Platanen-Hahnenfuß

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Platanen-Hahnenfuß
Platanen-Hahnenfuß (Ranunculus platanifolius)

Platanen-Hahnenfuß (Ranunculus platanifolius)

Systematik
Ordnung: Hahnenfußartige (Ranunculales)
Familie: Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae)
Unterfamilie: Ranunculoideae
Tribus: Ranunculeae
Gattung: Hahnenfuß (Ranunculus)
Art: Platanen-Hahnenfuß
Wissenschaftlicher Name
Ranunculus platanifolius
L.

Der Platanen-Hahnenfuß oder auch Platanenblättriger Hahnenfuß (Ranunculus platanifolius) ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Sie ist in Europa verbreitet.

Beschreibung[Bearbeiten]

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Blüte im Detail

Der Platanen-Hahnenfuß wächst als ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 40 bis 120 Zentimeter. Die Laubblätter sind tief-gespalten bis -geschnitten (aber nicht bis zum Spreitengrund geteilt). Die Abschnitte der Stängelblätter sind schmal, die obersten meist ganzrandig.

Die Blütezeit reicht von Mai bis Juli. Die Blütenstiele sind stets kahl, aufrecht bis aufrecht abstehend und vier- bis fünfmal so lang wie das Deckblatt. Die Blütenkronblätter sind weiß. Die Staubblätter überragen die Griffel. Die reifen Nüsschen sind bei einer Länge von 3 bis 4 Millimeter sowie einer Breite von etwa 3 Millimeter fast kugelig, etwas aufgeblasen und geschnäbelt.

Der Platanen-Hahnenfuß ist diploid und die Chromosomenzahl beträgt 2n = 16[1].

Ähnliche Art[Bearbeiten]

Der Platanen-Hahnenfuß ähnelt im Aussehen dem Eisenhutblättrigen Hahnenfuß und kann mit diesem leicht verwechselt werden.

Ökologie[Bearbeiten]

Der Platanen-Hahnenfuß ist ein Hemikryptophyt und eine Halbrosettenpflanze.[2]

Blütenökologisch handelt es sich um homogame bis vormännliche „Nektar führende Scheibenblumen“.[2]

Die Fruchtreife reicht von Juli bis Oktober. Die Früchte breiten sich als Ballonflieger aus. Es handelt sich um einen Kältekeimer.[2]

Vorkommen[Bearbeiten]

Das Verbreitungsgebiet des Platanen-Hahnenfuß umfasst weite Gebiete Europas. Er kommt vom nördlichen Südeuropa bis Nordnorwegen vor.

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Der Platanen-Hahnenfuß wächst in Österreich zerstreut bis häufig besonders über kalkhaltigem Untergrund in Schluchtwäldern und Hochstaudenfluren in der obermontanen bis subalpinen Höhenstufe. Sie fehlt in Burgenland und Wien. Der Platanen-Hahnenfuß vikariiert mit dem Eisenhutblättrigen Hahnenfuß, der an ähnlichen Standorten, aber über Silikatgestein vorkommt.

Nutzung[Bearbeiten]

Der Platanen-Hahnenfuß wird selten als Zierpflanze für Staudenbeete und Gehölzgruppen genutzt. Die Sorte 'Flore Peno' hat gefüllte Blüten.[3]

Literatur[Bearbeiten]

  • Manfred A. Fischer, Karl Oswald, Wolfgang Adler: Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol, 3. Auflage 2008, Biologiezentrum der Oberösterreichischen Landesmuseen, ISBN 978-3-85474-187-9

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Jaakko Jalas, Juha Suominen: Atlas florae europaeae. Band 8 (Nymphaeaceae to Ranunculaceae). Seite 192-193, Helsinki 1989. ISBN 951-9108-07-6
  2. a b c Ruprecht Düll, Herfried Kutzelnigg: Taschenlexikon der Pflanzen Deutschlands und angrenzender Länder. Die häufigsten mitteleuropäischen Arten im Porträt. 7., korr. u. erw. Auflage. Quelle & Meyer, Wiebelsheim 2011, ISBN 978-3-494-01424-1.
  3. Eckehart J. Jäger, Friedrich Ebel, Peter Hanelt, Gerd K. Müller (Hrsg.): Rothmaler Exkursionsflora von Deutschland. Band 5: Krautige Zier- und Nutzpflanzen. Spektrum Akademischer Verlag, Berlin Heidelberg 2008, ISBN 978-3-8274-0918-8, S. 146.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ranunculus platanifolius – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien