24-Stunden-Lauf

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Der 24-Stunden-Lauf ist eine Form des Ultramarathons, bei der die Läufer innerhalb von 24 Stunden eine möglichst lange Strecke zurücklegen. Es können auch Staffeln antreten.

Kurzbeschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Regel besteht der Kurs aus einer (in der Regel amtlich vermessenen) 1 bis 3 km langen Runde, in der die Läufer immer wieder den Ausgangspunkt passieren, an dem üblicherweise eine Verpflegungsstelle steht. Der Lauf kann auch auf einer 400-m-Bahn oder in einer Halle stattfinden. Sobald das Rennen beendet ist, müssen die Läufer so lange stehenbleiben, bis die Strecke, die sie auf der zuletzt angebrochenen Runde zurückgelegt haben, ausgemessen ist.

Kürzere Mehrstundenläufe, die als Ultramarathon gelten, sind der 6- und der 12-Stunden-Lauf (oft in den Rahmen eines längeren Wettbewerbs integriert), es gibt aber auch längere Läufe über 72 Stunden oder sechs Tage.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der 24-Stunden-Lauf als Wettkampf soll 1806 durch einen Zweikampf zwischen Abraham Wood und Robert Barclay Allardice, auch bekannt als Captain Barclay, ins Leben gerufen worden sein, wobei Wood nach 35 Kilometern ausstieg und Barclay 216 Kilometer gelaufen sein soll.[1] 1823 schaffte Russell, ein junger Ire, 204 Kilometer in 24 Stunden.[1] Ab den 1870er Jahren wurden 6-Tage-Läufe populär und 24-Stunden-Distanzen gewertet.[1]

Reine 24-Stunden-Läufe vom Ende des 19. Jahrhunderts sind von der Deutschen Ultramarathon-Vereinigung (DUV) dokumentiert, wie etwa das Rennen von Achille Bargossi der am 9. und 10. Juni 1879 in Rom 165 Kilometer gegen ein Pferd lief[2] [3], oder den 24 heures de Neuilly (Frankreich) vom 30. September bis 1. Oktober 1892, bei denen fünf Männer zwischen 125,1 und 169,5 Kilometer zurücklegten.[4]

Weltrekorde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Den 24-Stunden-Weltrekord der Männer stellte Yiannis Kouros auf (303,506 km, 1997, Adelaide, Bahn), den der Frauen Edit Berces (250,106 km, 2002, Verona, Bahn). Die Deutschen Rekorde halten Wolfgang Schwerk (276,209 km, 1987, Köln) und Sigrid Lomsky (243,657 km, 1993, Basel, gleichzeitig Weltrekord im 24-Stunden-Straßenlauf).

Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1990 richtete die IAU am 3. und 4. Februar in Milton Keynes (England) die 1st International 24 Hour Championships[5] aus. Eine einzelne IAU World 24 Hours Track Championships[6] wurde 2001 in Verona (Italien) in Verbindung mit der 7. Lupatotissima 24 ore durchgeführt. 2003 wurde die IAU World 24 Hours Challenge mit Teamwertung in Verbindung mit der IAU European 24 Hours Challenge etabliert.[6] Ebenfalls erkannte der Deutsche Leichtathletikverband (DLV) 2003 die Welt- und Europameisterschaft im 24-Stunden-Lauf an.[7] Die 24h World Challenge wurde 2010 in Absprache mit der IAAF zu einer offiziellen Weltmeisterschaft (World Championship) aufgewertet.[8][9][10]

Seit 2015 findet die Weltmeisterschaft im jährlichen Wechsel mit der 100-km-Straßenlauf-Weltmeisterschaft statt.[11]

Wettkämpfe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Datum Ort Land Zieleinläufe Ergebnisse
01.[5] 1990 2./3. Februar Milton Keynes Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich England 54 (42 m, 12 w) Ergebnisse
0[6] 2001 22./23. September Verona ItalienItalien Italien 54 (35 m, 19 w) Ergebnisse
01. 2003 11./12. Oktober Uden NiederlandeNiederlande Niederlande 139 (95 m, 44 w) Ergebnisse
02. 2004 23./24. Oktober Brünn TschechienTschechien Tschechien 141 (93 m, 48 w) Ergebnisse
03. 2005 16./17. Juli Wörschach OsterreichÖsterreich Österreich 176 (119 m, 57 w) Ergebnisse
04. 2006 25./26. Februar Taipeh TaiwanRepublik China (Taiwan) Taiwan 108 (75 m, 33 w) Ergebnisse
05. 2007 28./29. Juli Drummondville KanadaKanada Kanada 143 (90 m, 53 w) Ergebnisse
06. 2008 18./19. Oktober Seoul Korea SudSüdkorea Südkorea 161 (106 m, 55 w) Ergebnisse
07. 2009 2./3. Mai Bergamo ItalienItalien Italien 181 (119 m, 62 w) Ergebnisse
08. 2010 13./14. Mai Brive FrankreichFrankreich Frankreich 229 (151 m, 78 w) Ergebnisse
2011 - nicht ausgetragen - -
09. 2012 8./9. September Katowice PolenPolen Polen 244 (149 m, 95 w) Ergebnisse
10. 2013 11./12. Mai Steenbergen NiederlandeNiederlande Niederlande 242 (153 m, 89 w) Ergebnisse, Results
2014 - Pilsen TschechienTschechien Tschechien abgesagt[12][13] -
11. 2015 11./12. April Turin ItalienItalien Italien 300 (177 m, 123 w) Ergebnisse, Results
12. 2017 1./2. Juli Belfast Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Nordirland
13. 2019 Juli[14] Irdning OsterreichÖsterreich Österreich

Weltmeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Männer Distanz
(km)
Frauen Distanz
(km)
01.[5] 1990 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Ritchie A. Donald 267,543 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Eleanor Adams-Robinson 237,861
0[6] 2001 GriechenlandGriechenland Yiannis Kouros 275,828 UngarnUngarn Edit Berces 235,029
01. 2003 BelgienBelgien Paul Beckers 270,087 RusslandRussland Irina Reutowitsch 237,052
02. 2004 JapanJapan Ryōichi Sekiya -1- 269,085 JapanJapan Sumie Inagaki -1- 237,154
03. 2005 RusslandRussland Anatoli Kruglikow 268,065 RusslandRussland Ljudmila Kalinina -1- 242,228
04. 2006 JapanJapan Ryōichi Sekiya -2- 272,936 JapanJapan Sumie Inagaki -2- 237,144
05. 2007 JapanJapan Ryōichi Sekiya -3- 263,562 RusslandRussland Ljudmila Kalinina -2- 236,848
06. 2008 JapanJapan Ryōichi Sekiya -4- 273,366 FrankreichFrankreich Anne-Marie Vernet 239,685
07. 2009 SchwedenSchweden Henrik Olsson 257,042 FrankreichFrankreich Anne-Cécile Fontaine -1- 243,644
08. 2010 JapanJapan Shingo Inoue 273,708 FrankreichFrankreich Anne-Cécile Fontaine -2- 239,797
09. 2012 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mike Morton 277,543 TschechienTschechien Michaela Dimitriadu 244,232
10. 2013 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jon Olsen 269,675 JapanJapan Mami Kudo 252,205
11. 2015 DeutschlandDeutschland Florian Reus 263,899 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Katalin Nagy 244,495
12. 2017
13. 2019

Europameisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 24-Stunden-Lauf-Europameisterschaften (engl.: IAU European 24 Hours Championships) wurden 1992 von der IAU eingeführt und hießen anfangs IAU European 24 Hours Challenge. Der Wettkampf war zunächst ein Straßenlauf, mit Ausnahme von 1999, der auf der Bahn[15] ausgetragen wurde, weshalb er zunächst nicht mitgezählt wurde.

Die Mannschaftswertungen werden durch Addition der zurückgelegten Strecken der drei führenden Läufer ermittelt. Von 2003 bis 2005 sowie von 2009 bis 2015 fand der Wettkampf zusammen mit den 24-Stunden-Lauf-Weltmeisterschaften (damals noch IAU World 24 Hours Challengegenannt) statt.

Wettkämpfe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Datum Orte/Veranstaltung Land Zieleinläufe Ergebnisse
01. 1992 29./30. Mai Apeldoorn,
14. 24 uurs Apeldoorn
NiederlandeNiederlande Niederlande 057 (46 m, 11 w) Ergebnisse
02. 1993 1./2. Mai Basel SchweizSchweiz Schweiz 126 (103 m, 23 w) Ergebnisse
03. 1994 21./22. Mai Szeged UngarnUngarn Ungarn 060 (46 m, 14 w) Ergebnisse
04. 1996 21./22. September Courçon FrankreichFrankreich Frankreich Teilergebnisse
05. 1997 3./4. Mai Basel SchweizSchweiz Schweiz 084 (65 m, 19 w) Ergebnisse
06. 1998 29./30. August Fleurbaix-Marquette FrankreichFrankreich Frankreich 122 (104 m, 18 w) Ergebnisse
0- 1999 25./26. September Verona-S.G. Lupatoto,
5. Lupatotissima 24 ore
ItalienItalien Italien 043 (34 m, 9 w) Ergebnisse
07. 2000 20./21. Oktober Uden NiederlandeNiederlande Niederlande 125 (97 m, 28 w) Resultaten, Ergebnisse
08. 2001 25./26. Mai Apeldoorn,
22. 24 uurs Apeldoorn
NiederlandeNiederlande Niederlande 136 (113 m, 23 w) Final Results, Ergebnisliste
- 2002 7./8. September Gravigny FrankreichFrankreich Frankreich 075 (53 m, 22 w) Ergebnisse, Résultats
- 2003 11./12. Oktober Uden NiederlandeNiederlande Niederlande 118 (83 m, 35 w) Ergebnisse
- 2004 23./24. Oktober Brünn TschechienTschechien Tschechien 120 (80 m, 40 w) Ergebnisse
- 2005 16./17. Juli Wörschach OsterreichÖsterreich Österreich 135 (89 m, 46 w) Ergebnisse
- 2006 23./24. September Verona,
12. Lupatotissima 24 ore
ItalienItalien Italien 033 (22 m, 11 w) Ergebnisse
- 2007 5./6. Mai Madrid SpanienSpanien Spanien 053 (39 m, 14 w) Ergebnisse
2008 - nicht ausgetragen - -
- 2009 2./3. Mai Bergamo,
7. 24 ore del Delfino
ItalienItalien Italien 147 (97 m, 50 w) Ergebnisse
- 2010 13./14. Mai Brive,
Les 24 heures de Brive
FrankreichFrankreich Frankreich 183 (125 m, 58 w) Ergebnisse
2011 - nicht ausgetragen - -
- 2012 8./9. September Katowice PolenPolen Polen 199 (123 m, 76 w) Ergebnisse
- 2013 11./12. Mai Steenbergen,
9. 24uur van Steenbergen
NiederlandeNiederlande Niederlande 190 (126 m, 64 w) Ergebnisse, Results
- 2015 11./12. April Turin,
6. 24 ore di Torino
ItalienItalien Italien 213 (125 m, 88 w) Ergebnisse, Results
21.[16] 2016 22./23. Oktober Albi,
24 heures d'Albi
FrankreichFrankreich Frankreich 171 (94 m, 77 w) Ergebnisse, Résultats, Results (pdf 205kb)

Podestplätze Frauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1. Platz km 2. Platz km 3. Platz km
01. 1992 DeutschlandDeutschland Sigrid Lomsky
231,008 DeutschlandDeutschland Helga Backhaus
224,164 DeutschlandDeutschland Anna Dyck
214,999
02. 1993 DeutschlandDeutschland Sigrid Lomsky
243,657 DeutschlandDeutschland Helga Backhaus
223,647 DeutschlandDeutschland Anna Dyck
214,980
03. 1994 DeutschlandDeutschland Sigrid Lomsky
231,482 RusslandRussland Rimma Paltseva
202,276 DeutschlandDeutschland Gisela Fricke
201,850
04. 1996 FrankreichFrankreich Marie Bertrand
231,049 RusslandRussland Yelena Sidorenkova
227,287 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Eleanor Robinson
223,129
05. 1997 RusslandRussland Irina Reutovich
236,284 RusslandRussland Yelena Sidorenkova
230,862 FrankreichFrankreich Marie Bertrand
223,724
06. 1998 FrankreichFrankreich Marie Mayeras geb. Bertrand 226,457 FrankreichFrankreich Colette Musy
223,378 FrankreichFrankreich Christiane Lecerf
220,966
0- 1999 RusslandRussland Irina Reutovich
223,763 DeutschlandDeutschland Helga Backhaus
209,678 RusslandRussland Rimma Paltseva
202,082
07. 2000 RusslandRussland Irina Reutovich
225,418 FrankreichFrankreich Joëlle Semur
219,260 RusslandRussland Rimma Paltseva
216,299
08. 2001 RusslandRussland Irina Reutovich
226,634 RusslandRussland Irina Koval
222,650 DeutschlandDeutschland Helga Backhaus
212,692
- 2002 UngarnUngarn Edit Bérces
232,284 RusslandRussland Irina Reutovich
226,825 RusslandRussland Irina Koval
225,036
- 2003 RusslandRussland Irina Reutovich
237,052 RusslandRussland Galina Yeremina
232,050 FrankreichFrankreich Joëlle Semur
227,279
- 2004 RusslandRussland Galina Yeremina
235,012 UngarnUngarn Edit Bérces
217,664 RusslandRussland Irina Reutovich
214,632
- 2005 RusslandRussland Lyudmila Kalinina
242,228 RusslandRussland Galina Yeremina
239,874 RusslandRussland Irina Koval
227,469
- 2006 RusslandRussland Irina Koval
229,452 TschechienTschechien Michaela Dimitriadu
225,228 UngarnUngarn Edit Berces
211,218
- 2007 RusslandRussland Lyudmila Kalinina
233,307 ItalienItalien Monica Casiraghi
217,989 SpanienSpanien Rosario Munoz Olivares
210,721
2008 - nicht ausgetragen - -
- 2009 FrankreichFrankreich Anne-Cecile Fontaine
243,644 FrankreichFrankreich Brigitte Bec-Cetre
234,977 ItalienItalien Monica Casiraghi
223,848
- 2010 FrankreichFrankreich Anne-Cecile Fontaine
239,797 ItalienItalien Monica Casiraghi
231,390 DeutschlandDeutschland Julia Alter
230,258
2011 - nicht ausgetragen - -
- 2012 TschechienTschechien Michaela Dimitriadu
244,232 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Emily Gelder
238,875 FrankreichFrankreich Cecile Nissen
234,524
- 2013 FrankreichFrankreich Anne-Marie Vernet
229,393 FrankreichFrankreich Cecile Nissen
227,618 Sharon Law
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich
226,107
- 2015 SchwedenSchweden Jansson, Maria
238,964 PolenPolen Bereznowska, Patrycja
233,395 SchwedenSchweden Nilrud, Annika
230,054
21.[16] 2016 SchwedenSchweden Jansson, Maria
250,647 PolenPolen Bereznowska, Patrycja
241,633 PolenPolen Agata Matejczuk
232,285

Podestplätze Männer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1. Platz km 2. Platz km 3. Platz km
01. 1992 DeutschlandDeutschland Helmut Schieke
250,698 DeutschlandDeutschland Peter Samulski
241,583 DeutschlandDeutschland Valery Klement
237,326
02. 1993 DeutschlandDeutschland Helmut Dreyer
259,265 TschechienTschechien Milan Tuhovcák
257,965 RusslandRussland Gennadiy Grishev
247,900
03. 1994 UngarnUngarn János Bogár
261,122 FrankreichFrankreich Jean-Pierre Guyomarc'h
254,013 DeutschlandDeutschland Valery Klement
252,110
04. 1996 UngarnUngarn Ferenc Györi
259,922 DeutschlandDeutschland Michael Maier
250,999 RusslandRussland Maksim Vorobyov
246,374
05. 1997 RusslandRussland Vladimir Tivikov
249,039 FrankreichFrankreich Serge Flohic
245,221 FrankreichFrankreich Marcel Foucat
242,200
06. 1998 BelgienBelgien Lucien Taelman
267,626 TschechienTschechien Tomáš Rusek
263,144 DeutschlandDeutschland Michael Maier
259,067
0- 1999 SlowakeiSlowakei Lubomír Hrmo
267,543 FrankreichFrankreich Alain Prual
237,861 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Don Ritchie
237,861
07. 2000 SlowakeiSlowakei Lubomír Hrmo
259,273 RusslandRussland Andrey Kazantsev
257,760 FrankreichFrankreich Alain Prual
255,501
08. 2001 BelgienBelgien Paul Beckers
260,599 DeutschlandDeutschland Jens Lukas
258,907 RusslandRussland Vladimir Kurbatov
252,801
- 2002 DeutschlandDeutschland Jens Lukas
267,294 FrankreichFrankreich Alain Prual
264,796 FrankreichFrankreich Jean-Pierre Guyomarc'h
255,726
- 2003 BelgienBelgien Paul Beckers
270,087 BelgienBelgien Étienne Van Acker
264,967 RusslandRussland Andrey Kazantsev
258,037
- 2004 SlowakeiSlowakei Lubomír Hrmo
259,064 FrankreichFrankreich Mohamed Magroun
257,881 RusslandRussland Vladimir Bychkov
248,595
- 2005 RusslandRussland Anatoliy Kruglikov
268,065 OsterreichÖsterreich Ewald Eder
263,810 DeutschlandDeutschland Jens Lukas
256,368
- 2006 RusslandRussland Vladimir Bychkov
254,774 BelgienBelgien Geert Stynen
248,642 ItalienItalien Antonio Mammoli
248,440
- 2007 RusslandRussland Anatoliy Kruglikov
257,358 RusslandRussland Vladimir Bychkov
251,631 SpanienSpanien Jose Luis Posado Perez
247,937
2008 - nicht ausgetragen - -
- 2009 SchwedenSchweden Henrik Olsson
257,042 DeutschlandDeutschland Ralf Weis
244,492 RusslandRussland Vladimir Bychkov
240,506
- 2010 RusslandRussland Ivan Cudin
263,841 RusslandRussland Vladimir Bychkov
258,534 FrankreichFrankreich Fabien Hoblea
256,256
2011 - nicht ausgetragen - -
- 2012 DeutschlandDeutschland Florian Reus
261,718 FrankreichFrankreich Ludovic Dilmi
257,819 PolenPolen Piotr Pawel Sawicki
254,093
- 2013 DeutschlandDeutschland Florian Reus
259,939 RusslandRussland Anatoliy Kruglikov
257,040 RusslandRussland Timur Ponomarev
256,666
- 2015 DeutschlandDeutschland Florian Reus
263,899 PolenPolen Pawel Szynal
261,181 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Robert Britton
261,140
21.[16] 2016 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lawson, Dan Alan
261,843 TschechienTschechien Velicka, Ondrej
258,661 FrankreichFrankreich Ruel, Stephane
257,296

Deutsche Meisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Deutschland richtet die Deutsche Ultramarathon-Vereinigung seit 1989 jährlich Deutsche Meisterschaften als. Die Deutschen Meisterschaften im 24-Stunden-Lauf sind Straßenläufe. Des Weiteren hat der Deutsche Leichtathletikverband (DLV) 2009 in Delmenhorst erstmals eine DLV-24-Stunden-Challenge ausgerichtet, bei der lediglich 28 Teilnehmer starteten. Bei der zeitgleichen Deutschen Meisterschaft der DUV waren dagegen 116 Teilnehmer/innen am Start.

Deutsche Meisterschaften (DUV)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Datum Ort/Veranstaltung Zieleinläufe Ergebnisse
01. 1989 13.–14. Mai Mörlenbach,
10. 24 Stundenlauf Mörlenbach
057 (50 m, 7 w) Ergebnisse
02. 1990 17.–18. Aug. Elze,
2. Int. DM der DUV und IAU Europacup
052 (44 m, 8 w) Ergebnisse
03. 1991 10.–11. Mai Apeldoorn,
13e 24 uurs Apeldoorn
060 (49 m, 11 w) Ergebnisse
04. 1992 26.–27. Sept. Köln 053 (43 m, 10 w) Ergebnisse
05. 1993 1.–2. Mai Basel,
6. Self-Transcendence 24h Lauf Basel
059 (48 m, 11 w) Ergebnisse
06. 1994 13.–14. Mai Apeldoorn,
16e 24 uurs Apeldoorn
056 (46 m, 10 w) Ergebnisse
07. 1995 23.–24. Sept. Bobingen
1. 24-Stunden-Self-Transcendence-Lauf Bobingen
058 (48 m, 10 w) Ergebnisse
08. 1996 29.–30. Juni Fellbach/Schmiden 072 (61 m, 11 w) Ergebnisse
09. 1997 7.–8. Juni Reichenbach,
11. 24-Stundenlauf in Reichenbach
067 (62 m, 5 w) Ergebnisse
10. 1998 20.–21. Juni Scharnebeck
2. 24 h Lauf Scharnebeck
071 (57 m, 14 w) Ergebnisse
11. 1999 8.–9. Mai Basel,
11. Int. Dt. Meisterschaft der DUV im 24h-Lauf
074 (59 m, 15 w) Ergebnisse
12. 2000 27.–28. Mai Hamburg 109 (89 m, 20 w) Ergebnisse
13. 2001 8.–9. Sept. Fellbach/Schmiden 064 (49 m, 15 w) Ergebnisse
14. 2002 22.–23. Juni Reichenbach,
16. 24-Stundenlauf in Reichenbach
101 (86 m, 15 w) Ergebnisse
15. 2003 14.–15. Juni Scharnebeck,
4. 24 h Lauf Scharnebeck
075 (59 m, 16 w) Ergebnisse
16. 2004 22.–23. Mai Hamburg 084 (67 m, 17 w) Ergebnisse
17. 2005 25.–26. Juni Reichenbach,
19. 24-Stundenlauf in Reichenbach
110 (92 m, 18 w) Ergebnisse
18. 2006 24.–25. Juni Reichenbach,
20. 24-Stundenlauf in Reichenbach
106 (88 m, 18 w) Ergebnisse
19. 2007 16.–17. Juni Scharnebeck 119 (90 m, 29 w) Ergebnisse
20. 2008 12.–13. Juli Berlin,
Self-Transcendence 24 Stunden Berlin
095 (77 m, 18 w) Ergebnisse
21. 2009 20.–21. Juni Stadtoldendorf 115 (91 m, 24 w) Ergebnisse
22. 2010 19.–20. Juni Rockenhausen,
1. Internationaler Rockenhausener 24 Stundenlauf
134 (101 m, 33 w) Ergebnisse
23. 2011 23.–24. Juli Reichenbach,
23. 24-Stundenlauf in Reichenbach
137 (104 m, 33 w) Ergebnisse
24. 2012 2.–3. Juni Stadtoldendorf 077 (56 m, 21 w) Ergebnisse
25. 2013 7.–8. Sept. Karlsruhe 114 (82 m, 32 w) Ergebnisse
26. 2014 12.–13. Juli Berlin,
7. Self-Transcendence 24 Stunden Berlin
091 (69 m, 22 w) Ergebnisse
27. 2015 27.–28. Juni Reichenbach,
27. 24-Stundenlauf in Reichenbach
134 (110 m, 24 w) Ergebnisse
28. 2016 30. April–1. Mai Basel,
Self-Transcendence 24h Lauf Basel
076 (56 m, 20 w) Ergebnisse
29. 2017 2.–3. Sept. Gotha
30. 2018

Veranstaltungen in Deutschland und in der Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

24-Stunden-Spitzhaustreppenlauf Radebeul 2012

Der jährlich stattfindende Sächsische Mt. Everest Treppenmarathon in Radebeul wird als 24-Stunden-Lauf durchgeführt. Der Titelträger Andreas Allwang aus Deutschland legte 2015 in dieser Zeit 156 Runden zurück, was einer Laufstrecke von über 130 Kilometern entsprach. Dabei hatte er gleichzeitig eine Höhendistanz von über 13.800 Höhenmetern (bei rund 62.000 Treppenstufen) zurückgelegt. Bei den Frauen siegte 2016 die Deutsche Ulli Baars mit 121 Runden.

Seit 2013 richtet das Trail-Running-Adventure-Team im Rahmen des Events Traildorado einen internationalen 24-Stunden-Trail-Lauf aus, im Jahr 2015 erstmals inklusive der Deutschen Meisterschaft im 24-Stunden-Trailrunning.

siehe auch:

24-Stunden-Lauf Rodgau 2005
  • 24-Stunden-Lauf Stadtoldendorf
  • 24 Stunden Burginsellauf Delmenhorst
  • Die 24 Stunden von Bernau

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Geschichte des 24-Stunden-Laufs (Memento vom 30. Juni 2010 im Internet Archive) (englisch)
  2. Storia dell l’ultramaratona italiana 19° secolo, auf: iutaitalia.it, abgerufen 17. April 2017 (doc 141kb)
  3. Stefan Konrath: Der Blechhaufen von Wien – eine Studie über die wirtschaftliche und kulturhistorische Bedeutung der Wiener Rotunde. Wien Mai 2008, S. 123 (univie.ac.at [PDF; 10,0 MB; abgerufen am 21. Mai 2017]).
  4. Ergebnisse, auf: d-u-v.org, abgerufen 17. April 2017
  5. a b c 1st Internat. 24 Hour Championships Milton Keynes (GBR), auf: d-u-v.org, abgerufen 15. April 2017
  6. a b c d IAU World 24 Hours Challenge, auf: gbrathletics.com, abgerufen 15. April 2017
  7. Sigi Bullig: 24h WC/EC Uden 2003, auf: steppenhahn.de, vom 13. Oktober 2003, abgerufen 16. April 2017
  8. gbrathletics: World and European Ultra Running Championships (Treppchenplätze 2003–2006)
  9. DUV: Ergebnisdatenbank (vollständige Ergebnisse seit 2003 abrufbar)
  10. IAU: Ergebnisdatenbank (auf der IAU-Homepage sind über die Schaltfläche Results und All results of IAU Championships die vollständigen Ergebnisse seit 1987 abrufbar)
  11. Hara and Nagy top runners at the 11th IAU 24 Hour World Championships, auf: iau-ultramarathon.org, vom 7. April 2015, abgerufen 16. April 2017
  12. 24 Hour World Championships, auf: iau-ultramarathon.org, vom 8. März 2014, abgerufen 15. April 2017
  13. Cancellation of 24 Hour World Championships 2014, auf: iau-ultramarathon.org, vom 22. Juli 2014, abgerufen 15. April 2017
  14. vermutlich lt. 24 Hours
  15. IAU European 24 Hours Challenge, auf: gbrathletics.com, abgerufen 15. April 2017
  16. a b c was der Quelle zu Folge bedeutet, dass die Europameisterschaft von 1999 nachträglich mitgezählt wird, obwohl zwischenzeitlich eine abweichende Zählung stattfand. Lawson and Jansson with 21st IAU 24 Hour European Championships, auf: iau-ultramarathon.org, vom, abgerufen 18. April 2017