Call of Duty: Modern Warfare (2019)

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Call of Duty: Modern Warfare
Call of Duty Modern Warfare Gamescom 2019 (48605842367).jpg
Modern Warfare auf der Gamescom 2019
StudioVereinigte StaatenVereinigte Staaten Infinity Ward
PublisherVereinigte StaatenVereinigte Staaten Activision
Erstveröffent-
lichung
Welt 25. Oktober 2019
PlattformWindows, Xbox One, PlayStation 4
GenreEgo-Shooter
SpielmodusEinzelspieler, Mehrspieler, Koop-Modus
SteuerungTastatur, Maus, Gamepad
Systemvor-
aussetzungen
MediumBlu-ray Disc, Download
Sprachemehrsprachig (darunter Deutsch)
Altersfreigabe
USK ab 18
PEGI ab 18
InformationDeutsche Version komplett ungeschnitten

Call of Duty: Modern Warfare ist ein Ego-Shooter, der am 25. Oktober 2019 von Activision veröffentlicht wurde. Das Videospiel stellt den 16. Teil der Call-of-Duty-Reihe dar und ist für Windows sowie für die Spielekonsolen Xbox One und PlayStation 4 erschienen. Allein in den ersten drei Tagen wurde mit dem Ego-Shooter ein Umsatz in Höhe von 600 Millionen US-Dollar erzielt.[2] Damit wurde ein Rekord in der Geschichte von Activision gebrochen. Das Unternehmen hatte noch nie einen erfolgreicheren Verkaufsstart gehabt.[3]

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Spiel stellt keine Fortsetzung zu den vorherigen Teilen der Modern-Warfare-Serie dar, es handelt sich vielmehr um einen Reboot mit einer komplett neuen Handlung. Hierbei soll es vor allem realistischer, härter und extra-authentisch zugehen, das Spiel greift dafür auf aktuelle Weltgeschehnisse zurück. Aus diesem Anlass finden sich Spieler in modernen Umgebungen wieder, in der sie hauptsächlich moralische, aber auch taktische Entscheidungen treffen müssen. Der Fokus liegt hier, anders als zu vorherigen Titeln der Call-of-Duty-Reihe, besonders auf schwierigen emotionalen Momenten. Oft ist es schwer zu erkennen, ob es sich bei einem NPC um eine Bedrohung handelt oder nicht. Der Entschluss zu schießen ist meist dem Spieler selbst überlassen. Bewertet werden die Entscheidungen anschließend mit einer Note von A bis F nach Abschluss eines Levels. Je nach erreichter Wertung erhält man höhere Belohnungen.[4]

Hintergrund der Handlung ist eine neue Terrorgruppe, die Anschläge in Europa begeht und Zugang zu chemischen Waffen erlangt hat. US-amerikanische und britische Spezialeinheiten machen Jagd auf diese Gruppe, von der sie vermuten, dass es sich um Al-Qatala handelt, die von einem Mann mit dem Decknamen Wolf angeführt wird. Dieser Terrorist operiert in dem (fiktiven) Land Urzikstan,[5] wo sich auch russische Armeeeinheiten befinden und ein brutaler Bürgerkrieg tobt, der Parallelen zum Bürgerkrieg in Syrien seit 2011 aufweist. Bekanntester Akteur des Spiels ist der fiktionale Charakter Captain Price, Mitglied der englischen Special Air Service, welcher bereits in den ersten drei Modern-Warfare-Teilen eine Hauptrolle einnahm.

Warzone[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Call of Duty: Warzone ist ein kostenloses Battle-Royale-Spiel sowie Teil von Call of Duty: Modern Warfare und erschien am 10. März 2020. Käufer des Spiels können im Hauptmenü auf den Spielmodus zugreifen, kann aber auch eigenständig als kostenloses Spiel heruntergeladen werden. Im Spiel kann man gegen bis zu 200 Spieler antreten. Im Gegensatz zu anderen Battle-Royale-Spielen gibt es keinen Permadeath und der Spieler kann durch seine Mitspieler wiederbelebt werden oder nach dem Tod sich die Wiederbelebung in einem 1-gegen-1-Kampf in einer Arena, dem sogenannten Gulag, welches nichts mit dem gleichnamigen Gefangenenlagern in der Sowjetunion zu tun hat, erspielen.[6] Neben dem Battle-Royale-Modus gibt es auch einen Blutgeld-Modus, in dem die Spieler versuchen müssen, möglichst viel Geld auf der Karte einzusammeln. Weitere Modi sind in der Entwicklung. Ein Respawn erfolgt hier im Gegensatz zum Battle-Royale-Modus direkt nach 15 Sekunden.[7] Am ersten Tag erreichte das Spiel über 6 Millionen Spieler[8] nach 5 Tagen 15 Millionen Spieler,[9] nach zehn Tagen 30 Millionen Spieler[10] und nach einem Monat über 50 Millionen Spieler.[11]

Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 30. Mai 2019 wurde der erste Trailer zum Spiel veröffentlicht und gleichzeitig der Releasetermin bekannt gegeben. An der Entwicklung des Spiels sind ehemalige Mitarbeiter von Respawn Entertainment beteiligt. Als Art Director fungiert Joel Emslie.[12] Das Spiel bietet sowohl eine Einzelspieler-Kampagne als auch einen Multiplayer-Modus. Der Multiplayer-Modus unterstützt auch Crossplay, womit PlayStation-, Xbox- und PC-Spieler zusammen spielen können.[13] Erstmals, seit 2013, wird das Spiel keinen Zombie-Modus bereitstellen, dieser wird ersetzt durch den bekannten Koop-Spec-Ops-Modus aus Call of Duty: Modern Warfare 2 und Call of Duty: Modern Warfare 3.[14]

Vom 22. August bis zum 25. August konnte auf der Playstation 4 die Call-of-Duty-Modern-Warfare-2v2-Alpha gespielt werden. Die Alpha beinhaltete den neuen Modus Gunfight, in dem man zu zweit gegen zwei andere Spieler auf kleinen, extra für den Modus angepassten Karten spielt. Zu Beginn der Runde erhält man eine Waffenkombination, welche sich alle 2 Runden ändert. In jeder Waffenkombination, einem sogenannten "Loadout", sind andere Waffen sowie Primär- und Sekundärgranaten (mit der Möglichkeit, keine Granaten oder Sekundärwaffen zu erhalten). Während der Alpha wurde zudem noch ein weiterer Modus mit dem Namen "Gunfight OSP" hinzugefügt. Dieser ist inhaltlich dem Gunfight-Modus ähnlich, allerdings startet man ohne Waffe und muss sich während der Runde Waffen und Ausrüstung suchen, welche auf der Karte verteilt sind. Ziel ist es, beide gegnerischen Kontrahenten zu eliminieren. Dabei läuft ein Timer. Ist dieser abgelaufen, hat man noch eine kurze Zusatz-Zeit, um die verbleibenden Gegner zu eliminieren oder eine Flagge durch räumliche Nähe einzunehmen, die nach dem Ablauf des Timers erscheint. Gelingt beides dennoch nicht, gewinnt das Team, welches insgesamt noch am meisten Lebenspunkte hat (200 pro Team, 100 pro Spieler). In Russland wurde das Spiel nicht für PlayStation 4 veröffentlicht.[15]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Marcel Kleffmann: Call of Duty: Modern Warfare - Systemanforderungen benannt; 175 GB Festplattenspeicher erforderlich. In: 4Players. 10. Oktober 2019, abgerufen am 27. Oktober 2019.
  2. Call of Duty: Modern Warfare - Über 600 Millionen US-Dollar Umsatz in drei Tagen. In: PCGames.de. Abgerufen am 11. Januar 2019.
  3. Call of Duty: Modern Warfare bringt in drei Tagen mehr als 600 Millionen Dollar ein. In: Faktastisch. Abgerufen am 1. Februar 2019.
  4. Radically different - Call of Duty: Modern Warfare. In: GameGator. 7. Juni 2019, abgerufen am 18. Juni 2019 (englisch).
  5. Die Karte im Spiel verortet das Land am südwestlichen Rand des Kaukasus.
  6. Tod in CoD Warzone nicht das Ende: Kampf um den Respawn im Gulag. 9. März 2020, abgerufen am 20. April 2020.
  7. CoD Warzone: So funktioniert der Plunder-Modus & so gewinnt ihr. 11. März 2020, abgerufen am 20. April 2020.
  8. CoD Warzone hängt Apex Legends ab: Mehr als 6 Millionen Spieler in nur 24 Stunden. 12. März 2020, abgerufen am 20. April 2020.
  9. CoD: Warzone knackt 15 Millionen Spieler nach nur fünf Tagen. 15. März 2020, abgerufen am 20. April 2020.
  10. Riesen-Hype: CoD Warzone schraubt Spielerzahlen in neue Rekordhöhen. 20. März 2020, abgerufen am 20. April 2020.
  11. Call of Duty: Warzone - Shooter hat mittlerweile über 50 Millionen Spieler. 13. April 2020, abgerufen am 20. April 2020.
  12. Andreas Szedlak: Call of Duty: Modern Warfare: Realistisch, kontrovers und extrem intensiv - alles zum Reboot. In: PC Games. 30. Mai 2019, abgerufen am 30. Mai 2019.
  13. Andrew Webster: Infinity Ward ‘plans’ to support cross-play for Call of Duty: Modern Warfare on PC and console. In: The Verge. 30. Mai 2019, abgerufen am 30. Mai 2019 (englisch).
  14. Gerald Lynch: New Call of Duty: Modern Warfare won't have a zombie mode. In: Techradar. Abgerufen am 18. Juni 2019 (englisch).
  15. Marcel Kleffmann: Call of Duty: Modern Warfare wird in Russland auf der PlayStation 4 nicht veröffentlicht. In: 4Players. 22. Oktober 2019, abgerufen am 27. Oktober 2019.