Brive-la-Gaillarde

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Brive-la-Gaillarde
Briva
Wappen von Brive-la-Gaillarde
Brive-la-Gaillarde (Frankreich)
Brive-la-Gaillarde
Region Nouvelle-Aquitaine
Département Corrèze
Arrondissement Brive-la-Gaillarde
Kanton Hauptort von
Brive-la-Gaillarde-1
Brive-la-Gaillarde-2
Brive-la-Gaillarde-3
Brive-la-Gaillarde-4
Gemeindeverband Communauté d’agglomération du Bassin de Brive
Koordinaten 45° 10′ N, 1° 32′ OKoordinaten: 45° 10′ N, 1° 32′ O
Höhe 102–315 m
Fläche 48,59 km2
Einwohner 46.961 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 966 Einw./km2
Postleitzahl 19100
INSEE-Code
Website www.brive.net

Das Rathaus von Brive
Besucherzentrum
Städtisches Archiv

Brive-la-Gaillarde (Briva auf Okzitanisch) ist eine Stadt und Gemeinde mit 46.961 Einwohnern (Stand 1. Januar 2014) im Südwesten Frankreichs in der Region Nouvelle-Aquitaine. Sie ist Sitz einer Unterpräfektur des Départements Corrèze. Bis 1919 hieß die Stadt nur Brive, umgangssprachlich wird sie nach wie vor so genannt. Der Zusatz „la Gaillarde“ (dt. etwa: die Kräftige) ist auf die Stadtbefestigung zurückzuführen, die über die Jahrhunderte hinweg allen Belagerungen standhielt.[1] Die Einwohner nennen sich Brivistes.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt liegt im Brive-Becken am östlichen Rand des aquitanischen Beckens. Sie wird vom Fluss Corrèze durchflossen, der am Ortsende in die Vézère mündet.

Tulle, die Präfektur des Départements, liegt etwa 30 Kilometer nordöstlich, Limoges rund 90 Kilometer nördlich und Périgueux ungefähr 85 Kilometer westlich.

Nachbargemeinden von Brive-la-Gaillarde sind Ussac im Norden, Malemort-sur-Corrèze im Nordosten, Cosnac im Südosten, Jugeals-Nazareth und Noailles im Süden, Chasteaux und Lissac-sur-Couze im Südwesten sowie Saint-Pantaléon-de-Larche im Westen.

Der Lac du Causse befindet sich etwa zehn Kilometer südwestlich der Stadt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Brive-la-Gaillarde hieß im Altertum Briva Curretia und war eine Stadt der Lemoviken.[2] Hier wurde 584 Gundowald zum König von Aquitanien erwählt.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaftlich ist die Agglomeration von Brive der zweitwichtigste Standort nach Limoges in der früheren Region Limousin. Hier haben zahlreiche Unternehmen der Nahrungsmittel- und Elektronikindustrie Werke und Niederlassungen. Des Weiteren ist die Stadt Sitz der Industrie- und Handelskammer der Briver Agglomeration.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ehemalige Flughafen Brive (Aérodrome de Brive Laroche) liegt dreieinhalb Kilometer westlich von Brive, er wurde im Juni 2010 vom Flughafen Brive - Vallée de la Dordogne abgelöst. Dieser befindet sich ca. 15 Kilometer südlich der Stadt unweit der Anschlussstelle 53 der Autoroute A20.

Nördlich von Brive kreuzen sich und vereinigen sich teilweise die Autoroute A20 und die Autoroute A89.

Der Bahnhof von Brive ist ein Knotenpunkt im französischen Streckennetz. Hier treffen sich die Strecken von Paris nach Toulouse und von Bordeaux nach Lyon. Der Bahnhof ist auch Haltepunkt des TGV.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beschreibung: Das Wappen zeigt auf blauem Grund insgesamt neun goldene Ähren. Drei sind jeweils in Lilienform gruppiert, diese wiederum 2:1 verteilt.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt Brive unterhält derzeit mehrere internationale Partnerschaften.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe: Liste der Monuments historiques in Brive-la-Gaillarde

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Brive ist der Rugby-Club Club Athlétique Brive Corrèze Limousin beheimatet.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Brive-la-Gaillarde – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Drapeaux, armoiries, symboles et emblèmes de la ville de Brive bei svowebmaster.free.fr, abgerufen am 7. Oktober 2016
  2. Gregor von Tours, Decem libri historiarum 7, 10.