Cadillac DeVille

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Cadillac Coupe DeVille
Produktionszeitraum: 1949–1993
Klasse: Oberklasse
Karosserieversionen: Limousine, Coupé, Cabriolet, Pickup
Vorgängermodell: keines
Nachfolgemodell: keines
Cadillac Sedan DeVille/Deville
Produktionszeitraum: 1956–2005
Klasse: Oberklasse
Karosserieversionen: Limousine, Coupé
Vorgängermodell: Cadillac Fleetwood
Nachfolgemodell: Cadillac DTS
Cadillac DeVille (2004)

Der Cadillac DeVille war jahrzehntelang das Volumenmodell der US-amerikanischen Automarke Cadillac und wurde von 1956 bis 2005 hergestellt.

Hauptkonkurrent des DeVille war der Lincoln Town Car (vorher Lincoln Continental). Während das Town Car ein weicheres Fahrgefühl und einen erheblich größeren Innenraum bot, war der DeVille eine etwas sportlichere Version der traditionellen amerikanischen Luxuslimousine.

Angeboten wurden viertürige Limousinen (Sedan DeVille), zweitürige Coupés (Cadillac Coupe DeVille, lange Zeit der meistverkaufte US-Luxuswagen überhaupt) und zeitweise auch ein Cabriolet. In der Popkultur wurde das Cadillac Coupe DeVille häufig in Musiktiteln oder Filmen erwähnt.

Die Bezeichnungen leiten sich von den klassischen Coupé-de-Ville- und Sedanca-de-Ville-Karosserieversionen der 1920er und 1930er Jahre ab, bei denen der Fahrer im Freien saß und sich nur über die Passagiere ein Dach spannte; die Bezeichnung des Lincoln Town Car geht auf dieselbe Bedeutung zurück.

In der jahrzehntelangen, bis Ende der 1970er Jahre üblichen Cadillac-Modellhierarchie rangierte der DeVille zumeist als mittleres Modell oberhalb der Series 62 (später Calais) und unterhalb der exklusiven Fleetwood-Modelle. Nach Einführung der ersten, im Gefolge der Ölkrise von 1973 in den Abmessungen reduzierten Modellgeneration 1976 (Downsizing), erfolgte im Frühjahr 1984 der Wechsel zum Frontantrieb mit einer nochmals verkleinerten Karosserie. Beim neuerlichen Modellwechsel 1993 entfiel das einst so populäre Coupe DeVille mangels Nachfrage. 1996 war der DeVille das Spitzenmodell von Cadillac.

Modellgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Benennung der Cadillac DeVille-Modelle folgte immer dem gleichen Muster: Die Zweitürer mit Stahldach hießen immer Coupe DeVille und die Viertürer Sedan DeVille. Die Cabriolets wurden immer nur als DeVille bezeichnet, da sie weder Limousinen noch Coupés waren. Nach Einstellung der Zweitürer hießen die verbleibenden Viertürer nur noch DeVille.

Des Weiteren bezeichnete DeVille von Anfang an und für viele Jahre ein Sonderausstattungspaket für das Grundmodell der Baureihe 62 (später Calais) und nicht eine bestimmte Karosserieform. In anderen Worten: Man konnte durchaus einen viertürigen Cadillac kaufen, der kein Sedan DeVille war und auch keine entsprechenden Zierschriften auf den Fahrzeugseiten besaß.

Einführung des Coupe DeVille (1949–1953)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1. Generation Coupe DeVille
Cadillac Coupe DeVille (1950)

Cadillac Coupe DeVille (1950)

Produktionszeitraum: 1949–1953
Karosserieversionen: Coupé, Pickup
Motoren: Ottomotoren:
5,4 Liter
(118-154 kW)
Länge: 5436-5608 mm
Breite:
Höhe:
Radstand: 3200 mm
Leergewicht: 1827-1926 kg

Das Coupe DeVille führte Cadillac im Frühjahr 1949 ein. Es war Teil der Baureihe 62 und Cadillacs erstes Hardtop-Coupé.

Das Prestigemodell war eine der teuersten Ausführungen der Baureihe 62 und kostete US-$ 3.497,--. Es war luxuriös ausgestattet und hatte Lederpolsterung und Chromleisten im Dachhimmel eingearbeitet, die an die Spriegel eines Cabriodaches erinnern sollten. Im ersten Jahr verkaufte sich das Coupe DeVille 2.150 mal; 1950 wurde schon die doppelte Stückzahl erreicht und 1951 vervierfachten sich die Verkäufe des ersten Jahres.

2. Generation Coupe DeVille und Einführung des Sedan DeVille (1954–1956)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2. Generation Coupe DeVille
Cadillac Coupe DeVille (1954)

Cadillac Coupe DeVille (1954)

Produktionszeitraum: 1954–1956
Karosserieversionen: Coupé, Cabriolet, Pickup
Motoren: Ottomotoren:
5,4–6,0 Liter
(169-210 kW)
Länge: 5636-5674 mm
Breite:
Höhe:
Radstand: 3277 mm
Leergewicht: 1997-2014 kg

Im Frühjahr 1954 erhielten die Wagen einen um 77 mm verlängerten Radstand, eine Panoramawindschutzscheibe und eine gestrecktere Karosserie mit flacherer Motorhaube. Der Schriftzug „Coupe DeVille“ stand auf den C-Säulen zu lesen. Der 5,4 l-V8-Motor legte auf 230 PS (169 kW) zu.

Im Folgejahr gab es nur geringe Veränderungen. Neben einem stärkeren Motor wurden unter den Hauptscheinwerfern Parkleuchten angebracht. Neu waren auch die schlauchlosen Reifen.

1956 kam ein neuer, größerer V8-Motor mit 5.981 cm³ Hubraum, der 285 PS (210 kW) bei 4.600 min−1 abgab. Die Karosserie blieb größtenteils unverändert. Dem Coupe DeVille wurde der Sedan DeVille, eine viertürige Hardtop-Limousine, zur Seite gestellt. Der Sedan DeVille würde sein zweitüriges Pendant schließlich überleben.


3. Generation Coupe DeVille und 2. Generation Sedan DeVille (1957–1958)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

3. Generation Coupe DeVille
Cadillac Coupe DeVille (1958)

Cadillac Coupe DeVille (1958)

Produktionszeitraum: 1957–1958
Karosserieversionen: Coupé, Cabriolet, Pickup
Motoren: Ottomotoren:
6,0 Liter
(221–228 kW)
Länge: 5611-5634 mm
Breite:
Höhe:
Radstand: 3289 mm
Leergewicht: 2093-2195 kg

Anfang 1957 wurde der Radstand um 12 mm verlängert und die Wagen erhielten einen X-förmigen Rahmen, der die Verwindungssteifigkeit verbesserte. Die Front wurde mit Doppelscheinwerfern neu gestaltet und am Heck gab es tiefer gesetzte, doppelte Rückleuchten. Die Motorleistung stieg auf 300 PS (221 kW) bei 4.800 min−1.

Im Modelljahr 1958 gab es wenig Veränderungen. Der Kühlergrill hatte eine geringfügig veränderte Form und auf den Heckflossen erschien der Name „Cadillac“. Die Motorleistung stieg nochmals leicht an.

Im Herbst 1958 lief die Produktion der dritten Generation aus.

Das Coupe DeVille als "Series 63" und das DeVille Cabriolet (1959–1964)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

4. Generation Coupe DeVille
Cadillac Coupe DeVille (1959)

Cadillac Coupe DeVille (1959)

Produktionszeitraum: 1959–1964
Karosserieversionen: Coupé, Cabriolet, Pickup
Motoren: Ottomotoren:
6,4–7,0 Liter
(239–250 kW)
Länge: 5639-5715 mm
Breite:
Höhe:
Radstand: 3289-3302 mm
Leergewicht: 2036-2138 kg

Anfang 1959 wurde die DeVille-Baureihe überarbeitet und als eigene "Series 63" herausgebracht. Beim neuen Modell waren die Hinterräder von den Kotflügeln abgedeckt und der Vorderwagen war schlanker gestaltet. Die Heckflossen waren spitz ausgelegt und trugen Rücklichter in Raketenform. Zusätzlich trug der breite hintere Stoßfänger im Grilldesign an der Seite noch Rückleuchten, die an die Auslässe von Raketendüsen erinnerten. Neu war der 6,4 l-V8-Motor mit 325 PS (239 kW) Leistung.

1960 gab es wenig Veränderungen, nur die raketenförmigen Rückleuchten wichen einfacheren, vertikal ausgerichteten Ovalen.

1961 kam eine erneut flachere Front. Reichte vorher der Kühlergrill noch unter die Doppelscheinwerfer, so stellten diese nun seine Begrenzung dar.

1962 wurde der Grill erneut flacher und erhielt einen breiten, verchromten, horizontalen Mittelsteg.

1963 gab es einen komplett neuen Kühlergrill, der horizontal geteilt war. Die Doppelscheinwerfer, immer noch nebeneinander angeordnet, waren kleiner und darunter waren Park- und Blinkleuchten angeordnet. Die Heckflossen wurden kleiner und die ovalen Rückleuchten nahmen eine längliche, vertikale Form an.

1964 gab es wenig stilistische Veränderungen, aber dafür einen neuen Motor mit 7.030 cm³, der 340 PS (250 kW) bei 4.600 min−1 abgab.

1964 trug auch zum ersten Mal ein Cadillac Cabriolet den Schriftzug und den Namen "DeVille". Bis dahin liefen die Cabriolets entweder unter der Bezeichnung Series 62 oder es handelte sich um Eldorado Cabriolets.

Das Coupe DeVille wuchs, wie die anderen Cadillac-Modelle, zwischen 1949 und den frühen 1970er-Jahren beträchtlich und legte auch an Motorleistung zu. 1973 hatten die Wagen einen um 102 mm größeren Radstand, waren 432 mm länger und mehr als 400 kg schwerer geworden. Ihre V8-Motoren waren von 5,4 l Hubraum auf 7,7 l gewachsen.

5. Generation Coupe DeVille und 4. Generation Sedan DeVille (1965–1970)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

5. Generation Coupe DeVille
Cadillac Coupe DeVille (1965)

Cadillac Coupe DeVille (1965)

Produktionszeitraum: 1965–1970
Karosserieversionen: Limousine, Coupé, Cabriolet
Motoren: Ottomotoren:
7,0–7,7 Liter
(250–276 kW)
Länge: 5690-5715 mm
Breite:
Höhe:
Radstand: 3289 mm
Leergewicht: 2014-2125 kg

Im Frühjahr 1965 wurde das Coupe DeVille komplett überarbeitet, behielt aber seinen Radstand von 3.289 mm. Die ausladenden Heckflossen verschwanden und wurden durch kleine senkrechte Flossen ersetzt und die gerundeten Karosserielinien wurden durch ein klares, eckiges Styling abgelöst. Es gab auch einen neuen Heckstoßfänger und hohe, längliche Rücklichter. Vorne wurden die nebeneinander angeordneten Doppelscheinwerfer durch übereinander liegende verdrängt, die einen noch breiteren Kühlergrill ermöglichten.

Es gab gebogene Seitenscheiben und die Limousinen mit B-Säulen fanden ihren Weg zurück in die Baureihen Calais und DeVille. Die Wagen der Baureihe 60 Special bekamen ebenfalls B-Säulen, wobei die Hardtop-Limousinen mit sechs Fenstern entfielen. Der 60 Special bekam auch seinen exklusiven Radstand von 3.378 mm zurück, während er in den Jahren 1959 bis 1964 nur 3.289 mm Radstand besessen hatte.

Wenn auch die Verkaufszahlen für das 1965 elegant überarbeitete Coupe DeVille neue Rekorde aufstellte, belegte dieses Modell doch nur den zweiten Platz hinter dem Sedan DeVille. Im Modelljahr 1965 wurden beeindruckende 43.345 Coupe DeVille mit Hardtop und 19.200 DeVille Cabriolets verkauft. Die Modelle 68357-J bis 68367-F des Coupe DeVille kosteten ab Werk zwischen US-$ 5.419,-- und US-$ 5.639 als Hardtop-Coupés oder Cabriolets.

Den Hardtop gab es gegen einen Aufpreis von US-$ 121,-- mit Vinyldach. Der Hubraum des Motors war auf 7,0 l gewachsen und seine Leistung auf 340 bhp (250 kW). Alle vier DeVille-Modelle besaßen kleine Namensschilder auf den hinteren Kotflügeln über den seitlichen Zierleisten. Das hintere Zulassungsschild saß in der Mitte des klaren, symmetrischen Fahrzeughecks.

1966 gab es nur kosmetische Veränderungen an der Karosserie und die DeVille-Serie unterschied sich wiederum durch die Tiffany-ähnlichen Modellschilder an den hinteren Kotflügeln oben. Die Serienausstattung folgte dem Muster der vergangenen Jahre. Cadillac-Schilder und V-förmige Zierleisten vorne und hinten waren die Erkennungszeichen.

Während des Modelljahres 1966 überschritten die Verkaufszahlen des sehr populären Coupe DeVille erstmals die 50.000er-Grenze, lagen aber immer noch unter denen des viertürigen Sedan DeVille. Alle geschlossenen DeVille-Modelle besaßen Chromrahmen und verchromte Schachtleisten an den Seitenfenstern. Eine automatische Niveauregulierung war nun serienmäßig. Es gab neue Motorhalterungen und ein leiseres, patentiertes Auspuffsystem. Der Hardtop wog 2.020 kg, das Cabriolet 2.014 kg.

Die Preise waren gegenüber dem Vorjahr gestiegen und rangierten zwischen US-$ 5.339,-- und US-$ 5.555,--. Als das Modelljahr 1966 im Sommer endete, waren 50.580 Coupe DeVille verkauft worden.

Cadillac Coupe DeVille (1968)

1967 wurde das Coupe DeVille deutlich überarbeitet. Auffällige Stylingdetails waren eine starke, nach vorne geneigte Fahrzeugfront, eine lange, strukturierte Karosserielinie und neue Heckkotflügel mit mehr als nur einem kleinen Hinweis auf Heckflossen. Der bienenwabenförmige Kühlergrill erstreckte sich über die gesamte Fahrzeugbreite und wurde nun schon im dritten Jahr von übereinander angeordneten Doppelscheinwerfern umrandet. Rechteckige Parkleuchten fanden sich in äußeren Enden des Grills.

Geringfügig andere Zierleisten und eine etwas komfortablere Innenausstattung unterschied die DeVille-Modelle von den Calais-Modellen. Es gab auch wieder die kleinen Schilder mit der Modellbezeichnung im Tiffany-Stil an den hinteren Kotflügeln. Coupe Deville- und Calais-Modelle erhielten eine neue elegante Dachlinie, die vom Showcar Florentine von der Weltausstellung 1964 in New York inspiriert war.

Wie beim Showcar ließ das zurückgesetzte Glas der Dreiecksfenster das Heckfenster wie ein Segel aussehen.

Die Ausstattungsliste des Coupe DeVille (Modell 1967) enthielt die gleichen Ausstattungen wie beim Calais und zusätzlich elektrische Fensterheber, Zigarettenanzünder hinten und zweifach verstellbare Vordersitze. Zusätzliche Vorteile boten die Cadillac von 1967 mit einem herausziehbaren Sicherungskasten und einer Sicherheitsverriegelung der vorderen Sitzlehnen bei zweitürigen Modellen.

6. Generation Coupe DeVille und 5. Generation Sedan DeVille (1971–1976)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

6. Generation Coupe DeVille
Cadillac Coupe DeVille (1972)

Cadillac Coupe DeVille (1972)

Produktionszeitraum: 1971–1976
Karosserieversionen: Coupé, Pickup
Motoren: Ottomotoren:
7,7–8,2 Liter
(140–276 kW)
Länge: 5735-5867 mm
Breite: 1941-2032 mm
Höhe: 1367 mm
Radstand: 3302 mm
Leergewicht: 2121-2287 kg

Bis einschließlich des Modelljahrs 1973 blieb das Coupe DeVille ein Hardtop-Coupé, aber 1974 wurde es zum Coupé mit B-Säulen und den damals modernen kleinen Rundfenstern hinter den B-Säulen („Opera Windows“).

Der Sedan DeVille blieb bis 1976 eine Hardtop-Limousine. Neue rechteckige Scheinwerfer mit um die Fahrzeugecken greifenden Blinkleuchten erschienen 1975 und der Kühlergrill war nicht mehr eingelassen. Der 7,7 l-Motor lief 1975 aus, sodass der 8,2 l-V8 der einzig verfügbare Motor war.

7. - 9. Generation Coupe DeVille, 6. Generation Sedan DeVille (1977–1984)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

7.- 9. Generation Coupe DeVille
Cadillac Coupe DeVille (1977–1979)

Cadillac Coupe DeVille (1977–1979)

Produktionszeitraum: 1977–1984
Karosserieversionen: Coupé
Motoren: Ottomotoren:
4,1–7,0 Liter
(92–143 kW)
Dieselmotoren:
5,7 Liter
(77-88 kW)
Länge: 5613-5618 mm
Breite: 1894-1941 mm
Höhe: 1382-1387 mm
Radstand: 3086 mm
Leergewicht: 1714-1896 kg

Als GM im Jahr 1976 die Neukonstruktionen seiner B- und C-Plattformen einleitete, fielen der DeVille und alle anderen großen GM-Modelle 250 mm kürzer und 340 kg leichter aus. Der neue Standardmotor für den DeVille war der 7,0 l-V8; ab 1978 war auch der 5,7 l-V8-Diesel von Oldsmobile erhältlich.

Im Modelljahr 1977 enthielt die erste Generation der verkleinerten Cadillac-Modellpalette technisch gleichartige DeVille- und Fleetwood-Modelle, wobei letztere immer noch die Spitzenmodelle waren. Die Modelle unterschieden sich im Wesentlichen in ihrer Ausstattung und Polsterung. Dies waren die ersten DeVille-Modelle ohne abgedeckte Hinterräder.

Der große 8,2 l-V8-Motor war verschwunden und wurde durch den 7,0 l-V8 ersetzt. 1980 wich auch dieser Motor dem noch kleineren 6,0 l-V8; auf Wunsch war weiterhin auch der 5,7 l-V8-Diesel erhältlich. Probleme mit der Zuverlässigkeit des 6,0 l-Aggregates veranlassten Cadillac, ab 1982 ihren eigenen HT-Motor mit Aluminiumblock anzubieten.

Das "d’Elegance"-Paket wurde auch 1977 weiter für das Coupe DeVille angeboten. Die Dreikammerrückleuchten, die um die Fahrzeugecken griffen, wurden nur im Modelljahr 1977 eingebaut (erst 1987 erschienen sie wieder). Die beliebte Cabriolet-Ausführung des Coupe DeVille hatte in der hinteren Hälfte ein gefüttertes Vinyldach. Es wurden in diesem Jahr 138.750 Coupe DeVille verkauft.

Cadillac DeVille Cabriolet (1977–1979)

Neben einem überarbeiteten Kühlergrill gab es im Modelljahr 1978 schmale, vertikale Rückleuchten, die in die Abschlusskappen des Heckstoßfängers integriert waren und auch die hinteren Seitenmarkierungsleuchten enthielten. (Cadillac nutzte diese Anordnung viele Jahre lang; beim DeVille bis 1999 und beim Fleetwood bis 1996). Neu war 1978 ein ‚’Phaeton’’-Paket für den DeVille. Es enthielt ein simuliertes Cabrioletdach, besondere Zierstreifen, imitierte Speichenräder und die Bezeichnung „Phaeton“ anstatt des üblichen „DeVille“-Schriftzuges auf den hinteren Kotflügeln. Innen bot es Ledersitze und ein Lederlenkrad. Das Paket gab es in den Außenfarben „Cotillion White“ (mit dunkelblauem Dach), „Platinum Silver“ (mit schwarzem Dach) und „Arizona Beige“ (mit dunkelbraunem Dach). 1978 wurden 117.750 Coupe DeVille verkauft.

Weil für 1980 größere Änderungen geplant waren, gab es im Sommer 1979 nur ein kleines Facelift, das u. a. einen neuen Kühlergrill umfasste. Die drei Modelle mit 3.086 mm Radstand waren die gleichen wie im Vorjahr. Das Coupe DeVille war nach dem Wegfall des Calais ab 1977 das Einstiegsmodell bei Cadillac und kostete US-$ 11.728,--. Das „Phaeton“-Paket gab es weiterhin in weiß und silber und zusätzlich in „Western Saddle Firemist“ (mit Lederinnenausstattung in „Antique Saddle“ und dunkelbraunem Dach). „Arizona Beige“ entfiel.

Im Film Good Fellas – Drei Jahrzehnte in der Mafia von Martin Scorsese ist das Coupe DeVille (1979)[1], das von Henry Hill (gespielt vom Schauspieler Ray Liotta) gefahren wird, mit einem „Phaeton“-Paket in „Western Saddle Firemist“ ausgestattet.

Cadillac Coupe DeVille (1980–1982)

Im Frühjahr 1980 gab es die geplanten größeren Änderungen, wobei Radstand und Innenausstattung gleich blieben. Die Karosserie aber wurde komplett überarbeitet. Die Sonderausstattung „Phaeton“ lief aus.

Das Coupe DeVille hatte nun komplette Chromrahmen für die Fenster; der verchromte Kunststoff-Kühlergrill sah dem eines Rolls-Royce ähnlich und hatte vertikale Streben. Dieses Muster tauchte wieder beim Brougham (1989–1992) auf.

Ende 1980 gab es auf Wunsch auch einen 4,1 l-V6-Motor von Buick mit Vierfachvergaser als Sparmotor, erstmals seit 1914 also ein Motor mit weniger als acht Zylindern bei Cadillac. Standardmotor in diesem Jahr war der 6,0 l-V8. Das Coupe DeVille kostete US-$ 12.899,--.

1981 hatte Cadillac große Probleme mit 6,0 l-V8-GM-Motor. Trotz vieler Kundenbeschwerden verteidigte Cadillac den mikroprozessorgesteuerten Motor und bot sogar erweiterte Garantien an. Es gab auch wieder den 5,7 l-V8-Diesel von Oldsmobile. Den Buick-V6 mit Automatikgetriebe gab es 1981 wieder, nachdem er im Frühjahr 1980 nur kurze Zeit angeboten wurde. Cadillac hatte als neues Einstiegsmodell nun den Cimarron mit Frontantrieb im Programm und das Coupe DeVille rutschte eine Stufe nach oben; es kostete US-$ 13.450,--. Der neue Kühlergrill bestand aus kleinen Quadraten wie 1979. Dieses Grilldesign tauchte auch 1987/1988 wieder auf.

Cadillac Coupe DeVille (1982–1984)

1982 gab es nur wenige Veränderungen, die in einem wiederum neuen Kühlergrill (der bis 1986 gleich blieb), einer überarbeiteten Rücklicht-/Parklichtkombination und einem neuen Felgendesign bestanden.

Die größte Veränderung jedoch war der neue 4,1 l-V8-Motor, der den Verdruss-6,0 l-V8 ersetzte. Dieser kam 1982 zurück, aber nur für die Pullman-Limousine Fleetwood 75. Der neue Motor hatte eine digitale Benzineinspritzung, freistehende Zylinder aus Gusseisen in einem gegossenen Aluminiumblock und war einem 4-stufigen Automatik-Overdrive-Getriebe verbunden. Auf Wunsch gab es auch den Buick-V6 oder den V8-Diesel von Oldsmobile. Das Coupe DeVille kostete nun US-$ 15.249,--.

10. Generation Coupe DeVille (1985–1988)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

10. Generation Coupe DeVille
Cadillac Coupe DeVille (1985–1988)

Cadillac Coupe DeVille (1985–1988)

Produktionszeitraum: 1985–1988
Karosserieversionen: Coupé
Motoren: Ottomotoren:
4,1–4,5 Liter
(92–114 kW)
Dieselmotoren:
4,3–5,7 Liter
(62,5–77 kW)
Länge: 4953-4989 mm
Breite: 1822-1842 mm
Höhe: 1397 mm
Radstand: 2814 mm
Leergewicht: 1492-1557 kg

Anfang 1985 wurde der DeVille nochmals verkleinert und diesmal verlor er 665 mm in der Länge und 360 kg an Gewicht.

Er hatte nun Frontantrieb und war auf der neuen GM-C-Plattform aufgebaut. Bis 1986 gab es noch Dieselmotoren, wahlweise einen 4,3 l-V6 oder den bekannten 5,7 l-V8.

Für 1988 ersetzte der neue 4,5 l-V8-Motor mit 155 PS (114 kW) den alten 4,1 l-V8.

Ende 1988 endete auch die Produktion der zehnten Baureihe.

8. Generation Sedan DeVille (1985–1993)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

8. Generation Sedan DeVille
Cadillac Sedan DeVille (1989–1993)

Cadillac Sedan DeVille (1989–1993)

Produktionszeitraum: 1985–1993
Karosserieversionen: Limousine, Coupé
Motoren: Ottomotoren:
4,1–4,9 Liter
(101–149 kW)
Dieselmotor:
4,3 Liter
Länge: 4950–5220 mm
Breite: 1820–1860 mm
Höhe: 1390–1400 mm
Radstand: 2810–2890 mm
Leergewicht: 1600–1800 kg

Zum Modellwechsel 1984 vollzog die DeVille-Baureihe einen radikalen Wechsel bezüglich Dimensionen und Antrieb. Erstmals findet das bis dahin nur von kompakten Fahrzeugen bekannte Antriebslayout mit quer eingebautem Motor und Frontantrieb hier mit einem V8 den Weg in die Oberklasse.

Zum Endpunkt des Ende der 70er begonnenen allgemeinen Downsizings der Fahrzeugabmessungen kamen auch hier erheblich kompaktere Dimensionen heraus als bei den Vorgängermodellen. Eine ausgeklügelte Raumökonomie sorgte allerdings dafür, daß das im Innenraum nicht zu spüren war.

Zum Modelljahr 1989 besann GM sich wieder ein wenig der klassischen Dimensionen und ließ die Limousine Sedan DeVille und den technisch weitgehend identischen Fleetwood wieder etwas wachsen. Zum einen durch die ausschließliche Verwendung der vorher optionalen Variante mit längerem Radstand und zum anderen durch eine Neugestaltung des komplett in Kunststoff gehaltenen Heckteils, dessen Rückleuchtenausleger deutlich weiter nach hinten gezogen wurden. Gewichtsoptimierung und Korrosionsvorsorge geschah hier auch durch die Verwendung von Kunststoff-Kotflügeln.

Antriebsseitig blieb es die ganze Zeit über bei der sehr komfortabel schaltenden 4-Gang-Wandlerautomatik, der Motor der HT-Baureihe durfte 1989 mit moderatem Leistungszuwachs von 4,1L auf 4,5L und 1991 noch auf 4,9L "wachsen", um wenigstens ein wenig wieder Anschluss an die inzwischen motorleistungsmäßig völlig überlegene Konkurrenz aufschließen zu können.

Das Fahrwerk bot eine echte Einzelradaufhängung und war die ganze Laufzeit über auf maximalen Komfort ausgelegt. Optional gab es eine luftdruckunterstützte Niveauregulierung für die Hinterachse, die allerdings sehr langsam und auch bei abgestellter Zündung arbeitete. Die Bremsanlage bot vorn innenbelüftete Scheibenbremsen und hinten Trommelbremsen mit einer luftdruckgesteuerten Löseautomatik, d. h. die Feststellbremse löste sich selbständig, wenn man den Automatikhebel von P auf R oder D stellt. Zum Aktiveren musste nach wie vor ein Pedal getreten werden. Für das Modelljahr 1990 gab es erstmals ein ABS im Sedan DeVille. Die Instrumententafel blieb die Laufzeit über weitgehend unverändert, lediglich das Kombiinstrument gab es mit klassischem Skalentacho oder grünem LED-Digitaltacho, flankiert von einer großen Anzahl an Kontrollleuchten für diverse Bordcomputer-Funktionen. Das simple Zweispeichenlenkrad wurde zum Modelljahr 1990 durch eines mit Fahrerairbag getauscht.

Letzte Generation Coupe DeVille (1989–1993)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

11. Generation Coupe DeVille
Cadillac Coupe DeVille (1989–1993)

Cadillac Coupe DeVille (1989–1993)

Produktionszeitraum: 1989–1993
Karosserieversionen: Coupé
Motoren: Ottomotoren:
4,5–4,9 Liter
(114–147 kW)
Länge: 5149 mm
Breite: 1862 mm
Höhe: 1382 mm
Radstand: 2814 mm
Leergewicht: 1539-1594 kg

Nur wenige Veränderungen gab es für die im Frühjahr 1989 eingeführte letzte Generation. Bei gleichbleibendem Radstand wuchs der Wagen um 160 mm in der Länge.

1991 ersetzte der größere 4,9 l-V8 mit 200 PS (147 kW) den bisherigen 4,5 l-V8.

Die abnehmende Popularität großer Coupés führte letztendlich zur Einstellung des Coupe DeVille im Herbst 1993.

9. Generation DeVille (1993–1999)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

9. Generation DeVille
Cadillac DeVille (1993–1997)

Cadillac DeVille (1993–1997)

Produktionszeitraum: 1993–1999
Karosserieversionen: Limousine
Motoren: Ottomotoren:
4,6–4,9 Liter
(147–221 kW)
Länge: 5326–5329 mm
Breite: 1943 mm
Höhe: 1422–1433 mm
Radstand: 2891 mm
Leergewicht: 1796 kg

Im Herbst 1993 wurde der DeVille überarbeitet und erhielt die gleiche GM-K-Plattform wie der Seville. Die Karosserie bekam ein Facelift, aber der Radstand blieb mit 2.891 mm gleich – im Unterschied zu den 2.819 mm des Seville. Die Produktion wurde nach Hamtramck (Michigan) verlegt. Diese Modellgeneration war insbesondere bei älteren Kunden beliebt.

Den DeVille Concours gab es in Verbindung mit dem neuen Northstar-V8-Motor mit 270 hp (199 kW), während die einfacher ausgestatteten Modelle bis 1996 weiterhin mit dem bekannten 4,9 l-V8 versehen waren. In diesem Jahr erhielt das Basismodell den Northstar-Motor mit geringerer Leistung, der Concours den Hochleistungsmotor mit 300 hp (221 kW). Der DeVille Concours löste den nur 1993 hergestellten Sixty Special ab.

Anfang 1997 erhielt der DeVille eine umfangreiche Modellpflege und die vom Coupe DeVille bekannte Ausstattungslinie d'Elegance, mit der der Cadillac Fleetwood ersetzt werden sollte. Die Modellpflege umfasste Änderungen an der Karosserie im Bereich der hinteren Radausschnitte sowie eine neue Motorhaube und neue Kotflügel. Dazu gab es neu gestaltete Details wie Kühlergrill, Scheinwerfer, Stoßfänger und Zierleisten.

Innen gab es eine leicht geänderte Instrumententafel und neue Türinnengriffe.

Cadillac DeVille (1997–1999)

Der Sedan DeVille hieß jetzt schlicht „DeVille“. Im Innenraum erhielt der Wagen ein neues Armaturenbrett, bei dem die Kanten des Beifahrerairbags nun nicht mehr sichtbar waren, neue Türinnenverkleidungen mit Seitenairbags sowie das neue OnStar-System.

Modell Modelljahr Motor Leistung Drehmoment
Basis 1994–1995 4,9 l V8 200 hp (147 kW) bei 4100 min−1 373 Nm bei 3000 min−1
1996–1999 4,6 l Northstar-V8 275-300 hp (202-221 kW) bei 5.750 min−1 373 Nm bei 4750 min−1
Concours 1994 4,6 l Northstar-V8 270 hp (199 kW) 407 Nm
1995 275 hp (202 kW) bei 5.750 min−1 373 Nm bei 4750 min−1
1996–1999 4,6 l Northstar-V8 300 hp (221 kW) bei 6.000 min−1 400 Nm bei 4400 min−1

10. Generation DeVille (1999–2005)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

10. Generation DeVille
Cadillac Deville (1999–2005)

Cadillac Deville (1999–2005)

Produktionszeitraum: 1999–2005
Karosserieversionen: Limousine
Motoren: Ottomotoren:
4,6 Liter
(202–221 kW)
Länge: 5263 mm
Breite: 1892 mm
Höhe: 1440 mm
Radstand: 2929 mm
Leergewicht: ab 1721 kg

Im August 1999 wurde der Deville seit Herbst 1993 erstmals grundlegend überarbeitet, was zur letzten Generation des Modells führte. Außen zeigte der Wagen ein sportlicheres, aerodynamischeres, aber dennoch elegantes Design. Im Innenraum erhielt neue Türverkleidungen und Sitze, während Armaturenbrett und die Radiobedienung nur leicht verändert wurden.

Der DeVille des Modelljahrs 2000 hatte als erstes Serienmodell in den USA LED-Rückleuchten (wie in Europa der im Herbst 1998 auf den Markt gekommene Alfa Romeo 166). Die d’Elegance-Ausstattung wurde durch die DHS-(DeVille High Luxury)-Ausstattung ersetzt, die etliche zusätzliche Ausstattungsdetails wie elektrisch betätigter Sonnenschutz für das Rückfenster und heizbare Rücksitze mit Massagefunktion umfasste.

Der DeVille für Leistungshungrige, der Concours, wurde in DeVille DTS (DeVille Touring Sedan) umbenannt und war mit Stabilitätskontrolle, aktivem Fahrwerk, eingebautem Navigationsgerät und magnetischer Lenkunterstützung ausgestattet. Der Luftwiderstandsbeiwert lag bei 0,30.

Diese letzte Modellgeneration wurde bis Sommer 2005 unverändert gebaut. Im Herbst 2005 beerbte diese bereits der Cadillac DTS, das erste Modell mit Voll-LED Rückleuchten und einem Nachtsichtgerät[2].

Modell Modelljahr Motor Leistung Drehmoment
Basis / DHS 2000 4,6 l Northstar-V8 275 hp (202 kW) bei 5.750 min−1 373 Nm bei 4.750 min−1
2002–2005 275 hp (202 kW) bei 5.600 min−1 407 Nm bei 4.000 min−1
DTS 1999–2004 4,6 l Northstar-V8 300 hp (221 kW) bei 6.000 min−1 400 Nm bei 4.400 min−1
2005 290 hp (213 kW) bei 5.600 min−1 386 Nm bei 4.400 min−1

Nachfolger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cadillac DTS (2005–2011)

Im Herbst 2005 wurde der DeVille durch den Cadillac DTS als Vorzeigemodell ersetzt. Die Buchstabenkombination DTS steht dabei für DeVille Touring Sedan – benannt nach der höchsten Ausstattung beim DeVille.

Der DTS besaß viele Gemeinsamkeiten mit dem DeVille, erhielt jedoch eine Frontpartie mit modifiziertem Kühlergrill und Scheinwerfern sowie eine neu gestaltete Heckpartie. Der Innenraum unterschied sich ebenfalls hinsichtlich der Sitze, des Armaturenbretts und der Innenverkleidung.

Im Mai 2011 wurde die Produktion des DTS eingestellt. Ab Mitte 2012 wurde das Modell durch den Cadillac XTS ersetzt.

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Modelle aus den 1950er Jahren mit ihren extravaganten Heckflossen sind die am besten bekannten Versionen der Modellreihe. Modelle aus dieser Zeit tauchen immer wieder in Filmen und Musikvideos auf und sind auch auf Briefmarken[3] abgebildet.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gunnell, John (Hrsg.): Standard Catalog of American Cars 1946-1975, 4. Auflage, Krause Publications Iola WI (2002), ISBN 0-87349-461-X
  • Flammang, James M. & Kowalke, Ron: Standard Catalog of American Cars 1976-1999, 3. Auflage, Krause Publications Iola WI (1999), ISBN 0-87341-755-0

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Cadillac DeVille – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Coupe DeVille (1979) mit Phaeton-Paket
  2. What are LED taillights?, Ask.cars.com, 16. September 2008
  3. Briefmarke aus Gambia
Zeitleiste der Cadillac-Modelle, 1930er bis 1980er
Typ 1930er 1940er 1950er 1960er 1970er 1980er
0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9
Mittelklasse 60 61 2.WK 61 Cimarron
355 70/80 62 Series 62 6200 Calais
Obere Mittelklasse Seville
Oberklasse 65 Coupe DeVille/Sedan DeVille
60S Sixty Special Fleetwood Flwd60S Fleetwood
Limousinen 355 72/75/85 Series 75 6700 Fleetwood 75 FL FB Brougham
Personal Luxury Eldorado
Roadster Allanté
Halo V-16 Brougham
Zeitleiste der Cadillac-Modelle von 1980 bis heute
Typ 1980er 1990er 2000er 2010er
0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3
Mittelklasse Cimarron BLS ATS
Obere Mittelklasse Catera CTS CTS CTS
Seville Seville Seville Seville STS XTS
Oberklasse DeVille DeVille DeVille DeVille DTS
Fleetwood Fleetwood Fleetwood
Brougham
Personal Luxury Eldorado Eldorado Eldorado
Crossover SUV SRX SRX
SUV Escalade Escalade Escalade
Roadster Allanté XLR