Montegridolfo

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Montegridolfo
Vorlage:Infobox Gemeinde in Italien/Wartung/Wappen fehltKein Wappen vorhanden.
Montegridolfo (Italien)
Montegridolfo
Staat Italien
Region Emilia-Romagna
Provinz Rimini (RN)
Lokale Bezeichnung Mont-Gridòlf
Koordinaten 43° 52′ N, 12° 41′ OKoordinaten: 43° 51′ 31″ N, 12° 41′ 6″ O
Höhe 250 m s.l.m.
Fläche 6,8 km²
Einwohner 1.006 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte 148 Einw./km²
Postleitzahl 47837
Vorwahl 0541
ISTAT-Nummer 099009
Volksbezeichnung Montegridolfesi
Schutzpatron Rochus von Montpellier (16. August)
Website Montegridolfo
Der Uhrturm (Torre dell'Orologio), eines der Stadttore von Montegridolfo

Montegridolfo ist eine italienische Gemeinde mit 1006 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2016) in der Provinz Rimini in der Emilia-Romagna. Die Gemeinde ist Mitglied der Vereinigung I borghi più belli d’Italia[2] (Die schönsten Orte Italiens).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Montegridolfo liegt auf einem Hügelrücken an der Südgrenze der Emilia-Romagna zwischen den Flüssen Conca im Norden und Foglia im Süden, etwa 23,5 Kilometer südsüdöstlich von Rimini, 25 km westlich von Pesaro und 25 km nördlich von Urbino. Der Hügelkamm bildet die Grenze zur Provinz Pesaro und Urbino (Marken).

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der mittelalterliche Ortskern mit seinen Stadtmauern
  • Kirche San Rocco aus dem Quattrocento, ursprünglich ein Lazarett, mit Bildern aus dem Quattro-, Cinque- und Seicento
  • Das „Museo della Linea die Goti“ (Gotenlinie-Museum) mit reichem Material über den Frontabschnitt im Zweiten Weltkrieg zwischen der deutschen Wehrmacht und den Alliierten im Jahr 1944
  • Santuario della Beata Vergine delle Grazie im Ortsteil Trebbio, eine Wallfahrtskirche mit einem Gnadenbild (Erscheinung der heiligen Jungfrau) von Pompeo Morganti (1549)

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1987 gründete hier der Dirigent Gustav Kuhn eine Sommerakademie für Sänger namens Accademia di Montegridolfo, die er später Accademia di Montegral nannte und im Jahr 2000 nach Lucca in das Convento dell'Angelo verlegte. Die Akademie diente Kuhn als Nachwuchsreservoir für Solisten der bis 2018 von ihm geleiteten Festspiele Erl.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2016.
  2. I borghi più belli d’Italia. Borghipiubelliditalia.it, abgerufen am 6. August 2017 (italienisch).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Montegridolfo – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien