Irmscher Automobilbau

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Irmscher Automobilbau GmbH & Co. KG
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Rechtsform GmbH & Co. KG
Gründung 1968
Sitz Remshalden

Leitung

  • Günther Irmscher jun., Geschäftsführer
  • Carlos Perez-Aramendia, Geschäftsführer
Mitarbeiter etwa 50
Website www.irmscher.de

Die Irmscher Automobilbau GmbH & Co. KG[1] ist ein deutscher Fahrzeugtuner und Automobilhersteller mit Sitz in Remshalden. Die Firma wurde 1968 von dem Rallyefahrer Günther Irmscher († 1996) gegründet.

Tuning[Bearbeiten]

Irmscher ist auf Tuning von Fahrzeugen von General Motors, insbesondere von Opel, spezialisiert. Dies umfasst sowohl Anbauteile wie Spoiler, Seitenschweller und dergleichen mehr, als auch Felgen sowie die Innenraumgestaltung aus hochwertigen Materialien (Holz, Aluminium usw.), wie z. B. Lenkräder, Konsolenverkleidungen, Schaltknauf bis hin zu Details wie den Türpins oder die Pedalerie.

Seit 2007 bietet Irmscher auch Karosserie-Tuning für Peugeot-Modelle an. Neben dem Tuning-Geschäft engagiert sich Irmscher im Automobil-Rennsport an Rallye-Veranstaltungen und Tourenwagen-Meisterschaften.

Das sportliche Engagement des Unternehmens Irmscher geht auf das Jahr 1965 zurück. In diesem Jahr gewinnt Unternehmensgründer Günther Irmscher sen. auf einem NSU Prinz TT die damalige Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft. Nur zwei Jahre später siegt der Unternehmensgründer auf dem gleichen Fahrzeugmodell auch bei der Rallye Tour d’Europe.

In dieser Zeit begründete das Unternehmen seinen Ruf mit außergewöhnlichen Renn- und Rallyeversionen von Opel-Serienfahrzeugen und schuf die noch heute bestehende Partnerschaft zum Automobilkonzern Opel.

Piloten wie der zweifache Rallyeweltmeister Walter Röhrl oder Jochi Kleint, Achim Warmbold und Sepp Haider konnten sich in Rallyefahrzeugen von Irmscher in die Siegerlisten von zahlreichen nationalen und internationalen Rallyes eintragen.

Der Stammsitz Remshalden wurde aufgrund der Opel-Krise Ende Mai 2013 geschlossen.[2]

Fahrzeugbau[Bearbeiten]

Irmscher stellt seit 1993 einen Nachbau des Lotus Seven her und vermarktet ihn unter eigenem Markennamen. Anfangs trug das Fahrzeug den Modellnamen Seventy Seven.[3] Für den Antrieb sorgt ein Vierzylindermotor von Opel mit wahlweise 115 PS oder 150 PS.[3]

Prototyp[Bearbeiten]

Im März 2002 präsentierte das Unternehmen das Modell Inspiro auf dem Genfer Auto-Salon. Der Roadster mit V6-Motor vom Opel Omega blieb ein Einzelstück.[3]

Bildergalerie[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Harald Linz und Halwart Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie. United Soft Media Verlag GmbH, München 2008, ISBN 978-3-8032-9876-8

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Irmscher – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Handelsregisterauszug (abgerufen am 10. Juli 2014)
  2. Irmscher schließt Werk im Remstal. Econo, 21. November 2012
  3. a b c Linz, Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie.