Albi

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Albi (Begriffsklärung) aufgeführt.
Albi
Wappen von Albi
Albi (Frankreich)
Albi
Region Okzitanien
Département Tarn (Präfektur)
Arrondissement Albi
Kanton Albi-1 (Hauptort)
Albi-2 (Hauptort)
Albi-3 (Hauptort)
Albi-4 (Hauptort)
Gemeindeverband Communauté d’agglomération de l’Albigeois
Koordinaten 43° 56′ N, 2° 9′ OKoordinaten: 43° 56′ N, 2° 9′ O
Höhe 130–308 m
Fläche 44,26 km2
Einwohner 49.531 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 1.119 Einw./km2
Postleitzahl 81000
INSEE-Code
Website Stadt Albi

Stadtansicht mit der Kathedrale Sainte-Cécile

Albi ist eine französische Gemeinde und die Hauptstadt des Départements Tarn in der Region Okzitanien mit (Stand: 1. Januar 2014) 49.531 Einwohnern. Albi ist Sitz eines katholischen Erzbischofs. 2010 wurde das Ensemble des Bischofsviertels in die Liste des UNESCO-Welterbes (Europa) aufgenommen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Albi liegt rund 80 Kilometer nordöstlich von Toulouse in der Mitte Südfrankreichs. Durch Albi fließt der Fluss Tarn.

Die Stadt hat knapp 50.000 Einwohner (2006), die 16 weitere Gemeinden einschließende Agglomeration (Communauté d’agglomération de l’Albigeois mit Sitz in Saint-Juéry) über 80.000 Einwohner. Die Einwohner werden Albigenser (französisch: Albigeois) genannt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits die Römer haben eine Stadt namens Civitas Albiensium angelegt. Im Jahre 843 übernahm Karl der Kahle die Herrschaft über die Stadt.

Nach Albi wird die religiöse Gemeinschaft der Katharer, die im Mittelalter schweren Verfolgungen durch die Kirche ausgesetzt war, auch Albigenser genannt. In den Albigenserkriegen zwischen 1209 und 1229 wurde Albi beinahe vollständig zerstört.

Im Jahre 1678 wurde die Stadt Sitz eines Erzbischofs, seit 1790 ist sie Präfektur des Départements Tarn. Von 1943 bis 1944 war Albi Sitz einer Garnison der Wehrmacht.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beschreibung: In Rot ein goldener hersehender laufender Löwe auf einer gemauerten silbernen Zinnenmauer mit zwei offenen Rundtoren und gezogenen silbernen Gittern. Das goldene Patriarchensteckkreuz mit Kleeblattarmenden hinter der Mauer wird rechts von einem silbernen nach außen gekehrten Halbmond mit Gesicht und links von einer goldenen gesichteten Mittagssonne begleitet.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der Monuments historiques in Albi

Bildungsstätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Denkmal für Jean-François de Lapérouse

Söhne und Töchter:

Personen mit Beziehung zur Stadt:

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marskrater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Albi ist ein Marskrater benannt.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Nicolas-Marie-Joseph Chapuy: Cathédrales françaises. Vues pittoresques de la cathédrale de Albi. Paris 1829 (Digitalisat)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Albi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien