Wittighausen
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Stuttgart | |
| Landkreis: | Main-Tauber-Kreis | |
| Höhe: | 245 m ü. NN | |
| Fläche: | 32,36 km² | |
| Einwohner: |
1681 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 52 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 97957 | |
| Vorwahl: | 09347 | |
| Kfz-Kennzeichen: | TBB | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 1 28 137 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Königstraße 17 97957 Wittighausen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Bernhard Henneberger | |
| Lage der Gemeinde Wittighausen im Main-Tauber-Kreis | ||
Wittighausen ist eine Gemeinde in Tauberfranken im Main-Tauber-Kreis im Nordosten von Baden-Württemberg.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Geografische Lage [Bearbeiten]
Wittighausen liegt am Wittigbach im nordöstlichen Teil des Main-Tauber-Kreises und grenzt im Osten an den Landkreis Würzburg. Die Gemeinde ist zentral im Städteviereck Würzburg - Ochsenfurt - Bad Mergentheim - Tauberbischofsheim gelegen. Das Gemeindegebiet erstreckt sich von 227 bis 364 Meter Höhe.
Gemeindegliederung [Bearbeiten]
Wittighausen besteht aus den ehemals selbstständigen Gemeinden Oberwittighausen, Poppenhausen, Unterwittighausen und Vilchband. Zur ehemaligen Gemeinde Oberwittighausen gehören das Dorf Oberwittighausen und die Häuser Haltestelle Gaubüttelbrunn und Grenzenmühle. Zur ehemaligen Gemeinde Poppenhausen gehören das Dorf Poppenhausen und der Weiler Lilach (Hof). Zur ehemaligen Gemeinde Unterwittighausen gehören das Dorf Unterwittighausen und die Häuser Langenmühle, Neumühle (Kasparmühle) und Bahnstation Wittighausen. Zur ehemaligen Gemeinde Vilchband gehören das Dorf Vilchband sowie die abgegangene Ortschaft Erdburg (?).[2]
Geschichte [Bearbeiten]
Wittighausen wurde am 1. September 1971 im Zuge der Verwaltungsreform durch Vereinigung der beiden damals selbständigen Gemeinden Oberwittighausen und Unterwittighausen gebildet. Am 1. Januar 1972 wurde Poppenhausen und am 31. Dezember 1972 Vilchband eingemeindet. Wittighausen gehörte, wie schon seine beiden Vorgängergemeinden, zunächst zum Landkreis Tauberbischofsheim. Bei dessen Auflösung 1973 kam der Ort zum neugebildeten Tauberkreis, der sich kurze Zeit später in Main-Tauber-Kreis umbenannte.
Religionen [Bearbeiten]
In Wittighausen wurde die Reformation nicht eingeführt. Die Einwohner Wittighausens sind daher auch heute noch überwiegend römisch-katholisch. Die wenigen evangelischen Einwohner der Gemeinde werden von Lauda-Königshofen aus geistlich betreut.
Politik [Bearbeiten]
Bürgermeister [Bearbeiten]
- 1978–2002: Werner Hoos
- 2002–2013: Bernhard Henneberger
Gemeinderat [Bearbeiten]
Die Gemeinderatswahl vom 7. Juni 2009 brachte folgendes Ergebnis:
Die Wahlbeteiligung lag bei 62,4 %.
Wappen [Bearbeiten]
Drei Würzburger Fähnlein zeigen die frühere Zugehörigkeit von Ober-, Unterwittighausen und Vilchband zu Würzburg an. Das Mainzer Rad dokumentiert die ehemalige Angehörigkeit von Poppenhausen zu Mainz.
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Verkehr [Bearbeiten]
Wittighausen verfügt in Unterwittighausen über einen Haltepunkt an der Frankenbahn (Stuttgart–Würzburg). Zwischen Lauda und Würzburg besteht ein ungefährer Stunden-Takt mit Regionalbahnen der Westfrankenbahn.
Bildung [Bearbeiten]
Wittighausen verfügt über eine Grundschule und einen römisch-katholischen Kindergarten.
Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Sehenswert ist die romanische Kapelle St. Sigismund im Ortsteil Oberwittighausen. Ebenfalls sehenswert ist die nach Plänen von Balthasar Neumann erbaute Barockkirche Allerheiligen im Ortsteil Unterwittighausen.
Siehe auch: Liste der Kulturdenkmale in Wittighausen
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden Baden-Württembergs 2011 (Hilfe dazu)
- ↑ Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg. Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1. S. 322–324
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