Seubersdorf in der Oberpfalz

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Seubersdorf i.d.OPf.
Seubersdorf in der Oberpfalz
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Seubersdorf i.d.OPf. hervorgehoben
49.16666666666711.616666666667521Koordinaten: 49° 10′ N, 11° 37′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Neumarkt in der Oberpfalz
Höhe: 521 m ü. NHN
Fläche: 68,29 km²
Einwohner: 4981 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 73 Einwohner je km²
Postleitzahl: 92358
Vorwahl: 09497
Kfz-Kennzeichen: NM, PAR
Gemeindeschlüssel: 09 3 73 160
Gemeindegliederung: 19 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schulstr. 4
92358 Seubersdorf i.d.OPf.
Bürgermeister: Eduard Meier (CSU)
Lage der Gemeinde Seubersdorf i.d.OPf. im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz
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Über dieses Bild

Seubersdorf in der Oberpfalz (amtlich: Seubersdorf i.d.OPf.) ist eine Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Die Gemeinde, etwa 10 km südöstlich von Neumarkt i.d.Opf. gelegen, liegt auf einem zur mittleren Frankenalb gehörenden Höhenrücken zwischen der Schwarzen Laber und der Weißen Laber. Im Ortsteil Wissing entspringt die Wissinger Laber.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die politische Gemeinde Seubersdorf i.d.OPf. hat 19 amtlich benannte Ortsteile[2]:

Geschichte[Bearbeiten]

Seubersdorf war ein Teil der Herrschaft Holnstein, die Ludwig, dem unehelichen Sohn des bayerischen Kurfürsten Karl Albrecht (Kaiser Karl VII.), 1747 als böhmisches Lehen übertragen worden war. Das Gemeindewappen ist jedoch eine Mischung aus Elementen der Wappen der Adelsfamilien, die für die zum Gemeindegebiet gehörende ehemalige Hofmark Ittelhofen am bedeutsamsten waren. So sollen die sechs goldenen Lindenblätter auf rotem Grund an die Herren von Ittelhofen (Uttelhofen) und der schwarze, von blauen Wolken umkranzte Doppeladler auf goldenem Grund an die Familie Apian erinnern.

Auf einer Bergkuppe bei Seubersdorf befindet sich die Ruine der Burg Adelburg aus dem 12. Jahrhundert.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1972 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Eichenhofen (mit den Ortsteilen Gastelshof und Haag) und Wissing (mit dem Ortsteil Wachtelhof) eingegliedert.[3] Am 1. Juli 1976 kamen Ittelhofen mit dem Ortsteil Waldkirchen (das noch am 1. Januar 1976 von Hermannsberg nach Ittelhofen umgegliedert worden war) und Schnufenhofen mit dem Ortsteil Krappenhofen hinzu. Am 1. Mai 1978 folgten Batzhausen mit den Ortsteilen Waldhausen, Klingelmühle und Frischgrün sowie Daßwang mit den Ortsteilen Winn und Willmannsdorf.[4]

Politik[Bearbeiten]

Rathaus in Seubersdorf

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat hat 20 Mitglieder:

(Stand: Kommunalwahl März 2008)

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: Geteilt von Gold und Rot; oben ein schwarzer Doppeladler in blauem Wolkenkranz, unten sechs kreisförmig angeordnete goldene Lindenblätter. Das Wappen stammt aus dem Hause der Ittelhofener und der Familie Aoian beide Wohnhaft auf dem Hofmarkssitz zu Ittelhofen


Das Wappen wird seit 1979 verwendet.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Es besteht eine Partnerschaft mit der Stadt Kirchdorf an der Krems in Oberösterreich.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

St. Peter und Paul in Waldkirchen

Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Seubersdorf in der Oberpfalz

Sport[Bearbeiten]

  • ASV Batzhausen 1959 e. V.
  • SV Eintracht Seubersdorf e. V.
  • SV Freihausen 1965 e. V.
  • DJK Johannis 1972 Dasswang e. V.
  • Outdoor Batzhausen e. V.

Oldtimervereine[Bearbeiten]

  • Oldtimerfreunde Batzhausen

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Faschingssonntag: Faschingszug in Schnufenhofen
  • 15. August: Kirchweih in Batzhausen und Wissing
  • Erstes Septemberwochenende Seubersdorfer Kirchweih
  • Zweites Septemberwochenende Seubersdorfer Weinfest im Hoatlstodl
  • Zweiter Freitag im September Batzhauser Weinfest im Gemeindestodl
  • 2. Oktober Rocknacht des Burschenvereins Wissing am Wissinger Sportplatz
  • 31. Dezember Seubersdorfer Silvesterlauf

Bildung[Bearbeiten]

Grund- und Mittelschule Seubersdorf
  • Grundschule, Mittelschule Seubersdorf

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Bahnhof Seubersdorf

Der Bahnhof Seubersdorf liegt an der Bahnstrecke Nürnberg–Regensburg.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111104/202656&attr=OBJ&val=962
  3.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 547.
  4.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 649 und 650.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Seubersdorf in der Oberpfalz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien