. 23, Nr. 3, Mai 1964, S. 382–384.
  13. Murai, Shōsuke. "Introduction." Acta Asiatica vol 95 (2008). Tokyo: The Tōhō Gakkai (The Institute of Eastern Culture), S. 4.
  14. Okamoto, S. 53.
  15.  David C. Kang: East Asia Before the West: Five Centuries of Trade and Tribute. 2010, S. 81.
  16. Matsuo, Kanenori Sakon. (2005). The Secret Royal Martial Arts of Ryukyu, S. 40.
  17. Kerr, George H. (1953). Ryukyu Kingdom and Province before 1945, S. 175.
  18. Lin, Man-houng. "The Ryukyus and Taiwan in the East Asian Seas: A Longue Durée Perspective," Asia-Pacific Journal: Japan Focus. 27. Oktober 2006, übersetzt und gekürzt aus Academia Sinica Weekly, No. 1084. 24. August 2006.
  19. Goodenough, Ward H. Book Review: "George H. Kerr. Okinawa: the History of an Island People ...," The Annals of the American Academy of Political and Social Science, May 1959, Vol. 323, No. 1, S. 165.
  20. Papinot, Jacques. (2003). Nobiliare du Japon – Sho, S. 56 (PDF@60; 634 kB); siehe auch Papinot, Jacques Edmond Joseph. (1906). Dictionnaire d’histoire et de géographie du Japon.
  21. Kerr, Ryukyu Kingdom, S. 236.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Königreich Ryūkyū – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien