Staunau

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Staunau war ein Hersteller von Eismaschinen und Hebezeugen in Hamburg-Harburg. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden kurze Zeit auch Kleinwagen produziert.

Karl-Heinz Staunau entschloss sich am Ende der 1940er-Jahre, sich am Kleinwagenboom der beginnenden Wirtschaftswunderzeit zu beteiligen. Ein Besuch beim Motorenhersteller Ilo hatte ihn auf diese Idee gebracht. Staunau ließ zwei Typen konstruieren, die beide mit Zweizylinder-Zweitaktmotoren von Ilo ausgestattet waren. Sie verfügten über vier Räder, boten Platz für vier Personen und besaßen Frontantrieb. Wirtschaftlich erfolgreich war die Produktion nicht. Vom Typ K 400 (mit Dreiganggetriebe) wurden 64 Stück in den Jahren 1950/51 hergestellt, der größere Typ K 750 (mit Vierganggetriebe) brachte es in der gleichen Zeit auf 16 Stück.

Der K 400 kostete 4.752 DM, der K 750 6.457 DM.

Technische Daten [Bearbeiten]

Typ K 400 K 750
Bauzeitraum 1950 - 1951 1950 - 1951
Aufbauten L2 L2
Motor 2 Zyl. Reihe 2 Takt 2 Zyl. Reihe 2 Takt
Ventile keine keine
Bohrung x Hub
Hubraum 389 cm³ 748 cm³
Leistung (PS) 13 25
Leistung (kW) 9,5 18
Verbrauch 5,5 l / 100 km 6,8 l / 100 km
Höchstgeschwindigkeit 92 km/h 105 km/h
Leergewicht 690 kg 800 kg
Zul. Gesamtgewicht
Elektrik 6 Volt 6 Volt
Länge 4120 mm 4120 mm
Breite 1530 mm 1530 mm
Höhe 1450 mm 1450 mm
Radstand 2550 mm 2550 mm
Spur vorne / hinten
Wendekreis

Literatur [Bearbeiten]

  • Reinhard Lintelmann: Motorroller und Kleinwagen der fünfziger Jahre, Podszun Verlag Brilon, 4. Auflage (2000), ISBN 3-86133-136-5
  • Werner Oswald: Deutsche Autos seit 1945. Alle deutschen Personenwagen, Band 2, Motorbuch Verlag, Stuttgart 1992, S. 974f., ISBN 3-613-01492-0