Reichenbach im Vogtland

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Reichenbach im Vogtland
Reichenbach im Vogtland
Deutschlandkarte, Position der Stadt Reichenbach im Vogtland hervorgehoben
Koordinaten: 50° 37′ N, 12° 18′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Landkreis: Vogtlandkreis
Verwaltungs­gemeinschaft: Reichenbach im Vogtland
Höhe: 380 m ü. NHN
Fläche: 34,46 km2
Einwohner: 21.112 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 613 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 08468,
08491 (Jägerhaus),
08499 (Mylau, Obermylau)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahl: 03765
Kfz-Kennzeichen: V, AE, OVL, PL, RC
Gemeindeschlüssel: 14 5 23 340
Adresse der
Stadtverwaltung:
Markt 1
08468 Reichenbach im Vogtland
Webpräsenz: www.reichenbach-vogtland.de
Oberbürgermeister: Raphael Kürzinger (CDU)
Lage der Stadt Reichenbach im Vogtland im Vogtlandkreis
TschechienBayernThüringenErzgebirgskreisLandkreis ZwickauAdorf/Vogtl.Auerbach/Vogtl.Bad BrambachBad ElsterBergen (Vogtland)BösenbrunnEichigtEllefeldElsterbergFalkenstein/Vogtl.Grünbach (Sachsen)HeinsdorfergrundKlingenthalLengenfeld (Vogtland)Limbach (Vogtland)MarkneukirchenMühlentalMuldenhammerNetzschkauNeuensalzNeumark (Vogtland)Neustadt/Vogtl.Oelsnitz/Vogtl.Pausa-MühltroffPlauenPöhlReichenbach im VogtlandWeischlitzRodewischRosenbach/Vogtl.Schöneck/Vogtl.Steinberg (Vogtland)Triebel/Vogtl.TheumaTirpersdorfTreuenWerdaKarte
Über dieses Bild

Reichenbach im Vogtland ist eine Große Kreisstadt mit 21.112 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2016) im sächsischen Vogtlandkreis.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt liegt in Südwestsachsen, etwa 18 km von Plauen und 19 km von Zwickau entfernt.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Angrenzende Gemeinden im Vogtlandkreis sind Heinsdorfergrund, Lengenfeld, Limbach, Netzschkau und Neumark. Im Norden grenzt Reichenbach an die zum thüringischen Landkreis Greiz gehörende Gemeinde Mohlsdorf-Teichwolframsdorf und an die Kreisstadt Greiz.

Greiz Mohlsdorf-Teichwolframsdorf Neumark
Netzschkau Nachbargemeinden Heinsdorfergrund
Limbach Lengenfeld Lengenfeld

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Reichenbach gehören die Ortsteile Brunn, Cunsdorf, Friesen, Mylau, Obermylau, Oberreichenbach, Rotschau und Schneidenbach. Seit dem Jahr 2000 besteht die Verwaltungsgemeinschaft Reichenbach im Vogtland, der Reichenbach und Heinsdorfergrund angehören.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hohes und spätes Mittelalter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtkirche St. Peter und Paul

Die Ursprünge der Stadt liegen vermutlich in einer slawischen Ansiedlung am Raumbach. Im Jahre 1085 soll der Naumburger Bischof Günther I. von Wettin im Zuge deutscher Besiedelung eine hölzerne Kirche geweiht haben.[2][3] Diese wurde um 1100 in Stein ausgeführt, bald darauf jedoch von einfallenden heidnischen Slawen zerstört und um 1140 wieder aufgebaut. Nachweislich ließen sich Anfang des 12. Jahrhunderts auch fränkische Siedler nieder. Um 1180 erfolgte schließlich die großräumige Besiedlung des nördlichen Vogtlandes durch Deutsche. Der Ort entwickelte sich im Tal nahe der Burg Mylau in verkehrsgünstiger und sicherer Lage schnell zu einer aufstrebenden Kleinstadt. Im Jahre 1224 ist in Reichenbach ein Herrensitz erwähnt, der einst Vorwerk der Burg Mylau war. Er unterstand ab 1270 den Vögten von Plauen.

Der Name, damals noch Richenbach, vermutlich nach den wasserreichen Bächen im Gebiet der heutigen Altstadt benannt, ist urkundlich erstmals 1212 belegt, die jedoch ältere Siedlung erhielt schon um 1240 Stadtrecht und wird in einer Urkunde von 1271 als „civitatis richenbach“, also befestigte Kleinstadt mit Verteidigungs-, Handels- und Selbstverwaltungsrechten, erwähnt.

Reste der mittelalterlichen Stadtbefestigung sind noch am Sebastian-Bach-Platz in größerem Umfang sichtbar, an die ehemaligen Stadttore erinnert unter anderem der Straßenname Mylauer Tor zwischen Markt und Roßplatz, dem ehemaligen Viehmarkt. Der Standort des Oberen Tores ist durch die Nachbildung einer kursächsischen Postmeilensäule aus dem Jahre 1724 markiert. Der genaue Verlauf der einstigen Stadtmauer ist anhand eines historischen Stadtmodells im Neuberinmuseum erkennbar. Erstaunlich ist hierbei die Lage der Stadtkirche St. Peter und Paul, deren älteste Teile im Turmfuß ebenfalls aus dem 12. Jahrhundert stammen, außerhalb der Befestigung, was auf wahrscheinlich hölzerne Vorgängerbauten oberhalb der fränkischen Siedlung – also zwischen Altstadt und ummauerter Stadt – hinweist.

Reichenbach wurde 1336 von den Böhmen erobert und im Jahr 1367 durch Heinrich Reuß, Vogt von Plauen, dem deutschen Kaiser und böhmischen König Karl IV. mit den umliegenden Dörfern verkauft. Im Jahr 1422 erfolgte die Verpfändung der Stadt an die Wettiner. Reichenbach wurde im Frühjahr 1430 samt Kirche von Hussiten völlig zerstört. Aufgrund seiner günstigen Lage wurde es wieder aufgebaut und entwickelte sich zu einer regional bedeutsamen Handwerker- und Händlersiedlung. Im 15. Jahrhundert kam Reichenbach an die Herren von Metzsch, welche den Umbau der damaligen Burg zum Wohnschloss vornahmen. Die urkundliche Nennung des Herrensitzes als Rittergut ist für 1577 belegt. Die Familie von Metzsch saß über die Jahrhunderte auf Reichenbach und musste zwei Brände ihres Schlosses in Kauf nehmen.[4]

Frühe Neuzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Dreißigjährigen Krieg etablierte sich die Tuchmacherei und brachte Wohlstand in die Stadt. Nach vorangegangenen Stadtbränden bemühte man sich auch um größere Feuersicherheit, allerdings vorerst ohne Erfolg. 1681 brannten 135 Wohnhäuser nieder. 1690 erließ der Rat eine Feuerlöschordnung. Zu jener Zeit waren um die 300 Tuchmacher in der Stadt tätig, bis 1720 waren es etwa 500. Am 17. August 1720 ereignete sich ein weiterer Stadtbrand, bei dem etwa 500 der 700 Wohnhäuser vernichtet wurden. Die weitgehende Zerstörung des Ortes führte zu einem wirtschaftlichen Niedergang, da viele Handwerker den Ort verließen und sich andernorts eine neue Existenz aufbauten.[5] Nachdem 1773 das Schloss teilweise wieder aufgebaut worden war, erforderte der Brand von 1833 einen kompletten Neubau. 1856 übernahm die Stadt Reichenbach das Herrenhaus und eröffnete darin 1875 ein Museum.

An die als bedeutende Poststraße genutzte alte Frankenstraße im Verlauf der heutigen B 173 („Hofer Chaussee“) erinnert neben der kursächsischen Distanzsäule im Zentrum auch die noch zum Teil erhaltene kursächsische Ganzmeilensäule am Gasthaus Schwarze Katze in Oberreichenbach.

19. und frühes 20. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rathaus (2008)

Reichenbach kam im 16. Jahrhundert mit der Herrschaft Mylau an das kursächsische bzw. spätere königlich-sächsische Amt Plauen, dem der Ort bis 1856 unterstand.[6] 1856 wurde Reichenbach Sitz des Gerichtsamts Reichenbach. 1875 wurde die Stadt der Amtshauptmannschaft Plauen angegliedert.[7]

1833 wurde das historische Rathaus in der Mitte des Marktplatzes als markantestes Gebäude bei einem erneuten Stadtbrand zusammen mit Wohnquartieren und einem ganzen Scheunenviertel vernichtet. 1846 beschleunigte die Eröffnung des ersten Reichenbacher Bahnhofs als vorläufige Endstation der Bahnstrecke Leipzig–Hof (Sächsisch-Bayerischen Eisenbahn) die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt. Von der Eisenbahn gingen in den folgenden Jahren mit Streckenerweiterungen und Neubauten in Richtung Nürnberg und in die Orte des Umlandes immer wieder Impulse für Industrieansiedlungen aus, was die längst verschwundenen Nebenbahnen auch heute noch im Reichenbacher Stadtbild markiert.

Ansicht um 1860
Ansicht um 1900

Die Industriebetriebe lockten zahlreiche neue Bewohner in die Stadt, die hauptsächlich in den Kammgarn- und Streichgarnspinnereien oder Webereien Arbeit fanden. Zu einer exportorientierten, international bekannten Firma entwickelte sich zum Beispiel die 1883 gegründete Woll- und Seidenweberei Schultz & Donner. Zudem siedelten sich metallverarbeitende Betriebe an und im frühen 20. Jahrhundert folgte unter anderem die Papierherstellung und -verarbeitung.

August Horch setzte seinen Innovations- und Unternehmergeist von 1902 bis 1904 ebenfalls in Reichenbach in die Tat um und baute mit dem Horch Tonneau das erste sächsische Automobil. 1903 stellte er das erste deutsche Auto mit einem Vierzylindermotor vor, das Modell 3 mit einem Hubraum von 2382 cm³ und einer Leistung von 22 PS (16 kW).

Das Städtische Elektrizitätswerk mit Überlandzentrale machte Reichenbach 1909 zu einer modernen Stadt und der 1926 errichtete Wasserturm sicherte den erheblich gestiegenen Wasserbedarf der Stadt. Im gleichen Jahr wurde der Grundstein für den Neubau einer bis heute in Deutschland einzigartigen Bildungseinrichtung gelegt; Unter der Leitung von Stadtbaumeister und Architekt Rudolf Ladewig,[8] der auch den Wasserturm gestaltete, entstand in zweijähriger Bauzeit die Höhere Textilfachschule, heute ein Standort der Westsächsischen Hochschule.

1924 wurde Reichenbach bezirksfrei.

Am 28. Juni 1925 wurde erstmals eine Bergprüfungsfahrt des ADAC an der Strecke Reichenbach-Schwarze-Tafel-Mühlwand durchgeführt. Diese „Mühlwander Bergrennen“ wurden von 1921 bis 1981 vom Alaunwerk zur „Schwarzen Tafel“ durchgeführt. Im Jahr 2004 lebte diese Tradition mit historischen Rennwagen und Motorrädern wieder auf.

Mit der Landung des Luftschiffs LZ 127 "Graf Zeppelin" in Brunn am 28. September 1930 erlebte die Region ein Spektakel, dem über 130.000 begeisterte Zuschauer beiwohnten.[9]

Zeit des Nationalsozialismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch Reichenbach wurde von den Ereignissen des Nationalsozialismus nicht verschont, die hier mit der Gründung der NSDAP Ortsgruppe im August 1923 ihren Anfang nahmen. Direkt nach der Machtübernahme Hitlers 1933 setzten Durchsuchungen von Parteiheimen, Häusern und Wohnungen ein, die in der Besetzung des Volkskauses (heutiges Stadthaus am Markt) und dem Hissen von Hakenkreuz- und SS-Fahne ihren vorläufigen Höhepunkt fanden. Ab März 1933 setzten Verhaftungen unliebsamer Personen, wie etwa SPD- und KPD-Funktionären, sowie Abgeordneter und Oberbürgermeister Dr. Kühn ein. Die zunächst im Volkshaus inhaftierten wurden später in das Arbeitslager Sachsenburg überführt.[10]

Die kleine jüdische Gemeinde Reichenbachs verzeichnete zur Volkszählung am 16. Juni 1933 noch 19 Mitglieder, die in den folgenden Jahren schrittweise deportiert wurden. Letztmals waren zum 31. Dezember 1940 noch vier jüdische Mitbürger zu verzeichnen.[11]

Während des Zweiten Weltkriegs wurden im Zuge von Metallsammlungen private Eisenzäune, vier Denkmäler, vier Kirchenglocken, Inventar des Heimatmuseums und Einrichtungsgegenstände (Waschbecken) aus den Reihen der Friseurinnung für die Rüstungsindustrie geopfert.[12]

Nachdem in den Vorjahren bereits 186 Fliegeralarme zu verzeichnen waren, wurde am 21. März 1945 Reichenbach erstmals direkt angegriffen. Bei dem amerikanischen Bombenangriff durch 34 B-17 Bomber wurden 161 Menschen getötet, 73 Gebäude komplett zerstört und 675 beschädigt.[13] Die damalige Albertschule, heute Friedensschule, wurde zu dieser Zeit als Lazarett genutzt; der Schutzbunker davor sollte die Bewohner vor derartigen Angriffen schützen.

Der Bahnhof wurde nur leicht beschädigt und es ging nur die Bebauung im heutigen „Park des Friedens“ und entlang der Bahnhofstraße verloren. Die bedeutendsten Bombenopfer waren der „Kaiserhof“ an der Stelle des heutigen Neuberinhauses, Gasthof und Hotel „Goldenes Lamm“ an der Stelle der heutigen Sparkasse am Postplatz und die Großdruckerei Carl Werner.

Am 17. April 1945 wurde die Stadt Reichenbach, nachdem sie von Oberbürgermeister Dr. Otto Schreiber auf Drängen des Feuerwehr-Unterführers Hermann Thoß[14] entgegen den Befehlen kampflos übergeben wurde, von US-amerikanischen Truppen besetzt, die wiederum am 1. Juli 1945 von der Sowjetarmee abgelöst wurden. Die kampflose Übergabe der Stadt an die US-Amerikaner ersparte Reichenbach ein Inferno dreier Bombenangriffe.

1945 bis 1989[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund der Lage in der Sowjetischen Besatzungszone gehörte Reichenbach ab 1949 zur neu gegründeten DDR und wurde Kreisstadt des 55.000 Einwohner zählenden neuen Kreises Reichenbach im Bezirk Chemnitz (1953 in Bezirk Karl-Marx-Stadt umbenannt), nachdem es seine Bezirksfreiheit verloren und kurzzeitig dem Kreis Plauen-Land angehört hatte.

Ab 1989[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Reichenbach blieb weiterhin Kreisstadt des nun sächsischen Landkreises Reichenbach, verlor jedoch nach der Deutschen Wiedervereinigung neben vielen Arbeitsplätzen zahlreiche Einwohner. 1995 wurde die Stadt Teil des Vogtlandkreises und war somit nicht mehr Kreisstadt, behielt jedoch zahlreiche Stellen des neuen Landratsamtes und erhielt den Titel Große Kreisstadt. Am 1. Mai 2003 wurde die Stadt von Reichenbach/Vogtl. in Reichenbach im Vogtland umbenannt.[15] Vom 7. bis 9. September 2007 fand in Reichenbach der Tag der Sachsen statt.

Blick über das Gelände der 5. Sächsischen Landesgartenschau (2009)

Die Stadt profitiert von ihrer Lage an der A 72 zwischen den Oberzentren Plauen und Zwickau und der Nachbarschaft zur thüringischen Kreisstadt Greiz. Sie selbst ist als Mittelzentrum in der langfristigen Raumordnung verankert, sodass mittlerweile zahlreiche neue Arbeitsplätze in den Industrie- und Gewerbegebieten entstanden sind. Das Stadtbild ist von sanierten Gründerzeitbauten und Wohngebieten verschiedener Art geprägt und verlor vor allem im Rahmen der 5. sächsischen Landesgartenschau (1. Mai – 18. Oktober 2009) und von Stadtumbauprogrammen die einst charakteristische Dichte von historischen, aber wenig ansehnlichen Industriebauten.[16]

Gleichwohl wurden und werden auch vergleichsweise historisch wertvolle Gebäude in der Innenstadt abgerissen und Überkapazitäten in den DDR-Großwohnsiedlungen am Stadtrand abgebaut. Insbesondere in der Innenstadt versucht die Stadtverwaltung mit Grünflächengestaltung und Schaffung von Parkmöglichkeiten auf den entstandenen Brachflächen die Attraktivität zu steigern.[17] In einigen Bereichen (Am Graben, Kirchgasse, Johannisgasse, Obere und Untere Dunkelgasse) ist das für eine Altstadt typische Stadtgefüge durch Abrisse erheblich beeinträchtigt.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oberreichenbach wurde am 1. Januar 1908 eingemeindet. Cunsdorf folgte am 1. April 1924.[18] Brunn und Friesen wurden am 1. März 1994 eingegliedert[19], Rotschau am 1. Januar 1996.[20] Schneidenbach kam am 1. Januar 1999 hinzu.[21]

Zum 1. Januar 2016 fusionierten Mylau (mit dem am 1. Januar 1996 eingemeindeten Obermylau) und Reichenbach im Vogtland zur neuen Stadt Reichenbach im Vogtland.[22]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1960 31. Dezember):

Bevölkerungsentwicklung

1834 bis 1925

  • 1834: 05.165
  • 1869: 10.200
  • 1871: 12.942
  • 1875: 14.620
  • 1880: 16.509
  • 1885: 18.320
  • 1890: 21.496
  • 1910: 29.685
  • 1925: 30.862

1933 bis 1984

  • 1933: 32.276
  • 1939: 31.681
  • 1946: 34.708 a
  • 1950: 32.320 b
  • 1960: 29.598
  • 1964: 29.535
  • 1971: 28.545
  • 1981: 25.458
  • 1984: 25.033

1990 bis 2003

  • 1990: 25.036
  • 1995: 24.762
  • 1997: 23.949
  • 1999: 23.831
  • 2000: 23.469
  • 2001: 23.096
  • 2002: 22.923
  • 2003: 22.729
  • 2004: 22.371

2005 bis 2013

  • 2005: 22.082
  • 2007: 21.210
  • 2008: 20.746
  • 2009: 20.449
  • 2010: 20.146
  • 2011: 19.836
  • 2012: 19.087
  • 2013: 18.879
  • 2014: 18.743

Datenquelle ab 1998: Statistisches Landesamt Sachsen

a Volkszählungsergebnis vom 29. Oktober
b Volkszählungsergebnis vom 31. August

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat und Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderatswahl 2014[23]
Wahlbeteiligung: 42,2 %
 %
40
30
20
10
0
32,7 %
19,8 %
10,1 %
5,5 %
10,2 %
5,4 %
16,3 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
 18
 16
 14
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-6,4 %p
+1,3 %p
-2,8 %p
-5,7 %p
+1,7 %p
-1,2 %p
+16,3 %p
          
Insgesamt 36 Sitze
  • Linke: 6
  • Grüne: 1
  • SPD: 2
  • BIM: 5
  • BITex: 4
  • GVM: 3
  • GVR: 2
  • IV FFW: 1
  • FDP: 1
  • CDU: 11

In der Fusionsvereinbarung mit der Nachbargemeinde Mylau wurde festgelegt, dass bis zum Ende der Legislaturperiode beide Gemeinderäte einen gemeinsamen Stadtrat bilden. Dadurch stieg die Gesamtzahl der Sitze auf derzeit 36 an. Gemeinderatswahl am 25. Mai 2014 verteilen sich die 22 Sitze des Stadtrates folgendermaßen auf die einzelnen Gruppierungen:[24]

  • CDU: 11 Sitze
  • LINKE: 6 Sitze
  • Bürgerinitiative Mylau e. V. (BIM): 5 Sitze
  • Bürgerinitiative BITex (BITex): 4 Sitze
  • Gewerbeverein Mylau e. V. (GVM): 3 Sitze
  • Gewerbeverein Reichenbach e. V. „Gemeinsam für Reichenbach“ (GVR): 2 Sitze
  • SPD: 2 Sitze
  • FDP: 1 Sitz
  • GRÜNE: 1 Sitz
  • Interessenvereinigung Feuerwehr Mylau (IV FFW): 1 Sitz

Oberbürgermeister ist seit dem 9. Mai 2016 Raphael Kürzinger (CDU).[25]

Bei der Wahl für den neuen Oberbürgermeister am 17. April 2016 setzte er sich im ersten Wahlgang mit absoluter Mehrheit (55,49 %) gegen drei Mitbewerber durch (Wahlbeteiligung: 40,5 % ↓).[26][27]

Sein Vorgänger im Amt des Oberbürgermeisters der Großen Kreisstadt war seit 1. August 2001 Dieter Kießling (CDU). Er führte die Amtsgeschäfte vom 1. Januar 2016 durch den Zusammenschluss mit Mylau als Amtsverweser.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1753 tauchte das erste Mal das Stadtwappen auf einem Gesangbuch auf. Blasonierung: In Blau eine goldene Mauer mit zwei rotbedachten goldenen Türmen, jeder mit einem großen und zwei kleinen Fenstern, der rechts mit goldenem Knopf, der links mit goldener Fahne; zwischen den Türmen golden nimbiert und gekleidet der heilige Petrus mit silbernem Gesicht und silbernen Händen, in der Rechten einen goldenen Schlüssel und in der Linken ein Buch mit rotem Einband und silbernem Buchblock haltend.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Reichenbach im Vogtland unterhält folgende Städtepartnerschaften:[28]

Zusätzlich dazu bestehen freundschaftliche Beziehungen, ohne vertragliche Regelung, zum Ortsteil Reichenbach der Gemeinde

Der Ortsteil Rotschau unterhält eine Städtepartnerschaft zur Gemeinde

Weiterhin pflegt der Ortsteil Mylau Städtepartnerschaften mit:

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neuberin-Museum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neuberinhaus (Theater- und Konzerthaus)

Das Neuberin-Museum zum Leben und Werk der Bühnenreformerin Friederike Caroline Neuber wird durch den Kulturraum Vogtland-Zwickau als regional bedeutsame Einrichtung gefördert. Zu den Ausstellungen gehören die Theatergeschichte des 18. Jahrhunderts, die Stadtgeschichte und Sonderausstellungen.

Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Vogtland Philharmonie Greiz Reichenbach hat ihren Sitz im 1946 bis 1949 errichteten Neuberinhaus.

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Göltzschtalbrücke

Sehenswert sind der im Stil des Neuen Bauens errichtete Wasserturm, der auch eine Aussichtsplattform bietet,[29] sowie die Pfarrkirche St. Peter und Paul mit einer Silbermann-Orgel von 1725. Der älteste Teil der Kirche ist der romanische Turmstumpf mit quadratischem Grundriss aus dem 12. Jahrhundert, auf dem 1780 ein achteckiger barocker Aufbau errichtet wurde. Weitere Kirchen sind die evangelische Trinitatis-Kirche und die katholische Kirche St. Marien. Vier Kilometer westlich der Stadt, unweit von Netzschkau, befindet sich die Göltzschtalbrücke, die größte Ziegelsteinbrücke der Welt.

Gedenkstätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Naturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stalaktiten aus Diadochit im Besucherbergwerk Alaunwerk Mühlwand

In Mühlwand befindet sich die Tropfsteingrotte Alaunwerk Mühlwand, ein ehemaliges Alaunschieferbergwerk im Tal der Göltzsch, welches farbenprächtige Sinter aufweist. Etwa einhundert Meter weiter göltzschabwärts, in Richtung Rotschau, liegt das geologische Denkmal Liegende Falte.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Frühlingsmarkt mit Saisoneröffnung im Park der Generationen (am 1. Mai)
  • Musikschul-Sommerfest (jährlich im Juni)
  • „Reichenbacher Orgelsommer“ (jährlich von Juni bis September)
  • „Musik im Park“ (jährlich Anfang Juli)
  • Reichenbacher Bürgerfest (jährlich am 3. Oktober)
  • Reichenbacher Weihnachtsmarkt (am 4. Advent)

Alljährlich Anfang April findet ein (Prog-)Rockfestival im Neuberinhaus statt, das ArtRock Festival zieht Besucher aus ganz Europa an.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straßenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bahnhof

Die Stadt hat eine Anschlussstelle an der Autobahn A 72. Die Bundesstraßen 94 und 173 führen durch das Stadtgebiet.

Bahnverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Reichenbachs Oberer Bahnhof liegt an der Bahnstrecke Leipzig–Hof, die Teil der Sachsen-Franken-Magistrale ist. Bis zur Elektrifizierung des Abschnitts Reichenbach–Hof (2013) war er der südwestliche Endpunkt des elektrischen Streckennetzes in Sachsen. Nördlich von Reichenbach befindet sich bei Werdau das Bogendreieck Werdau mit Abzweigungen nach Norden in Richtung Werdau, Gößnitz und Leipzig und nach Osten in Richtung Zwickau und Chemnitz.

Im benachbarten Neumark (Vogtland) hat die Vogtlandbahn ihr Wartungs- und Reparaturzentrum. Seit Juni 2001 war Reichenbach eine Station im ICE-Streckennetz der Deutschen Bahn. Da die ICE-Strecke Nürnberg-Dresden damals wie gegenwärtig nicht durchgängig elektrifiziert ist, kam mit der Deutschen Bahn AG der dieselbetriebene ICE TD zum Einsatz, der auf der kurvenreichen Strecke durch die Neigetechnik Fahrzeitgewinne einbrachte. Nach häufigen Pannen wurde er bereits im Dezember 2002 von übergangsweise eingesetzten lokbespannten IC-Zügen bzw. in IC-Farben umlackierten Triebwagen der Baureihe 612 als Intercitys abgelöst. Mit diesen Triebwagen betrieb die DB Regio ab Dezember 2006 auch den Regionalexpress unter der Marke Franken-Sachsen-Express. Mit der Fertigstellung der Elektrifizierung kamen zunächst Doppelstockwendezüge zum Einsatz, die mittlerweile von den neuen Triebwagen des Elektronetz Mittelsachsen abgelöst wurden.

Zurzeit halten in Reichenbach sowohl der Regionalexpress RE3 Dresden–Chemnitz–Zwickau–Reichenbach–Plauen–Hof (Betreiber: Bayerische Oberlandbahn unter der Marke Mitteldeutsche Regiobahn) als auch die Regionalbahn VL2 Zwickau Zentrum(–Werdau)–Reichenbach–Plauen–Adorf(–Cheb) (Betreiber: Die Länderbahn unter der Marke Vogtlandbahn) im Stundentakt.

Reichenbach liegt im Verkehrsverbund Vogtland.

Liniennetz des Stadtverkehrs in Reichenbach im Vogtland

Stadtverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Stadtverkehr betreibt der Reichenbacher Verkehrsbetrieb Gerlach GmbH fünf Stadtbuslinien, wovon drei zur Linie C zusammengefasst sind. Die Linien bedienen die zentralen Umsteigepunkte Oberer Bahnhof und Roßplatz/Postplatz im Stadtzentrum, wo Übergänge zu den zahlreichen Regionalbuslinien ins Umland und die benachbarten Städte bestehen. Am Oberen Bahnhof besteht Anschluss zu den Regional- und Fernzügen.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemaliger Schlachthof

Zwischen dem bebauten Stadtgebiet und der A 72 befinden sich ein Gewerbegebiet und zwei zusammenhängende Industriegebiete, welche die Stadt gemeinsam mit der Gemeinde Heinsdorfergrund ausgewiesen hat. Ein weiteres Gewerbegebiet mit einigen Industriebetrieben befindet sich an der B 173 (Zwickauer Straße) am nordöstlichen Stadtrand.

Vorherrschende Branchen sind Druck- und Papierverarbeitung, Einzelhandel, Maschinenbau/Metallverarbeitung, Textilindustrie und Tourismus.

Das privat betriebene Paracelsus-Klinikum Reichenbach ist mit 185 Betten ein Krankenhaus der Regelversorgung.

Das Eisenbahnverkehrsunternehmen IntEgro Verkehr hat seinen Sitz in der Stadt.

Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lokale Medien aus/für Reichenbach im Vogtland sind:

Bis zum 31. Dezember 2015 existierte mit dem Vogtland Regional Fernsehen (VRF) ein über Kabel empfangbarer Regionalfernsehsender.[30] Nach dessen Insolvenz sendet seit 1. Februar 2017 TV Westsachsen tagesaktuelle Beiträge aus der Region.[31]

In Reichenbach betreibt die Deutsche Telekom AG auf einem Fernmeldeturm aus Beton einen Rundfunksender für UKW unter anderem für Vogtland Radio. Der Sender Reichenbach/Vogtland ist nicht zu verwechseln mit dem Mittelwellensender Reichenbach in Reichenbach/O.L., über den das Programm von MDR Info auf 1188 kHz abgestrahlt wird.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hochschule

Textilschule in Reichenbach

Die Westsächsische Hochschule Zwickau betreibt in Reichenbach den Fachbereich Textil- und Ledertechnik mit den dazugehörigen Studiengängen Textil- und Ledertechnik (Diplom mit verschiedenen Vertiefungsrichtungen)

Öffentliche Schulen Die Stadt verfügt über ein Gymnasium (Goethe-Gymnasium), eine Oberschule (Weinholdschule) und drei Grundschulen (Dittesschule, Friederike-Caroline-Neuber-Schule und Weinholdschule). Darüber hinaus verfügen die angrenzenden Städte und Gemeinden über weitere Grund- und Oberschulen, die auch von Reichenbacher Schülern besucht werden. In Reichenbach befindet sich außerdem eine Förderschule für körperlich und geistig Behinderte.

Privatschule Die städtischen Allgemeinbildungsangebote werden von der HANSA-Handelsschule (Fachoberschule) ergänzt.

Berufliche Bildung Neben dem vom Vogtlandkreis betriebenen Beruflichen Schulzentrum für Technik existieren weitere Stätten der beruflichen Bildung, wie zum Beispiel das Bildungswerk der Sächsischen Wirtschaft (bsw) oder die Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW).

Außerschulische Bildung Die Volkshochschule des Vogtlandkreises bietet an ihrem Reichenbacher Standort zahlreiche Kurse an, die vor allem dem Erwerb von Sprachkenntnissen dienen. Darüber hinaus offerieren zahlreiche Kulturvereine und die Musikschule Vogtland umfangreiche Freizeit-Bildungsangebote.

Bibliotheken Die städtische Jürgen-Fuchs-Bibliothek hat ein Angebot an Belletristik, Kinder- und Sachliteratur. Sie befindet sich auf zwei Etagen im historischen Rathaus am Markt und wurde nach einem der großen Söhne der Stadt benannt.

Außerdem verfügt das Goethe-Gymnasium über eine Schulbibliothek mit umfangreicher Lehr- und Sachbuchsammlung im Schulteil Goetheschule sowie die Fachgruppe Textil- und Ledertechnik der Westsächsischen Hochschule über eine Zweigbibliothek der Hochschulbibliothek Zwickau am Standort in der Reichenbacher Klinkhardtstraße hinter dem historischen Hochschulgebäude.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1849: Robert Wilke (1804–1889), Baumeister der Göltzschtalbrücke
  • Wilhelm Usbeck (1807–1883), Kirchenvorstand, Kassierer der Sparkasse und Träger des Albrechts-Ordens
  • Johann Carl Friedrich Jacob (1805–1877), Schulrektor
  • 1895: Otto von Bismarck (1815–1898), erster deutscher Reichskanzler
  • 1899: Carl Heinrich Müller (1828–1900), Reichenbacher Unternehmer (Tuchmacher)
  • 1903: Hugo Klinkhardt (1842–1906), 28 Jahre Bürgermeister der Stadt
  • 1911: Leonie Sarfert (1831–1913), Unternehmerin und Gründerin der Kleinkinderbewahranstalt
  • 1925: Otto Eduard Schmidt (1855–1945), Pädagoge und Schriftsteller
  • 1926: Wilhelm Polster (1847–1929), Oberbürgermeister
  • 1932: Philipp Wagner (1867–1946), Bürgermeister und Heimatforscher
  • 1982: Kurt Schwabe (1905–1983), Chemiker, Pionier der elektrochemischen Sensorik, Hochschullehrer und Rektor der Technischen Universität Dresden
  • 1982: Heinrich Dathe (1910–1991), Direktor des Tierparks Berlin
  • 1984: Gretchen Knoch (1909–2005), Antifaschistin
  • 1987: Wolfgang Mattheuer (1927–2004), Maler, Grafiker und Bildhauer
  • 2004: Otto Paetz (1914–2006), Maler und Grafiker
  • 2009: Hans-Günter Ehlert (* 1941), Chefarzt des Kreiskrankenhauses

1933 wurden auch Adolf Hitler und Martin Mutschmann zu Ehrenbürgern ernannt, jedoch nach Kriegsende aus der offiziellen Liste gestrichen.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karl August Böttiger etwa 1812

Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Elisabeth Dressel: Familienbuch Reichenbach, Vogtl. mit Oberreichenbach und Schneidenbach, Unterheinsdorf, Klein-Weißensand und Cunsdorf (Landkreis Vogtlandkreis, Sachsen) 1530–1630 (= Mitteldeutsche Ortsfamilienbücher der AMF. Bd. 67; Deutsche Ortssippenbücher. Bd. 00.653). AMF, Leipzig 2012 (als Manuskript gedr.).
  • Gero Fehlhauer: Mit der Reichsbahn über die Zonengrenze. EK, Freiburg 2009, ISBN 978-3-88255-728-2.
  • Alfred Harendt: Bomber über Reichenbach. In: Die Stunde Null. Tatsachenberichte über Erlebnisse aus den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges. Hrsg. von Ursula Höntsch. Verlag der Nation, Berlin 1966.
  • Johann Balthasar Olischer: Entwurff einer Chronica der alten Voigtländischen Stadt Reichenbach. Friedrich Lankischens Erben, Leipzig 1729 (Digitalisat).
  • Richard Steche: Reichenbach. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 11. Heft: Amtshauptmannschaft Plauen. C. C. Meinhold, Dresden 1888, S. 69.
  • Reichenbach im Vogtland (Hrsg.): Zur Geschichte der Stadt REICHENBACH im Vogtland Eigenverlag, Reichenbach 2012, ISBN 978-3-932626-32-6.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Reichenbach im Vogtland – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Aktuelle Einwohnerzahlen nach Gemeinden 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. K. F. Collmann: Reußische Geschichte. Erich Schlemm, Greiz 1892, S. 7.
  3. Ernst Devrient: Das Bistum Naumburg. Die Diözese (= Germania Sacra. N. F., Bd. 35). Bd. 2. Walter de Gruyter, Berlin / New York 1998, ISBN 3-11-015570-2, S. 750.
  4. Das Rittergut Reichenbach auf www.sachsens-schlösser.de
  5. Curt Röder (Hrsg.): Vogtländisches Jahrbuch. 11. Jahrgang. Plauen 1994, S. 175–176.
  6. Karlheinz Blaschke, Uwe Ulrich Jäschke: Kursächsischer Ämteratlas. Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S. 76 f.
  7. Die Amtshauptmannschaft Plauen im Gemeindeverzeichnis 1900
  8. Kurzbiografie von Rudolf Ladewig auf den Internetseiten der Stadt Reichenbach, zuletzt abgerufen am 25. April 2016.
  9. Stadtverwaltung Reichenbach im Vogtland (Hrsg.): Zur Geschichte der Stadt REICHENBACH im Vogtland, 2012, S. 56 f.
  10. Stadtverwaltung Reichenbach im Vogtland (Hrsg.): Zur Geschichte der Stadt REICHENBACH im Vogtland, 2012, S. 58–60.
  11. Stadtverwaltung Reichenbach im Vogtland (Hrsg.): Zur Geschichte der Stadt REICHENBACH im Vogtland, 2012, S. 60, 65.
  12. Stadtverwaltung Reichenbach im Vogtland (Hrsg.): Zur Geschichte der Stadt REICHENBACH im Vogtland, 2012, S. 64–66.
  13. Textauszug aus Reichenbach im Vogtland der Stadt Reichenbach vom Senioren Computer Club Reichenbach.
  14. Alfred Harendt: Bomber über Reichenbach. In: Die Stunde Null. Tatsachenberichte über Erlebnisse aus den letzten Tagen des 2. Weltkrieges. Hrsg. von Ursula Höntsch. Verlag der Nation, Berlin 1966, S. 28.
  15. Regionalregister Sachsen
  16. Präsentation zur Umgestaltung des Industrieareals für die Landesgartenschau 2009 (Memento vom 3. Dezember 2013 im Internet Archive) (PDF; 2,7 MB), abgerufen am 25. April 2016.
  17. Stadtumbau Reichenbach im Vogtland. (Memento vom 14. März 2016 im Internet Archive) 54. Tagung des Deutsch-Österreichischen URBAN-Netzwerkes. Flächen im Wandel – Umnutzung innerstädtischer Areale. Reichenbach im Vogtland. Vom Industriestandort zum Park der Generationen (2008); Microsoft PowerPoint. In: deutscher-verband.org (PDF; 12,7 MB), abgerufen am 25. April 2016.
  18. Reichenbach im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen.
  19. Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern. Hrsg. vom Statistischen Bundesamt. Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7.
  20. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1996.
  21. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1999.
  22. Genehmigung der Vereinigung der Städte Reichenbach im Vogtland und Mylau zur neuen Stadt Reichenbach im Vogtland vom 30. November 2015, abgerufen am 1. Januar 2016.
  23. Ergebnisse der Gemeinderatswahl 2014.
  24. ALLRIS, Parlament Ratsinformationssystem der Stadt Reichenbach im Vogtland. Abgerufen am 24. Januar 2018.
  25. Neuer OB sagt dem Notstand bei Hausärzten den Kampf an. In: freiepresse.de. Chemnitzer Verlag und Druck, abgerufen am 12. Mai 2016.
  26. Amtliches (vorläufiges) Wahlergebnis. In: reichenbach-vogtland.de. Abgerufen am 25. April 2016. – Wahlinformation der Stadt Reichenbach. In: reichenbach-vogtland.de. Abgerufen am 25. April 2016.
  27. Ulrich Riedel: Wahlsieger Kürzinger: Der neue OB reicht allen die Hand. Kein zweiter Urnengang. Der CDU-Bewerber eroberte das Rathaus auf Anhieb. Enttäuschend ist die Wahlbeteiligung und Wahlergebnisse Reichenbach. In: Freie Presse. 18. April 2016, abgerufen am 25. April 2016.
  28. Partnerstädte - Reichenbach im Vogtland Website der Stadt Reichenbach im Vogtland. Abgerufen am 24. Januar 2018.
  29. Wasserturm Reichenbach auf der Webseite des Tourismusverbandes Vogtland e. V.
  30. Sende-Aus für das Vogtland Regional Fernsehen. Flurfunk Dresden vom 8. Januar 2016. Abgerufen am 25. Januar 2018.
  31. Sendestart - Regionalfernsehen wieder im Vogtland In: freiepresse.de. Chemnitzer Verlag und Druck vom 1. Februar 2017. Abgerufen am 25. Januar 2018.
  32. Organe der SLM – Medienrat. In: www.slm-online.de, abgerufen am 6. April 2016.