Pfarrwerfen

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Pfarrwerfen
Wappen von Pfarrwerfen
Pfarrwerfen (Österreich)
Pfarrwerfen
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Salzburg
Politischer Bezirk: St. Johann im Pongau
Kfz-Kennzeichen: JO
Fläche: 38,15 km²
Koordinaten: 47° 27′ N, 13° 12′ O47.45833333333313.205555555556545Koordinaten: 47° 27′ 30″ N, 13° 12′ 20″ O
Höhe: 545 m ü. A.
Einwohner: 2.221 (1. Jän. 2012)
Bevölkerungsdichte: 58 Einw. pro km²
Postleitzahl: 5452
Vorwahl: 06468
Gemeindekennziffer: 5 04 16
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Dorfwerfen 4
5452 Pfarrwerfen
Website: www.gemeinde.pfarrwerfen.at
Politik
Bürgermeister: Simon Illmer (ÖVP)
Gemeinderat: (2009)
(17 Mitglieder)
ÖVP 11, SPÖ 6
Lage der Gemeinde Pfarrwerfen im Bezirk St. Johann im Pongau
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Über dieses Bild
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Pfarrwerfen, das Dorf
Pfarrwerfen, das Dorf
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Pfarrwerfen ist eine Gemeinde mit 2221 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012) im Salzburger Land im Bezirk St. Johann im Pongau in Österreich.

Inhaltsverzeichnis

Geografie [Bearbeiten]

Die Gemeinde liegt im Pongau im Salzburger Land. Bis Ende 2002 gehörte die Gemeinde zum Gerichtsbezirk Werfen, seit 2003 ist sie Teil des Gerichtsbezirks Sankt Johann im Pongau.

Ortsteile sind Dorf, Dorfwerfen, Ellmauthal, Grub, Laubichl, Lehen, Maier, Pöham und Schlaming.

Geschichte [Bearbeiten]

Ab dem 5. Jahrhundert v. Chr. wurde das Gebiet von Kelten besiedelt, um 200 v. Chr. Teil des Königreichs Noricum, das um 50 n. Chr. Teil des Römischen Reiches wurde. Nach dessen Teilung wird das heutige Gemeindegebiet um das Jahr 300 Teil von Noricum Ripense. Im 5. Jahrhundert bricht die römische Herrschaft zusammen, 488 befahl Odoaker den Abzug der romanischen Bevölkerung aus Noricum. Im 8  Jahrhundert begann die systematische Christianisierung (vergl. Geschichte des Christentums in Österreich), die Erzdiözese Salzburg wurde durch Rupert von Salzburg gegründet, 711 erfolgt die Klostergründung "Cella Maximiliana" in Bischofshofen.

Pfarrwerfen wurde 1074 in einem Schenkungsbrief durch Erzbischof Gebhard von Helfenstein erstmals urkundlich genannt (parochia s. Cyriaci, Pfarre zum Hl. Cyriak) und gehörte seit 1398 zum Fürsterzbistum Salzburg.

Mit dem Frieden von Pressburg von 1805 kam Pfarrwerfen mit Salzburg zu Österreich. Am 9. April 1809 begann Österreich einen Krieg gegen Frankreich. Als Folge der österreichischen Niederlage fiel Salzburg vorübergehend an Bayern (Friede von Schönbrunn, 14. Oktober), nach dem Wiener Kongress 1816 kam Salzburg durch den Vertrag von München (14. April) wieder zu Österreich.

Politik [Bearbeiten]

11
6
11 
Von 17 Sitzen entfallen auf:

Bürgermeister ist LT-Präs. ÖkR. Simon Illmer von der ÖVP.

Wappen [Bearbeiten]

Wappen at pfarrwerfen.png

Das Wappen der Gemeinde ist beschrieben:

In gespaltenem Schild rechts in Silber ein schräglinkes aufrechtes rotes Schwert, darunter gekreuzt mit einem grünen Palmenzweig. Links in Rot ein silberner römischer Meilenstein, belegt mit dem schwarzen Buchstaben "V".

Der römische Meilenstein weist auf die römische Nord-Südverbindung von Juvavum über den Radstädter Tauern nach Süden hin. Das "V" im Meilenstein steht für die Raststation Vocario. Der Palmwedel und das Schwert sind die Zeichen des Hl. Cyriak, des Kirchenpatrons von Pfarrwerfen, der als friedlicher Märtyrer (Palmzweig) durch das Schwert hingerichtet wurde.

Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Pfarrwerfen
  • Pfarrkirche Pfarrwerfen aus dem 14. und 15. Jahrhundert mit stattlichem Pfarrhof
  • Freilichtmuseum mit sechs erhaltenen Gemachmühlen
  • Am 1. Jänner findet der Pfarrwerfner Perchtenlauf statt

Persönlichkeiten [Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde:

Weblinks [Bearbeiten]

 Commons: Pfarrwerfen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Nachweise [Bearbeiten]