Nußdorf am Haunsberg
| Nußdorf am Haunsberg | ||
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Staat: | Österreich | |
| Bundesland: | Salzburg | |
| Politischer Bezirk: | Salzburg-Umgebung | |
| Kfz-Kennzeichen: | SL | |
| Fläche: | 35,56 km² | |
| Koordinaten: | 47° 57′ N, 13° 0′ O47.9513441Koordinaten: 47° 57′ 0″ N, 13° 0′ 0″ O | |
| Höhe: | 441 m ü. A. | |
| Einwohner: | 2.276 (1. Jän. 2012) | |
| Postleitzahl: | 5151 | |
| Vorwahl: | 06276 | |
| Gemeindekennziffer: | 5 03 25 | |
| NUTS-Region | AT323 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Hauptstraße 17 5151 Nußdorf am Haunsberg |
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| Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Johann Ganisl (ÖVP) | |
| Gemeinderat: (2009) (17 Mitglieder) |
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| Lage der Gemeinde Nußdorf am Haunsberg im Bezirk Salzburg-Umgebung | ||
| (Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria) | ||
Nußdorf am Haunsberg ist eine Gemeinde im Bezirk Salzburg-Umgebung des Bundeslandes Salzburg in Österreich mit 2276 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012).
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Die Gemeinde liegt im nördlichen Flachgau an der Nordwestseite des 835 m ü. A. hohen Haunsbergs im Oichtental, rund 20 km nördlich der Landeshauptstadt Salzburg und ist Teil des Gerichtsbezirks Oberndorf. Sie umfasst die drei Katastralgemeinden
- Nußdorf
- Pinswag
- Weitwörth
und gliedert sich in insgesamt 23 Ortschaften und Weiler:
| Richtung Norden | Richtung Osten | Richtung Süden | Richtung Westen |
|---|---|---|---|
| Irlach Steinbach Eisping Pinswag Lauterbach Reinharting Liersching Durchham |
Kleinberg | Nußdorf Waidach Olching Kroisbach Schlößl Hochberg Gastein Schröck Lukasedt Weitwörth Pabing |
Rottstätt Altsberg Hainbach |
Politik [Bearbeiten]
Wahlsprengel [Bearbeiten]
Die Gemeinde umfasst drei Wahlsprengel:
- I. – Nußdorf
- II. – Pinswag
- III. – Schlößl
Gemeindevertretung [Bearbeiten]
Die Gemeindevertretung von Nußdorf am Haunsberg hat 17 Mitglieder und setzt sich seit der Gemeindevertretungswahl 2009 wie folgt zusammen:
- 10 ÖVP
- 5 SPÖ
- 2 Freie Demokraten Bündnis Zukunft Österreich (FDBZÖ), früher Freie Demokraten Nußdorf (FDN)
Direkt gewählter Bürgermeister ist Johann Ganisl (ÖVP).
Wappen [Bearbeiten]
Blasonierung: „Im roten Felde ein silbernes oder weißes Einhorn.“
Archäologischer Fund [Bearbeiten]
In Hainbach im Oichtental wurde 1894 bei Rodungsarbeiten ein spätkeltisches Eisendepot freigelegt. Zeitlich wird der Fund in die späte Latènezeit zu Beginn der römischen Epoche eingeordnet. Die Fundobjekte sind drei beim Nachgraben beschädigte Sensenblätter, ein Sensenring, ein Pflugmesser und eine Pflugschar sowie ein großes Beil. Diese Objekte befinden sich jetzt im Salzburg Museum Carolino Augusteum.[1]
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Naturdenkmäler [Bearbeiten]
Mehrere Naturdenkmäler existieren entlang eines Geologielehrpfades an der Nordwestseite des Haunsbergs. Besonders zu nennen ist dabei der Kroisbachgraben, der eine für Europa bedeutsame Fossilienfundstätte aus dem Paläozän (Zeitraum vor 65 bis 55 Millionen Jahren) darstellt. Weiters befinden sich entlang des Lehrpfades unter anderem ein für Geologen interessanter Steinbruch und ein Wasserfall.
Auf dem Rücken des Hausbergs befindet sich die Kaiserbuche, ein symbolbehafteter Baum, der als Wahrzeichen des Flachgaus gilt.
Gesellschaft [Bearbeiten]
Die Sozialstruktur ist ländlich dominiert. Gemessen an der Einwohnerzahl ist in der Gemeinde ein reges Vereinsleben zu verzeichnen. Es existieren über 30 verschiedene Berufs-, Sozial-, Sport- und Freizeitvereine.
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
- Paula Fichtl (1902–1989), langjährige Haushälterin von Sigmund Freud, war in Nußdorf im Krämerladen Oberreiter „Mädchen für alles“.
- Sanel Kuljić (* 1977), österreichischer Fußball-Nationalspieler, wohnte einige Jahre in Nußdorf, als er noch bei der SV Josko Ried tätig war.
Weblinks [Bearbeiten]
- Webseite der Gemeinde
- Über unsere Gemeinde. Freiwillige Feuerwehr Nußdorf am Haunsberg
- Geschichte der Haunsberger. Gerhard Michalek, dorfzeitung.com
- Gemeindedaten von Nußdorf am Haunsberg. In: Statistik Austria.
- Nußdorf am Haunsberg. In Salzburger Nachrichten: Salzburgwiki.
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Susanne Sievers/Otto Helmut Urban/Peter C. Ramsl: Lexikon zur Keltischen Archäologie. A–K und L–Z; Mitteilungen der prähistorischen Kommission im Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2012, ISBN 978-3-7001-6765-5, S. 719.
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