Coriano

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Coriano
Kein Wappen vorhanden.
Coriano (Italien)
Coriano
Staat Italien
Region Emilia-Romagna
Provinz Rimini (RN)
Lokale Bezeichnung Curién
Koordinaten 43° 58′ N, 12° 36′ OKoordinaten: 43° 58′ 12″ N, 12° 36′ 5″ O
Höhe 102 m s.l.m.
Fläche 47 km²
Einwohner 10.522 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte 224 Einw./km²
Postleitzahl 47853
Vorwahl 0541
ISTAT-Nummer 099003
Volksbezeichnung Corianesi
Schutzpatron San Sebastiano (20. Januar)
Website Coriano
Panorama von Coriano
Panorama von Coriano

Coriano ist eine italienische Gemeinde mit 10.522 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2017) in der Provinz Rimini in der Region Emilia-Romagna.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsteile von Coriano sind neben dem Hauptort Coriano, Cerasolo, Mulazzano, Ospedaletto und Sant'Andrea in Besanigo.

Die Nachbargemeinden sind Domagnano (RSM), Faetano (RSM), Misano Adriatico, Montescudo-Monte Colombo, Riccione, Rimini, San Clemente und Serravalle (RSM).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Coriano findet man umbrische, etruskische und römische Siedlungsreste. Die Gemeinde wurde von fast allen Armeen, die in Italien seit dem 12. Jahrhundert kämpften, erobert. Daher wurde die Stadt von den Malatesta, von den Borgia, von der Republik Venedig, von den spanischen Armeen und von den Truppen des Papstes erobert. Papst Clemens VII. übergab 1528 die Stadt an die Sassatelli von Imola als Dank für die kriegerische Unterstützung gegen die Malatesta. In den folgenden Jahrhunderten wurde Coriano zu einer wichtigen landwirtschaftlichen Nutzfläche in der Region südlich von Rimini und die wichtigste Stadt des Bezirks, der aus sechs Ortschaften (Misano, Monte Colombo, Montescudo, Morciano, San Clemente und Coriano) besteht.

Coriano Ridge War Cemetery

Die Stadt Coriano erhielt während des Zweiten Weltkrieges im September 1944 die Aufmerksamkeit der Welt, da hier eine der mörderischsten Schlachten in Italien ausgetragen wurde. Erinnerung an diese blutige Episode bleibt, in der Nähe des Stadteingangs, der Soldatenfriedhof Coriano Ridge War Cemetery, wo 1.940 gefallene Soldaten begraben sind.

In Coriano befindet sich seit 1978 das größte Drogen-Rehabilitationszentrum Europas, die Comunità San Patrignano.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Coriano – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2017.