Deining
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberpfalz | |
| Landkreis: | Neumarkt in der Oberpfalz | |
| Höhe: | 471 m ü. NN | |
| Fläche: | 71,37 km² | |
| Einwohner: |
4296 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 60 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 92364 | |
| Vorwahl: | 09184 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NM | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 3 73 119 | |
| Gemeindegliederung: | 31 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Schlossstr. 6 92364 Deining |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Alois Scherer (CSU) | |
| Lage der Gemeinde Deining im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz | ||
Deining ist eine Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Geografische Lage [Bearbeiten]
Die Gemeinde liegt etwa 8 km südöstlich von Neumarkt, im Tal der Weißen Laber.
Gemeindegliederung [Bearbeiten]
Die politische Gemeinde Deining hat 31 amtlich benannte Ortsteile[2]:
Geschichte [Bearbeiten]
1072 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung durch Bischof Gundekar II. von Eichstätt (Pontifikale Gundekarianum). Eine erneute Kirchenweihe erfolgte unter Bischof Otto von Eichstätt (1182-1195).
Die Freiherren von Löwenthal besaßen hier ab 1692 eine offene Hofmark; zuvor saßen auf der Burg bzw. dem Schloss von Deining (seit dem 17. Jahrhundert ein einfacher zweigeschossiger Bau mit einem kleinen Turm auf der Ostseite) 1345 Hartung Schweppermann, im 15. und 16. Jahrhundert die Itlhofer und nach ihnen weitere Adelsfamilien. 1844 ging der Besitz an den Freiherrn von Gumppenberg-Oberbrennberg, später an die Familie von Gumppenberg über.
1733 wurde die heutige Kirche nach Plänen des Amberger Maurermeisters Georg Diller neu gebaut; 1749 war die Stuckierung vollendet.
1796 unterlag in der Schlacht von Deining die Armee der französischen Republik unter General Jean-Baptiste de Jourdan der kaiserlich österreichischen Armee unter Erzherzog Karl.
Deining gehörte zum Rentamt Amberg und zum Landgericht Neumarkt des Kurfürstentums Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinde.
Mit 29 Ortsteilen und knapp 72 km² Gemeindegebiet weist die Gemeinde Deining die typischen Merkmale einer ländlichen Flächengemeinde auf.
Eingemeindungen [Bearbeiten]
Am 1. Januar 1976 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Oberbuchfeld eingegliedert. Am 1. Juli 1976 kam Kleinalfalterbach hinzu. Döllwang, Großalfalterbach, Leutenbach, Mittersthal, Unterbuchfeld und Waltersberg folgten am 1. Mai 1978.[3]
Politik [Bearbeiten]
Kommunalwahl 2008 [Bearbeiten]
Bürgermeisterwahl 2008:
- Alois Scherer (CSU): 1.513 (60,74 %)
- Axel Nährig (SPD): 978 (39,26 %)
Alois Scherer wurde damit in seinem Amt als Bürgermeister bestätigt.
Gemeinderat 2008:
- CSU: 9 Sitze
- SPD: 5 Sitze
- Freie Wähler: 2 Sitze
Wappen [Bearbeiten]
Blasonierung: „Geteilt von Rot und Gold, oben ein mit blauem Wolkenfeh belegter silberner Schragen, unten drei schrägbalkenweise gestellte, sechsstrahlige blaue Sterne.“ Das Wappen wird seit 1974 verwendet.
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Bauwerke [Bearbeiten]
- Pfarrkirche St. Willibald in Deining
- St. Alban-Kirche in Döllwang
- Eisenbahnbrücke über die Weiße Laber bei Deining-Bahnhof
Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Deining
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Verkehr [Bearbeiten]
Durch Deining verläuft die Bundesstraße 8 von Regensburg nach Neumarkt, sie kreuzt sich hier mit der Staatsstraße von Freystadt nach Velburg. Die Bundesautobahn 3 verläuft östlich der Gemeinde, im Velburger Ortsteil Lengenfeld liegt die Ausfahrt Velburg.
Im Ortsteil Deining-Bahnhof (rund 3 Kilometer Luftlinie) befindet sich der Haltepunkt Deining (Oberpfalz) an der Bahnstrecke Nürnberg–Regensburg. Regionalbahnen von agilis verkehren von hier aus im Stundentakt Richtung Neumarkt, Regensburg Hbf und Plattling. Der OVF betreibt mehrere Buslinien nach Neumarkt, Velburg und Seubersdorf. Das gesamte Gemeindegebiet gehört zum Verkehrsverbund Großraum Nürnberg, die Bahnstrecke in Richtung Regensburg außerdem zum Regensburger Verkehrsverbund.
Ansässige Unternehmen [Bearbeiten]
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
- Georg Lang (Kirchenmaler)
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111103/202533&attr=OBJ&val=949
- ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 649 und 650.
Deining | Arzthofen | Bäckermühle | Büglmühle | Deining-Bahnhof | Döllwang | Graßahof | Großalfalterbach | Hacklsberg | Kleinalfalterbach | Körndlhof | Kreismühle | Laabermühle | Lengenbach | Leutenbach | Mittersthal | Oberbuchfeld | Pirkach | Roßamühle | Rothenfels | Sallmannsdorf | Siegenhofen | Sipplmühle | Sternberg | Straußmühle | Tauernfeld | Thannbügl | Unterbuchfeld | Waltersberg
Berching | Berg b.Neumarkt i.d.OPf. | Berngau | Breitenbrunn | Deining | Dietfurt a.d.Altmühl | Freystadt | Hohenfels | Lauterhofen | Lupburg | Mühlhausen | Neumarkt i.d.OPf. | Parsberg | Pilsach | Postbauer-Heng | Pyrbaum | Sengenthal | Seubersdorf i.d.OPf. | Velburg
