Panketal

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Panketal
Panketal
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Panketal hervorgehoben
52.65305555555613.53561Koordinaten: 52° 39′ N, 13° 32′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Barnim
Höhe: 61 m ü. NN
Fläche: 25,84 km²
Einwohner:

19.291 (31. Dez. 2011)[1]

Bevölkerungsdichte: 747 Einwohner je km²
Postleitzahl: 16341
Vorwahl: 030
Kfz-Kennzeichen: BAR, BER, EWVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Kfz enthält Leerzeichen
Gemeindeschlüssel: 12 0 60 181
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schönower Straße 105
16341 Panketal
Webpräsenz: www.panketal.de
Bürgermeister: Rainer Fornell (SPD)
Lage der Gemeinde Panketal im Landkreis Barnim
Ahrensfelde Althüttendorf Bernau bei Berlin Biesenthal Breydin Britz (bei Eberswalde) Chorin Eberswalde Friedrichswalde Hohenfinow Joachimsthal Liepe Lunow-Stolzenhagen Marienwerder Melchow Niederfinow Oderberg Panketal Parsteinsee Rüdnitz Schorfheide Sydower Fließ Wandlitz Werneuchen Ziethen BrandenburgKarte
Über dieses Bild

Panketal ist eine Gemeinde im Süden des Landkreises Barnim in Brandenburg direkt an der Stadtgrenze Berlins.

Inhaltsverzeichnis

Geographie [Bearbeiten]

Geographische Lage [Bearbeiten]

Die Gemeinde Panketal liegt auf der eiszeitlich gebildeten Barnimhochfläche und wird dem Niederbarnim zugerechnet. Die höchste Erhebung des Gemeindegebiets wird auf dem Gehrenberg mit 93 m ü. NN erreicht. Die namensgebende Panke, ein Nebenfluss der Spree, durchquert die Gemeinde von Bernau kommend und prägt sie ebenso wie der Bach Dranse. Die Bebauung der Ortsteile Zepernick und Schwanebeck geht fließend in die des Berliner Ortsteils Buch über.

Ortsteile [Bearbeiten]

Geschichte [Bearbeiten]

Panketal entstand am 26. Oktober 2003 aus dem Zusammenschluss der bis dahin selbständigen Gemeinden Zepernick und Schwanebeck.[2]

Die amtsfreie Gemeinde ist Rechtsnachfolger des Amtes Panketal, das am 2. September 1992 gegründet und im Zuge der Gemeindegebietsreform schließlich am 26. Oktober 2003 aufgelöst wurde. Es bestand aus den Gemeinden Schönow, Ladeburg, Börnicke, Rüdnitz, Lobetal, Zepernick und Schwanebeck.

Bevölkerungsentwicklung [Bearbeiten]

Die Bevölkerung der Gemeinde hat im Zeitraum 1996–2003 um 52,8 % zugenommen und wird nach den Prognosen der Bertelsmann-Stiftung bis 2020 auf über 20.000 anwachsen. Damit liegt Panketal im Trend vieler Umlandgemeinden von Berlin, die aufgrund ihrer Funktion als suburbane Wohnorte erhebliche Wanderungsgewinne verzeichnen können.

Politik [Bearbeiten]

Kommunalwahl 2008
Wahlbeteiligung: 50,43 % (2003: 47,13 %)
 %
30
20
10
0
27,93 %
25,60 %
20,04 %
9,49 %
9,28 %
4,10 %
3,56 %
keine
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2003
 %p
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-0,26 %p
+3,12 %p
-7,48 %p
+2,41 %p
+3,27 %p
+1,53 %p
+3,56 %p
-6,14 %p
Anmerkungen:
b 2003: PDS
d WG Bündnis Panketal
g 2008: Die Unabhängigen
h 2003: ZEP 2000 (4,93 %); EB Schwarz (1,21 %)
Rathaus Panketal am S-Bahnhof Zepernick

Gemeindevertretung [Bearbeiten]

Die Gemeindevertretung der Gemeinde Panketal besteht aus 28 Gemeindevertretern und dem Bürgermeister.

(Stand: Kommunalwahl am 28. September 2008)[3]

Bürgermeister [Bearbeiten]

Seit dem 16. November 2003 übt Rainer Fornell (SPD) das Amt des 1. Bürgermeisters der Gemeinde Panketal aus. In der Wahl vom 11. September 2011 wurde er mit 64,84 % der abgegebenen Stimmen im Amt bestätigt.

Wappen [Bearbeiten]

Das Wappen wurde am 12. April 2005 genehmigt.

Blasonierung: „In Grün eine durchgehende goldene Steinbrücke unter deren Bogen ein linksgewendeter, schwarz-bewehrter silberner Schwan auf goldenen Wellen schwimmt; drauf eine silberne Eiche mit goldenen Eicheln, rechts vom Stamm begleitet von einem goldenen Wagen- und links von einem goldenen Eisenbahnrad.“[4]

Das Wappen wurde vom Heraldiker Frank Diemar gestaltet.

Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]

In der Liste der Baudenkmale in Panketal stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Baudenkmale.

Hochseilklettergarten [Bearbeiten]

Hochseilklettergarten Hobrechtsfelde

Seit 2006 verfügt der Ortsteil Hobrechtsfelde über den HOBI Hochseilklettergarten, der vom SG Einheit Zepernick e. V. eingerichtet wurde. Aufgrund von Finanzproblemen beim Verein endete der Betrieb durch die SG Einheit Zepernick bereits 2008. Seitdem wird der Klettergarten von einem externen Betreiber bewirtschaftet. Der Klettergarten wurde mit 150.000 € gefördert. Er besteht aus einem stabilen Grundgerüst aus Baumstämmen, Balken und Seilen, die in einer Höhe zwischen 8 und 10 Metern zwischen zwei Plattformen 23 Übungselemente beinhalten. Ein benachbarter Kinderspielplatz und ein Blockhaus mit Imbissangebot runden den Erlebnisgarten ab.[5] [6]

Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]

Verkehr [Bearbeiten]

Panketal verfügt über zwei Haltepunkte der Berliner S-Bahn, Röntgental und Zepernick, auf der Linie S2 zwischen Blankenfelde und Bernau. Von hier bestehen Verbindungen nach Bernau und Berlin. Die Autobahn 10 (Berliner Ring) durchkreuzt das südliche Gemeindegebiet zweimal. Am Autobahndreieck Schwanebeck zweigt die A 11 ab, die in Richtung Szczecin führt. Zwei Autobahnanschlussstellen nahe Panketal sind südlich die Abfahrt Berlin-Weißensee der A 10 und östlich die Abfahrt Bernau-Süd der A 11. Außerdem verläuft die Bundesstraße 2 durch den Ortsteil Schwanebeck.

Persönlichkeiten [Bearbeiten]

Literatur [Bearbeiten]

  • Demographiebericht Panketal. Bertelsmann Stiftung. Gütersloh, 2005. (pdf-Datei)

Weblinks [Bearbeiten]

 Commons: Panketal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg: Bevölkerung im Land Brandenburg am 31. Dezember 2011 nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden (PDF; 31,71 KB), Stand 31. Dezember 2011. (Hilfe dazu)
  2. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003
  3. http://www.statistik-berlin-brandenburg.de/Publikationen/Stat_Berichte/2008/SB_B7-3-5_j05-08_BB.pdf, Seite 14
  4. Wappenangaben auf dem Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg
  5. Hochseilklettergarten auf der Gemeinde-Homepage
  6. Details zum Klettergarten auf der Website von Berlin-Buch