Lampertswalde

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Dieser Artikel behandelt Lampertswalde bei Großenhain. Zum Ortsteil von Cavertitz, siehe Lampertswalde (Cavertitz).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Lampertswalde
Lampertswalde
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Lampertswalde hervorgehoben
51.31666666666713.666666666667152Koordinaten: 51° 19′ N, 13° 40′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Landkreis: Meißen
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Schönfeld
Höhe: 152 m ü. NN
Fläche: 63,52 km²
Einwohner:

2783 (31. Dez. 2011)[1]

Bevölkerungsdichte: 44 Einwohner je km²
Postleitzahl: 01561
Vorwahl: 035248
Kfz-Kennzeichen: MEI, GRH, RG, RIEVorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Kfz enthält Leerzeichen
Gemeindeschlüssel: 14 6 27 110
Gemeindegliederung: 10 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Ortrander Straße 2
01561 Lampertswalde
Webpräsenz: www.gemeinde-lampertswalde.de
Bürgermeister: Wolfgang Hoffmann
Lage der Gemeinde Lampertswalde im Landkreis Meißen
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Über dieses Bild

Lampertswalde ist eine Gemeinde in Sachsen. Sie gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Schönfeld.

Inhaltsverzeichnis

Geografie [Bearbeiten]

Die Gemeinde liegt am Ostrand der Großenhainer Pflege am Übergang zum Westlausitzer Bergland. Die Nachbarstädte sind die Stadt Großenhain (10 km), Königsbrück (20 km) und Radeburg (13 km). Die Gemeinde liegt etwas südlich der Grenze zum Land Brandenburg.

Ortsgliederung [Bearbeiten]

Ortsteile der Gemeinde sind Adelsdorf (Name der Gemeinde vom 30. September 1950 bis zum 30. April 1991 Dorf der Jugend)[2], Blochwitz, Brockwitz, Brößnitz, Lampertswalde, Mühlbach, Oelsnitz-Niegeroda, Quersa, Schönborn und Weißig am Raschütz.

Geschichte [Bearbeiten]

Das Dorf Lampertswalde wurde als Waldhufendorf angelegt. Im Jahr 1219 erfolgte die erste Erwähnung des Ortes nach einem Dokument aus dem Copialbuch (Abschriftensammlung) des Klosters in Meißen mit dem Namen Lamprechtiswalde.

Bereits am 1. Juli 1950 wurde der Ort Mühlbach eingegliedert.[2] Am 1. Juli 1996 wurde die Gemeinde Quersa-Brockwitz eingemeindet[3], die am 1. Januar 1973 durch Zusammenschluss der beiden namengebenden Orte entstanden war.[2] Am 1. Januar 1997 folgte der ehemals selbstständige Ort Adelsdorf.[4] Schließlich wurde am 1. Januar 1999 Schönborn eingemeindet.[5]

Zum 1. Januar 2012 wurde die Gemeinde Weißig am Raschütz nach Lampertswalde eingemeindet.

Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]

Windmühle in Schönborn

Gedenkstätten [Bearbeiten]

Politik [Bearbeiten]

Am 17. Juni 2007 wurde Bürgermeister Wolfgang Hoffmann mit 98,1 % der Wählerstimmen im Amt bestätigt. Die Wahlbeteiligung lag bei 50,1 %.

Wirtschaft [Bearbeiten]

Größter Arbeitgeber in der Region ist die Firma Kronospan; das Werk wurde 1993-94 von der Union-Bau AG errichtet.

Verkehr [Bearbeiten]

Die Bahnstrecke Großenhain–Cottbus und die B 98 verlaufen durch die Gemeinde. Die östlich der Gemeinde verlaufende A 13 ist über die Anschlüsse Schönborn und Thiendorf zu erreichen.

Söhne und Töchter der Gemeinde [Bearbeiten]

Literatur [Bearbeiten]

  • Cornelius Gurlitt: Lampertswalde. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 37. Heft: Amtshauptmannschaft Großenhain (Land). C. C. Meinhold, Dresden 1914, S. 124.

Weblinks [Bearbeiten]

 Commons: Lampertswalde – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Lampertswalde im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen – Bevölkerung des Freistaates Sachsen jeweils am Monatsende ausgewählter Berichtsmonate nach Gemeinden (Hilfe dazu)
  2. a b c Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt
  3. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1996
  4. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1997
  5. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1999